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Hundeforum Der Hund
Bille45

Der schwere Abschied vom Hund

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Als ich so ratlos war, in der Zeit als meine 16 Jährige Hündin krank wurde, wäre ich froh gewesen solche Erfahrungswerte nachlesen zu können.

Ich möchte den Leidenweg meiner "Susi" beschreiben.

Bis 22.12.08 war noch alles in Ordnung. 2005 und 2006 hatte sie Mamatumore , die Milchleisten wurden entfernt. Höllentrip. Ich nahm natuerlich jedesmal Urlaub um für die Kleine da zu sein.

Alles gut überstanden.

Am 23.12.2008 früh Morgens bemerkte ich, dass sie im Hausflur vor der Treppe lag und sich immer so komisch zsammenzog. Krämpfe dachte ich und sofort zum Tierarzt.

Er verabreichte Ihr zwei Spritzen und dann ging es wieder 10 tage. Beläufig meinte er, dass sie sicher noch ins neue Jahr kommt. Dieser satz war prägend für mich und ich war erschüttert.

Sie kam auch ins neue Jahr, dann ging es wieder los. Wieder zum Arzt wiedr Spritzen- wieder 10 Tage alles ok dann noch schlimmer, sie viel einfach um. Blutbild überprüft und festgestellt das sie zuviele weiße Blutkörperchen hatte. Dies sei ein Zeichen für eine Entzündung. Also geröngt und Ultraschall gemacht. Ergebnis ; Gebährmutter entzündet und Eierstöcke.

Es bleibt nun nur eine OP. Eine OP mit 16 Jahren bei einem Hund ist immer riesikobehaftet. Ich hatte Angst, wußte nicht was ich tun sollte. Jedoch bemerkte ich eines, ihr ging es immer schlechter. Ich wußte sie eird sterben wenn ich nichts tue. Sie erbrach und stellte sich aphatisch in eine Ecke. Legte sich an Stellen wo sie noch nie lag. Verwechselte die Hausausgangstür mit der Badtür. Nein ich mußte sie operieren lassen, mir blieb keine Wahl. Also dachte ich, lieber bei der OP verstorben als sie einschläfern lassen. Die OP bringt noch eine Chance und es könnte alles wieder gut sein.

Also brachte ich sie gegen Mittag zur OP. Ich verabschiedete mich und küßte sie nochmal.

Voller Angst und bange wartete ich zu hause dann auf den erlösenden Anruf und der kam gegen 17:00 Uhr. Ich hab eine gute Nachricht meinte der Tierarzt, die unsere alte Omi hat es gut überstanden und ich könne sie holen.

Ja da stand sie tatsächlich wieder vor mir und wir freuten uns riesig. Ab nach Hause und nun nur noch Pflege, Pflege,Pflege. Ich war erstaunt wie gut sie drauf war. Sie lief,hatte wieder die große Klappe und bettelte wieder nach Schokorosinen.

Dann kam das Pflaster runter, die Wunde sah echt gut aus. Also alles schick und nach Hause.

Zu Hause dann verhielt sie sich komisch, rannte in eine Ecke im Wohnzimmer und kotzte was sie konnte. Sie war sehr daumelich dabei und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Ich sofort wieder bein Tierazt angerufen und mitgeteilt was los ist. Schmerzen hatte sie hundert pro auch, denn sie legte sich nicht hin. Sie lief solange bis sie nicht mehr konnte und legte sich dann ganz behutsam. Dies blieb auch so.

Dann wieder zum Arzt Schmerzmittel und Spritze. Solange sie diese bakm ging es Ihr immer wieder besser. Irgendwann muss man aber auch mal aufhören mit dem Teufelszeug. Also entschied ich mich für Tabletten nach Bedarf. Dies ging aber auch nicht lange gut und ich mußte regelmäßig Tabletten geben. Schmerztabletten und Herztabletten.

Später dann kam Cortison "Amox" dazu. Sie tat mir echt leid. Dann der nächste Schock, sie bekam am After Afterlappen. Also so richtig groß das Ganze. Ich wider zum Tierarzt, er meinte da könne er nicht machen. Lebertran und oder Zinksalbe würden hier helfen. Also auch dass haben wir ausprobiert. Ans Spazieren gehen war schon gar nicht mehr zu denken. Sie kam zwar 20 m mit und dann sah sie mich an , wie komm laß uns wieder umdrehen, ich kann nicht mehr.

Die 4 Stufen zur Wohnung schaffte sie auch nicht mehr also hab ich sie immer rauf und runter getragen. Im garten verrichtete sie dann immer ihr Geschäft und dann schnell wieder rein und schlafen.

Am 19.5.09 dann so eine starke Unruhe , dass sie sich garnicht mehr hinlegen wollte. Sie hechelte nur noch und lief und lief Runden im Wohnzimmer.

In der Nacht dann , ich war immer wach wenn sie sich nur bewegte um zu schauen was los ist, mußte sie raus. Ichtrug sie also raus und setzten sie im Hof ab. Sie wollte loslaufen und viel hinten zusammen . Immer und immer wieder. Ich nahm sie immer wieder auf und versuchte sie zu stützen, doch es hielf alles nichts.

Früh morgens entschied ich mich dann den schweren Anruf beim Tierarzt zu tätigen. Unter Tränen und mit erstickender Stimme bat ich, dass er komme solle um sie zu erlösen.

Am 20.5.09 um 9:15 Uhr ist sie dann erlöst worden. Ich blieb dabei und streichelte sie. Alles ging sehr schnell, es dauerte nicht mal eine Minute. Ich glaube es war der richtige Moment, so sehr ich mich auch davor gefürchtet hab, aber es war richtig so. Jetzt hat sie Ihre Ruhe gefunden und ein schönes Plätzchen in unserem Garten bekommen. Begraben konnte ich sie nicht, dies hat dann meine Tochter übernommen.

Wer sich nun fragt wann denn der Zeitpunkt sein soll, der solle auf die Wahrnehmungen achten. Kann der Hund noch ein Hundegerechtes Leben führen ?

Ist er noch interessiert, wie verhält er sich, hat er Schmerzen ? erkenne ich Verhaltensauffälligkeiten. Ich hab keine Nacht in dieser Zeit durchschlafen können, es war wie bei einem Säugling den man frisch zu Hause hat. Mutterinstinkt nennt man sowas.

Morgen ist es nun eine Woche wo sie nicht mehr bei mir ist. Sie fehlt mir überall. Komisch soviel Zeit für sich selbst zu haben. Keinen Druck mehr du mußt nach Hause wegen Susi. Selbst dass muss ich erst einmal wieder lernen.

Sie wurde genau 16 Jahre , 2 Monate und 17 Tage alt. Ein stolzes Hundealter und ich bin froh , dass sie mich solange begleitet hat.

Ich werde sie nie vergessen.

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Ich drück dich mal! :kuss:

Du hast sicherlich das richtige getan und deine Maus wirst du auf jeden Fall

wiedersehen!

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Fühl dich in den Arm genommen... ja, ich hatte diesen Schritt Mitte Nov. letzten Jahres vor mir... vollkommen überraschend und nicht vorhersehbar... Es ist ganz bitter... aber sie hat dir viele viele gemeinsame Jahre geschenkt

:)

Und dafür kann man dankbar sein.

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:knuddel

Ich denke du hast das vollkommen richtig gemacht.

Irgendwann kommt leider die Zeit, wo man loslassen muß und seine Fellnase in Würde gehen lassen muß.

Ich mußte es auch schon mal und ich hatte anfangs das Gefühl, daß ich Taps umgebracht habe, Tage lang hörte ich ihn noch durch die Wohnung trapsen.

Heute weiß ich Taps wartet auf mich im Regenbogenland und dann sind wir wieder unzertrennlich.

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Sei mal ganz lieb geknuddelt von uns, ich kenne das zu gut, uns besteht es auch noch wieder bevor, mein Charly ist am Samstag 18 Jahre alt geworden,es geht ihm den Umständen entsprechen für sein Alter gut.

aber im März hatten wir unseren Barny gehen lassen müssen und das tat auch so weh.

Du hast vollkommen recht damit man merkt es seinem Tier an.

Ich wünsche Euch viel Kraft.

LG Heike

Nica und Opi Charly

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Fühl dich auch von mir mal ganz fest gedrückt.

Du hast wirklich alles für deine arme süße Maus getan und hast sicherlich auch den richtigen Moment gewählt und sie erlöst.

Das war der größte Liebesbeweis den du ihr noch geben konntest.

Leiben heiß auch loslassen können.

:knuddel :knuddel :knuddel :knuddel :knuddel :knuddel

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:(:kuss:

Es ist so schmerzhaft, aber ich glaube auch, das hast Du richtig so gemacht.

Und das gehört wohl auch zum Hundebesitzersein dazu, dass man auch solche schweren Entscheidungen fällen muss.

Und wenn die Trauer ein wenig weniger geworden ist, denk an die schöne Zeit, die Du ihr geschenkt hast und mit ihr hattest! Das ist es, was zählt!

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Ich schicke Dir mal einen ganz dicken Tröstknuddler :knuddel

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