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Hundeforum Der Hund
gast

Dominanz - was ist das für euch?

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Hallo,

aus gegebenen Anlass wüßte ich gerne, was ihr unter Dominanz in Bezug auf Hunde versteht. Manchmal hat man hier den Eindruck das bei manchen alleine Wort Unbehagen auslöst.

Ich möchte keine hoch wissenschaftliche Diskussion sondern einfach nur dieses "Unbehagen" verstehen.

Gruß Iris

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Ich glaube, dass das Wort Dominanz viel zu schnell fällt, wenn eigentlich etwas anderes der Grund für eine Verhaltensweise ist.

Statt lange zu überlegen, wird es einfach abgehakt: "Der ist dominant". Vielleicht kommt das Unbehagen da her?

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Dominanz

Ein Reizwort, das in letzter Zeit mehr als überstrapaziert wird.

Ein wirklich dominantes Tier ist für mich ein Tier mit Führungsqualität, die es ohne Aggression durchsetzt - einfach durch sein Auftreten und Verhalten. Dem sich die anderen unterordnen. Halt das bzw. in der Wolfsfamilie sind es ja meist die Eltern, also die Leittiere.

Nicht mehr und nicht weniger.

Der Mensch sollte dem Hund halt durch seine Dominanz zeigen, dass er fähig und bereit ist zu führen.

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(bearbeitet)

Guten Morgen Fories,

vermutlich rührt das Unbehagen daher, weil das so bezeichnete Verhalten den Hund für die

Menschen unberechenbar macht und viele Halter dem Irrglauben unterliegen, dass sie das

nur durch "Kampf" ändern könnten.

Also gewissermaßen eine Bezeichnung für einen unangenehmen, nicht einschätzbaren Umstand

mit ungewissem Verlauf und Ausgang.

Die Folge: Das ist peinlich, weil man ja gleichzeitig zugeben muss, dass man in der Erziehung

versagt hat, sonst wär der Hund ja nicht "CHEF" :D

Dabei ist der Hund einfach nur selbstsicher und klar in seinem Anspruch auf eine bestimmte

Position im Rudel. Was ja eigentlich ein Vorteil ist, wenn man damit umgehen kann.

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Huhu,

Dominanz ist genau wie "Aggresivität mit einem Negativ besetzt!

Warum auch immer ;) !

Denn für mich ist ein "dominater Hund" ein Rudelführer(männlich, oder weiblich) das kräftigste, intelligenteste Tier des Rudels. :)

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aus gegebenen Anlass wüßte ich gerne, was ihr unter Dominanz in Bezug auf Hunde versteht. Manchmal hat man hier den Eindruck das bei manchen alleine Wort Unbehagen auslöst.

Ich habe den Begriff "Dominanz" vor rund 20 Jahren im Training auf dem Schäferhundeplatz kennengelernt, Im Kasernenhofton sollte ich meinem kleinen Welpen Sitz und Platz beibringen, ich sollte mit der Leine rucken und den Kleinen im Nacken schütteln. Jedesmal wenn er sich zu langsam hinsetzte, wenn er nicht gerade sondern etwas schief saß. war dies nach diesen Trainern ein Anzeichen von Dominanz, etwas was man sofort und gnadenlos bekämpfen mußte.

Dies war einer meiner unangenehmsten Erfahrungen als Hundehalter. Etwas wofür ich mich heute noch schäme, daß ich wenn auch nur kurzfristig da mitgemacht habe. Und wenn jemand das Wort Dominanz gebraucht, bekomme ich unwillkürlich ein seltsam flaues Gefühl in der Magengegend, bevor ich mich der vielen wissenschaftlichen Definitionen vergegenwärtigen kann. Ich assoziiere automatisch jemanden, der dieses Wort benutzt mit Kasernenhofton, mit gewaltsamer Hundedressur, eben mit diesem Schäferhundeplatz. Und es dauert dann immer ein paar Sekunden bis ich emotional einigermaßen neutral, das was mir der andere mitteilen will, aufnehmen und interpretieren kann.

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Ich schließe mich im wesentlichen Nils an.

Kann ja auch sein, dass sich viele Menschen im Alltag zu oft unterlegen fühlen: besonders als Arbeitnehmer, das sind ja die meisten.

Wenn der Hund seine Persönlichkeit und seinen Charakter zeigt (oder einfach nur wie ein Knd seine Grenzen austestet) - dann wird es schwierig.

Diese Eigenschaften sind bei uns Menschen ja schon teilweise nicht mehr gerne gesehen - wir sollen alle schön mit der Herde laufen, und das tun, was der Chef/der Staat will.

"Sie werden nicht fürs Denken bezahlt hier - sondern fürs Arbeiten!" Wer kennt diesen Spruch nicht?

Dann bei der Erziehung seines Hundes zu versagen geht ja garnicht. Der Mensch ist doch so intelligent und dem Tier überlegen...

Also brauchen manche Leute offensichtlich das Gefühl der Überlegenheit, der Macht, der Herrschaft über irgendetwas, und da muß der Hund herhalten.

Wenn man den Hund als tierischen Partner sieht, der mit seinen typischen Eigenschaften und innerhalb seiner Möglichkeiten ein Menschenleben bereichert, dann hat man kein Dominanz-Problem, oder?

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Ich glaube, dass das Wort Dominanz viel zu schnell fällt, wenn eigentlich etwas anderes der Grund für eine Verhaltensweise ist.

Statt lange zu überlegen, wird es einfach abgehakt: "Der ist dominant". Vielleicht kommt das Unbehagen da her?

Kannst du mir genauer erklären, wie du das meinst?

Ich habe gerade dieses Bild vor Augen:

2 Hunde treffen sich. Keiner der Beiden gehört zum Typ "vorsichtiger Hund" dem entsprechend zeigen Beide "Kopf und Schwanz hoch" wie groß sie sind, erst einmal. Zeigen dann nicht Beide Hunde erst einmal Dominanz ?

Denn für mich ist ein "dominater Hund" ein Rudelführer(männlich, oder weiblich) das kräftigste, intelligenteste Tier des Rudels.

Gehört für dich "Kraft" dazu um der Rudelführer zu sein? Kann diese Position nicht auch von einem weniger kräftigen dafür aber selbstbewussteren Hund eingenommen werden?

Intelligenz sicher, ein Hund der nicht genau weiß was er kann wird kaum Neigung zeigen Rudelführer zu werden , oder?

Gruß Iris

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Die Übungsleiterin an dem Hundeplatz an dem ich früher war, hat gesagt Chica wäre dominant weil sie beim Übermarkieren das Bein hebt...

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Ich habe gerade dieses Bild vor Augen:

2 Hunde treffen sich. Keiner der Beiden gehört zum Typ "vorsichtiger Hund" dem entsprechend zeigen Beide "Kopf und Schwanz hoch" wie groß sie sind, erst einmal. Zeigen dann nicht Beide Hunde erst einmal Dominanz ?

Sie zeigen beide einfach Imponierverhalten. Dominanz zeigen kann man nicht, Dominanz wird vom subdominanten Individuum bestätigt, nicht vom dominanten.

Genau da liegt das Problem mit dem Wort "Dominanz": jeder verwendet es, die wenigsten im Sinne der Definition.

LG, Karin!

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