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Hundeforum Der Hund
Sali

Hilfe! Riesen Problem mit Hund und Katz

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Hallo :winken:

Obwohl ich ca. erst seit 5min hier im Forum richtig offiziell angemeldet bin, hab ich auch gleich das erste richtige Problem, bei dem ich hoffe das ihr mir vielleicht in irgendeiner Art helfen könnt.

Also....mmh wo fange ich an???

Wir haben seit ca. 4 Wochen wirklich unseren absoluten Traumhund zu uns genommen. Sie heißt Trixi und ist eine 2 Jahre alte Labradoodlehündin (also Pudel und Labbi, den ich allerdings in ihr noch suche :) )und sie hat sich eigentlich ab dem ersten Tag wirklich gut in unsere hundeunerfahrenen Familie super eingelebt. Sie ist wahnsinnig verschmust, hört wenn man sie rufit und hat es sogar geschafft obwohl es sie nicht gewöhnt ist etwas alleine zu bleiben. Wir haben uns vorher sehr viele Sorgen gemacht das das alles nicht klappt und für das was alles hätte passieren können gehts uns mit Trixi richtig gut.

Tja jetzt zum Hauptproblem...

Wie ich ja oben schon geschrieben hab, haben wir noch eine Wohnungsmiez die mit dem neuen Mitvewohner überhaupt nicht einverstanden ist! Also wenn man sie total in Ruhe lässt wohnt miez nur oben und Hund unten, aber ich will ja irgendwann auch mal wieder mit meiner Katze auf dem Sofa schmusen. Also haben wir beschlossen die Katze mit Hund zu konfrontieren und umgekehrt (Irgendwann müssen sie sich ja mal kennenlernen). Und das funktioniert ganr nicht. Die Katze faucht die ganze Zeit und zittert pullert sogar vor Aufregung. Tja und der Hund starrt die Katze die ganze Zeit an und sobald sie sich bewegt läuft sie hinterher. Treffen die beide wirklich aufeinander dann fliegen die Fetzen *Heul*

Was soll ich nur tun...SOll ich sie alle beide in Ruhe lassen oder soll ich sie immerwieder mit einander konfrontieren auch wenns haarig wird???

Sie sollen sich ja nicht lieben und zusammen im Körbchen schlafen aber zumindest soll sich die Katze wieder mal runtertrauen und sie sollen nebeneinanderher existieren können.

Vielen lieben Dank für alle die sich die Mühe machen den langen Text zulesen und sich mit meinen Problem auseinander zusetzen.

Ich hoffe einfach auf tolle Varianten wie ich die Situation entschärfen kann...

vielen Dank

Sali

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Wir haben auch drei Katzen und jetzt einen Hund. Allerdings ist Tyca noch Welpe, was die Sache einfacher macht. Mittlerweile verstehen sie sich gut und unser Kater kommt mit Gassi.

Ich habe sie aber auch in Ruhe gelassen und sich in Ruhe beschnuppern lassen. Am besten ging es bei uns, wenn ich alle gleichzeitig mit Leckerlie gelockt habe. Das ging super. Am besten was alle lieben und verrückt danach sind.

Aber ich muss auch sagen, dass ich meinen Katzen keinen erwachsenen Hund vor die Nase hätte setzen dürfen. Sobald die einen "Großen" Hund sehen ist hier die Hölle los. Mein Kater verteidigt dann sogar Haus und Garten und auf die Treppe in Haus darf keiner rauf.

Probiere es mal mit Futter und Ruhe. Konfrontation wäre glaub ich falsch. Wenn du dann deine katze auf den Arm hast kann sie sich ja auch nicht wären und sie könnte noch aggressiver werden.

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Hallo und Herzlich Willkommen erstmal!

Puh, wir hatten da auch so unsere bedenken mit Hund und Katze.

Nachdem wir uns für einen Hund entschieden haben, der wirklich rundum Katzenfreundlich ist, haben wir es gewagt.

Wir haben unsere Hündin nun auch schon ein halbes Jahr.

Am Anfang hat die Kätzin richtig Angst gehabt (Buckel gemacht, sich nach oben verzogen)

Der Kater war relativ "gechillt".

So ging das und mittlerweile sind sie aneinander gewohnt. Sprich sie -gehen sich aus dem Weg-

Einmal lagen Kater und Hündin im Körbchen. Das ging 2 Minuten gut, dann hat der Kater (ohne besonderen Grund) der Hündin voll eine auf die Schnauze gehauen.

Mittlerweile passiert das nicht mehr. Wenn wir vom Spaziergang o.ä. zurückkommen, dann begrüßen sich Hund und Katze mit nase-an nase riechen. :)

Wir haben sie jetzt soweit, dass jeder an dem anderen vorbei geht (sprich Katzen kommen von draußen rein und trauen sich an ihr vorbei)...Oder Kater liegt Sehrrr entspannt auf dem Teppich und Hund 1m entfernt.

Zu dem Problem mit dem Fauchen: Das macht der Kater ab und an immer mal noch, aber nur wenn Hündin zu ihm geht und denkt "Hach, den könnte ich mal abschlecken"...

Das mit dem Konfrontieren: Habe ich auch mal gemacht. Das bring aber garnichts. (lief ähnlich ab wie bei euch) Dadurch wird´s meines Erachtens nur schlimmer :(, weil höchstwarscheinlich ist der Hund größer :??? und die Katze fühlt sich dann in die Ecke gedrängt. (bedeutet Angriff nach Vorne)

Also: Ich würde sagen, lasst (vorallem der Katze) die Zeit sich an die Neue Situation zu gewöhnen. 4 Wochen ist ja noch keine Zeit :)

Was mich noch interessieren würde: Wie verhält sich der Hund, ist er Katzen gewöhnt, will er spielen oder ist er einfach "Neutral"...?!

LG Lisa

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Hi erstmal vielen dank für die wirklich schnellen Antworten :)

Also Trixi ist nicht agressiv zur Katze. Sie kommt mir eher sehr stürmich vor. Sie möchte eben gerne hinterher. Wenn sie dir Katze sieht bleibt sie wie hypnotisiert stehen und starrt sie an. Jetzt schaff ich es ab und zu sie kurz abzulenken durch rufen oder leckerchen. Ansonsten hilft nur sie von der Mietz wegzubringenindem ich sie am Halsband mitznehme oder sie sehr energisch in ihr Körbchen verbanne.

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(bearbeitet)

Hi,

da ja erst 4 Wochen vergangen sind, würde ich da eh erstmal noch abwarten.

Zwangsweise Zusammenführung ist sehr problematisch, da sich so Ängste noch verstärken können und anscheinend tun sie das ja schon. Bei Zusammenführungen egal wer zuerst da war und wie alt, heißt die erste Devise, die Tiere das Tempo bestimmen zu lassen. Klar willst du, dass die Tiere sich begegnen können, aber das kannst du nicht erzwingen.

Dass die Fetzen fliegen ist auch völlig normal, die Körpersprache von beiden Tieren ist sehr unterschiedlich und jeder muss die Sprache des anderen erstmal lernen bzw. sie müssen sich quasi auf eine "einigen".

Wenn sie sich ansonsten aus dem Weg gehen, sei froh. So besteht noch die Möglichkeit, dass sie merken, oh der begegnet mir und nix passiert.

Edit: bei dem Verhalten, würde ich Jagen definitiv unterbinden, notfalls auch mit einer Hausleine. Die Katze wird durch das Starren und hinterherlaufen nur noch mehr gestresst.

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Wir haben unserer dreijährigen Katze vor einem halben Jahr auch einen Hund vor die Nase gesetzt. Auch sie hat sich aufgeregt und gesträubt und gefaucht.

Die Katze war lange Zeit nur auf Schränken oder Kratzbäumen unterwegs.Wir haben gar nichts getan und beiden Zeit gegeben. Jetzt können sie sich akzeptieren, liegen in gebührendem abstand auf der Couch oder auf der Erde. Sie begrüssen sich auch mit schnüffeln an der Nase und jagen sich gegenseitig durch die Wohnung.

Habt Geduld mit euren Tieren und gebt ihnen die Möglichkeit sich aus dem Weg zugehen. Sie werden es schon regeln.

LG Renate und INA und Katze `Knöpfchen`

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Ok alles klar dann lass ich Lilly (also die Katze) erstmal weiter im schlafzimmer in der oberen Etage hausen. Ich hab eben nur bedenken, dass sie überhaupt nicht mehr runterkommt. Ist ja eh schon problematisch mit füttern und Katzenklo.

Also denkt ihr das 4Wochen noch nicht lange sind? Ich hoffe halt das noch nichts entschieden ist zwischen den beiden sondern das ein Annährung sich nochmal zum positiven wendet!!

Ich hab ja beide soo lieb und möche nicht das sich eine von beiden nicht zuhause wohl fühlt :(:(

auch von dir vielen Dank Tanja für deine hilfreichen Tipps

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Hi,

Edit: bei dem Verhalten, würde ich Jagen definitiv unterbinden, notfalls auch mit einer Hausleine. Die Katze wird durch das Starren und hinterherlaufen nur noch mehr gestresst.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=35809&goto=652779

Ja, das würde ich aufjedenfall auch sagen.

Du musst überlegen. Das ist doppelter Stress für die Mieze.

Unsere Hündin ist der Katze weder Hinterher noch hat sie sie fixiert. Also muss man da auch wieder ein wenig unterscheiden....

_______________________________________

Ich würde vorschlagen, dass du den Hund in sein Körpchen verfrachest, und sie anleinst oder jemanden auf das Sofa setzt mit Hund an der Leine und im Körpchen. Aufjedenfall so, dass der Hund der Katze nicht hinterher rennen kann.

Dann würde ich die Katze runterbringen und zu dir aufs Sofa oder sonst wohin (aber nicht zu nah an Hund) setzen und warten wie die Katze sich so verhält und der Hund. :)

Tja, ich hoffe das bringt was?! Wer hat noch ein Vorschlag?

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Mmh ich vermute das die Katze so reagiert das sie panisch zur Tür läuft und wenn sie nicht raus kann sich irgendwie in der Nähe postiert in der Hoffnung so schnell wir möglich zu fliehen.

Und Trixi wird wenn sie an der Leine ist evtl. winseln.

Allerdings glaub ich nicht das Lilly sich von ihrem Platz wegbewegen wird und den ganzen Abend nichts passiert

Was denkt ihr, soll ich das dann jeden Abend machen damit sie sich aneindander gewöhnen?

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(bearbeitet)

Hi,

je ruhiger du jetzt bist und je mehr Freiraum du beiden jetzt gibts, um so höher ist die Chance, dass das noch sehr positiv wird.

Schau mal, Sammy ist jetzt schon seit 3 Jahren regelmäßig (erst einige Tage, dann Wochen und seit 2,5 Jahren täglich) mit Jerry (meinem alten Kater) zusammen. So langsam ist es so, dass Jerry auch frisst obwohl Sammy direkt daneben liegt. Aber immer noch gibt es Situationen, in denen Jerry faucht. Aber das ist völlig okay. So zeigt er Sammy ganz deutlich hier ist meine Grenze.

Diese Grenze müssen deine aber noch ziehen, beide müssen begreifen wenn a das Verhalten zeigt passiert das und das. Wenn du eingreifst, unterbrichst du jedes Mal dieses Lernverhalten. Ausnahme bei deinen beiden wäre definitiv das Jagen. Aber fauchen, schnüffeln, bellen, knurren oder auch Pfoten fliegen lassen, würde ich alles gestatten. Das sind tiersprachliche Zeichen für den anderen und damit sehr wichtig. Beide Tiere warnen früh genug über zig Stufen, so dass schlimme Folgen im Normalfall ausbleiben.

Edit:

Stell doch ein paar Pappkartons oder sonstige Versteckmöglichkeiten unten für deine Katze auf.

Wo stehen denn die Fressnäpfe? Eventuell hilft es auch, wenn der Katzennapf auf einem Regal/Schränkchen steht - das bietet der Katze auch etwas mehr Sicherheit.

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