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Hundeforum Der Hund
Cassya

Fesseln - Neue Trainingsart zum Bindungsaufbau?

Empfohlene Beiträge

Hallo!

Eine Bekannte meiner Mutter wollte vor einem Jahr einen Hund zu sich nehmen. Nach Rücksprache mit ihrem Bruder einigten die beiden sich auf einen "gemeinsamen" Hund, der innerhalb eines Mehrfamilienhauses tageweise in die Haushalte der beiden wechselt.

Sie informierten sich über Rassen....aber offenbar sind sie bei ihrer Entscheidung vom Äußeren ausgegangen und so zog ein Rodesian Ridgeback Rüde ein.

Dieser ist nun ein Jahr alt.

Sie war von Anfang an mit ihm in der Hundeschule. Allerdings zeigte sich im Heranwachsen immer mehr, dass sie dem Hund kaum gewachsen ist.

Allein körperlich kann sie ihm wenig entgegensetzen.

Also...hat sie nun aus dem Internet DEN Trainer herausgefunden!

Sie ist durch ganz Deutschland gereist und hat dort für viel Geld zwei Wochen Intensivkurs gebucht.

Wieder zurück hat sie nun folgende Erkenntnisse und Aufgaben:

-der Hund habe keinerlei Bindung und Respekt

- Frauchen ist kein Rudelführer und muss sich diese Position jetzt erarbeiten

- es darf KEIN Spielzeug mehr rumliegen und in den kommenden 6 Wochen darf sie nicht mit dem Hund spielen

- es gibt keinerlei Leckerchen mehr, auch nicht für irgendwelche Übungen

- der Hund darf nur an der 1m Leine gehen

- 3x am Tag wird er in der Wohnung für eine viertel Stunde an den Gürtel gebunden und hinterhergezogen

Kann mir das einer mal erklären?

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Hi,

naja erstmal weiß ich nicht, wieso durch ganz Deutschland gereist wurde, das hätte sie wohl auch vor der Haustüre gehabt.

Zuerst dachte ich, der würde nach TT eventuell arbeiten, gibt ja da Dinge wie T-Shirts und sowas, die für ängstliche Hunde gedacht sind. In wieweit das mit Gürtel - ehrlich gesagt keine Ahnung - aber ich wage es zu bezweifeln.

Zu dem Rest guck ich nur an die Decke.

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Ich war bis jetztz immer der Meinung, dass grade Leckerchen Bindung aufbaut???

Mit dem hinterher ziehen fällt mir ne Situation ein:

Wir haben mal eine Hundetrainerin wegen Susis ständigen Sicht und Spur-Jagen bestellt.

Geschirr und Schleppleine an Susi.

Hoch aufs Feld.

Schleppleine um die Hand und als rum gelaufen auf dem Feld (Ziel: Susi sollte sich auf mich konzentrieren) nach einer halben Stunde Berg auf, Berg ab laufen auf der gleichen Wiese hat sie mich dann beachtet.

Und ist auch teilweise selber Fuß gegangen aber das war eine 15 Meter Schleppe und keine 1 Meter Leine für die Wohnung

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Mit einer Schleppleine würde sich mir der Sinn ja noch erschließen...aber bei 1m? Oder sogar noch kürzer?

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Cassya: mir fällt da auch nix mehr ein...aber in ihrer Verzweiflung haben sie wahrscheinlich das lettze Mittel jetzt probiert.....blicke nicht ganz hinter

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Das hört sich für mich nicht schlecht an eigentlich...

Leckerchen... hm ok... da ist jeder anderer Ansicht. Viele meinen

auch, sich mit ständigem Lecker reinstopfen unglaubwürdig und

zum Volldeppen anstatt zum Führer zu machen. Für Sachen, die

der Hund zu 99 % kann wie Sitz, Platz, Fuß und Hier muss es meiner

Meinung nach auch nicht zwingend etwas geben.

Das mit der 1 m Leine ist ja auch nicht schlecht, so lernt der Hund in

1 m um seinen Menschen herum zu laufen und das mit dem am Gütertel

binden hat sogar der Rütter schon gemacht, wenn Hunde unachtsam sind

und z.b. Klauen, Kinder nerven, Besuch anfallen etc. Der Hund lernt auf

seinen (NUR seinen) Besitzer zu achten und keinen Unfug zu machen.

Doch, ich denke es kann klappen...

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Ich finde es etwas seltsam, dass dem Hund jegliches Spiel genommen wird. Er darf weder mit anderen Hunden, noch mit Frauchen spielen....warum?

Er scheint kaum eine positive Bestätigung zu bekommen. Was soll das bezwecken?

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Hunde untereinander im Rudel spielen und belohnen sich ja auch selten oder?

Vielleicht soll der Hund sich einfach mal nur auf Regeln und Führung konzentrieren?!

Keine Ahnung, aber ich finde, dass sich das viel interessanter anhört, als das ewige

konditionieren. Ich weiss es nicht, aber ich finde es besser, als Stachel, Schütteldose,

Leinenruck etc. Ich glaub ein RB ist eh nicht so der Zergelhund, so dass sie ihn mit

körpernahen Spielen bekommen könnte oder? Und das Spielen mit anderen Hunden

muss ja auch nicht zwingend sein finde ich. Das KANN der Hund ja schon und verlernt

es auch nicht:-) Wichtig ist es erstmal ein Team zu werden. Bin gespannt...

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Interessante Sichtweise...klingt fast so, als hättest Du das von seiner HP! ;)

Bisher hat es keinen Erfolg gezeigt. Sie fährt jetzt erneut eine Woche hin, diese ist sogar kostenlos!

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Ich weiss ja gar nicht, wer ER ist;-)

Aber ich finde, dass es sich sehr sinnig anhört.

Bin nicht so der hätscheltyp bei solchen Erziehungssachen,

aber auch gegen Gewalt. Das ist doch ein ansehnlicher Weg.

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