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Hundeforum Der Hund
sunnylu631

Wie könnte ich den Pflegis das In-die-Wohnung-Pinkeln abgewöhnen?

Empfohlene Beiträge

Hallo Allerseits,

meine beiden Pflegis (ca. 7 Jahre alt, davon 5 Jahre im Tierheim - und ca. 3 Jahre alt, davon 2 im Tierheim) hören nicht auf, in der Wohnung zu pinkeln.

Mir ist klar, daß sie es im Rudel-Zwinger nicht lernen mußten, oder vielleicht nie gelernt haben. Ich meine auch nicht den Durchfall, den einer der Hunde seit vorgestern hat, und der mir die heutige Nacht aktiver gestaltet hat, als es mir lieb war, sondern die Tatsache, daß ich mit ihnen 3 - 4 mal am Tag eine Runde (mind. 45 Min.) in den Feldern gehe, und sie in der Übrigen Zeit immer Zugang zum Garten haben, und sie trotzdem immer noch in der Wohnung Marken setzen.

Manchmal, habe ich schon bemerkt, ist es fast ein Ritual oder eine Angewohnheit. Der eine z.B., Rizos (3), hebt immer nach dem Fressen ganz in der Nähe der Schüssel das Bein. Der andere, Lucas (7) muß etwas "Ablassen" wenn er sich über etwas aufgeregt hat. Aber auch Nachts gehen sie schon mal los, und pinkeln etwas an.

Nun meine Fragen: Denkt ihr, daß man bei Hunden in diesem Alter noch einen Lernerfolg haben kann, oder wird das vielleicht ein aussichtsloser "Kampf?

Und....

Wie könnte ich vorgehen? Hat jemand Tipps für mich?

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Wie beim Welpen - immer raus, nach dem Essen, nach dem Schlafen, nach dem Spielen. Und zwischendurch. Und draußen loben, loben, loben. Drinnen nicht viel Aufhebens machen, sie wissen es nicht besser und wenn man straft kann es passieren dass sie es fortan nur noch heimlich machen. Mit einem Neutralreiniger nachreinigen damit keine Duftmarken immer wieder zum Übermarkieren einladen.

Hunde haben ziemlich feste Vorstellungen wie ein "Klo" beschaffen sein muss und die entwickeln sie recht früh, noch beim Züchter. Je nachdem wie deine Pfleglinge aufgewachsen sind können sie recht schnell erinnern wie es früher war. Aber selbst Laborbeagle, die nur Fliesenboden kennen und nur drinnen als Toilette kennen können stubenrein werden.

Also gerade in den Situationen in denen du weißt das bald was passiert (z. B. nach dem Essen) kannst du dir den entsprechenden Hund schnappen (oder beide, je nachdem wie du es gehandelt kriegst), ein Wortsignal dazu (z. B. Komm, Gassi gehen) und schnurstracks dorthin gehen wo du es gerne hättest. Es kann sinnvoll sein anfangs sogar eine Hausleine zu benutzen wenn es sehr schnell gehen muss damit man nicht lange rumfummeln muss.

Draußen loben wenn sie etwas getan haben aber nicht gleich wieder reingehen (außer sie sind draußen unsicher, dann wäre sofort reingehen eine Belohnung für sie). Wenn sie aus Unsicherheit drinnen machen wäre ein sehr ruhiger Ort draußen richtig für die Toilette wo nicht jeder andere Hund sein Geschäft verrichtet.

Es kann sicher länger dauern als beim Welpen und ist mit zweien auch schwieriger, aber unmöglich ist es nicht.

LG, Karin!

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Danke Karin, das werde ich mal probieren.

Die Beiden sind übrigens nicht die Bohne unsicher oder aufgeregt. Sie sind entspannte, ausgeglichene, ruhige und ultra-mega-super verschmuste Tiere, die im Grunde alles recht machen wollen. Ich habe nur sehr selten solch angenehme Zeitgenossen kennengelernt. Wenn eben nur das Pinkeln nicht wäre.....

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Liebe Sabine,

willkommen im Leben als Pflegestelle. ;)

Das, was Du beschreibst ist ein ganz normales Verhalten. Zusätzlich zu dem "noch nicht gelernt" kommt noch die Umstellung des ganzen Lebens hinzu. Die neuen Menschen, dein Hund, das Leben in der Wohnung/Haus.

Nun brauchst Du Geduld, Verständniss und gute Nerven. :) So wie Du schreibst, denke ich, dass Du damit sicher gut versorgt bist! :)

Karin hat schon alles sehr gut beschrieben. :yes:

Ich habe mich erst heute Morgen wieder gefreut als Moni, mein derzeitiger Pflegi, nebeneinander mit Kim im Garten saß und gepulltert hat, so als wäre dass das Normalste der Welt! :)

Seit gut einer Woche macht sie das. Sie orientiert sich an meinen beiden Fellnasen hervoragend. Moni ist seit über vier Wochen bei uns und trieb mich am Anfang auch mit ihrem Gepuller zur Weissglut. Mich hat das schon irgendwann aufgeregt wenn ich jede Nacht mehrmals mit dem Wischer durch das Haus flitzte. ;) Doch dann, auf einmal war es vorbei! =)

Beherzige die Tips von Karin, dann wird das!

Und vergiss nicht, mit Humor geht alles leichter! :)

:winken:

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Ja Tati, da hast wohl recht - der Humor rettete mich schon so manches Mal vor dem Verzweifeln. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Fassungsvermögen so eine Rüdenblase haben muß. Die können dermaßen oft pinkeln, daß ich schon Angst hatte, sie schrumpeln jetzt vor meinen Augen zu ausgetrockneten Hundeklumpen zusammen.

Du mit Deiner Moni hast ja noch das "Glück", daß sie sich zum Pipi machen hinsetzt, doch meine "Jungs" haben meinen Gardinen und den Wänden in jedem Zimmer schon zu einem netten, blaßgelben "Muster" verholfen. Mal ganz abgesehen von den putzigen Wellen die das Holzparkett an vielen Stellen aufweist.

Aber ich will nicht jammern - das sind nur Äußerlichkeiten. Die "Lebewesen" hier sind mich wichtiger, und dazu zähle ich auch meine Tochter und mich.

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Du mit Deiner Moni hast ja noch das "Glück", daß sie sich zum Pipi machen hinsetzt, doch meine "Jungs" haben meinen Gardinen und den Wänden in jedem Zimmer schon zu einem netten, blaßgelben "Muster" verholfen. Mal ganz abgesehen von den putzigen Wellen die das Holzparkett an vielen Stellen aufweist.

Das kenne ich! :yes:

Unser vorheriger Pflegi Snoopy ist ein Rüde daher kann ich da auch mitreden. ;)

Bei ihm sind wir allerdings zum Pflegestellenversager geworden. :kaffee:

Er durfte bei uns bleiden. :D

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Ja, davor habe ich auch "Angst". Soviel Arbeit ich auch mit den beiden hier habe, ich liebe die beiden jetzt schon. Gestern waren die ersten Interessenten hier. Den Lucas hätten sie gerne sofort genommen, doch er war ihnen schon zu alt. Und der Rizos wäre zwar vom Alter her passend gewesen, doch der hat große Angst vor Männern und läßt sich von ihnen auch nicht anfassen. Der Arme muß wohl ziemlich schlechte Erfahrungen mit dem "starken Geschlecht" gemacht haben.

Als das ältere Paar dann wieder gegangen war, merkte ich, wie erleichtert ich einen Moment lang war. Das widerspricht jeder Vernunft, und ich kann auch unmöglich 2 zusätzliche Hunde behalten, aber innerhalb einer Woche habe ich mein Herz bereits an die beiden verschenkt, und es fällt mir schwer sie herzugeben.

Ich sehe schon einen tränenreichen Abschied auf mich zukommen........

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Ich habe mich in unsere Moni auch ganz schnell verguckt. :)

An ihr hätte ich schon nach 2 Tagen versagen können. ;)

Allerdings dürfen wir nicht vergessen dass wir auch als Pflegestelle des Hundes einen wesentlichen Teil in ihrem Leben aus machen.

Wir legen die Weichen und den Grundstein in ein neues, besseres Leben!

Finden diese Fellnasen einen festen Platz und verlassen unsere Pflegestelle, machen sie Platz für einen neuen Schützling der unsere Pflege und Fürsorge genauso braucht! :yes:

So sagte unsere Dame der Orga vor einiger Zeit zu mir, dass es ihr gar nicht sooo lieb ist wenn die PS immer die Pflegis behalten. Irgendwann sind diese dann so ausgelasstet, dass sie nicht mehr als Pflegestelle zur Verfüng stehen können/wollen.

Wo sie Recht hat, hat sie recht. ;)

Genieß die Zeit mit deinen beiden Pflegehunden und verlier nie aus den Augen, dass sie Gäste sind! ;)

Mach ihnen die Zeit so schön wie möglich und vor allem sollte man daran denken: "Lieben heißt auch los lassen können!" :kuss:

:winken:

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Du hast ja recht...... Ich werde mich bemühen, sie als besonders liebe Gäste zu sehen........und sie dann ziehen zu lassen.

Auch wenn's schwer fällt.... schnief

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Ich habe Greyhounds aus Rom gehabt und Retireds aus England, keiner von denen war stubenrein und im Rudel und alles Rüden - hab dann die Zimmerpflanzen abgeschafft, Wischmob in der Ecke gehabt und als sie das Kommando fürs Pinkeln drin hatten, hat die Pinkelei aufgehört. Aufpassen mußte man nur in fremden Räumen und Wohnungen, da haben die sehr gerne erstmal markiert. Die waren damals auch alles schon um die 5 Jahre alt und es hat geklappt.

Zeit ist ein nicht unwesentlicher Faktor, den diese Hunde brauchen.

Ich dachte immer, Pflegestellen wären dazu da, die Hunde zu sozialisieren, zu erziehen und umwelttauglich zu machen für unsere Wohnverhältnisse:-))) Damit die Endbesitzer, so sich denn je welche finden, keine Arbeit damit mehr haben, weil oft unerfahren:-)))) Ist das nicht so?

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