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Hundeforum Der Hund
hansgeorg

Anfänger-Hund

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Hallo Anja,

es ist nur schade, daß es so wenige Hundeschule gibt die bei Problemen, die über Leinenführigkeit und Co. hinaus gehen, wirklich Hilfe anbieten.

Die meisten wollen einem nur ihr "Programm" aufzwingen, das macht es für den Ersthundebesitzer so schwierig einen passenden Weg mit seinem Hund zu finden.

Meist wühlt man sich durch endlos viele Literatur, mal gut mal schlecht, um von jedem etwas in seine Erziehung einfließen zu lassen.

Glücklicherweise gibt es mittlerweile das I-net, das es einem einfacher macht an Literatur ect. zu kommen.

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Stolz bin ich auf meinen Hund nicht, weil er mal teuer war, sondern weil er gut erzogen ist und ein super Sozialverhalten hat...

Ist das nicht auch eine Art von Prestigeverhalten? Wenn man sagt, guck mal was der alles kann, wie artig der ist? Jeder will doch irgendeine Art von Anerkennung, und die meisten Hundehalter holen sich einen Teil davon über ihren Hund. Wenn ein Swarowskihalsband dabei hilft, ist das doch um so besser ..

Miese Hundebücher zeichnen sich zusätzlich noch dadurch aus, dass sie ein für jeden Hund anwendbares Kochrezept zur Erziehung des Tieres liefern wollen. So einfach ist es halt leider nicht und oft wird mit dem vielen Lesen beim Anfänger nur eines erreicht, dass er verunsichtert ist, dem Hund ebenso gegenüber tritt und somit niemals ernst genommen wird und die ganzen angelesenen Erziehungstipps für die Tonne waren.

Wie sollte es anders gehen? Die Dinge, die der Autor weiß, und für richtig hält, versucht er in einem gewissen Rahmen zusammenzufassen. Ich denke schon, dass die Buchautoren davon ausgehen, dass die Hundehalter die verallgemeinerten Dinge im Buch erst mal nur als neutralen Tipp sehen (können) und aufsplitten (können) und Teile davon auf ihren Hund anwenden (können).

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Respekt vor allen, die bereit sind, sich durch zu beißen. Bei solchen Hunden können auch durchaus sogenannte Profis und Menschen mit zig Jahren "Hundeerfahrung" verzweifeln. Es muss alles differenziert gesehen werden und kommt wirklich auf beide Enden der Leine an!

LG Anja

Ja, das ist das Problem wo viele einfach verkennen. Es ist ein gravierender Unterschied zwischen Strassenhund und einem Haushund der von vornherein mit Menschen Kontakt hat und auf sie angewiesen ist. Der Strassenhund (Paula ja auch) hingegen braucht die Bindung zum Menschen nicht. Er schlägt sich sprichwörtlich durch die Lande und meidet zum grossen Teil sogar menschliche Nähe. Viele Halter mit vermeintlicher Erfahrung übersehen dieses Problem und stossen anfangs recht bald an ihre Grenzen. Spätestens dann wird klar, dass sie einen anderen Weg einschlagen müssen um dem Hund ein Stück näher zu kommen um später eine harmonische Bindung miteinander eingehen zu können. Leider ist man bei vielen Exstreunern auf Schulen angewiesen die Erfahrung im Umgang mit Strassenhunden haben.

Naja, und überdies ist man meiner Meinung nach (wie schon erwähnt) bei jedem Hund immer weider aufs Neue Anfänger.

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Hallo Sandy,

Du sprichst mir aus der Seele.

Ja, das ist das Problem wo viele einfach verkennen. Es ist ein gravierender Unterschied zwischen Strassenhund und einem Haushund der von vornherein mit Menschen Kontakt hat und auf sie angewiesen ist. Der Strassenhund (Paula ja auch) hingegen braucht die Bindung zum Menschen nicht. Er schlägt sich sprichwörtlich durch die Lande und meidet zum grossen Teil sogar menschliche Nähe. Viele Halter mit vermeintlicher Erfahrung übersehen dieses Problem und stossen anfangs recht bald an ihre Grenzen.

Aila hat uns monatelang nicht in die Augen gesehen, da war überhaupt kein richtiger Kontakt möglich.

Sobald sie abgeleint war (in umzäunten Grundstücken) hat sie garantiert eine Lücke gefunden, sich durchgequetscht und "Tschüss".

Diese ganzen Dinge um überhaupt ein Verhältnis zu ihr aufzubauen braucht man sicherlich nicht in dem Maß, wenn man einen gut geprägten Welpen sein eigen nennen kann.

Als wir letztes Jahr umgezogen sind hat Aila sich mitten in unsere Kleidung gelegt.

Genauso wenn wir in den Urlaub fahren : Dann liegt der Hund ganz dicht bei den Koffern "vergeßt mich ja nicht".

whrenddesumzugesqc7.jpg

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Naja, und überdies ist man meiner Meinung nach (wie schon erwähnt) bei jedem Hund immer weider aufs Neue Anfänger.

Hey, das ist doch mal ein schöner Satz!!

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Hallo

Anfängerhund?

Also ich würde einige Rassen nicht für Anfänger empfehlen – obwohl es auch bei diesen Rasse einfache Exemplare geben kann und bei den einfachen Rassen schwierige Hunde.

Einen intelligenten Hund würde ich Anfängern nicht empfehlen – weil der ist im guten wie im schlechten intelligent.

Dumm sollte er auch nicht sein.

Er sollte nicht zu schnell generalisieren – aber wenn, dann doch gründlich und all umfassend.

Er sollte kooperieren wollen und nicht zu sehr eigenständig sein.

Naja – so ungefähr sehen meine Träume aus.... :so

Was mich extrem ärgert und wo ich tatsächlich den Satz "das ist kein Anfängerhund" gebrauche:

wenn ich eine Familie/Person sehe, die sich einen Hund eher als Prestigeobjekt zulegt und die davon ausgeht, dass der Hund sich von selbst erzieht. Oder weil der Hund der gleichen Rasse vom Nachbarn doch so gut erzogen ist. Und bei denen man eigentlich schon bei der Anschaffung weiß, dass sie nie und nimmer die Konsequenz aufbringen. Oder nie und nimmer genug Elan, um dem Hund genügend Auslastung zu bieten.

Meine Hunde (alle Second hand) haben mich alle in irgendeiner Art und Weise gefordert: Aggression gegen Menschen, Aggression gegen den Rest der Welt, Angst vor allem möglichen.... Was auch immer sie für "Macken" und Allüren hatten – die meisten haben wir mit viel Geduld und Spucke hingekriegt.

Und da ist der Bogen eben zwischen Anfängerhund und Anfängerbesitzer: jemand, der sich auf alles mögliche einlässt – der kann jeden Hund als Ersthund nehmen (wobei es bei einigen Rassen vielleicht nicht einfach wird als blutiger Anfänger). Wer aber nicht bereit ist, sich "einzulassen" – der scheitert auch schon am Steiff-Tier – weil das völlig dominant auf dem Sofa liegt. :(

Gruß Trial

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Hallo Sandy,

Du sprichst mir aus der Seele.

Aila hat uns monatelang nicht in die Augen gesehen, da war überhaupt kein richtiger Kontakt möglich.

Sobald sie abgeleint war (in umzäunten Grundstücken) hat sie garantiert eine Lücke gefunden, sich durchgequetscht und "Tschüss".

Diese ganzen Dinge um überhaupt ein Verhältnis zu ihr aufzubauen braucht man sicherlich nicht in dem Maß, wenn man einen gut geprägten Welpen sein eigen nennen kann.

Als wir letztes Jahr umgezogen sind hat Aila sich mitten in unsere Kleidung gelegt.

Genauso wenn wir in den Urlaub fahren : Dann liegt der Hund ganz dicht bei den Koffern "vergeßt mich ja nicht".

Das kenn ich nur zu gut. Draussen ist jagen angesagt. Blickkontakt ist nur schwer möglich. Am Anfang hab ich das auch unterschätzt. Aber ich hatte oder habe das Glück dass Paula nach ihrem Ausflug wieder zurück kommt. Inzwischen trainieren wir mit der Schleppleine. Auch wenn ich sie dann mal frei lasse ist sie inzwischen etwas kontrollierbarer geworden. sie lässt sich abrufen wenn sie etwas fixiert, oder wenn sie ne Fährte hat. Bemerke ich das aber zu spät und sie rennt los, dann is nix mehr zu machen. Tja, der Mensch wächst mit seinen Anforderungen :Oo Es war bei mir auch ein zäher Lernprozess zu akzeptieren, dass der Jagdinstinkt bei Exstreunern kein Erziehungsproblem ist sondern überlebensnotwendig, und da muss man sehr sensilbel dran arbeiten um den kleinsten Erfolg zu erzielen. Vor allem, geh nie mit nem hungrigen Hund Gassi :D:D:D

Inzwischen hängt sie sehr an uns, und will auch überall dabei sein.

Wenn man so will, so lieb sie ist, aber ich habe gewaltig umdenken müssen bei ihr. Da war ich der blutigste Anfänger.

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also ich ziehe den hund vor menschen, die sie so ein tier aus dem tierheim holen :respekt: . ich hätte es mir nicht zugetraut.

schnauzer sind zwar auch nicht unbedingt einfach zu händeln, aber es ist schon ein unterschied ob ich einen jungen hund, sprich welpe, nehme oder einen "verkorksten".

mein riesenbaby (6 monate) ist auch schon machmal ängstlich, bei nacht z.b.. aber das sehe ich noch nicht als problem, solange ich soverän bleibe.

einen änfängerhund gibt es sowie so nicht, denn jede rasse ist anders. eine falsche einstellung zum tier und kannst den liebsten hund versauen.

lg evi

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Hallo,

Tja, der Mensch wächst mit seinen Anforderungen Es war bei mir auch ein zäher Lernprozess zu akzeptieren, dass der Jagdinstinkt bei Exstreunern kein Erziehungsproblem ist sondern überlebensnotwendig, und da muss man sehr sensilbel dran arbeiten um den kleinsten Erfolg zu erzielen. Vor allem, geh nie mit nem hungrigen Hund Gassi

wie treffend :klatsch:

Aber ich hatte oder habe das Glück dass Paula nach ihrem Ausflug wieder zurück kommt.

Aila kommt auch immer zurück, man muß nur die Geduld und Nerven haben genau an der Stelle zu warten wo sie verschwunden ist. Tut man dies nicht läuft sie nach Hause.

Wir haben in Österreich mal 1 1/2 Stunden auf unseren Hund gewartet, weil ein Hundetrainer zu uns gesagt hat : "Im fremden Terrain läuft der Hund nicht weg" :[:[

Dann wieder ist sie eine Strecke von fast zehn km nach Hause gelaufen, weil ich nicht die Nerven hatte an der Stelle zu warten an der sie verschwunden ist - im Wald wurden Bäume mit einer riesigen Elektro-Säge gefällt und sie hatte sich erschrocken.

Gott sei Dank gehören die Zeiten der Vergangenheit an. Heute kann ich unsere wilde Hummel besser lesen.

Wenn ich also ein ungutes Gefühl habe bleibt die Schleppleine halt dran.

einen änfängerhund gibt es sowie so nicht, denn jede rasse ist anders. eine falsche einstellung zum tier und kannst den liebsten hund versauen.

Genau so ist es.

Nur leider gibt es viele Menschen, die einen Hund anschaffen so nach dem Motto: Mein Haus, mein Auto, meine Frau, meine Kinder und mein Hund.

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Genau so ist es.

Nur leider gibt es viele Menschen, die einen Hund anschaffen so nach dem Motto: Mein Haus, mein Auto, meine Frau, meine Kinder und mein Hund.

Am besten mal überspitzt und mit viel Humor gesehen:

Mein Haus = Fermo Massivhaus, mein Auto = Daimler benz und meine Kinder = in die teuersten Klamotten gepackt und mein Hund = natürlich der gute Golden Retriever. :D:D:D

Die Geschichte in Österreich ist schon der Hammer! Obwohl es eigentlich nach etwas logischer Denkfolge abzusehen ist, dass sich ein Exstreuner auch in ungewohnter Umgebung zurechtfindet.

Es gibt ein tolles Buch über ehemalige Streuner das mir zu allem was ich mir schon an Wissen angeeignet habe zusätzlich viel geholfen hat meinen Hund zu verstehen und ihn nicht zu unrecht für Dinge "bestrafe" die er gar nicht anders kennt.

Es heisst: "Von der Strasse auf die Couch". Geschrieben wurde es von Nina Taphorn und ist im Kynos- Verlag erschienen. ISBN 3-938071-10-9

Das Buch hat mir Conny (Jucoli) mal geliehen. Es ist ganz toll geschrieben. Nur zu empfehlen.

@ Mercedes 122: Ja, es ist viel Arbeit. Aber um es mal etwas trockener zu sehen, auch einiges an Weiterbildung über die Rückwandlung Haushund zum hmmm sagen wir doch einfach Wolf. Aber ganz ehrlich ein Schnauzer ist auch ne Herausforderung. Da bricht sich manch einer auch die Nase der in seinem Leben schon Hunde hatte. Da kommen dann wieder ganz andere Dinge zum tragen. Ich habe vor allen Respekt die an den "Macken" ihrer Hunde arbeiten und genügend Einfühlungsvermögen und zur Not auch Rückgrat zeigen. Egal ob Streuner, Listenhund oder Familienhund. Es ist nämlich leider keine Seltenheit, dass ein ach so lieber Retriever z.B. wegen seines Jagdtriebes, oder eventuellen Unverträglichkeiten mit seinen Artgenossen, oder wegen (leider sehr häufig vorkommend) Krankheit im Tierheim landet. Meiner Meinung nach kommt es auf den Menschen drauf an was er sich vom Hund verspricht und was er selber imstande ist zu leisten und zu lernen. So bestimmt sich dann auch der Schwierigkeitsgrad "Anfängerhund".

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