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Hundeforum Der Hund
schwarze Kiwi

Psychische Erkrankungen! Betroffene? Angehörige? Erfahrungsaustausch?

Empfohlene Beiträge

chrisy, das hast du wirklich nachvollziehbar geschrieben. :)

@FrüchtchenKiwi

Ich nahm "Citalopram 10mg" und diese haben mich vorallem in der 1. Woche völlig aus der Bahn geworfen. Ohne den Beipackzettel zu lesen, wusste ich, die Nebenwirkungen die darin aufgezählt, erlebe ich nun alle auf einmal. Arbeiten war in diueser Zeit gar nicht möglich. Das hätte mich auch fast den Job gekostet.

Anbei meiner Angst und Panikattacken begleitet mich seit etwa 2 Jahren die Angst vor dem Erbrechen. Wer sich darunter nichts vorstellen kann: http://de.wikipedia.org/wiki/Emetophobie

Ist natürlich nochmal zusätzlicher Stress, wenn ich eine Panikattacke bekomme, die ja meist aus dem nichts kommt, schwierig mich da zu kontrollieren und vorallem zu beruhigen.

Diese Emetophobie wird allerdings nicht behandelt, sondern nur kontrolliert. Mittlerweile macht es mir nichts mehr aus, wenn ich im TV so etwas sehe. Aber Menschen die sich übergeben, sind immer noch ein Signal, jetzt gehts wieder los. :(

Diese Phobie hält mich oft von Partys, Menschenmengen und Alkohol ab.

Gesellschaftsfähig ist diese Phobie nicht, was sehr schweirig ist, da ich eigentlich ein Gesellschaftsmensch bin.

LG

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Mh eine Freundin hat auch mal Citalopram genommen und kam damit auch nicht klar,

es scheint wirklich von SSRI zu SSRI total verschieden zu sein.

Emetophobie sagt mir was, ich hab auch eine entfernte Bekannte die darunter leidet.

Ich beschäftige mich irgendwie sehr viel mit den verschiedenen Diagnosen und Behandlungsarten.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Mir selbst geht es zur Zeit gar nicht gut, ich hab Null Antrieb, überleg schon ob ich meni Fluoxetin von 40mg auf die Höchstdosis, also 60mg hochsetze ...

Ich kenne dieses Gefühl was momentan in mir ist,

die nächste Depression eilt gerade mit großen Schritten auf mich zu ...

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FrüchtchenKiwi: Bist du denn in Behandlung?

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Ich hab keine Beschwerden, drück euch aber alle mal und finde es klasse wie offen ihr hier schreibt :yes:

:kuss: :kuss: :kuss:

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Mein Mann verträgt Citalopram sehr gut. Zusätzlich muss er allerdings noch Cymbalta nehmen.

Er nahm die Medikamente circa 3 Monate und war wieder voll einsatzfähig. GsD.

Ich habe so ziemlich alle gängigen Mittel gegen Depressionen durch.

Nun bekommen ich Solvex. Und es sind bis jetzt die einzigen Tabletten die eine richtige Langzeitwirkung bei mir aufbauen.

Meine Depressionen ziehen sich schon seit 2004 durch meine Leben.

Stationäre Behandlung kam für mich wegen meiner Hunde nie in Frage, ohne sie mag ich nicht.

Außerdem dachte ich immer wieder, sobald es mir etwas besser ging: Du musst wieder arbeiten!

Doch nach kürzester Zeit hatte ich dann Rückfälle, die jedesmal schlimmer wurden.

Nun haben wir beschlossen, dass ich mich erst komplett auskuriere, warte, bis die Tabletten ihre volle Wirkung entfaltet haben, und dann beginne ich wieder zu arbeiten.

Auch wenn dieser Entschluss starke finanzielle Einbußen bedeutet hat und immer noch bedeutet.

Mittlerweile habe ich gelernt mit meiner Erkrankung umzugehen. Auch mal "Nein" zu sagen.

Früher musste ich immer funktionieren, war von Ehrgeiz zerfressen, wollte mein Abi super abschließen, meine Krankenpflegeausbildung als Beste abschließen, im Sport die Beste sein.

Ich sah in allem einen Konkurrenzkampf.

Ich wollte immer allen alles Recht machen.

Damit habe ich immer noch zu kämpfen, aber es wird besser.

Ich akzeptiere meine Grenzen.

Wenn ich heute keine Lust auf meinen Abwasch habe, dann eben morgen.

Ich muss nicht mehr überall perfekt sein.

Bei dieser Gelegenheit muss ich noch meine kleine Maus Leonie erwähnen, die ich bei Ausbruch meiner Erkrankung von meiner Mama bekommen habe.

Ohne die Kleine gäbe es mich wahrscheinlich nicht mehr.

Sie hat gab mir Kraft, wenn ich nicht mehr konnte.

Sie war da, wenn ich dachte, es geht nicht mehr.

Sie war da, wenn ich wieder Ritzen wollte und ging dazwischen.

Meine Mum und ich werden dir ewig dankbar sein, dass du in mein Leben getreten bist. Denn oft warst du die Einzige, die ich in meiner Nähe ertragen konnte.

Steffi

(Oh, sehr lang geworden, dabei wollte ich mich kurz fassen.)

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FrüchtchenKiwi: Bist du denn in Behandlung?

Momentan nicht, aber ich bin auf der Suche nach ner Therapie-

@ aussieleonie ... Cymbalta sagt mir auch was .. aber was ist Solvex (ich bin gerade zu faul Wiki zu fragen :D ) ?

Ich hab auch lange Zeuit versucht immer alles zu geben .. . Perfektionismus wird bei mir groß geschrieben heute noch istdas n großes Problem von mir ... ich verlange immer unheimlich viel von mir und gebe mich nur ungern mit kleinen Schritten zufrieden ...

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Der Wirkstoff ist Reboxetinmesilat.

Hilft mir sehr gut.

Das Medi war die letzte Idee meiner Ärztin, da wir schon sehr viel ausprobiert hatten.

Ja, der Ehrgeiz und das Gefühl, es allen Recht machen zu müssen.

Perfektionismus. "Wenn man im Duden nachschlägt, müsste ein Bild von mir drin sein."

Das hat eine gute Freundin während meiner Ausbildung oft gesagt.

Die Ursachen, zumindest bei mir, liegen alle in meiner Kindheit.

Aber ich würde sagen, dass ich mittlerweile aus dem gröbsten raus bin.

Ich denke schon seit Ewigkeiten nicht mehr an Selbstmord, habe schon seit zwei Jahren nicht mehr geritzt/geschnitten.

Ich bekommen meinen Haushalt, den riesigen Garten und die Hundis geregelt.

Vor einiger Zeit war daran gar nicht zu denken.

Nur wenn Probleme auftauchen, dann haut es mich noch sehr schnelle aus der Bahn.

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Seit vielen Jahren habe ich eine Postkarte an meinem Schuhschrank pinnen, da steht drauf

If too perfect, lieber Gott böse!

Der Verfasser ist leider unbekannt.

LG Anja

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Direkt vor mir an der Wand vor meinem PC-Tisch hängt eine Karte.

"Wer sich nicht bewegt spürt auch seine Fesseln nicht."

Da schaue ich automatisch jeden Tag mehrmals drauf.Und weiß das man nicht alles so hinnehmen

muss wie es kommt.Oder schon da ist...

Gruß

Sabine

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Liebe Fories, ich möchte Euch danken über Eure Berichte zu Tavor. Musste ,gerade mehrfach schlucken :Oo mein Hausarzt gab mir gleich " Riesenpackungen" .

Ich danke Gott das ich es selber gestoppt habe ,denn diese Risiken waren mir bis Heute nie bewußt.

Ich nahm die Packungen immer einfach schön fleißig mit nach Hause ( war ja " nur " für den Notfall :wall: ) Klar , hielt mich an die " Spielregeln " ,aber wie hätte das Enden können ? Puh :Oo

Nun, ich hatte mich ja dann nach der Diagnose relativ schnell gefangen und verfeuerte dann die 3

Packungen + gewisse andere Dinge zum " Abschied " .

An alle betroffenen Fories ,nur eins Vergesst ,niemals Eure Stärken !!

Zweifelt ,nicht denn Ihr seid besonders !

Ihr,werdet es schaffen !

Nur,der Glaube an Euch kann wirklich helfen !!!

Wir alle wachsen mit den Aufgaben und nicht jeder Muss uns lieben ;) .

Euch ,einen dicken :knuddel

L.G. Maja

P.S : Klar,auch Heute gibts immer mal wieder " miese " Tage und dann kriege ich im " Notfall" eine

Flupsi .

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