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Hundeforum Der Hund
Fly

Terry: in loving memory forever

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Ich konnte es nicht wissen. Mein geliebter Terry. Jahrelang habe ich mich um dich gekümmert. 8 Jahre meiner Kindheit bis in meine Pubertät rein habe ich nur dir gegeben.

Du, ein Tierheimhund und nicht vermittelbar. Ein einfacher Schäfer-Husky-Mix.

8 Jahre lang bin ich jeden Tag ins Tierheim. Und habe dich ausgeführt, mit dir gekuschelt, dich gebürtstet, dir etwas beigebracht.

Oktober 2002 kam meine Laky und du liebtest sie so sehr. Sie war noch halbwüchsig, ängstlich. Aber du warst ganz lieb zu ihr.

Du warst so topfit.

Hätte ich es gewußt.... ich ging eines Tages erst nach einigen Wochen wieder ins Tierheim... ich hatte kaum Zeit gehabt.

Aber an diesem Tag spürte ich, ich muss zu dir.

Man sagte mir, du warst gebissen worden. Du befandest dich genäht in einem Zwinger der Hundepension.

Das ganze Zahnfleisch, deine Lefzen, hatten dir deine Nachbarn in Fetzen gerissen. Man sah noch jetzt, wie schlimm es war. Röhren an deinem Bein, an deinem Maul.

Ich sah es, und nam dich so vorsichtig wie es ging in den Arm.

Aber es ging dir gut. Du freutest dich, mich zu sehen. Leider konnte ich an diesem Tag nicht lange. Ich sagte es dir. Ich sagte, dass ich nun gehen müsste.

Der Blick, mit dem du mich dann angesehen hast, diesen Blick werde ich nie vergessen. Ob du es gewußt hast?

Ich dachte mir nichts bei deinem Blick, denn wie oft hattest du mich mit deinen braunen Schäferhundaugen angesehen?

Ich ging.

Am nächsten Tag kam ich wieder. Ging zu deinem Zwinger. Nichts. Auch im Hundehaus warst du nicht, und ich dachte mir nichts, denn sie hatten dich wohl in einen Karantänezwinger gegeben. Doch da durfte ich nur mit Erlaubnis rein.

Ich ging also zu Frau Höfer, der Tierheimleiterin, und fragte "Wo ist Terry"

Ihre Antwort: "Terry lebt nicht mehr. Er musste gestern nochmal genäht werden und hat die Narkose nicht überlebt" schockte mich.

Ich ging heim. Laky führte mich. Sie war glücklich... sie konnte ja nicht wissen, was passiert war.

Den Rest des Weges winselte ich eher vor mich hin. Zuhause stellte ich mich an mein Zimmerfenster und sah hinaus. Sah die wiese, auf der wir getobt hatten, sah den großen Tannenbaum vor meiner Tür, wo du gegen gepinkelt hast.

Erst da begriff ich es. Ich klappte zusammen, konnte mich nicht mehr auf den Beinen halten. Ich dachte, ich sterbe.

Und etwas sehr Großes in mir ist gestorben. In genau diesem Augenblick.

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Als Terry starb

Ich weiß nicht, ob er allein war. Ob er es gemerkt hat. Ob ihn jemand in den Arm genommen hat. Oder ob er auf kaltem, harten Boden sterben musste, so allein und in der Kälte.

Ich weiß nur, dass er starb. Sie haben ihn ermordet, und da bin ich mir so sicher. Ohne mir bescheid zu sagen. Sie hätten mir doch nur sagen sollen, dass sie ihn nicht mehr wollen, dass er weg soll, dass er sie nervt.

Ich hätte ihn genommen und zu mir genommen. Egal, ob er sich mit den Katzen nicht vertragen hätte. Dann hätte er es eben lernen müssen. Ich weiß, irgendwie hätten wir es geschafft, und wenn auch nur vorübergehend.

Es tut mir leid, Terry, dass ich am Tage davor ging und diesen Blick in deinen Augen übersah. Du hast es geahnt. Dass dies der letzte Zeitpunkt ist, an dem du mich siehst, in meine Arme springen kannst und mir über das Gesicht lecken kannst.

Du hast es gewusst.

Mein absolut Einzigstes, was ich von ihm habe. Ein Foto im DIN A-4 Format, er kaum zu sehen. Mit der Tierheimleiterin, die ihn füttert.

Er war da noch jünger... auch wenn man ihn schlecht sieht, stell ich mal ein Foto vom Foto hier ein...

terry.jpg

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Upps

da springen mir doch die Tränen waagerecht aus den Augen .......

Martina mit Cleo und Tyler

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das ist eine schlimme Geschichte.

Ich drück dich mal.

Traurigen Gruß

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