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Hundeforum Der Hund
schwarze Kiwi

Psychische Erkrankungen! Betroffene? Angehörige? Erfahrungsaustausch?

Empfohlene Beiträge

Naja, eine Gesprächstherapie soll ja immer nur "Hilfe zur Selbsthilfe" sein.

Maja, du hast natürlich recht, im endeffekt kann man sich nur selbst helfen. Aber so eine Therapie kann schon hilfreich sein, wenn man einen guten Therapeuten hat und er in der Lage ist, die Dinge klar zu sehen.

Ich habe jetzt zB ne super Therapeutin. Die hat mich nach drei Sitzungen schon sehr gut durchschaut und da kommen wir auch wirklich an die Themen.

Die Therapeutin die ich vor drei Jahren hatte, war dagegen nicht gut. Die hat mir nix gebracht.

Hängt immer viel ab, vom Therapeuten.

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Kristina82 ,vielen Dank .

Möchte ,eins festhalten ;) schreibe ausschließlich aus meiner Position ;) .

Euch allen nur das Beste .

L.G. Maja

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Hi Kiwi,

ja es gibt auch bei der Bipolarität Unterschiede.

Bei dem einen stehen die Manien im Vordergrund und beim Nächsten die Depressionen wieder ein Anderer hat seine Phasen mit langen Pausen und es gibt den schnellen Wechsel zwischen den Phasen . Zur Zeit nehme ich keine Medikamente aber bis Anfang des Jahres habe ich noch Seroquel Prolong genommen 200mg das ist ein Medikament das auch oft bei Borderline gegeben wird. Borderline und Bipolarität sind sich übrigens sehr ähnlich aber ich denke das weißt du auch.

LG

Christiane

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Nun fasse ich mir ein Herz und geselle mich dazu.

Ich habe schon verschiedene Stationen der Panikattacken durchlebt.

Vor ca. 11 Jahren fing es an. Ich dachte immer ich muss ersticken. Durch

eine Heilpraktikerin habe ich dies sehr gut in den Griff bekommen (war komplett weg).

Vor ca. 3 Jahren ging es dann richtig losnur auf einer anderen Ebene. Ich war beim Joggen als ich plötzlich meine

Beine und Arme nicht mehr spürte, alles war taub, mir war schwindelig, ich hatte wahnsinnige Angst. Als ich dann

mit dem Auto ins Krankenhaus gefahren wurde und gründlich untersucht wurde, fand man

letzendlich nichts. Alles war ok. Sogar der Blutzucker, was ich anfangs vermutete, weil ich zu

dieser Zeit eine Diät machte und ziemlich wenig aß. Ab da kam dieses Gefühl, diese Angst, dieser Schwindel immer

wieder. Ich war teilweise 2-3 Wochen gar nicht mehr aus dem Haus. Konnte in keinen Laden mehr

gehen, gar nichts mehr. Habe mich aber immer gegen Tabletten gewehrt. Wollte die Angst aus

eigener Kraft besiegen. Inzwischen ist es so, ich kann zwar wieder einkaufen gehen, aber immer

mit dem Auto (Brauch ich irgendwie als Sicherheit). Das doofe ist, dass ich mich total eingeschränkt

fühle, da ich eigentlich ein Mensch bin der immer gerne spazieren ging oder was unternahm. All das

ist gar nicht mehr möglich. Das nächste Problem ist, das ich dadurch immer dicker werde. Habe

mein absolutes Höchstgewicht, das belastet zusätzlich. Ich versuche diesen Teufelskreis zu

durchbrechen, dies gelingt mir aber irgendwie nicht.

Ich hoffe, ich habe Euch jetzt nicht zu sehr gelangweilt, aber das musste mal raus ;)

Wünsche Euch alles Gute...............

Lg Anja

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Meine Meinung ,ist nur der jenige selbst, kann sich selber helfen !!!

Man,muss sich immer seiner selbst bewusst sein sein . Kein anderer kann Euch wirklich helfen !!!

Wenn ,überhaupt hat mir meine Border - Maus geholfen.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=35860&goto=654036

Das hast Du sehr gut ausgedrückt finde ich und ich empfinde es genauso.

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Meine Meinung ' ist nur der jenige selbst, kann sich selber helfen !!!

Man,muss sich immer seiner selbst bewusst sein sein . Kein anderer kann Euch wirklich helfen !!!

Wenn ,überhaupt hat mir meine Border - Maus geholfen.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=35860&goto=654036"

Das hast Du sehr gut ausgedrückt finde ich und ich empfinde es genauso.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=35860&goto=654169

Stimmt schon, aber ein anderer kann unterstützen und begleiten.....oft auch unsere Hunde ;)

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Ohje, wer weiß wo ich ohne meine Knuddelmaus jetzt wäre!!!

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Stimmt schon, aber ein anderer kann unterstützen und begleiten.....oft auch unsere Hunde ;)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=35860&goto=654172

Ohne Frage :)

Aber ich denke, wenn die "innere Bereitschaft" (wie auch immer man es nennen will) nicht wirklich vorhanden ist, kann eine Therapie niemals so effektiv sein, wie bei jemandem, der den festen Willen hat "gesund" zu werden und etwas an sich zu verändern.

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Ohne Frage :)

Aber ich denke, wenn die "innere Bereitschaft" (wie auch immer man es nennen will) nicht wirklich vorhanden ist, kann eine Therapie niemals so effektiv sein, wie bei jemandem, der den festen Willen hat "gesund" zu werden und etwas an sich zu verändern.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=35860&goto=654184

DAS unterschreibe ich SOFORT und zwar 1000mal ;)

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Hallo Ihr

Erstmal ein ganz großes Lob an die, die hier so offen reden und natürlich auch an die, die es ohne negative Kommentare lesen und "bewerten" :)

Das erlebt man ja selten

Ich darf mich auch einreihen.

Ich leide seit etwa 6 Jahren unter Angststörungen/Panikattacken.

Wie schon hier gelesen mit Herzrasen, Übelkeit, kalter schweiß, Zitteranfällen, Nervösität, Erbrechen etc.

Diese Attacken sind allerdings Situationunabhängig.

Das hat mich auch lange Zeit völlig zur Isolation gebracht. Habe mich förmlich in meinem Haus eingeschlossen.

Darunter litt auch meine Beziehung, bzw meine schwierige Beziehung hat das ganze noch verstärkt. Die Anfälle kamen häufiger und intensiver. Oft so stark, dass ich bis zu 8 Stunden am Stück im Bad verbrachte. :(

Letztes Jahr im Februar fasste ich mir ein Herz und ging zur Psychotherapie, die auch immer noch anhält.

Sie half mir viele unterschiedliche Sichtweißen zu erkennen und meine Angst/Panik zu erklären.

Nachdem die Beziehung im September 08 zerbrach, ging es mir seelisch auch schon sehr viel besser und ich konnte wieder problemlos unter Leute.

Konnte mich und meine Seele mal erholen lassen, von den ganzen letzten Strapazen.

Mittlerweile besteht die Beziehung wieder, ja die selbe, aber unter anderen Umständen.

Zur Zeit geht es mir gut. Hatte zwar wieder eine Attacke die ich aber recht gut im Griff hatte.

Habe mich diesmal nicht meiner Angst hingegeben.

Bis vor einigen Monaten nahm ich noch Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI). Diese haben mich aber im Laufe der Zeit völlig zerstört.

Zwar sah ich alles etwas klarer und bestimmter, war mir aber selbst nicht ganz so wohl. Fühlte mich irgendwie abgestellt.

Auch wenn es nur ein Nebeneffekt war, aber sexuell ging dadurch auch gar nichts mehr.

Ich hatte sie abgesetzt und noch geht es mir gut damit.

Meine Therapeutin empfahl mir, während dieser Attacken ein Beruhigungsmittel einzunehmen, welches ähnlich dem Valium ist.

Da klingt zwar verlockend, da ich innerhalb von 15-30 Minuten einschlafen kann, habe aber Angst, davon abhängig zu werden :(.

Die Überlegung allerdings besteht nach wie vor.

Mitunter begleiten mich leichte bis mittlere Depressionen, die ich aber recht gut im Griff habe.

Puh nun hab ich aber einen Roman geschrieben. Sorry

LG und gute Nacht Meike

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