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Hundeforum Der Hund
scobbydoo1001

Deutsche Dogge (7 1/2 Jahre) verändert sich ...

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hallo zusammen, sorry das ich an der vorstellungsrunde nicht teilgenommen habe. bin heute zum erstn mal in diesem forum weil ich ein schwerwiegendes problem mit unserem doggenmädchen habe. sie ist im januar 7 jahre alt geworden und verändert zunehmend ihr wesen. ich war deswegen schon mit ihr beim tierarzt und bin ständig auf der suche nach professioneller hilfe. als ich dieses forum gefunden habe und mich ein wenig in die themen eingelesen habe, habe ich mich heute einfach mal angemeldet um mal unsere geschichte zu erzählen.

also vor 7 1/2 jahren haben wir von einem privaten doggenzüchter eine handvoll hund im alter von 8 wochen gekauft. unser familienzuwachs hat uns über die jahre viel freude bereitet. blue velvet eine grautiger hündin mit lieben wesen, ab und zu eine kleine zicke - im großen und ganzen aber lieb und ausgeglichen hat unser leben bereichert. diese sanften riesen mit ihren nerven aus stahl erschien uns als passender wegbegleiter. wir besuchte über 4 jahre die hundeschule und waren auch im doggenverein atkiv tätig. sie hat die verkehrserziehung 1 und 2 mitgemacht und bis auf kleinigkeiten ist sie sehr gehorsam. aber seit anfang des jahres breitet mir unser mädchen wirklich große sorgen. im letzten jahr haben wir noch einmal familienzuwachs bekommen, unseren kleinen sohn, jetzt 1 1/2 jahre alt - hält uns alle auf trab. ein manko von velvet ist z.b. ihr ausgeprägter sinn für fressen. unser sohn kann eigentlich nur im laufstall oder unter aufsicht etwas essen, weil meine angst zu groß (begründet näheres dazu später) das velvet es im klaut. sie ist sowas von gierig das selbst das kommando langsam manchmal totzdem dazu führt das sie unsanft zuschnappt. wir haben einen großen wohnraum - küche -wohn und esszimmer sind bei uns eins... als unser sohn sich einmal mit viel mühe ein brötchen aus der brötchentüte gefummelt hatte und es ganz stolz essen wollte - ist er nicht mehr weit gekommen - velvet hat ihn abgefangen (ich war nicht unweit -allerdings aus ihrer blickweite) und ihm das brötchen geklaut - unser sohn hat geschrien wie am spieß und ließ das brötchen nicht los. der hund kaute und kaute (himmel sei dank nur auf dem brötchen) die hand von meinem sohn war rot und voller sabber aber velvet hat nicht zugebissen. mir ist fast das herz stehen geblieben - sowas hat sie noch nie gemacht. aber es gibt noch ein problem - velvet war immer eine zurückhaltende dogge nie zu dominat und eher unterwürfig. liegt vielleicht auch daran weil sie nicht die größte ist mit 77 cm höhe und 50 kg. doggen sind ja meist schwergewichtiger und größer. mittlerweile versteht sie sich nur noch mit hunden die sie kennt und hunde die sie nicht mag kriegen das auch zu spüren, zwar warnt sie nur, aber trotzdem ist es für den anderen hundebesitzer meist erschreckend. ich gehe nur noch ungern und zu zeiten wo ich meine das uns nicht unbedingt die hunde entgegen kommen die sie nicht mag. aber was mich wirklich fertig macht ist ihr bellen. velvet hat nie viel gebellt aber seit ca. 3 monaten bellt sie im haus - selbst wenn ich ein zimmer weiter bin. das kann sie stundenlang. es tut mir echt leid aber das grenzt wirklich an körperverletzung. meist fängt sie anwenn ich unseren sohn hinlege entweder zur mittags oder abendzeit. so war es die ersten wochen. das kind ist ständig aufgewacht und war auch nur quer. mittlerweile bellt sie auch tagsüber. alles was sich draußen bewegt - auch wenn sich nur die blätter vom baum bewegen bellt sie unentwegt. sie hört auch nicht auf wenn ich sie auffordere. sonst war dann immer schluss. aber dann wird ihr bellen nur noch böser und wird zu einem knurren das ich manchmal glaube den bezug zu meinem hund zu verlieren. sie ist ja nun kein pinscher und ihr bellen ist so druchdringend das man es häuser weiter hört. die nachbarn müssen doch denken was wir für einen aggressieven hund haben. ich verliere mehr und mehr die freue an ihr. sie verlangt mir soviel nerven ab, das ich nicht weiß was ich mit ihr machen bzw.was ich von ihrem verhalten denken soll. ich war beim tierarzt. der meint sie verliert ihr gehör. ich glaube das nicht. weil sie auch noch kommandos im leisen ton befolgt. er hat gräusche am herzen festgestellt und zudem soll sie schmerzen im lendenrücken haben. ich habe medikamente bekommen Phen-Pred davon musste sie soviel urinieren das ich die dosis heruntergesetz habe. ausserdem sollte ich ihr baldrianpillen geben ,das sie runter kommt .aber das hilft alles nix. vielleicht hat hier jemand ähnliche erfahrungen mit doggen im alter. langsam bekomme ich wirklich angst auch um mein kind.mein mann will sich nicht wirklich von ihr trennen, auch mir würde es das herz brechen. würde mich über anregungen und hilfe freuen.danke

netten gruß

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Huhu,

ich kann dir noch nicht recht viel von alternden Doggen erzählen da meiner erst 5 Monate ist, aber ich schreibe dir doch mal was ich mir so denke.

Eine Dogge mit 7,5 Jahren ist ja eigentlich schon fast richtig alt. Und wenn sie gesundheitliche Probleme hat dann würde ich dem Rat des Tierarzt unbedingt folgen.

Futterklauen: Solche Situationen müssen natürlich unbedingt vermieden werden! Aber sie hat ja schon bewiesen dass sie Futter von Hand unterscheiden kann.

Aggression gegen andere Hunde: Ich gehe mal davon aus dass ihr mit Hund und Kind spazieren geht. Da hat sich mein Dobi auch verändert. Er ist jedem Stress aus dem Weg, aber seit ich mit Kinderwagen unterwegs war durfte uns kein unbekannter Hund mehr zu nahe kommen. Das hat sich mit der Zeit aber wieder gelegt. Trotzdem fand eine Veränderung bei meinem Hund statt. Er wurde selbstbewusster und das hat er zwar nicht ausgenutzt, aber nicht mehr abgelegt.

Bellen: Du schreibst es hat angefangen wenn du den kleinen hinlegst. Legst du dich auch mit hin? Ist sie dann ausgesperrt? Fühlt sie sich ausgeschlossen?

Findet sie im Bellen eine Ersatzbefriedigung weil sie jetzt nicht mehr im Mittelpunkt steht und auch nicht so ausgelastet ist wie sie es bräuchte?

Wenn du Angst vor ihr bekommst, macht sie denn noch irgendwas wo man denken könnte die Familie bzw euer Kind ist in Gefahr?

Vielleicht gehst du noch einmal zu einem anderen Tierarzt und erklärst euer Problem, vielleicht kann er euch sagen ob die Veränderung durch die Krankheiten kommt oder nicht.

Wenn nicht lass doch einfach mal einen kompetenten Trainer die Situation bei euch zu hause überschauen. Der wird sicher ganz schnell sagen können ob es wirklich gefährlich oder nur nervig ist.

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Vorweg, ich habe vor 3 Wochen mein heissgeliebtes Doggenmädchen , genau in diesem Alter gehen lassen müssen, es ist für mich grausam und hinterlässt ein tiefes schwarzes Loch.

Auch sie hatte sich verändert, hat mehr gebellt ( nicht so gravierend, wie du es schilderst) hat alles was Fressbar war geklaut und auch die Komandos hat sie nicht mehr so unbedingt befolgt.

Ihr Bellen fehlt mir heute schmerzlich, ich bin froh, dass ich sie nie dolle ausgeschimpft habe , gelacht habe über ihre Diebestouren, sie hat zwar keinem Kind, nur meinem Mann das Brot aus der Hand stibitzt, sie hätte niemals dabei ihn verletzt!!

Sie hat ihre Medikamente immer bekommen, egal wie oft sie rausmusste, oder wie teuer die Medis waren, sie war unser Familienmitglied und gerade, wenn es alt wird, hat es meine besonder Liebe und Aufmerksamkeit doppelt und dreifach verdient!

Bis zum bitteren Ende , habe ich mit ihr Spaziergänge lustig und unterhaltsam gestaltet, ihr Abwechslung geboten, was vieleicht für mich einfach war, da meine Kinder schon groß sind.

Versuch doch ein bischen auf den Hund einzugehen, ihm noch zu zeigen, dass er geliebt wird und nicht abgeschoben. Auch dein Hund braucht Aufmerksamkeit und Abwechslung, dann muss er auch nicht soviel Bellen um durch Schimpfen etwas Aufmerksamkeit zu bekommen.

Ich hoffe, du hast die Medis nicht reduziert, weil du sonst zu oft mit ihr raus gehen musst!!!

Ich knuddel das Mädel virtuell!!

Hilde

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Hallo,

ich denke nicht das es ein Problem gibt weil sie älter ist, sondern einfach um Aufmerksamkeit kämpft!

Deine Hündin kommt mit dem "Zuwachs" nicht klar!

Und das ein Hund versucht einem Kleinkind das Essen zu klauen ist einfach normal!

Mit viel Training kannst du das in den Griff bekommen.

Für Hunde sind kleine Kinder"nichts wert" sie haben keinen Status, also kann man mit ihnen machen was man will, da musst du eingreifen, und deiner Hündin klar machen das dies nicht geht.

Oft vergisst man durch den "Kindersegen" den Hund, das darf und sollte nicht sein, gib ihr genauso viel Zeit wie dem Kind, lebe mit ihr das schönste was es gibt Familie, da gehört sie aber auch dazu! :)

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Hallo,

ich denke nicht das es ein Problem gibt weil sie älter ist, sondern einfach um Aufmerksamkeit kämpft!

, gib ihr genauso viel Zeit wie dem Kind, lebe mit ihr das schönste was es gibt Familie, da gehört sie aber auch dazu! :)

:klatsch: wunderbar auf den Punkt gebracht- danke

lg Hilde

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Ich denke auch, das der Hund alt ist und um Aufmerksamkeit kämpft.

Die Medikamente sind auf jeden Fall wichtig, denn wenn sie Schmerzen

hat, dann wird sie auch keine Ruhe finden. Lastet sie kopfmäßig aus und

lasst sie an dem Leben mit dem Kind teilhaben. Sperrt sie nicht weg. Und

vor allem verhindert das klauen, indem Hund auf seinem Platz bleiben

MUSS und Kind Abstand hält, wenn es isst.

Alte Menschen entwickeln auch Eigenarten und alte Hunde, die dann auch

noch auf einmal so ein schreiendes Wesen im Haus haben, auch.

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vorab, - vielen dank für die vielen antworten. möchte noch kurz mitteilen das ich unseren hund nicht wegsperre und ich mich auch nicht mit dem kleinen hinlege. sie bellt und bellt obwohl ich im gleichen raum bin. oft kommt sie an und liegt dann am ganzen körper zitternt vorm sofa. und spaziergänge mache ich ohne kind. morgens und abends ne große runde und mittags und nachmittags kurz raus. sie läuft super am buggy aber ich möchte auch zeit mit ihr allein verbringen. sie hat hier megamöglichkeiten frei zu laufen , da wir sehr ländlich wohnen. wie gesagt sie scheint wirklich alt zu werden und einfach eigenarten zu entwickeln . werde noch mal rücksprache mit dem tierarzt halten. viele dank

gruß

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Vielleicht doch Scmerzen oder gar Demenz?

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Vielleicht ist Karsivan auch einen Versuch wert?

Eine Freundin hat damit auch gute Erfahrungen bei ihrer 13jährigen Hündin gemacht.

Ich finde, dein Hund hört sich wirklich an, als habe er Schmerzen oder werde dement, nicht als sei er "aufsässig" oder wolle unbedingt Aufmerksamkeit. Grade, wenn er so zittert..

Ich wünsche euch noch eine schöne, lange gemeinsame Zeit und dir viel Gelassenheit.

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Hallöchen,

unsere Dogge ist auch 7,5 Jahre alt.

Herzlichen Glückwunsch hierzu erst einmal.

Nicht jede erreicht dieses Alter. Gute Pflege ;)

Es kann durchaus möglich sein, dass sie sich etwas vernachlässigt fühlt.

Auch negative Aufmerksamkeit Deinerseits ist Aufmerksamkeit ( genervt dem Hund sagen, dass er jetzt mal die Klappe halten soll - auf gut Deutsch gesagt ).

Dies ist ein schleichender Prozess. Vielleicht kann Dich mal jemand in diesen Situationen beobachten ( nach Möglichkeit sollte dieser jenige neutral sein ).

Ich wünsche Dir, Deinem Nachwuchs und der Doggendame alles Liebe

Britta

:knuddel

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