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Hundeforum Der Hund
hansgeorg

Anfänger-Hund

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

ich lese immer wieder mal den Satz, das ist kein Anfänger-Hund!

Unabhängig von der Größe, welche Rassen sind denn eurer Meinung oder Erfahrung nach anfängertaugliche Hunde?

Lg Hans Georg

Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden, aber nicht einfacher.

(A. Einstein)

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Spontan ?? Die von Steiff :D

`tschuldigung , kam so über mich :o

Also mal ernsthaft

Jagdhunde eher nicht

Wasserjagdhunde eher auch nicht

Treib und Hütehunde auch nicht

Bären-Elch-Wolf etc.-hunde schon gar nicht ...

Terrier schon gar nicht

Vielleicht die Rassen , die dazu gezüchtet wurden , nett und dekorativ zu sein ??Wenig zu haaren ? Pudel z.B. ?

Oder ist es doch egal , und hängt von der Motivation des Halters ab , inwieweit er sich in die "Operation Hund" hineinknien will ??

*Verwirrt bin*

Gehe erst mal Runde spazieren und grübeln :???

Martina mit Cleo und Tyler

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Ich hab mir da auch grad ernsthaft Gedanken drüber gemacht......aber keine Antwort gefunden. Nur eine weitere Frage kommt mir da in den Sinn: Welchen Anfängermenschen würde sich ein Hund wünschen??????

Einen, der im Temperament dazu passt, ähnliche Interessen hat was die verschiedenen Möglichkeiten der Beschäftigung betrifft, einen, der bereit ist, sich mit dem Wesen des Hundes auseinanderzusetzen, der Kritikfähig ist und sich Fehler eingestehen kann und daraus lernt, der sich drüber freut, wenn es dem Wuff gutgeht, er zufrieden und ausgelastet ist, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und ihn nicht als Sportgerät, Prestigeobjekt oder ähnliches benutzen will.

Mein Versicherungsvertreter zB. hat eine Jackrusselhündin......als Ersthundbesitzer ohne Vorerfahrungen. Hätt ich niemals dazu geraten. Und was iss???? Der hat die Hündin Klasse erzogen, eine tolle Bindung und ein absolutes Vertrauensverhältnis dazu, absolut nicht die typischen Probleme damit, wie man es oft hört.

Ich denke, der hat als Anfängermensch die Dinge erfüllt, die ich oben beschrieben hab.

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Die Frage kam in einem anderen Forum schon mal und ich muß ganz ehrlich sagen das es keinen gibt.

Selbst bei den Rassen die als freundlich und einfach zu handhaben bekannt sind kamen dann wieder Leute die erzählten das sie es anders erlebt haben.

Lg Birgit

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Ich denke alle Hunde sind gleich gut oder gleich schlecht für Anfänger geeignet!

Da allerdings die Entscheidung über das Hundeleben treffen muß, sich demnach auch mit der ja oder nein Frage beschäftigen muß, muß einfach der Mensch gut auf das Vorbereitet sein, was ihn aller vorraussicht nach erwarten wird. Der künftige Hundehalter ist meiner Meinung nach dazu verpflichtet genau nach seinem zukünftigen Begleiter zu suchen, die Rasse sollte vom Gemüt und von der Veranlagung schon zusammen passen. Alles andere halte ich dann eigentlich nicht für besonders relevant, außer das ich von einem Tierheimhund mit dem bereits Problem aufgetaucht sind (oder ähnliches) definitiv abraten würde - versteht sich.

Ich finde solange jemand den Wunsch nach einem Tier hat (egal welches, und wenn es "nur" ein Hamster ist) und weiß worauf er sich einlasst und den Willen hat diesem Tier gerecht zu werden... also dann wüßte ich wirklich nicht was dagegen spricht!

Dazu nochmal angemerkt: Ich finde nichts ätzender als die Aussage "Ich hatte immer schon Hunde und bin mit ihnen groß geworde, ich komm schon klar." Das schützt unter Umständen nämlich auch nicht vor gravierenden Fehlern! Von daher finde ich es wirklich völlig Brause ob jemand schon mal einen Hund (oder auch ein anderes Tier) hatte und ach so erfahren ist oder nicht, solange der Mensch sich VORHER auf seinen neuen Bewohner genügend vorbereitet hat!

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Dazu nochmal angemerkt: Ich finde nichts ätzender als die Aussage "Ich hatte immer schon Hunde und bin mit ihnen groß geworde, ich komm schon klar." Das schützt unter Umständen nämlich auch nicht vor gravierenden Fehlern! Von daher finde ich es wirklich völlig Brause ob jemand schon mal einen Hund (oder auch ein anderes Tier) hatte und ach so erfahren ist oder nicht, solange der Mensch sich VORHER auf seinen neuen Bewohner genügend vorbereitet hat!

Genau mit dieser Ausage bin ich vor 5 Jahren ins Tierheim! :o:redface

Ich bin auch zu Hause mit Hunden aufgewachsen, nur mit dem Unterschied, dass das Ganze schon gut 30 Jahre her ist, ich in nem winzig kleinen Kaff lebte, wo jeder einfach seinen Hund so laufen lies, was zu der Zeit völlig normal und in Ordnung war, Hundeerziehung war damals ein Fremdwort! :(

Dann wurde uns unser Boomer als idealen *Ersthund* wärmstens ans Herz gelegt, nach ein par Tagen erst wussten wir, das ist ein *Überraschungsei*!

Von jetzt auf Gleich wurde mein Denken über den Haufen geworfen, und ich musste mich ernsthaft um Erziehung Gedanken machen.

Es hat Gott sei Dank bei uns funktioniert, aber der Schuss hätte auch ganz gewaltig nach hinten losgehen!

Man sollte den Ersthund nicht an einer Rasse festlegen, und wie die meisten Vorredner schon erwähnten, Wesen des Hundes und des Menschen müssen einfach zusammenpassen, egal obs ein kleiner Pinscher oder ne grosse Dogge ist! :P

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genau Renate!

Überlegt doch mal, wenn alle Hunde als Anfängerhunde auf gar keinen Fall gehen würden, wer hätte denn dann überhaupt noch Hunde? Irgendeiner ist doch immer der Erste!

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Naja, aber es gibt doch immerhin auch Rassen, die durch bestimmte rassetypische Eigenschaften evtl. weniger geeignet sind.........

Wenn man z.B. einen 8 Wochen alten Welpen kauft, kann man noch nicht abschließend über dessen Charakter befinden....sicher gibt es gute Züchter, die auch in dem Alter bereits recht genaue Aussagen machen können, aber dennoch wird sich der Welpe im neuen Zuhause weiterentwickeln und die Richtung diser Entwicklung gibt die neue Familie vor. Nicht alle Charakter-/Rasseeigenschaften sind resistent.

Der Beagle wird z.B. als der ideale Familienhund (kinderlieb, läßt alles mit sich machen...) propagiert, nur den starken Jagdtrieb, den er auch durchaus haben kann, erwähnt kaum einer in der Ausführlichkeit. Diese Eigenschaft des totalen Versinkens in der Nasenarbeit, die jede Erziehung erschwert, wird nicht erwähnt. Wenn man das nicht bedenkt und bereit ist daran zu arbeiten, hat man irgendwann einen "idealen Familienhund", der nur an der Leine laufen kann.....welche Familie will das wirklich?

Es ist sicherlich nicht einfach eine bestimmte Rasse als idealen Anfängerhund zu benennen, aber ich würde, wie gesagt, einige Rassen direkt ausschließen, weil sie oftmals fundiertes Fachwissen erfordern.

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Ja, Sabine, geb ich dir völlig Recht!

Das meinte ich eben, Wesen des Hundes muss mit dem des Menschen übereinstimmen, also auch Bedürfnisse usw.

Es macht absolut keinen Sinn, wenn sich ein älteres Paar, was vielleicht auch nicht mehr so gut auf den Beinen ist, einen Border-Collie zulegt!

Die Bedürfnisse von Hund und Mensch sollten zusammen passen, und halt die Vorab-Information, welche Bedürfnisse hat mein zukünftiger Hund, kann ICH denen gerecht werden.

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Naja, aber es gibt doch immerhin auch Rassen, die durch bestimmte rassetypische Eigenschaften evtl. weniger geeignet sind.........

Wenn man z.B. einen 8 Wochen alten Welpen kauft, kann man noch nicht abschließend über dessen Charakter befinden....sicher gibt es gute Züchter, die auch in dem Alter bereits recht genaue Aussagen machen können, aber dennoch wird sich der Welpe im neuen Zuhause weiterentwickeln und die Richtung diser Entwicklung gibt die neue Familie vor. Nicht alle Charakter-/Rasseeigenschaften sind resistent.

Der Beagle wird z.B. als der ideale Familienhund (kinderlieb, läßt alles mit sich machen...) propagiert, nur den starken Jagdtrieb, den er auch durchaus haben kann, erwähnt kaum einer in der Ausführlichkeit. Diese Eigenschaft des totalen Versinkens in der Nasenarbeit, die jede Erziehung erschwert, wird nicht erwähnt. Wenn man das nicht bedenkt und bereit ist daran zu arbeiten, hat man irgendwann einen "idealen Familienhund", der nur an der Leine laufen kann.....welche Familie will das wirklich?

Es ist sicherlich nicht einfach eine bestimmte Rasse als idealen Anfängerhund zu benennen, aber ich würde, wie gesagt, einige Rassen direkt ausschließen, weil sie oftmals fundiertes Fachwissen erfordern.

Genau das meine ich ja!

Man muß sich vorher im Klaren sein, was auf einen als Menschen zukommen wird. In dem Zusammenhang reicht es halt einfach nicht ein Buch über eine bestimmte Rasse im Schrank stehen zu haben und nett ein wenig mit einem Züchter zu plauschen, der seine Tiere verkaufen will. Genau ist doch das Problem! Wenn die Leute sich vorher besser informieren würden wären die Tierheim leerer!

Ich persönlich krieg ja schon immer die Krätze wenn erwachsene Menschen für die lieben Kleinen einen Hamster oder überhaupt ein Tier kaufen und Null bescheid wissen was dieses Tier für Bedürfnisse hat und wie sein Leben eigentlich aussehen sollte. Statt dessen kommt das Viech in einen winzigen Käfig mit Laufrad (in dem es sich oftmals verletzt), usw.

Ist mit den Hunden doch nicht viel anders.

Eine gute Freundin von mir ist seid mehr als einem Jahr dran und will einen Hund. Erst sollte es ein Molosser sein, sie hat sich informiert und ist zu der Überlegung gekommen, dass dies keine gute idee ist. Mittlerweile ist sie beim Mops angekommen... er würde auch perfekt zu ihr passen, allerdings hat sie immernoch keinen, weil sie immer noch unsicher ist den kleinem Kerl gerecht zu werden. So was nenn ich vorbereiten! Leider sind nicht alle so!

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