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Hundeforum Der Hund
Cecile

Rhodesian Ridgeback - Pubertät und Rüdenkontakte

Empfohlene Beiträge

Ich schrieb ja schon, dass ich Hundesitterin bin.

Also seit einigen Monaten hüte ich nun den Lino. Er ist knapp 13 Monate alt, hat gute 70cm Schulterhöhe und 43kg... (schon ein Problem an sich)

Heute war es so ziemlich der bescheidenste Tag mit ihm auf der Hundewiese.

Bisher hatte er immer so mal einen Rüden, bei dem ihm Knurren und Grummeln wichtig erschien.

Heute hatte ich von 4 Stunden 3 nur Terror.

Lino hat angefangen mich zu beschützen, JEDEN Rüden zu verbellen, und zu befletschen. Er reitet inzwischen sogar auf Welpenrüden auf :???

Ich habe natürlich Angst. Nicht dass er mir etwas tut- der Körper reagiert nun mal mit Angst wenn sich so ein großes Tier vor einem aufbaut. Völlig logisch.

Aber ich habe erstens die Sorge, dass ich mit meinem "Angstgeruch" sein Beschützeding noch weiter anheize (Ich denke mir so, dass er das macht, weil er mir nicht zutraut, dass ich es selbst kann) oder zweitens in meiner Kommunikation mit ihm zu schwammig werde. Also, ich brauche immer einen Moment bis ich etwas raus kriege, habe dann also nicht das richtige Timing. Ich fange an zu zittern und habe sicher auch nicht mehr die richtig Körperhaltung.

Heute habe ich versucht immer wenn er sich vor mich hingestellt hat, komplett aus der Situation raus zugehen und nicht hinzugucken. Nicht zu reagieren. Das hat die Momente verkürzt aber nicht entschärft.

Lino ist ansich sehr gut erzogen und folgsam. Wenn nicht gerade Rüden unterwegs sind, kriegen wir richtig guten Kontakt zu einander und ich kann sogar mit ihm raufen ohne Angst zu kriegen.

Vielleicht hat hier ja jemand eine Idee wie ich solche Situationen vielleicht besser händeln kann?

Oder weiß jemand ob es sich um ein Stück der Entwicklung von Ridgebacks handelt?

Er ist ja noch nicht erwachsen- vielleicht verändert sich das noch?

Viele Grüße von mir!

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Vielleicht solltest du den Hund an jemanden abgeben, der ihn ohne Angst hueten kann?

Wie kann dich der Hund ernst nehmen, wenn du zitterst, wenn du sogar im Spiel damit rechnest das er dich gleich angreift! :o Wieso sollte er auf dich hoeren?

Warum zwingst du ihn Stundenlang auf eine Hundewiese, wenn ihr beide da nur Stress habt, euch gegenseitig noch mehr Stress macht und wo er seine Ruepelhaftigkeit richtig ausleben kann?

Meine Antwort

1. stell deine Angst ab oder gib ihn ab

2. geh nicht mehr auf Hundewiesen

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Guten Morgen Cecile,

ich halte 70cm und 43kg nicht an sich schon für ein Problem ;)

Ich kann mich dem nur anschließen was Kamalii gesagt hat.

Vermeide Begegnungen die Dir und dem Hund Stress bereiten. Und wenn Du Angst hast, dann sollte der Hund lieber von einen anderen Sitter betreut werden.

Ich habe selber einen Ridgi (8 Monate). Wir sind zwar noch nicht in der Phase, die Du gerade beschrieben hast - kommt aber garantiert noch :Oo Aber für mich als Halter wäre es ungemein wichtig, dass der Sitter in dieser schwierigen Phase souverän mit dem Hund umgehen kann!

Hast Du mit den Besitzern gesprochen? Was sagen sie dazu? Tritt dieses Verhalten bei denen auch auf?

LG, Michi

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Viele Leute denken, dass ihr Hund sie beschützen will, gaaanz oft hat es aber eine andere Ursache, wieso ein Hund (an der Leine) pöbelt! Vielleicht verteidigt er den Futterbeutel oder er hat ein Problem mit Rüden oder oder oder...

Angst vor dem Hund? Da muss ich mich echt meinen vorschreibnern anschliessen, in den Griff bekommen oder den Hund nicht weiter sitten. Sonst könnte es noch ein böses Ende nehmen.

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Also, erstmal habe ich im Spiel oder sonst so überhaupt keine Angst vor ihm- nur diese Grummeleien lassen mir das Herz in die Hose rutschen.

Bei seiner Besitzerin zeigt er auch dieses Verhalten.

Und ich "zwinge ihn auf die Hundewiese" weil es nur diese Freilauffläche gibt. Auf den Feldern in der Umgebung "spielt" er gerne mal mit Rehen haschen oder Schafe nerven (mal abgesehen davon, dass ich ihn da sowieso nicht ableinen darf).

Ich hatte gehofft, dass ich hier etwas konstruktives hören könnte. :(

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(bearbeitet)
Lino ist ansich sehr gut erzogen und folgsam.
Heute hatte ich von 4 Stunden 3 nur Terror. Lino hat angefangen (...)' JEDEN Rüden zu verbellen, und zu befletschen. Er reitet inzwischen sogar auf Welpenrüden auf
Auf den Feldern in der Umgebung "spielt" er gerne mal mit Rehen haschen oder Schafe nerven

Aha.

Du hast ein 43-kg-Kraftpaket an der Strippe, das "an sich sehr gut erzogen" ist und "nur" hetzt und dazu pöbelt auf Teufel komm raus ...

Der beschützt Dich nicht, der lässt den Macker raushängen - und das kräftig! Und dabei kümmert er sich einen feuchten Kehricht um das, was da am anderen Ende der Leine hängt. Der Kerl ist gerade bis unter die Achseln voll mit pubertären Hormonschüben und hat nix wie Blödfug im Sinn - von "erzogen" brauchst Du in diesem Moment nicht reden!

Lüg Dir da bitte nicht in die Tasche.

Ich sehe zwei Möglichkeiten:

1) Du siehst zu, dass Du - Verzeihung! - Deinen Hintern zurück in die Hose bekommst und fängst an, mit dem Bub was zu arbeiten (ja, das kostet Nerven und Kraft ... und beides nicht zu knapp). Ist aber m.E. nur dann gewinnbringend, wenn seine Besitzer parallel, und zwar intensiv, mit dem Hund arbeiten.

2) Du gibst die Betreuung auf.

Und, ja, ich weiß, wie sich das anfühlt, wenn 48 (!) Kilo RR ins Toben kommen. Dem ist man gewachsen und hält möglichst VORHER dagegen - oder man lässt es besser ganz mit so einem Hund.

Sorry, ich weiß, dass das hart klingt. Aber das einzige, was der Kerl NICHT braucht, ist ein unsicherer Hundeführer.

Liebe Grüße

Tina

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Hmm, was konstruktives??!!

Wenn jemand die Lösung hat, wie man mit geringen Zeitaufwand einen pubertierenden RR in den Griff bekommt, dann bitte her damit ;)

In welchen Situationen grummelt er Dich denn an? Wir reagierst Du dann? Ziehst Du Dich zurück und der Hund kommt damit durch?? Wie willst Du Dich gegen einen RR durchsetzen, wenn Du Angst vor ihm hast?

Rede mit den Besitzern über euer Problem. Sie sollten entscheiden können, ob sie Dir den Hund weiterhin mit nem ruhigen Gewissen überlassen wollen.

Vielleicht solltet ihr alle zu einen erfahrenen Hundetrainer gehen?

Und ganz ehrlich, als erste Maßnahme würde ich nicht auf die Hundewiese gehen.

Gehst Du mit dem Hund alleine oder ist ein Zweithund dabei?

Beschäftige ihn, mach mit ihn Nasenspiele oder ähnliches. Kannst Du eine Schleppleine nutzen? Das würde den Radius erweitern und aber ist trotzdem mit Dir verbunden.

Wünsche Dir viel Erfolg mit dem Rabauken...

LG, Michi

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Lino ist ansich sehr gut erzogen und folgsam.
Heute hatte ich von 4 Stunden 3 nur Terror. Lino hat angefangen (...)' JEDEN Rüden zu verbellen, und zu befletschen. Er reitet inzwischen sogar auf Welpenrüden auf
Auf den Feldern in der Umgebung "spielt" er gerne mal mit Rehen haschen oder Schafe nerven

Aha.

Du hast ein 43-kg-Kraftpaket an der Strippe' das "an sich sehr gut erzogen" ist und "nur" hetzt und dazu pöbelt auf Teufel komm raus ...

Der beschützt Dich nicht, der lässt den Macker raushängen - und das kräftig! Und dabei kümmert er sich einen feuchten Kehricht um das, was da am anderen Ende der Leine hängt. Der Kerl ist gerade bis unter die Achseln voll mit pubertären Hormonschüben und hat nix wie Blödfug im Sinn - von "erzogen" brauchst Du in diesem Moment nicht reden!

Lüg Dir da bitte nicht in die Tasche.

Ich sehe zwei Möglichkeiten:

1) Du siehst zu, dass Du - Verzeihung! - Deinen Hintern zurück in die Hose bekommst und fängst an, mit dem Bub was zu arbeiten (ja, das kostet Nerven und Kraft ... und beides nicht zu knapp). Ist aber m.E. nur dann gewinnbringend, wenn seine Besitzer parallel, und zwar intensiv, mit dem Hund arbeiten.

2) Du gibst die Betreuung auf.

Und, ja, ich weiß, wie sich das anfühlt, wenn 48 (!) Kilo RR ins Toben kommen. Dem ist man gewachsen und hält möglichst VORHER dagegen - oder man lässt es besser ganz mit so einem Hund.

Sorry, ich weiß, dass das hart klingt. Aber das einzige, was der Kerl NICHT braucht, ist ein unsicherer Hundeführer.

Liebe Grüße

Tina
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=35825&goto=654034"

:winken:

Das finde ich,ist sehr gut geschrieben.

Es will dir hier bestimmt keiner was böses ;) .

Ich wünsche dir schonmal vorweg ganz viel Kraft und natürlich Erfolg für diese Zeit.

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Die Pubertät ist immer eine Belastungsprobe für den Hundeführer. Aber grade da ist es wichtig, denke ich, wie mit dem Schnösel-Verhalten umgegangen wird.

Mein Vorschlag wäre auch gewesen: sprich mit den Besitzern, ob ihr vllt. alle gemeinsam mit dem Hund zu einem Trainer könnt, bzw. ob sie einverstanden wären, wenn Du dich mit ihm an einen Trainer wendest.

Die Hundewiese würde ich mit ihm definitv meiden, falls da mal etwas vorfallen sollte, hast Du den Ärger am Hals.

Einen Hund ewig an der Leine zu halten ist blöd, ich kenne das aus eigener Erfahrung, aber manchmal einfach notwendig. Vllt. kannst Du mit ihm Radfahren, Joggen oder ihn mit Suchspielchen und Unterordnung zusätzlich etwas auslasten.

Ich denke hier will Dich niemand angreifen, wenn man sagt: überlege Dir die Betreuung abzugeben. Aber: selbst wenn Du "nur" Angst hast, wenn er Dich angrummelt. Der Hund merkt es. Und das dürfte eine denkbar schlechte Vorraussetzung für jedes weitere Training und Umgang mit dem Hund sein.

Tipps, wie Du deine Angst verbergen kannst, sind relativ müssig, weil es denkbar schwierig, ich würde sagen unmöglich, ist einen Hund dahingehend hinters Licht zu führen, dass er die Angst eines Menschen nicht riecht und an Deiner Körperspannung merkt.

Ansonsten wäre auch meine Frage gewesen: kannst Du die Situationen etwas näher beschreiben, in denen er Dich angrummelt?

Angrummeln des Hundeführers ist, aus meiner Sicht, absolut nicht tragbar. Wenn er keinen Respekt vor Dir hat, wie willst Du ihn dann in Situationen, in denen es "brenzlig" wird führen? Zumal es sich ja hier nicht grade um einen Fünf-Kilo Hund handelt, dem man dann wenigstens körperlich noch problemlos gewachsen wäre.

Der einzige Tipp, den ich nach der Beschreibung hätte:

Respekt fängt Zuhause an, nicht erst auf der Hundewiese. Arbeite mit Bewegungseinschränkung und schau wie er darauf reagiert.

Ich drücke Dir die Daumen, dass ihr eine Lösung für das Problem findet :)

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In welchen Situationen grummelt er Dich denn an?
Angrummeln des Hundeführers ist, aus meiner Sicht, absolut nicht tragbar.

Wo steht denn, DASS er das tut? Also seinen Hundeführer anknurren? Ich hab das bisher so verstanden, als würde er vornehmlich andere Hunde (Rüden) anmoppern. Und das ist ein HIMMELWEITER Unterscheid.

LG

Tina

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