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Hundeforum Der Hund
schlamperlina

Der Schritt zur Regenbogenbrücke

Empfohlene Beiträge

Hallo alle zusammen,

hab mich grad neu angemeldet und bin total verzweifelt. Ichhabe einen Kangal-Mix ein bisschen Retriever ist wohl auch noch drin. Er ist jetzt 8 Jahre alt. Mein Hund ist mein ein und alles mein bester Freund. Aber von vorne:

Schlamper hat mit 12 Wochen einen sehr schweren Unfall gehabt, er ist während unseres Umzugs meiner Katze auf der Dachterrasse eines 3-Familien-Hauses hinterher und ist vom Hausdach gestürzt!!!! Keine Überlebenschance dachte ich, mein Schlamper wollte leben und der Tierarzt hat ihn zusammengeflickt in mehreren OP's. Ob dies nun eine richtige Entscheidung war, weiß ich im nachhin nicht mehr, nachdem der Leidensweg nun eigentlich begann. Schlamper hatte in der Prägungsphase immer wieder Rückschläge und war verletzt, bandagiert und die ersten 1 1/2 Jahre war er isoliert von anderen Hundekumpels, weil ich ihn immer wieder tragen musste und vor erneuten Verletzungen schützen musste. D.h. ich konnte mit dem eigentlichen Hundetraining und Lernen erst sehr sehr spät beginnen. Mein Hund ist total auf mich fixiert (ist ja klar bei der Vorgeschichte) und aktzepiert nur noch meine beiden Kidis als sein Rudel. Anderen Menschen gegenüber ist sehr unfreundlich und misstrauisch, sehr unsicher, aus Unsicherheit heraus hat er auch schon zwei mal gebissen (nicht entschuldbar, doch wenn man drin steckt sieht alles anders aus) . Ich habe mit meinem Hund im Laufe der Jahre einige Trainer durch und einige Therapien, weil sich Schlamper immer auffälliger entwickelte. Ich lasse meinen Hund regelmäßig röntgen. Jetzt bekommt er starke Schmerzmittel und Psyhopharmaka. Sein Verhalten wird immer auffälliger und er wird sehr aggressiv, wenn er außerhalb seiner Wohnung ist. Zuhause ist er der beste Hund der Welt. Seine Hüfte wurde mehrmals operiert und am Vorderbein ist er auch geflickt, dadurch kann er auch keine längeren Spaziergänge machen, mit Kumpels rumtollen, geht gar nicht, daher ist er auch aggressiv zu anderen Hunden. In letzter Zeit schnappt er auch nach meinem Besuch! Ich stehe vor der schwersten Entscheidung meines Lebens, nach stundenlangen Telefonaten mit Tierarzt, Hundetrainerin und Veterinärsarzt, sind wir zu der Entscheidung gekommen, dass es kein Hundeleben mehr ist sondern ein Leben in Isolation (er hatte ja noch nie ein richtiges fröhliches Hundeleben), er hatte immer nur mich!

Ich bitte um Rückmeldung, ich weiß die Entscheidung ist bereits in meinem Kopf, aber das umsetzen ist so schmerzhaft, da ich immer wieder die Hoffnung habe, es wird doch noch. Aber dieser jahrelang Kampf um seine Gesundheit hat uns beide so zusammengeschweißt und auch sehr zugesetzt. Durch die Krankheit mussten wir immer einsame Wege gehen um keine unnörigen Raufereien bzw. Spiele weitere Verletzungen ausgesetzt werden. Wir beide sind mit unserer Kraft am Ende. Wartet jetzt die Regenbogenbrücke auf meinen Schlamper, kann ich dieEntscheidung über Leben und Tod fällen? Ich habe auch die Entscheidung vor 8 Jahren getroffen, dass er leben soll!

LG Schlamperlina

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Oh nein, das ist ja wirklich eine traurige Geschichte :( ich schicke Dir mal

ein dickes Paket Kraft und hoffe für Dich und Deinen Hund, dass Du auf Dein

Bauchgefühl hörst und weisst wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. :kuss:

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Hallo,

herzlich Willkommen auch wenn deine Anmeldung mit einem sehr traurigen Beitrag anfängt :(

Ich kann dir wirklich keinen Rat geben aber nach einem erfüllten Hundeleben hört sich das nicht an obwohl es auch viele Hunde gibt die mit ihrem Menschenkontakt sehr glücklich sind und nichts anders brauchen.

Das er aber zubeisst ist natürlich übel aber ob es davon kommt das er schmerzen hat oder ihm da klar die Führung als HSH fehlt kann man schlecht beurteilen.

Ich konnte jetzt nicht herauslesen ob du immer beim gleichen Tierarzt bist oder ob du dir mal ne zweite oder vielleicht auch dritte Meinung eingeholt hast, das wäre vielleicht noch eine Variante.

Wennd er Hund wirklich so starke schmerzen hat und die Medis auch nicht mehr anschlagen dann wäre es wohl besser ihn zu erlösen aber wie schon oben geschrieben kann das niemand aus der Ferne beruteilen.

Lg Birgit

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In der Tat eine sehr Traurige Geschichte. Ich wüsste wirklich nicht wenn ich in dieser Situation wäre wie ich entscheiden sollten?

Zu entscheiden über "Leben und Tot" ist wahrlich eine große Sache!

Aber wenn du selber merkst das es so kein Hundeleben mehr für Ihn ist, wäre es glaube Ich besser wenn du Ihn gehen lässt. Auch wenn der Schmerz noch so groß ist.

Oder du entscheidest Dich für Ihn und musst die restliche Zeit auch damit Klar kommen.

Neue Situation meistern, nicht zu wissen wie seine Gesundheit sich entwickelt, sein Verhalten usw.

Ich wünsch Dir bei deiner Entscheidung viel Kraft, egal wie sie ausgehen mag.

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Also ich denke, du darfst die Enscheidung fällen. Du hast sie vor fast 8 Jahren auch getroffen und nach der Geschichte ist 8 Jahre meiner Meinung nach ein stolzes Alter.

Ich bin mir sicher das du das schaffst und ich wünsche dir, egal wie du entscheidest, ganz viel Kraft!!

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:??? Ich danke Euch erst mal für die "theoretische" Unterstützung.

Noch kurz erwähnt. Ich hatte immer Hunde auch mehrere , zum Schluss waren es drei. Ich hab immer irgendwelchen Asylanten ein Zuhause gegeben, d.h. Schlamper ist auch im Rudel gewesen, doch die Aufmerksamkeit musste ich immer auf meinen kranken Hund lenken, daher leben meine beiden anderen Hunde im Moment bei meiner Freundin.

Vielen lieben Dank, es tut unheimlich gut, ich fühl mich verstanden - auch wenn ich es alleine entscheiden muss.

LG Schlamperlina

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oh mensch

erstmal möchte ich dich ganz doll drücken .

Du bist so weit gegangen aber ich glaube ihr müsst nun den letzten schritt zusammen gehen

Es ist für ihn kein Leben mehr.Er hat schon sehr viel mit gemacht und Du auch .

Es gibt nur wenige die soweit gegangen wären wie du .

Es ist verdamt schwer eine so große Entscheidung zu treffen .

Ich wünsche dir sehr viel kraft .

:knuddel :knuddel

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Hallo

und herzlich Willkommen hier bei uns.

Das ist ja echt ein sehr trauriger Beitrag und die letzten 8 Jahre waren ja wirklich kein

zuckerschlecken.

Fühle dich mal gedrückt.

Ich schicke dir ganz viel Kraft.

Ich glaube das ein Hund nicht glücklich sein kann wenn sein Frauchen unglücklich ist.

Du mußt für dich und deinen Hund abwägen ob das Leben welches ihr führt, für euch beide

lebenswert ist.

Mir hat mal ein Tierarzt gesagt: Es kann nicht sein das ein Mensch an einem Hund kaput geht.

Das hört sich sehr schrecklich an aber ich denke das ein Hund so etwas auch fühlt und dabei auch nicht zufrieden sein kann.

:knuddel :knuddel :knuddel :knuddel

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Ganz ehrlich?

Du hast ihm so lange die Stange gehalten und dein Leben

quasi für den Hund geopfert und er hatte DICH! Das hat

ihm anscheinend gereicht. Aber ich würde dem auch ein

Ende setzten und den Hund erlösen und auch dich ein Stück

weit erlösen. Er wird nicht leiden, ihm wird es besser gehen

als es ihm je gegangen ist.

Ich wünsche Euch alles Gute und das du das für Dich Richtige tust.

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:winken: Hallo,

ich drücke dir die Daumen, dass du eine Entscheidung

treffen kannst, die für dich tragbar ist.

Deiner Fellnase hast du noch ganz viele Jahre ge-

schenkt und jetzt ist die Zeit gekommen, wo du sie

vielleicht ins Regenbogenland ziehen lassen musst.

Traurige Grüße

Lisa und Paddy

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