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Hundeforum Der Hund
gast

Anti-Bell-Halsband

Empfohlene Beiträge

Mein Cousin hat einen Hund, der ziemlich viel bellt, ich glaub sobald was im Hausflur zu hören ist.

Mein mein Hund, der ja nun bei meiner Mama wohnt, lernt gard, nicht ständig im Mittelpunkt zu stehen und "wehrt" sich dagegen mit bellen.

Auch mein Onkel hat einen Hund, der wohl viel bellt. (da weiß ich nichts näheres)

Jetzt haben die sich überlegt, zusammen so ein Sprühhalsband zu kaufen und nacheinander ihre Hunde zu kurieren.

Meine Mama hat mir Gott sei Dank davon erzählt und ich habe ihr abgeraten. Einige Gründe konnte ich ihr auch nennen, warum sie das lassen soll, aber meine Bitte:

Nennt mir ein paar mehr Gründe, da ich nur noch "gespeichert" habe, dass das Sch.... ist, aber ihr nicht wirklich erklären kann warum.

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(bearbeitet)

Guten Morgen -!

:o Also wenn ich so etwas lese stellen sich mir die Nackenhaare hoch...

Grundsätzlich habe ich nichts gegen Hilfsmittel in der Hundeerziehung, aber sie gehören nicht in Laienhände!!! Müsste verboten werden, das sowas im Handel für jeden zugänglich ist!

Also, zunächst sollte einem erstmal klar sein das Bellen eine Form der Kommunikation des Hundes ist. Er bellt ja nicht nur Wuff und das war's. Wenn man mal genau hinhört erkennt man im Klang deutliche Unterschiede (z.B. Spielaufforderung "waff-waff" oder wenn dem Hund etwas kurios vorkommt dann "wuuuhhhhuuu wuff-wuff", hihi).

Und dann kommt für mich der entscheidende Punkt: die Fragestellung, was will (mir) der Hund eigentlich damit sagen? Wenn man den Auslöser oder die Ursache kennt, sollte man da ansetzen und nicht das Bellen als Problem bearbeiten! Ich finde damit macht man alles nur viel schlimmer, der Hund ist unverstanden und die ganze Beziehung leidet darunter.

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-, bitte entschuldige wenn meine ersten beiden Sätze ziemlich hart ausgefallen sind. Es liegt nicht in meiner Absicht Deiner family da etwas zu unterstellen oder sie anzugreifen.

Ich finde es nur immer sehr schade wenn Hundebesitzer gleich mit "harten Bandagen" an die Sache rangehen und sich anscheinend keine wirklichen Gedanken gemacht haben. Das ist es was mich ärgert und da ist's wohl mit mir durch gegangen. Bitte entschuldige!

Ich wünsche Dir, das Du sie überzeugen kannst! :)

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Der Punkt bei vielen Kläffern liegt meiner Meinung nach nicht unbedingt in einem aktuellen Bedürftnis, sondern bei dem, was in den Jahren zuvor durch Bellen erreicht wurde.

Viele Menschen sind der Meinung, wenn der Hund bellt und sie sagen "ist ja gut" oder "jetzt reichts aber mal", daß der Hund das dann ja versteht. Oder sie gehen hin und fassen ihn dabei an, wie er sich grad schön reinsteigert, um ihn zu "beruhigen"... Ich erlebe das fast täglich hier im Gebiet, wenn ich die Dame mit ihrem Westi treffe.

Sie wundert sich, warum es immer schlimmer wird. Auch die Nachbarin, die immer den Namen des Hundes ruft, in beschwichtigendem Tonfall, wenn er die Passanten verbellt, wundert sich, warum er das einfach nicht lässt...

JEDE Zuwendung ist doch eine Bestätigung. Frag mal alle Besitzer von Kläffern, ob sie ihren Hund jemals für Kläffen bestätigt haben. NEIN, werden alle sagen. Und wenn man dann die oben genannten Punkte aufführt, dann gibt es betretene Gesichter. STÄNDIG wurde und wird auf Gekläffe, welches oft aus Unsicherheit erfolgt ist, mit Bestätigung, Aufmerksamkeit, Gebrüll was auch immer reagiert. Und somit verfestigt es sich über Monate, Jahre.

In solchen Fällen würde ich sehr wohl ein Abbruchkommando oder Abbruchsignal konditionieren, weil sie GELERNT haben, daß wir das gut finden, wenn sie es tun. Es ist zwar unfair, weil sie erst durch Unwissenheit zum Kläffer konditioniert wurden und nun durch den blöden Menschen wieder mühsam zurück konditioniert werden müssen... aber that's life, oder?

Trotz alledem gehört ein Sprühhalsband oder andere Hilfsmittel nicht in Laienhände, da diese Menschen gar nicht wissen, was konditionieren überhaupt bedeutet und meist nicht nur das Gebell im Argen liegt, sondern durch nicht vorhandenen Hundeverstand jede Menge andere Konflikte zwischen Hund und Mensch schwelen.

Versucht man also, das Kläffen mit Hilfe von konditioniertem Abbruchsignal zu beenden, so werden andere Dinge auftauchen, die auch Probleme machen.

DAS ist genau das Thema, bei dem wir immer wieder schockierte Kundengesichter vor uns haben. Sie kommen wegen dem Symptom A zu uns. Dieses sollen wir in 4Wochen wegzaubern und dann ist die Welt wieder in Ordnung, meinen sie. Meist fällt die Diagnose der Gestalt aus, daß wir ihnen schonend beibringen, daß es die Pille gegen Symptom A bei uns leider nicht gibt, weil wir die Ursache für Symptom A im täglichen Zusammenleben und dem Verhalten dem Hund gegenüber seit Jahren sehen. Wenig Bindung, kaum Führung, bei Bedarf eine Menge Druck von Oben und das wars. "Aber eigentlich haben wir keine Probleme mit unserem Hund... " Jaaaaaa...

Die hohe Kunst des Helfens besteht dann darin, die Menschen so zu motivieren, daß sie sich erstmalig wirklich mit ihrem Tier auseinander setzen und Schritt für Schritt lernen, wie viel Spaß es macht, mit einem Hund zu kommunizieren und zu arbeiten. Übrigens sind das nicht selten Menschen, die "ihr ganzes Leben schon Hunde haben". Das beliebte Totschlagargument für jeden Trainer, daß man also jemanden mit Hundeverstand vor sich haben muss. Jajaaaaaa.

Sorry, das war jetzt ein Roman, aber der musste mal raus.

LG Anja

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Hallo,

ich finde die Sprühhalsbänder schei....und sie gehören auch nicht in Laien Hände.

Bärenkind hat euch ja Beispiele genannt wie man es ohne versuchen kann.Schade das solche Teile genau wie Teletakts für jeden zu erwerben sind.

Lg Birgit

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Ja, ich war letzte Woche im Fressnapf und da liegen die Dinger zuhauf rum.

Laien und solche Leute, die sich wenige Gedanken um ihren Hund machen wollen können die dort einfach mal so ohne Beratung oder sonstwas einkaufen. Gerade so wie ein Dose Futter. Find ich furchtbar. :[

Bei uns gibt es auch einen Laden, der Teletaks verleiht, weil sie von der Anschaffung her so teuer sind. Grr, ich darf gar nicht weiter darüber nachdenken sonst platze ich.

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Bärenkind hat euch ja Beispiele genannt wie man es ohne versuchen kann.

Naja, Beispiele hab ich nicht direkt genannt, ich würde es halt nicht ohne professionelle Hilfe angehen mit dem Konditionieren... Das wird ein böses Rumprobieren.

LG Anja

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Bärenkind hat euch ja Beispiele genannt wie man es ohne versuchen kann.

Naja' Beispiele hab ich nicht direkt genannt, ich würde es halt nicht ohne professionelle Hilfe angehen mit dem Konditionieren... Das wird ein böses Rumprobieren.

LG Anja

Vielleicht merkt man ja schon beim lesen deines Textes "ach ja stimmt, ich hab sie immer bestätigt" das meinte ich damit.

Das mit einem guten Trainer anzugehen ist wahrscheinlich die beste Idee.

Lg Birgit

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Hi ,

ich habe so ein Halsband benutzt , mein Problem mit dem bellen ist jetzt weg , ob dadurch ein anderes gekommen ist weis ich nicht .

Ich benutze es nicht mehr , weil ich mittlerweile der Meinung bin , das es den HUnd ängstigt , verunsichrt und wahrscheinlich krank macht , da er ja weis dieses Ding macht ihm etwas , aber er soll es trotzdem tragen .

Benutzt habe ich es nicht sehr oft , aber wie gesagt , es könnte doch etwas zurückgeblieben sein .

Ehrlich gesagt ärgere ich mich über mich selbst , dass ich da so dumm war . Ich liebe meinen Hund doch .

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Ich muss noch etwas hinzufügen , seit ich mich da am Riemen gerissen habe und das DIng weg ist . Muss ich mich ja mit meinem VIerbeiner auseinandersetzten , und das Verhältnis ist besser den je .

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