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Hundeforum Der Hund
Moony

Die leidige Auslastungsfrage

Empfohlene Beiträge

oder: Border Collie, Australian Shepherd & Co. - wie "anstrengend" sind sie wirklich?

(auch andere Hunde natürlich)

Mal ein Diskussionsanstoß :D

Ich mache mir schon Gedanken um die Auslastung, aber mir fällt es schwer einzuschätzen, was mein Hund (Mischling evtl. mit Terrier dabei) braucht in Sachen Beschäftigung, denn sie zeigt es mir nicht.

Mache ich viel ist sie in der Wohnung ruhig, mache ich wenig, ist sie genauso ruhig. Ich kann keinen Unterschied feststellen.

Wir haben auch keinen geregelten Tagesablauf. Mal bin ich morgens länger unterwegs, mal erst abends. zwischendurch immer Pinkelrunden. Mal mache ich viel auf dem Spaziergang, mal latsche ich nur so durch die Gegend. Manchmal mache ich zuhause noch was, ist aber eher eine Ausnahme. Alles nach Lust und Laune. Eigentlich perfekt. :D

Nun soll aber in ein paar Jahren auch ein Zweithund kommen bzw. irgendwann werde ich auch einen neuen Hund haben und der wird ja mit Sicherheit nicht genauso sein wie Buxi jetzt.

Hier im Forum wird teilweise sehr viel auf die Auslastung hingewiesen (finde ich), und ich muss sagen, mich würde es stören, jeden Tag so und so viel mit dem Hund machen zu MÜSSEN.

Es ist eher so, wenn ich Lust habe machen wir was (und das dann auch mit Spaß) und wenn ich keine Lust habe, machen wir eben nix (besser als nur halbherzig).

Wenn ich das Programm mancher User hier allerdings lese, kommt mir das teilweise sehr viel vor und das jeden Tag, ich glaube ich könnte das nicht bringen. Ich würde ja nur noch hier sitzen und denken, ich muss noch dies und jenes mit dem Hund machen, damit er auch ja ausgelastet ist.

Von irgendjemandem habe ich hier auch schonmal gelesen, dass sie es aufgegeben hat ihre Hunde unbedingt auslasten zu wollen. Das hat mir gefallen, leider weiß ich nicht mehr, wer es war. Nicht auf Teufel komm raus die Hunde beschäftigen zu wollen, kann doch im Endeffekt zu einem entspannteren Dasein führen.

Was tun Hunde, die nicht ausgelastet sind? Woran merkt ihr das? Wann braucht ein Hund extrem viel Beschäftigung um ausgelastet zu sein? Was wenn ein Hund es gewohnt ist viel oder wenig Beschäftigung zu bekommen?

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(bearbeitet)

Du, ich habe hier eine Münsterländer-Mix-Hündin, bei der ich den Eindruck habe, sie ist ganz froh, wenn sie ihre Ruhe hat.

Ich würde auf mein Bauchgefühl hören. Wenn sie nicht gleich aufspringt, wenn du dich bewegst, glaube ich nicht, dass sie unterbeschäftigt ist. Nebenbei bemerkt kann man einen Hund auch überfordern mit ständiger Beschäftigung.

Wie alt ist Buxi denn? :)

Wenn ich deinen Beitrag so lese, habe ich das Gefühl, dass du das schon ganz richtig machst.

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Darum mach ich mir auch Gedanken.

Ich wüprde ja gerne auch einen zweithund dazuholen - nicht heute und morgen aber in 2 Jahren wäre es schon toll.

Ich weiß jetzt schon das es vom der Art und vom Typ her was ganz anders wird als Maggie.

Maggie muss ich zur körperlichen Auslastung beinah zwingen - Such- Apport -Agility-ect, macht sie nur mit weil ICH rs ab ud zu will.

Sie verlangt es nicht von mir (was ich echt schade finde und sie öftzers als *Spassbremse* tituliere)

Ich versuch sie ja noch schon fast 6 jahre zu motivieren - aber mehr als Trickdogging ist bei ihr nicht drin.

Sie kann ich auch ma einen Tagl *parken* -stört sie nicht die Bohne, bleibt sie halt liegen

Ich mach mir bei dem neuen Hund dann auch Gedanken und fange schon erst mal harmlos an von der Rasse her.

Ist für mich Neuland, wenn der Hund von alleine fordert..

Wenn der Welpe schon 30 Minuten-Touren am Stück mitmacht und dann immer noch nicht müde ist - habe ich dann automatisch einen workaholic?

Kann ich ihn drauf erziehen das er mit weniger klar kommen muss/kann?

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Hi,

bei Sammy zeigt sich das Unausgelastetsein mit Ungehorsam, er fängt an die Mülltonne auszuräumen und scheucht die Katzen mehr durch die Gegend. Das zeigt sich allerdings erst nach einen ganzen Weile, ich denke zwischendurch genießt er dann auch so Tage, wo nur Gassigehen angesagt ist - aber auf Dauer vermisst er etwas und zeigt das auch sehr deutlich.

Ich denke dran gewöhnen an mehr oder weniger sportlicher Aktivitäten geht nur in bestimmten Grenzen. Aus einem arbeitswilligen Hund wirst du keinen Couchpotato machen und umgekehrt genauso wenig.

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So,wie du es hälst,handhabe ich das auch.

Einfach "aus dem Bauch heraus",mal mehr ,mal weniger.

Wir leben MIT dem Hund und nicht ausschliesslich FÜR den Hund.

Bisher klappt es gut,ich denke,wir sind alle zufrieden. ;)

LG;Petra

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Huhu,

also ich habe ja zwei Hunde. Harvey, unser Lhasa, ist 11 Jahre alt und allein aufgrund des Alters ein Couch-Potatoe. Er war aber auch in jungen Jahren eher ruhig, gespielt hat er nie. Von der Rasse her sind die Lhasa Apsos ja Wachhunde und ich denke, das zeigt sich auch darin, dass sie wirklich gern zu Hause sind. Ich habe ihn mit 13 Monaten von der Züchterin übernommen, er war ein "Übriggebliebender", weil er einen Unterbiss hat. Auslastung war nie ein Problem ...

Bei Elyssa, 7 Monate, sieht die Sache gaaanz anders aus. Man merkt das sie ein Jagdhund ist. Fehlt ihr Spiel oder Bewegung, macht sie Blödsinn. Sicher sie ist noch jung, aber das allein ist es nicht. Man merkt schon deutlich die Unterschiede ... ich denke, auch bei anderen Arbeitshunden wird man feststellen, dass sie deutlich höhere Ansprüche in puncto Auslastung an ihre Besitzer stellen. Wobei Ausnahmen sicher die Regel bestätigen.

Geht es mir mal nicht gut, wenn ich eine Erkältung oder ähnliches habe, müssen aber beide auch mal mit einem Minimum auskommen, geht auch ... wie hier schon gesagt wurde, wir LEBEN ja mit den Hunden. Wir tun viel für sie und dafür schrauben sie sich im Falle eines Falles auch mal zurück ;) .

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Wir machen das auch "Frei Schnauze", Amy macht sich bemerkbar, wenn sie nicht ausgelastet ist, indem sie mir ALLE Spielzeuge bringt und den "Habmichlieb"Blick aufsetzt.

Da drückt mich dann schon mal das Gewissen, aber andererseits is es manchmal auch so, dass ich den Eindruck hab, sie holt den Ball halt jetz, weil sie mir nen Gefallen tun will, nicht weil sie das so toll findet. Dann machen wir lieber was anderes, legen ne Spur oder üben ein bisschen Tricks.

Wenn ich krank bin, versteht sie aber, dass nicht groß rausgegangen wird. Sie kann ja jederzeit in Garten, dazu braucht sie mich nicht dabei.

Eigentlich möchte sie das dann aber nicht, sie geht nur raus zum lösen, wenns mir schlecht geht bleibt sie lieber bei mir und passt auf mich auf.

Ich denke, ihr geht da schon ganz gut aufeinander ein.

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Von irgendjemandem habe ich hier auch schonmal gelesen, dass sie es aufgegeben hat ihre Hunde unbedingt auslasten zu wollen. Das hat mir gefallen, leider weiß ich nicht mehr, wer es war. Nicht auf Teufel komm raus die Hunde beschäftigen zu wollen, kann doch im Endeffekt zu einem entspannteren Dasein führen.

Was tun Hunde, die nicht ausgelastet sind? Woran merkt ihr das? Wann braucht ein Hund extrem viel Beschäftigung um ausgelastet zu sein? Was wenn ein Hund es gewohnt ist viel oder wenig Beschäftigung zu bekommen?

Hallo!

Ich schreibe hierzu meine Meinung speziell zu der Rasse des Border Collies....das ist die Rasse die ich am besten kenne und auch liebe! :)

Das "entspannte Dasein" mag auf manche Hunde zutreffen...auf andere aber wieder nicht! z.B. beim Border Collie ist der Hütetrieb genetisch verankert....beim einen mehr - beim anderen weinger - aber DA ist er bei jedem Hund dieser Rasse. Den kann man weder "abgewöhnen" noch "abtrainieren" gerade weil es in den Genen dieser Hund liegt zu hüten. Es gibt versch. Möglichkeiten mit diesem Hütetrieb umzugehen. Die einen lassen den Hund das am Vieh ausleben - andere kanalisieren diesen Trieb und wieder andere haben leider gar keine Ahnung von dieser doch sehr speziellen Rasse....leider!

Jedenfalls was Hunde dieser Rasse zeigen wenn sie nicht ausgelastet werden bzw. diesen Trieb nicht befriedigen können ist grausig. Ich kenne BC die niemals von der Leine kommen weil sie jeden und alles anfangen zu hüten (Autos, Jogger, Fahrräder, andere Hunde, den eigenen Schatten) Das wird in vielen Fällen neurotisch - kein schönes Leben weder für den Hund noch für den Halter. Hunde dieser Rasse sind extreme Hunde - der eine mehr und der andere weniger. Manche Hunde fangen an nach dem eigenen Atem zu schnappen - wie von Sinnen - die sind in ihrer eigenen Welt gefangen.

Gerade aktuell hat eine liebe Freundin von mir (sie ist auch in diesem Forum und schreibt event. noch etwas dazu) einen BC in Pflege. Er ist ein 2 Jahre alter Rüde (bildhübsch!) und völlig durchgeknallt. Die Besitzerin ist eine ganz Tierliebe und lernfähige Hundeführerin aber mit diesem Hund und seinen "Unarten" ist sie völlig überfordert.

Das Dilema muss schon in der Welpenzeit seinen Lauf genommen haben...anders kann ich mir das Verhalten dieses Hundes nicht erklären. Im Haus ist er ein lieber, ruhiger Hund und wenn es raus geht wird bei ihm ein Schalter umgelegt. Er zieht wie ein irrer an der Leine und ist nicht mehr ansprechbar! Leckerlies oder Spielis kann man vergesssen. Er "glotzt" nur herum (Bewegungsreize) - hütet wie irre seinen eigenen Schatten. Die Besitzerin kann bestimmte Wege zu bestimmten Uhrzeiten (weil die Sonne dann bestimmte Schatten wirft) schon gar nicht mehr mit dem Hund laufen.....geschweige denn ihn mal von der Leine lassen. Sie hat mir selbst gesagt, dass jeder Spaziergang für sie ein Horrortrip ist!

Man stelle sich das vor.....jeden Tag mindestens 3x den blanken Horror zu erleben! Und was das für den Hund heißt ist auch fürchterlich - Stress pur! Der Hund hält ständig nur Ausschau nach sich bewegenden "Objekten" um diese dann zu hüten. Oft schaut er nach oben - da fliegen ja Vögel. Das ist krank und traurig.

Da ich mich schon seit Jahren sehr intensiv mit dieser Rasse beschäftige und auch viele Hunde dieser Rasse kenne habe ich mir Gedanken darüber gemacht wie diesem Hund und seiner Halterin zu helfen wäre......ich wage es nicht zu schreiben. Ich sehe da nur die Möglichkeit sich von dem Hund zu trennen.....wohin kann man einen solchen Hund geben? Border Collies in Not bedanken sich, bekommen sie doch laufend solche "versauten" Hunde. Es ist ein Märchen das allen Hunden dann geholfen werden kann wenn sie dan nendlich am Vieh arbeiten dürfen....für manche dieser Hunde gibt es nur noch eine Erlösung.

Mir wird bei dem Gedanken daran schon schlecht! Und das alles weil man das Wesen dieser wunderbaren Rasse nicht kennt......oder auch "ver"kennt.

Bei vielen BC kommt es eben nicht darauf an "wieviel" Auslastung sie bekommen, sondern auf die ART der Auslastung. Ich wiederhole mich immer und immer wieder: einen BC kann man körperlich nie wirklich auslasten aber vom Kopf her schon! So ist ein 3 Std. Spaziergang nichts aber auch garnichts verglichen mit 20 Min. internsiver Hütearbeit am Vieh.

Mir liegt diese Rasse wirklich sehr am Herzen. Leider mache ich immer wieder die selben Erfahrungen...man glaubt einfach nicht das so etwas einem selbst passieren könnte und die Hunde müssen darunter leiden. Ich finde das nur grausam.

LG,

Karen mit Bonny + Isa

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Karen das hast du einfach wunderbar geschrieben. Ich danke dir dafür.

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Also ich habe eine Mini Aussie Hündin und eine Terrier-Mops Hündin. Sie brauchen ein bisschen Kopfarbeit am Tag (10 Min. reichen da) und ihre 2 - 4 Stunden Spazieren gehen mit rennen/toben/schwimmen/Leckersuche/UO (was auch immer) oder aber etwas weniger raus, dafür Hundeplat (UO, Tricks oder Hundesport). Dann sind sie richtig ausgelastet und happy. Das kann ich ihnen auch fast immer bieten, allerdings variiert es auch schonmal. Wenn das Wetter schlecht ist, wird halt mal drinnen mehr gemacht (Leckersuche, kontrolliertes Spiel, UO) oder wenn Hundeplatz ausfällt, dann gehen wir mal mehr raus oder fahren zu Mutter in Garten oder gehen mal in die Stadt... Allerdings fordern meine Hunde das auch nicht wirklich ein. Wenn ich keine Lust oder Zeit habe, dann ist das so und dann ist trotzdem in der Wohnung Ruhe angesagt.

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