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Hundeforum Der Hund
Mark

Momente der Erkenntnis - das schlechte Gewissen des Hundes

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Ich habe auch einen Moment, an den ich mich noch immer erinnere, obwohl er 16 Jahre zurückliegt und der beweist, dass Hunde Zusammenhänge erkennen können:

Vor 16 Jahren war meine Tochter gerade wenige Monate alt und wurde noch von mir gestillt. Ich war zu der Zeit mit ihr und meinem ersten Hund, ein Schäferhund-Spitz-Mix bei meinen Eltern und in der Nacht wachte meine Tochter auf, als sie Hunger hatte. Ich hatte ein ziemliches Schlafdefizit und habe sie im Halbschlaf gestillt. Kurz darauf wurde auch Anji, der Hund auf und hatte ein dringendes Bedürfnis. Ich konnte aber nicht aufstehen wegen meiner Tochter und war auch viel zu müde um dem Ganzen die nötige Beachtung zu schenken. Das Gefiepe habe ich also mit einem scharfen "Anji, aus!" abgewürgt, daraufhin zog sich der Hund ins Nebenzimmer zurück. Momente später registrierte ich einen vielsagenden Geruch. Meine Tochter schlief wieder ein und ich hatte mitten in der Nacht auch keine Lust mehr einen Haufen wegzumachen.

Am nächsten Morgen machte ich mich auf die Suche. Ziemlich ergebnislos zunächst. Da ich sicher wusste, dass ich das nicht geträumt hatte, suchte ich, bis ich es fand, dieses geruchsintensive Würstchen, fein säuberlich abgedeckt mit einem Strumpf, völlig akurat genau mit der selben Krümmung, wie das besagte Kotwürstchen.

Da sage mir einer, dass Hunde keine Zusammenhänge erkennen können!

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Hallo Mark!

Mal ne Nachfrage: Warst Du schon immer entzückt darüber das Dein Hund etwas zerpflückt?

Hunde haben meiner Ansicht nach definitiv kein Gewissen (also nicht nur kein schlechtes, sondern einfach garkeins). Denn: Das würde ein Gefühl für Ethik und Moral voraussetzen. Was Hunde tun, ist ganz schlicht nach Naturgesetzen zu handeln.

Das ist ihr Riesenvorteil gegenüber uns Menschen. Sie sind immer mit sich im Reinen.

Das was Meyra schreibt ist eine ganz andere Geschichte.

Mal ne Frage an alle: Das kennt ihr doch, oder? Ihr seid krank, es geht Euch nicht gut, der Hund kommt und kuschelt sich vermehrt an Euch etc. Was glaubt ihr, warum er das tut?

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Naja Anita, heute war ein Highlight ... das letzte Zerpfücken liegt schon so weit zurück, dass es ins Junghundealter fällt.

Was ich denke? Ich denke, dass es einfach Spaß war, selbstbelohnend ... danach die Erkenntnis, dass es wahrscheinlich Sanktionen gibt. Denn eines ist sonnenklar: Raspu ist noch nie so ans Bett gekommen, er war noch nie so unruhig über Stunden, er hat mich noch nie permanent morgens in aller Frühe im Bett abgeschleckt.

Ich spüre es (... und das Tolle ist, dass niemand das Gegenteil behaupten kann, da niemand von uns jemals Hund war) ... seine ganze Reaktion hat auf der Erkenntnis beruht etwas getan zu haben, dass normalerweise eine negative Reaktion meinerseits auslöst.

Aber was solls ... es ist kaputt, ich habe mich sogar darüber gefreut. Denn seien wir mal ehrlich: Wenn der eigene Hund irgendwann nicht mehr ist, erinnert man sich doch an solche Momente, nach dem Motto: "Weißt du noch ...". Das gehört doch auch dazu. Das macht die Mensch-Hund Beziehung menschlich.

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Warum ist das was ich geschrieben habe eine andere Geschichte? Ich bin ebenfalls überzeugt, dass Anji seine Hinterlassenschaft abgedeckt hat aus schlechtem Gewissen.

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Ich schliesse mich der Meinung von Karl an.

Schlechtes Gewissen gehört in die Kategorie moralische Gesetze und die haben wir Menschen aufgestellt. Wir bewerten unser Handeln und richten darüber, was gut und was schlecht ist. Nun, und wenn jemand dagegen verstößt, beschleicht ihn ein schlechtes Gewissen. Ein "Gut" oder "Böse" aus menschlicher Sicht gibt es als Werturteil bei Hunden hingegen nicht. Um so etwas zu können, müssten sie fähig sein ein Gedächtnis für Vergangenes zu haben, damit Erfahrungen sammeln und bestimmte Erwartungen für die Zukunft entwickeln. Und da sage ich, nein das können sie nicht.

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Wenn Hunde ein schlechtes Gewissen haben könnten, dann müßten sie andererseits auch in der Lage sein, ihr Verhalten selber zu korrigieren, BEVOR sie eine derartige unerwünschte Handlung durchführen. Dann müssten sie doch aus einem Bewußtsein heraus , dass eine Handlung "böse" ist , sich selbst steuern können, um erst gar nicht diese Handlung durchzuführen.

Ich würde mir die "Aufregung" des Hundes nach so einer Aktion damit erklären, dass er das ERGEBNIS seiner Handlung , also die rumliegenden Fetzen, mit Strafe verknüpft.......aber nicht die Handlung selbst.

zur Frage von Anita: Wenns mir, dem Versorger schlecht geht,dann fühlt der Hund, dass die Versorgung und der Schutz in Gefahr ist und versucht das eben selber auszugleichen, indem er MICH versucht zu schützen, indem er so schmusig ist.

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Ich schliesse mich der Meinung von Karl an.

*ähemräusperundrotwerd* Gerade gelesen das Du ja Anita heißt...

Also Korrektur: Schliesse mich der Meinung von Anita an! :)

Und noch ein Nachtrag: was wir als schlechtes Gewissen bezeichnen ist nichts anderes als eine ganz normale Beschwichtigungsgeste des Hundes. Wir sind in der Lage die Situationen miteinander zu verbinden: Sträfliche Tat + Unterwürfiges Verhalten = schlechtes Gewissen. Wir bilden uns einen Reim darauf.

Und mal die Theorie in die Runde gestellt, für diejenigen die an das schlechte Gewissen glauben: wenn einem Hund klar ist das er Bockmist gemacht hat, dann müsste er es ja auch schon wissen das es Mist ist, bevor er überhaupt mit dieser Handlung beginnt. Nun gut, er tut es dennoch, aber warum macht er sich dann klein? Er hat sich ja "entschieden" etwas "böses" zu tun - warum dann nicht völlig selbstbewusst und mutig zu seiner Tat stehen?

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Wer sich meinen Beitrag im News Blog (ganz :) ) durchgelesen hat, der wird feststellen, dass ich dort explizit darauf hingewiesen habe, dass die Definition von Gewissen nicht so einfach ist.

Hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Gewissen

Es ging doch eher um andere Sachen. Die Verknüfung von zwei Dingen, die zeitlich unter Umtsänden sogar Stunden auseinander liegen (kaputt machen - Strafe). Und es ist doch für jeden einfacher zu sagen "Er hatte ein schlechtes Gewissen", als hier mühsam eine Alternativbeschreibung vorzunehmen, die dann soweit dieser gängigen Wortbenutzung im allg. Sprachgebrauch angelehnt ist, dass es nahezu lächerlich erscheint, außer man erhebt den Anspruch universitär oder wissenschaftlich korrekt zu formulieren.

Und an dich Mariele: Deine letzten beiden Sätze ergeben keinen Sinn, denn das Gewissen (auch wissenschaftlich korrekt angewandt) setzt natürlich nicht voraus, dass man immer nur "Gutes" tut und auch nicht, dass man wenn man "Böses" tut selbstbewusst ist. Dann bräuchte man ja überhaupt kein Gewissen ... denn genau das macht ja das Gewissen überhaupt erst aus.

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Ich bin fest davon überzeugt, dass Hunde sehr wohl wissen wann sie was falsch gemacht haben und auch eine Art schlechtes Gewissen haben.

Wenn Zara was ganz arg verbockt hat, dann brauch ich sie nur angucken und sie kneift den Schwanz ein und verzieht sich und ist den rest des Tages sehr folgsam :so

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