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hansgeorg

Anfänger-Hund

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Das ist es ja was ich meine.

man muss sich mit der Rasse auseinandersetzen und sehen ob diese zu einen passt und natürlich auch das eigene Umfeld ist wichtig Familie, Umgebung etc.

Dann kann man auch als Ersthundbesitzer, mit der richtigen Einstellung zum Hund, sehr gut klarkommen.

Kommen dann die ersten Probleme gibt es viele gute möglichkeiten diese zu erarbeiten, dann heisst es Ausdauer und Konsequenz.

Probleme kommen, ob Anfänger, Erfahrender oder Profi, alle stossen irgendwann auf Probleme die man so nicht kennt, dann sollte man ruhig Rat bei anderen suchen.

Es können aber die gleichen Probleme bei verschieden Hunden auch verschiedene Lösung bedeuten.

Natürlich gibt es viele Situationen die mit Standards erarbeitet werden können, aber bei den einen Hund klappt es gleich und der andere braucht länger.

Jeder Hund welche Rasse auch immer ist individuell, verarbeitet seine täglichen Erlebnisse auf seine Weise.

Wichtig ist es zu erkennen das ich entscheiden soll was für den Hund gut ist. Dazu muss ich bereit sein mich in die Lage des Hundes zu versetzen und nicht z.B. "ach der arme Hund das würde mir nicht gefallen, das kann dann ja nicht gut für Ihn sein". ÄÄÄhhhh falsch!!!

Auch sollte man bereit sein sich selber kritisch zu sehen und Ereignisse die nicht richtig waren das nächste mal besser zu machen. Das schadet ein selber nicht und man sollte immer lernwillig sein etwas dazu zulernen.

Es gibt Hunde die mögen sich in den kalten Schnee hauen bis Eiskristalle an Ihnen wachsen, ins kalte Wasser springen, durch das Unterholz rennen das nur so kracht und sich im Dreck wühlen bis mann glaubt, das ist kein Hund sondern eher ein Schwein.

Dann gibt es Hunde die das nicht mögen, halt individuell aber es hat noch kein Hund geschadet den ich kannte.

Ich glaub es wird etwas langatmig und ich schweife vom Thema ab.

Also geht man das Thema Hund richtig an, dann kann man auch als Ersthundbesitzer mit fast allen Rassen viel freude haben, aber nicht nur nach Optik gehen, klar ist auch wichtig, sollte aber nicht das alleinige Kriterium sein.

Also Tschüss und viel Spass mit euren vierbeinigen Freunden :sun

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Auch sollte man bereit sein sich selber kritisch zu sehen und Ereignisse die nicht richtig waren das nächste mal besser zu machen. Das schadet ein selber nicht und man sollte immer lernwillig sein etwas dazu zulernen.

Das finde ich übrigens auch.

Allerdings habe ich auch festgestellt, dass man eigentlich bei jedem Hund den man sein eigen nennt (und warens auch schon 20 Stück) immer wieder Anfänger ist. Ich denke bevor man sich für einen neuen Wegbegleiter entscheidet muss man sich selber kritisch beäugen.

° Was bin ich imstande für das Wohl des Hundes aufzugeben, anzufangen?

° Wie ist mein Naturel, eher sportlich oder eher der gemütlichere Typ?

° Wieviel Zeit kann ich für die Auslastung des Hundes aufbringen?

° Bin ich jemand der sich gut durchsetzt, oder eher jemand der gerne nachgibt.

° Habe ich Kinder, wenn ja welchen Alters?

Wenn ich mir diese Fragen ehrlich beantwortet habe dann kann ich mich schlau machen. Es gibt immer Hunde die in das eine oder andere Profil passen. Natürlich vorausgesetzt, dass man imstande ist auch noch einiges dazu zu lernen.Und klar kann man da auch im Tierheim seinen "Anfängerhund" finden.

Allerdings möchte ich auch hier sagen, dass es meiner Meunung nach schon Rassen gibt die evt nicht sofort in Betracht kommen wie z.B. Herdenschutzh., Rottis, Dobis und andere Rassen von denen man weiss, dass sie MEIST spezielle Kenntnisse voraussetzen. Ich schreibe absichtlich MEIST weil es da natürlich auch genügend Ausnahmen gibt.

Kurzes Beispiel: Mein "Anfängerhund" war auch Sch/Rotti-Mix. Eigentlich mit den typischen Eigenschaften des Rotti. Dickköpfig, ignorant gegenüber anderen Hunden und Erwachsenen u Kinder die sie nicht mochte. Ich wusste aber von vornherein, dass ich mich den Anforderungen stellen möchte und kontaktierte vor dem Erwerb eine Hundetrainerin die mich 2 Wochen lang begleitet hat wenn ich mit der Hündin vom Tierheim aus Gassi ging. Sie konfrontierte mich mit den alltäglichen Situationen (tobende Kinder, Jogger Radler, Hunde etc) und hat mir damit viel Sicherheit gegeben. Die Trainerin war natürlich auch nach dem Erwerb noch lange Ansprechpartner.

Ich denke so eine begleitende Hand ist für einen Anfänger in Sachen Hund nicht schlecht.

Tja und bei meiner Strassenhündin (auch Sch/Rotti-Mix) ist wieder alles total anders. Strassenhunde allgemein haben ein ganz anderes Verhältnis zum Mensch da sie nicht direkt von ihm abhängig sind im Gegensatz zu den Haushunden. Also ging wieder alles von vorn los.:P :p :P

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Bingo :respekt:

genau meine Ansicht =)

und weiterhin viel Spass mit euren vierbeinigen Freunden :rock:

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... also, ich finde nicht, dass man von einem Anfängerhund sprechen kann, eher schon von einem Anfängermenschen. Ich muss mir als Mensch bewusst sein: Ich bin jetzt hier, was Hundehaltung und -erziehung betrifft Anfänger, also muss ich lernen und üben! Bücher lesen, erfahrene Hundehalter ausfragen, vor der Anschaffung des Hundes eine Hundeschule befragen etc.

Als ich meine erste Hündin bekam, sie war schon kanpp 2 Jahre, habe ich versucht, Sie kennenzulernen und mich gefragt: was braucht sie? I C H war doch die Anfängerin! Der Hund war schon immer Hund und hatte auch schon Erfahrungen mit Menschen....

Als ich vor 2 Wochen mein BC-Collie Welpie bekam, war ich 8 Wochen lang jede Woche bei ihr, der Mama und den Geschwistern zu Besuch. Außerdem habe ich micht bemüht, vorher zu recherchieren: was braucht die Rasse? Wie erziehe ich einen Welpen? Ich war schon wieder Anfänger! Also, es wird im Zusammenleben mit meinen Hundemädels noch viele Situationen geben, in denen ich die Anfängerin bin!

Viele liebe Grüße von Imke/Duckling

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Hallo Duckling,

ich denke unter dem Begriff "Anfängerhund" ist nicht zu verstehen das der Hund ein Anfänger ist. Vielmehr derjenige der sich zum ersten mal einen Hund anschaffen möchte, ein Anfänger eben. Wenn der einen einen leicht umgänglichen und lernfähigen Hund sucht, also einen Hund für einen Anfänger (Wäre wohl die bessere Umschreibung), das versteh unter einen Anfängerhund. (Klingt etwas dämlich die Umschreibung aber mir ist keine bessere eingefallen, sorry!)

Solche Hunde gibt es aber meiner Meinung nach nicht. Es sind nur einige Rassen oder Mix für Anfänger nicht geeignet, ist jedenfalls meine Meinung wie Herdenschutzhunde z.B. (ich weiss es gibt bestimmt ausnahmen.) Aber meine Meinung hatte ich ja schon dazu geschrieben.

Ich wünsche allen Lesern weiterhin viel Spass mit den vierpfötigen Freunden! =):megagrins

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Ich war/bin Anfänger und hab einen Golden Retriever gewählt. War ne super Entscheidung !!!!

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Ich hab mir da auch grad ernsthaft Gedanken drüber gemacht......aber keine Antwort gefunden. Nur eine weitere Frage kommt mir da in den Sinn: Welchen Anfängermenschen würde sich ein Hund wünschen??????

Einen, der im Temperament dazu passt, ähnliche Interessen hat was die verschiedenen Möglichkeiten der Beschäftigung betrifft, einen, der bereit ist, sich mit dem Wesen des Hundes auseinanderzusetzen, der Kritikfähig ist und sich Fehler eingestehen kann und daraus lernt, der sich drüber freut, wenn es dem Wuff gutgeht, er zufrieden und ausgelastet ist, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und ihn nicht als Sportgerät, Prestigeobjekt oder ähnliches benutzen will.

=) =) =):klatsch::klatsch:

.. Aber "Prestigeobjekt" .. find ich jetzt nicht wirklich schlimm. Solange der Rest stimmt, macht es doch nichts, wenn man seinen Hund gerne und stolz herzeigt. ;)

Es gibt tonnenweise billige Hundebücher, die noch nicht mal ihren Brennwert wert sind, da steht neben jeder Rasse, daß es ein toller Familienhund ist. Super. Da brauchen wir uns nicht zu wundern, daß unsere Hundeschulen voll sind mit Problemfällen und die Tierheime überquellen...

Welche sind das? (PM) Ich hoffe einfach mal, dass ich die guten erwischt habe. :)

Was ist ein Mali?

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Also als Prestige-Objekt sehe ich Dinge an, die man sich kauft, um andere Menschen damit zu beeindrucken, aber nicht wirklich, weil man sie selbst so liebt. Das sind dann Rassehunde, die in irgendwelchen Zwingern versauern und von Gassigehern 2 mal an Tag an der Leine um den Block geführt werden. Aber Hauptsache, man hat einen teuren Hund mit Modeaccessoires. Stolz bin ich auf meinen Hund nicht, weil er mal teuer war, sondern weil er gut erzogen ist und ein super Sozialverhalten hat...

Ich kenne die Titel der miesen Hundebücher nicht. Wünsche Dir auch, dass Du die besseren erwischt hast. Nur meiner Meinung nach gibt es keine kinderfreundlichen Familienhunde. Jeden Hund kann man beizeiten auf Kinder prägen und fast jede Rasse wird sich bei entsprechender Führung und Erziehung in eine Familie integrieren lassen. Nur der Aufwand dafür ist eben bei vielen Rassen sehr hoch und DAS steht in den Beschreibungen dann leider nicht drin.

Miese Hundebücher zeichnen sich zusätzlich noch dadurch aus, dass sie ein für jeden Hund anwendbares Kochrezept zur Erziehung des Tieres liefern wollen. So einfach ist es halt leider nicht und oft wird mit dem vielen Lesen beim Anfänger nur eines erreicht, dass er verunsichtert ist, dem Hund ebenso gegenüber tritt und somit niemals ernst genommen wird und die ganzen angelesenen Erziehungstipps für die Tonne waren.

Ein Mali ist ein Malinois, also ein Belgischer Schäferhund.

LG Anja

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Hallo,

wir sind seit 5 Jahren Anfänger.

Aila ist ein Tierschutzhund aus Ungarn, Vorgeschichte unbekannt und schon fast aufdem Weg zur Tötungsstation.

Für uns stand eigentlich schon von Anfang an fest, das es ein Riesenschnauzer sein sollte.

Die Frage war nur woher.

Dann kam unsere Aila, jagdtrieb bis zum umfallen, hatte sich wohl alleine durchgeschlagen, ängstlich und anfangs nicht bereit eine Bindung einzugehen.

Einfach waren die letzten 5 Jahre bestimmt nicht. Aber sehr interessant und arbeitsintensiv.

Wir haben es geschafft : Aila ist unser Hund geworden.

Gelernt hat nicht nur der Hund sondern auch wir.

Kommen dann die ersten Probleme gibt es viele gute möglichkeiten diese zu erarbeiten, dann heisst es Ausdauer und Konsequenz.

Probleme kommen, ob Anfänger, Erfahrender oder Profi, alle stossen irgendwann auf Probleme die man so nicht kennt, dann sollte man ruhig Rat bei anderen suchen.

Es können aber die gleichen Probleme bei verschieden Hunden auch verschiedene Lösung bedeuten.

Natürlich gibt es viele Situationen die mit Standards erarbeitet werden können, aber bei den einen Hund klappt es gleich und der andere braucht länger.

Jeder Hund welche Rasse auch immer ist individuell, verarbeitet seine täglichen Erlebnisse auf seine Weise.

Wichtig ist es zu erkennen das ich entscheiden soll was für den Hund gut ist. Dazu muss ich bereit sein mich in die Lage des Hundes zu versetzen und nicht z.B. "ach der arme Hund das würde mir nicht gefallen, das kann dann ja nicht gut für Ihn sein". ÄÄÄhhhh falsch!!!

Auch sollte man bereit sein sich selber kritisch zu sehen und Ereignisse die nicht richtig waren das nächste mal besser zu machen. Das schadet ein selber nicht und man sollte immer lernwillig sein etwas dazu zulernen.

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Respekt vor allen, die bereit sind, sich durch zu beißen. Bei solchen Hunden können auch durchaus sogenannte Profis und Menschen mit zig Jahren "Hundeerfahrung" verzweifeln. Es muss alles differenziert gesehen werden und kommt wirklich auf beide Enden der Leine an!

LG Anja

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