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Hundeforum Der Hund
Björn

Unser Zeus (1Jahr, Deutsche Dogge) hat unseren Sohn gebissen!

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Wenn ich mir vorstelle, jemand geht mit so einem Hund spatzieren und dem Hund paßt das nächste Mal die Faschingsuniform oder der Laternenstab eines Kindes nicht - er reißt sich auf der Straße los (wer bitte hält eine ausgeachsende Dogge, die gerade nicht bei Fuß läuft) und beißt dem Kind ins Gesicht: das währe einfach nur furchtbar.

Da gehen mir die Kinder vor. Eine Dogge muß ja noch nicht mal hochspringen, um einem Kind das Gesicht in Fetzten zu reißen. Hat schon mal jemand ein entstelltes Kindergesicht gesehen und will jemand dafür ernsthaft die Verantwortung tragen?

Wohin soll der Hund denn vermittelt werden? Nach Alaska an einen Einsiedler?

Es ist bestimmt eine ganz schwere und schreckliche die Entscheidung, den Hund einschläfern zu lassen.

Aber eine Weitervermittlung sehe ich nur als ein Weiterreichen der Verantwortung an den nächsten Besitzer.

wer einen solchen Rat via Internet gibt, ohne die Menschen und den Hund zu kennen, den kann ich mit Verlaub nicht ernst nehmen. Das erinnert mich an die alten Römer, von den gemütlichen Zuschauerplätzen aus, den Daumen heben oder senken, das hat schon was Selbstgefälliges.

Ich hoffe Ihr (um die es hier wirklich geht), holt den Rat von Menschen ein, die in der Lage sind, Euren Hund tatsächlich einzuschätzen. Was geht nur in manchen Köpfen so vor sich.

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Ich glaube auch, das es einfach die unbekannte UNiform war, die ihn dazu veranlasst hat. Für einen Hund, der in seinen ersten Wochen/ Monaten nicht viel gesehen hat, kann das eine ziemliche Bedrohung darstellen.

Doggen sind doch normalerweise gutmütige Tiere, aber eine mangelnde Sozialisierung ist eben trotzdem fatal. Wahrscheinlich gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder einen anderen Platz, was aber dem Hund wenig helfen wird (unbekanntes wird er überall kennen lernen) oder eben viel Vorsicht und ein guter Trainer. Nicht irgendeinen, sondern gut auswählen. Leider gibt es da viele schwarze Schafe, die die dollsten Ideen haben :Oo . Es gibt auch Tierärzte, die verhaltenstherapheutisch arbeiten, ich denke so jemandem würde ich an Eurer Stelle am meisten vertrauen.

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Hallo Sabine65,

der Rat, den Hund zur Weitervermittlung abzugeben, ist was anderes? Warum? Es ist auch "nur" ein Rat via Internet, ohne den Hund besser zu kennen. Was ist also daran besser?

Ich habe eine kleinen Sohn und dachte beim Lesen des Postings zuerst an Ihn und seine Sicherheit, und nicht an den Hund.

Es gibt nun mal Hunde (und Menschen), die gefährliche "Macken" haben.

Sei es jetzt aufgrund traumatischer Erlebnisse oder angeborener Fehlfunktionen des Hirns, das ist für mich erst in zweiter Linie wichtig. In erster Linie müssen die anderen geschützt werden.

Ich finde, da muß man sich für die Sicherheit und das Wohl der (potentiellen) Opfer entscheiden.

Klar würde ich an Stelle der Doggenbesitzer erst schnellstens zwei, drei Trainer befragen - aber die Möglichkeit des Einschläferns würde ich nicht kategorisch ausschließen.

Gruß Chris

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der Rat, den Hund zur Weitervermittlung abzugeben, ist was anderes? Warum? Es ist auch "nur" ein Rat via Internet, ohne den Hund besser zu kennen. Was ist also daran besser?

da hast Du völlig recht, der Rat ist nicht besser, aber Dein Rat ist ohne Zweifel endgültig

Ich habe eine kleinen Sohn und dachte beim Lesen des Postings zuerst an Ihn und seine Sicherheit, und nicht an den Hund.

das ist Dir unbenommen, aber es wird der speziellen Situationen nicht gerecht

Es gibt nun mal Hunde (und Menschen), die gefährliche "Macken" haben.

Sei es jetzt aufgrund traumatischer Erlebnisse oder angeborener Fehlfunktionen des Hirns, das ist für mich erst in zweiter Linie wichtig. In erster Linie müssen die anderen geschützt werden.

es gilt aber immer noch jeder als unschuldig bis seine Schuld bewiesen ist, das gilt für mich auch bei Hunden. Ein Todesurteil verhängt ist schnell, aber es ist nicht rückgängig zu machen. Da Du, genauso wenig wie wir den Threadstarter kennst, weißt Du nicht, ob Du mit Deinem Post das Alibi zum Einschläfern lieferst. Ich finde es einfach leichtfertig.

Ich finde, da muß man sich für die Sicherheit und das Wohl der (potentiellen) Opfer entscheiden.

und das ist relativ

Klar würde ich an Stelle der Doggenbesitzer erst schnellstens zwei, drei Trainer befragen - aber die Möglichkeit des Einschläferns würde ich nicht kategorisch ausschließen.

den Rat hast Du weiter oben nicht gegeben ;) Warum nicht?

Gruß Chris

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Klar würde ich an Stelle der Doggenbesitzer erst schnellstens zwei, drei Trainer befragen - aber die Möglichkeit des Einschläferns würde ich nicht kategorisch ausschließen.

Das macht Dir ein seriöser Tierarzt gar nicht, wenn es ein körperlich gesunder Hund ist, und das ist auch gut so. Das menschliche Wohl ist wichtig, aber es kann nicht immer über dem eines Hundes stehen. Darunter auch nicht, aber auch auf keinen Fall darüber.

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Du kannst mich gerne anschreiben, ich kann dir zwei Trainer nennen, einen den ich für sehr gut halte und einen der sich mit Molossern auskennt und auch einen guten Ruf hat.

Mir blutet das Herz wenn ich lesen, das eine Dogge zugebissen hat.

Ich halte selbst zwei dieser traumhaften Tiere, aber meine Hunde haben auch Regeln an die sie sich halten müssen.

Ich mute meinen Hunden nicht zu entscheiden zu müssen, wer bei uns erwünscht ist und wer nicht. Das entscheide ich.

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Guten Morgen,

evtl. wäre es sinnvoll, hier nicht einen Streit vom Zaun zu brechen, wenn jemand um Rat bittet.

Sowohl drastische als auch Endlösungen gehören hier nicht hin, weil niemand die Familie,

die Umstände und den Hund kennen. Damit ist Björn auf keinen Fall geholfen.

Es ist nicht unsere Aufgabe schwarz zu malen oder jemandem Angst zu machen, sondern zu helfen!

Der Hund MUSS von einem vernünftigen Hundetrainer begutachtet werden damit man sich

ein Bild machen kann. (wurde ja schon gesagt)

Vielleicht macht sich mal jemand Gedanken darüber, dass der Hund ein Jahr alt ist und

damit befindet sich eine Dogge noch nicht wirklich weit weg vom Kleinkindalter!

Insofern würde ich hier nicht von Bösartigkeit oder übertriebener Agressivität ausgehen,

sondern eher von Unsicherheit oder übertriebenem Rangordnungsverhalten.

Und um Junior ein paar Kratzer ins Gesicht zu machen, braucht es dabei nicht viel!

Wenn der Hund gewollt hätte, wär von dem Gesicht nicht viel über.

Also sachte, bitte. Björn hat ein Problem mit einem Junghund!

Nur das der eben sehr groß ist. Haben Eure Euch im Welpenalter noch nie an der Hand oder am

Ärmel festgehalten, wenn ihnen was nicht passt? Oder um Euch zu sagen: "Hee, ich find das voll

blöd, dass Du so lange weg warst und jetzt bleibst Du gefälligst hier?"

Wenn wir hier jeden Junghund einschläfern wollten, der mal gezwickt hat (und bei ner Dogge

sieht das dann eben so aus), hätten wir viel zu tun! Zwei mal zwicken im Junghundalter,

dann gäb es bald keine Kleinhunde mehr. Bei denen ist das süß, wenn sie mal auf den Fingern

kauen, weil sie nicht wissen, wohin mit der Energie...

Nur das Doggen eben einfach etwas größer sind und das dann ganz schnell in eine falsche

Richtung interprätiert wird...

Björn, lass Dich vorerst nicht aus der Ruhe bringen. Du hast hier mehrfach den Rat bekommen,

Dir einen guten Tiertrainer zu suchen. Den solltest Du befolgen.

Ferner habt Ihr Euch FÜR einen Hund entschieden und das bedeutet auch Verantwortung,

wenn´s mal etwas schwierig wird. Der Hund ist jetzt schon in zweiter Hand.

Tiere sind keine Wegwerfprodukte und insofern mein Appell an Dich: Stell Dich der

Verantwortung und der Hund wird es Dir danken. Doggen sind feine, freundliche und sensible

Begleiter und einen besseren FREUND kann sich Dein Sohnemann gar nicht wünschen ;)

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Hallo ,

ich sehe es genau wie Nils .

Vielleicht hat sich Euer Hund auch nur total gefreut , daß der Sohn bzw. die Bekannte wieder da ist !?!

Oder hat er noch nach dem " Angriff " geknurrt oder gefletscht ?

Klar muß man darauf achten , daß die Freude nicht sooo ausgedrückt wird , aber ich denke , daß das mit Training zu lernen ist .

Unser Oscar ist auch gerade dabei zulernen , daß man nicht aus Freude ins Gesicht springt , oder sich aufführt wie ein Känguruh !!! Nur ist er noch keine 30 cm hoch und daher einfacher abzuwehren , und es sieht halt nicht so bedrohlich aus .

Auf jeden Fall eine qualifizierte Meinung vom Hundetrainer einholen .

LG Birgit

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Was ich nicht verstehe, warum immer gleich vom Einschläfern die Rede ist :??? Warum versucht man denn nicht sich Hilfe zu holen ( von einem kompetenten Hundetrainer / Hundepsychologen) und zu ergründen, warum der Hund so ist, bzw. was ihn veranlasst hat so zu reagieren.

Ich bin selbst Mama und stelle die Sicherheit meines Kindes auch über alles, aber mich macht es einfach traurig immer öfter von solchen Zwischenfällen zu lesen, wo die Leute gleich übers einschläfern nachdenken....

Sorry unsere Gesellschaft verkommt leider immer mehr dazu, Probleme überhaupt nicht mehr gezielt anzugehen, sondern alles was Probleme bereitet sich schnell vom Hals zu schaffen, egal auf welche Art und Weise.

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Ich finde es gut, dass Ihr Euch kundig machen wollte, indem Ihr hier im Forum nach Hilfe fragt!

Allerdings kann ich mich Martina nur anschliessen:

Wendet Euch doch bitte mal hierhin:

Tierfreunde Niederbayern das ist für mich die erste Anlaufstelle bei Doggenproblemen, die können Euch sicher einen kompetenten Hundetrainer nennen, bzw. Euch helfen, Euren Hund zu vermitteln..

Ich rate zu einer Abgabe, da ich denke, wenn ihr so gar keine Zait habt, der Hund draußen leben soll, aber damit Schwierigkeiten hat, finde ich es unfair, ihn partout behalten zu wollen.

Sucht bitte so schnell wie möglich professionelle Hilfe und falls Ihr den Hund abgeben müsst, vermittelt ihn in erfahrene Hände... Sonst passiert so etwas wie das hier...

Viele Grüße,

Barbara

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