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Marinchen

Wie oft im Monat besucht ihr mit eurem Hund eine Hundeschule?

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Das Thema interessiert mich sehr.

Ich entnehme den Beiträgen, dass manche meinen, mit der Erziehung alleine zurecht zu kommen - und das ist ganz bestimmt richig: Einen Hund erziehen muss man schlußendlich alleine. Vor allem betrifft "Erziehung" ja im Wesentlichen den eigenen individuellen Alltagsbereich.

Was mich interessieren würde: Warum geht ihr, die ihr einen Platz besucht, dorthin?

Welches Ziel habt ihr? Wollte ihr Hilfe zur Erziehung - oder wollt ihr Hilfe, den Hund zu fördern? Oder habt ihr sportliche Ziele? Oder geht es euch um Kontakt zu anderen? Oder um Auslastung des Hundes?

Neugierig Eure

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Das Thema interessiert mich sehr.

Ich entnehme den Beiträgen, dass manche meinen, mit der Erziehung alleine zurecht zu kommen - und das ist ganz bestimmt richig: Einen Hund erziehen muss man schlußendlich alleine. Vor allem betrifft "Erziehung" ja im Wesentlichen den eigenen individuellen Alltagsbereich.

Was mich interessieren würde: Warum geht ihr, die ihr einen Platz besucht, dorthin?

Welches Ziel habt ihr? Wollte ihr Hilfe zur Erziehung - oder wollt ihr Hilfe, den Hund zu fördern? Oder habt ihr sportliche Ziele? Oder geht es euch um Kontakt zu anderen? Oder um Auslastung des Hundes?

Neugierig Eure

Ich möchte da mal für mich und unsere Kunden sprechen. Da wir nicht nur Erziehungskurse anbieten sondern auch ander Aktivitäten, die man gemeinsam mit seinem Hund oder in Begleitung anderer Hundeführer, machen kann.

Einige kommen um einfach in Gesellschaft anderer weiter in der Gruppe zu arbeiten oder um am Rudelspaziergang teil zu nehmen und andere kommen weil sie glauben so besser ihre kleinen Probleme in den Griff zu bekommen. Weil sie im Alltag schludern. Hier ist viel Überzeugungsarbeit zu leisten.

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Hallo,

also wir gehen derzeit 1 x wöchentlich zum Welpenspiel-/Prägungskurs. Unsere Hündin ist jetzt 15 Wochen alt. Ich finde es einfach wichtig, dass sie ein gutes Sozialverhalten lernt und das kann sie sehr viel schwerer, mit erwachsenen Hunden, die wir draußen treffen. Zumal bei mir an der Leine nicht getobt wird und ich sie natürlich noch nicht überall ableinen kann.

Ich kann es wirklich jedem Welpenbesitzer nur empfehlen, unabhängig davon, ob er danach weiter in der Hundeschule aktiv sein will oder nicht. Eine gute Welpenschule ist einfach Gold wert.

Gut heißt für mich: Artgerecht, gewaltfrei, Mitarbeiter die sich weiter bilden. Kleine Gruppen von Hund/Mensch-Teams, altersgerechte Gruppen.

Auch wenn die Welpen natürlich überwiegend spielen, muss auch das richtig und unter Aufsicht passieren. Leider höre ich zu oft, dass Welpen und Junghunde zusammen in einem Kurs sind und einfach laufen gelassen werde, derweil die Halter und Trainer plappern ohne ein Auge auf die kleine Meute zu haben. Dann kann man sich das wahrscheinlich schenken. Die Hunde sollen ja im richtigen Spiel lernen, wie man mit Artgenossen umgeht. Dazu gehört aber auch, dass sofort eingegriffen wird wenn Welpen mobben oder ein Welpe trotz Unterwerfung weiter bedrängt wird.

Ich persönlich werde wahrscheinlich die beiden Junghundkurse anschließen, auch wenn ich in meinem Leben schon einige Welpen aufgezogen habe und alle gute Begleiter im täglichen Leben wurden. Es macht einfach einfach Spaß in der Gruppe und wie schon geschrieben wurde, Flüchtigkeitsfehler und dumme Gewohnheiten schleichen sich nicht so schnell ein. Es ist schon gut, wenn jemand relativ neutral, das eigene Verhalten von außen beobachtet.

Ich finde es immer sehr traurig, dass Menschen sich erst Gedanken um eine gute Hundeschule machen, wenn Probleme auftauchen. Oder wenn Hundehalter das Gefühl haben, der Besuch einer Hundeschule zeigt, das man selber versagt hat. Das ist doch Quatsch. Eine gute Hundeschule hat ja auch nichts mehr mit Kaserenhof-Drill von früheren Schäferhundvereinen zu tun. Das kenne ich leider auch noch, von der Begleithundeausbildung meiner damaligen Colliehündin. Das wäre in der Tat etwas, was ich nicht mehr bräuchte. Obwohl ich auch da natürlich Dinge gelernt habe. Es ist nie alles schlecht - aber auch eben nicht immer alles gut.

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Für mich war die Welpengruppe sehr wichtig, wegen der Sozialisierung mit anderen Hunden.

Außerdem möchte ich weiterhin aktiven Hundesport (BH, Fährte) betreiben, weil es mir und auch meiner Hündin großen Spaß macht!

Ihre Auslastung ist ein angenehmer Nebeneffekt :D

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Auch wenn die Welpen natürlich überwiegend spielen, muss auch das richtig und unter Aufsicht passieren.

Ja! Aber sie sollten auch nicht überwiegend spielen - die Welpenschule eignet sich super für Bindungsarbeit und für Wesensfestigung. Dafür gibt es allerhand an Übungen.

Man merkt es einem Junghund oder einem erwachsenen Hund sofort an, ob er in einer guten Welpenschule war oder nicht.

Was Du sagst, stimmt und ich sehe es auch so. Aber es ist halt auch für Anfänger nicht immer leicht, sich ein Urteil über eine "gute" Hundeschule oder eine "schlechte" Hundeschule zu bilden. So kommt es, dass viele Leute die Ausbildung gänzlich ablehnen: Weil sie das dröge Einerlei auf vielen Plätzen einfach nicht abkönnen!

Trotzdem möchte ich an dieser Stelle jedem Mut machen! Schaut Euch um, geht auf Suche, nehmt nicht den ersten besten Hupla - nehmt ruhig auch ein paar Kilometer in kauf - es lohnt sich!

Grüße

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Naja, jedenfalls wollte ich zu obigem Beitrag sagen, daß in meiner Welpengruppe erst gespielt wurde und dann haben wir unterschiedliche Übungen gemacht.

z.B.: Geräusche, verschiedene Untergründe, wie verhält sich der Hund in einer Menschengruppe, Hund bleibt beim Trainer und Besitzer entfernt sich, um ihn dann zu rufen (Bindung) usw.

Das halte auch ich für sehr wichtig!

Dafür bin ich jeden Sonnntag 50km (eine Strecke) gefahren und es hat sich gelohnt!

Inzwischen sind diese "Welpen" Junghunde geworden. Dafür gibt es nun wieder eine extra Gruppe, wo ähnliche Übungen mit anschließendem Spielen gemacht werden.

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Hallo Leona,

also ich kann nur sagen, was wir bisher gemacht haben (sind ja erst einige Termine gewesen) Natürlich wird jede Spielrunde damit beendet, dass wir auch trainieren, unsere Welpen aus der der Gruppe abzurufen, richtiges Anleinen, Kurze Übungen wie Sitz und Platz, damit sie zwischendurch zur Ruhe kommen. Also wenn ich schreibe "Spielen" fließen solche Dinge natürlich mit ein.

Auf dem "Spielfeld" selber sind Dinge wie : Tunnel, Bällebad, Kinderspielzeuge die Geräusche machen wenn die Hunde sie bewegen, unterschiedliche Untergründe, Tunnel, starr guckende große Stofftiere, u. v. m.

1. Woche: Theorie - Spielen - Lösen - Prägen auf verschiedene Untergründe (Holz, Gitter, Plastik, Stein, usw) - Spielen.

2. Woche: Theorie - Spielen - Lösen - Kleiner Welpenparcour mit Hindernis, Wippe, Treppe, Bollerwagen zum nachziehen etc. - Spielen.

3. Woche: Theorie - Spielen - Lösen - Besuch beim Tierarzt imitiert (mit Tisch), richtiges Heben, Untersuchen von Mäulchen, Ohren, After, Pfoten - Spielen.

4. Woche: nächste Woche wird neben den Alltagsgeräuschen von CD, während des Welpenspiels auch ein Staubsauger in einiger Entfernung die ganze Zeit laufen gelassen, weil einige Welpen (meine gehöhrt dazu), damit immer noch Probleme haben. Obwohl sie so gar nicht ängstlich sonst ist und ich auch Zuhause immer übe.

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Hallo zusammen,

ich war mit Dino bisher noch nicht in einer Hundeschule. Ich hatte irgendwie das Gefühl, nicht die richtige zu finden. Vielleicht bin ich auch bei verschiedenen Hundetrainern sehr voreingenommen.

Wir haben Dino erst mit 6 Monaten bekommen und uns mit verschiedener Literatur auf die Erziehung vorbereitet. Natürlich ist dann doch einiges anders gekommen, man weiß ja nicht wirklich, was der Kerl für einen Charakter hat. Die Grunderziehung hat bis jetzt auch prima funktioniert, aber der Jagdtrieb macht uns noch Sorgen. Die letzten Monate haben wir Schleppleinentraining gemacht und jetzt nach der Leinenpflicht bin ich gespannt, was es im Endeffekt geholfen hat. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir - sollten für uns unlösbare Problme auftauchen - sicher Hilfe in einer Hundeschule suchen. Aber da wir mit den "Früchten unserer Arbeit" bisher ganz zufrieden sind, spare ich das Geld noch auf. Zumal mir immer wieder gesagt wird, das mein Hund mal ein großer böser Herdenschützer sein wird. (Er ist jetzt 1 1/2 Jahre und bisher noch ganz lieb).

Ich habe gelesen, dass die Ausbildung zum Hundetrainer jetzt zertifiziert werden soll. Kann mir darüber jemand was sagen?

Gruß,

Britta und Dino

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Hallo,

nach der Welpengruppe besuchen wir jetzt seit 6 Wochen einen

Junghundekurs.

Dieser findet in einem öffentlichem Park statt, was ich sehr gut finde,

da dort alles zu finden ist. Jogger, Fahrradfahrer, Kinder, viele andere Hunde

die Gassi gehen.

Erst dürfen die Hunde ca. 5-10 Minuten auf dem angrenzendem Feld toben

und die restliche Zeit machen wir Übungen wie Leinenführigkeit, Bleib bzw. Sitz

(und nicht sofort auflösen). An etwas leckerem vorbeigehen ohne es zu fressen,

verläßliches HIER mit Ablenkung und vieles mehr. Die Gruppe besteht aus

5 Teilnehmern und der Kurs geht über 8 Stunden. Heute treffen wir uns erst

abends und gehen in einen Park, wo angeblich viele Kaninchen abends unterwegs sind. Ein sogenanntes Antijagdtraining bzw. mal sehen wie unsere Hunde reagieren.

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Hallo an alle,

ich habe aus manchen Beiträgen rausgelesen, dass viele nicht in die Hundeschule gehen, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Vielleicht wäre hier der richtige Ort, um die wirklich guten Hundeschulen und Vereine beim Namen zu nennen (wenn das rein rechtlich und so okay ist).

Dann würden wir uns und unseren Hunden sicherlich viele falsche Experimente von "Trainern" ersparen!

Ich glaube, wir alle hier suchen eine Hundeschule, wo hundegerecht, mit Spaß und ohne Druck gearbeitet wird.

Also, warum sollten wir uns nicht die guten gegenseitig empfehlen? (Is nur so ne Idee) Die nicht so guten brauchen wir ja nicht erwähnen, dann schädigen wir ja auch keinen Ruf ;)

LG

Wuff

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