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Hundeforum Der Hund
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Wieder einmal: die Qualität der Ausbilder

Empfohlene Beiträge

eigentlich möchte man annehmen, dass ein Hund, der als Welpe zu einem Ausbilder einer Rettungshundestaffel gekommen ist, vieles gesehen und kennengelernt hat - auch und besonders, wenn dieser Mensch in einer Großstadt wohnt.

Dem ist nicht so.

Wir haben gerade ein x-Malinois-Hündin, 1,5Jahre, von diesem Ausbilder geholt, der wohl selbst schon Respekt vor seinem eigenen Hund hatte.

Es ist nicht zu fassen: sie kennt nichts! Keine Jogger, keine Radfahrer, keine Nordic Walker, in der Wohnung noch nicht einmal einen Fön.

Im Verhalten gegenüber anderen Hunden ist sie geprägt von Unsicherheit, die sie nach vorne treibt und auch zubeißen lässt. Das legt sich erst, wenn sie den anderen Hund kennt und einschätzen kann.

Zusätzlich ist sie triebmäßig hochgepuscht, dass es eine wahre Pracht ist. Und das, obwohl - man glaubt es kaum - noch nicht einmal gelernt hat, wie toll es ist, mit Menschen zu spielen.

Sie kämpft, sie kämpft um ihre Existenz und berührt sie jemand auch im vorsichtigen Spiel im Nacken schaltet sie sofort auf Ernst um.

Wieso um alles in der Welt darf jeder sich Ausbilder nennen und wird ohne Qualifikation und regelmäßige Fortbildungen auf Hunde losgelassen?

Dieser Mensch steht auf dem Wissen von vor 20 Jahren, kriegt nicht mal die Erziehung eines lernwilligen Malis gebacken und gibt selbst Kurse im Rettungshundewesen!!!!!!!!!!!

Bevor Politiker fordern, Hundebesitzer mögen bitte Hundeschulen und Kurse besuchen, brauchen wir erst mal Qualitätsstandards und Schulungen für Ausbilder.

Mir kommt das Grausen, wenn ich sehe, wer auf hilfesuchende Hundehalter losgelassen wird.

(und nein: ich bin selbst keine und das ist keine Kollegenschelte)

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Das hört sich ja echt nicht gut an.

Ich war immer der Meinung, daß auch Hundetrainer eine bestimmte Ausbildung haben müssen.

Wenn ich jedoch hier höre bzw. lese, welche Probleme es mit Trainern oder Hundeschulen gibt, stellt sich mir doch die Frage, wie erkenne ich als Laie einen guten Hundeplatz/schule oder einen guten Trainer.

Klar, wie schon des öfteren hier beschrieben, ich kann mich auf meinen Bauch verlassen. Aber das kann doch - besonders für die Erziehung meines Hundes - ganz in die Hose gehen.

Es muß doch eine Möglichkeit geben, daß man auf Grund von bestimmten Dingen sagen kann, dies ist qualifiziert und gut.

LG Rita

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Wieso um alles in der Welt darf jeder sich Ausbilder nennen und wird ohne Qualifikation und regelmäßige Fortbildungen auf Hunde losgelassen?

Dieser Mensch steht auf dem Wissen von vor 20 Jahren, kriegt nicht mal die Erziehung eines lernwilligen Malis gebacken und gibt selbst Kurse im Rettungshundewesen!!!!!!!!!!!

FOrtbildungen sind auch nicht unbedingt ein Gewähr für einen vernüftigen Umgang! Solche leute findest du viel auf Hundeplätzen, besonders der SV ist dafür berüchtigt - leider wird auch so was von deren Klientel gefordert, erwartet.

Es gibt aber auch dort einen Lichtblick! es ist besser geworden, besonders bei Vereinen die auch "modernen" Hundesport anbieten, weil ihen sonst die Leute weglaufen oder sie Pleite gehen.

Bevor Politiker fordern, Hundebesitzer mögen bitte Hundeschulen und Kurse besuchen, brauchen wir erst mal Qualitätsstandards und Schulungen für Ausbilder.

Mir kommt das Grausen, wenn ich sehe, wer auf hilfesuchende Hundehalter losgelassen wird.

Wie wahr! meiner ANsicht nach sollte auch Hundertrainer (etc) entlich eine geschütze Ausbildung sein.

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@Robbynchen

Kommt auf die Ansprüche an, die man stellt. Ich finde (in unserem Umkreis) die hier am besten.

http://www.dog-hackl.de/

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Paige:

Wie wahr! meiner ANsicht nach sollte auch Hundertrainer (etc) entlich eine geschütze Ausbildung sein.

Und welche Methode, Ansicht und Umsetzung sollte dann die Allgemeingültige sein? Muss ich als Trainer dann alle Methoden lernen, obwohl nicht von ihnen überzeugt? Muss ich als Trainer dann eine Ausbildung finanzieren, welche nicht meiner Einstellung (welche auch immer) entspricht, damit ich dann ein Blatt Papier habe und es dann doch so mache wie ich es für Richtig empfinde?

GsD kenne ich bis jetzt nur einen Trainer, welcher die von der BHV (mit der IHK Potsdam) Weiterbildung absolviert hat (nun ein Zertifikat besitzt welches ihn als Hundetrainer und Verhaltensberater "schimpft") und welchen ich unter keinen Umstände Hunde (und die dazugehörigen Menschen) anvertrauen würde. Ich kann diesen beim besten Willen nicht weiter empfehlen bzw. dringends abrate.

Und so stelle ich mir das dann im großen Rahmen vor: Hundetrainer, welche es schaffen Hunde zu "versauen" aber ein offizielles Papier in der Hand haben.

Ich kenne den Herren im vorliegenden Fall ja nicht. Aber ausschliesen würde ich es nicht, das auch dieser solch einen Abschluß mit Trainertitel bekäme.

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was schlägst du vor?

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Nix :D

Vorstellungen und Wünsche, das es solch eine Ausbildung geben müsste, hatte ich schon vor Jahren. Im Laufe der Zeit musste ich aber feststellen, das dies nicht so realisierbar sein wird, um genau den Effekt zu haben der gewünscht wird: einen guten Hundetrainer zu erkennen.

Ich würde gern eine Ausbildung machen. Habe mich mit so einigen Angeboten beschäftigt und habe keines gefunden, das für mich "brauchbar" wäre.

Zu dem was ich vermittle muss ich ja auch stehen. Ich muss davon überzeugt sein. Für mich wäre es einfach "Energieverschwendung" mich mit Dingen befassen zu müssen, die ich so nicht umsetzen werde.

Ich nutze kein Halti, keinen Stachler, keine Würger, keine Sprüher und was der Markt noch so her gibt. Kennengelernt habe ich sie. Und aus dem Grunde für mich erkannt, das diese nicht von Nutzen sind. Also könnte ich einem Kunden dies schlecht näher bringen.

Doch, eine Idee hätte ich schon. Dies aber aus verschiedenen Gründen nicht realisierbar:

Eine Schule in jedem Bundesland (und damit meine ich eine Schule in der Größenordnung einer Uni) in der alle Methoden gelehrt/vorgestellt werden und man sich entscheiden kann, in welcher Richtung man arbeiten möchte. In dieser gewählten Richtung kann man sich weiterbilden (Dauer minimum 1 Jahr) und kann dann einen Abschluss machen. Und nur mit dieser Grundlage könnte man dann auch arbeiten.

Wer also sich z.B. auf Agi spezialisiert dürfte dann auch dieses nur anbieten. Keine Verhaltensberatung z.B. noch nebenbei. Dafür wurde er nicht ausgebildet.

Jeder "Auszubildende" würde also die Ausbildung auf sich zuschneiden können und einen Abschluss erhalten (vorausgesetzt er besteht diesen). Pflichtfächer wäre dann natürlich das Allgemeinwissen über Hunde. Dinge die einfach bestehen und die nicht her- oder wegdiskutiert werden könnten (Anatomie, Lernverhalten, Rechtslagen usw.).

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Jeder Hund arbeitet doch anders . Einer mit Futter , ein anderer mit Ball , Klicker was weiss ich noch alles .

Wenn jetzt jeder ,,Trainer,, sich mit nur einer Sache beschäftigt ,was mach ich dann mit Hunden die anders arbeiten .

Und was machen Vereine ? Bei uns trainieren , Agillity , THS und Schutzdienstler gemeinsam und wir lernen von einander .

Hundeerziehung und Ausbildung hat doch viel mit Erfahrung zu tun und mit Einfühlungsvermögen kann mir das eine Schule wirklich vermitteln ?

Mein Kriterium ist immer der Hund des Ausbilders.

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Jeder Hund arbeitet doch anders . Hundeerziehung und Ausbildung hat doch viel mit Erfahrung zu tun und mit Einfühlungsvermögen kann mir das eine Schule wirklich vermitteln ?

Mein Kriterium ist immer der Hund des Ausbilders.

.. du hast den Nagel auf den Kopf getroffen .. absolut richtig ..

deswegen sind auch in den Foren die Beiträge zu Hundeprobleme oft alles vollkommener Schwachsinn , denn oft sind es keine Fachleute die dort schreiben, dann weiß man nie wer was , wo und wie wirklich an Wahrheit geschrieben hat und ob die Situation nicht doch anders war , die Wahrheit ist : jeder Hund ist anders und jede Situation ist anders .. und das Einfühlungsvermögen eines Menschen zu einem Hund ist mir tausendmal wichtiger als 1000 Stunden in einer Hundetrainerschule wo ja doch nur Theorie geschult wird ..

darum liebe Domina :klatsch::winken::klatsch:

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Es muß doch eine Möglichkeit geben, daß man auf Grund von bestimmten Dingen sagen kann, dies ist qualifiziert und gut.

.. ja natürlich .. ganz einfach .. du beobachtest 100 gute Hundetrainer und suchst dir den besten für dich geeigneten Trainer aus ..

.. ich bin auch erst in den letzten 10 Jahren wachgeworden, nach dem ich nun bei dem besten Hundetrainer der Welt mir alles abgeschaut habe .. es übernommen habe und trainiert habe ..

aber ich will keine Werbung machen : verboten :winken:

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