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Pro und Contra Vegetarismus

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Da bestreite ich! Natürlich sind in Gemüsen Kohlenhydrate, also Zucker. Aber man braucht kein Gemüse zu essen. Erst recht kein Obst.

Aber ich will das hier nicht weiter ausführen.

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Hab jetzt nicht so viel Zeit, wollte aber mal rein schauen...

@ Winnie

Eher TRoFu, denn Tofu esse ich nicht sehr oft. :klatsch:

Und so`n gepflegtres Nutellabrot mit Quark -hmmm, lecker. Wobei ich das füt mich auch gerade überdenke, denn in den letztens getesteten Schoko-Cremes ist so viel gentchnisch verändertes Zeugs. Anderes Thema und ich finde jetzt auf die Schnelle nicht, wo ich das gelesen habe.

Die Entscheidung, mich ohne Fleisch etc zu ernähren resultiert bei mir auch aus dem Gedanken des gelebten Tierschutzes.

Wir lieben unsere Hunde. In China werden sie gegessen.

Wir finden kleine Lämmer süß. Mögen aber Lammcaree, Lammkotelett, Lammdöner...

Viele von uns haben Kaninchen - normales Fleisch auch für viele Deutsche, Sonntags auf dem Teller.

Schweine sind so intelligent wie Hunde - wenn man sie läßt. Gerade wir Deutschen liebe Schweinefleisch, Wurst, Schinken...

Die Reiter unter euch: Pferdefleisch ist ernähurngsphysilogisch sehr gesund undnicht nur in Frankreich und Polen sehr beliebt...

Wie kann man so große Unterschiede machen?

Welches Tier ist niedlich, süß und allerliebst und welches nicht?

Welches Leben ist es wert, unseren Schutz und unsere Liebe zu genießen und warum ist das bei Rindern und Schweinen i.d.R. nicht der Fall?

Diese Fragen kann nur jeder für sich selbst beantworten.

Da kann man nicht von richtig oder falsch sprechen.

Diese Bürde muß jeder auf sich nehmen und mit seinem Gewissen verantworten.

Wir Menschen sind (angeblich ;) ) vernunftbegabte Wesen.

Können eigene Entscheidungen treffen.

Haben einen freien Willen.

...


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=35893&goto=654460

Genau das ist es...

Wir haben hier kleine Lämmer auf den Feldern gesehen. Wir finden die total niedlich usw.

Meine Mutter sagt genau das selbe wie du.

Meine Oma isst trotz das sie sagt ja, nett die Viecher Fleisch und will da auch nicht reduzieren.

(sie ist mit Kühen, Schweinen etc aufgewachsen)

Und ich? Also, ich esse keine Lämmer, keine Kaninchen o.ä. und das weiß auch Oma, wenn wir zu ihr mal wieder "Festessen" gehen, da gibt es alles "niedliche" nicht. :Oo

(wenn andere leute zu besuch kommen schon)

Aber ich finde Kühe auch "süß". Trotzdem esse ich sie. Ich weiß nicht, vll sind sie mir nicht niedlich genug. :think::???

Ich wäre aber so gerne Vege. einfach weil ich mich als Tierfreund bezeichne und deswegen auf Fleisch verzichten möchte :(:yes:

Wir kaufen Fleisch immer vom besten Metzger, oder aus dem Edeka.

Aber es liegen welten zwischen Hackfleisch aus dem Lidel und Hackfl. aus Edeka (bsp)

Tja, ich bin mal gespannt wann ich mich wirklich einen Waschechten Vegetarier nennen kann ;)

LG Lisa

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Was mich wirklich bei vielen Vegetariern stört ist das "moralischer Übermensch sein", das der Vegetarismus oft mit sich bringt. Auch wenn es zu einer fixen Idee wird und die gesamte Familie inklusive Kinder und Hund mitmachen MUSS, hat das für mich nichts mehr mit verantwortungsvollem Handeln zu tun.

LG

Stefanie
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=35893&goto=654498

Das ist aber doch bei allen Dingen so:

Der politische Eiferer - echt nervig

Der ach so rechtschaffene "samstags immer Bürgersteig kehr" und "Falschparker verpetzende" Nachbar - nervig

Der militante Nichtraucher- nervig

Der rücksichtslose Raucher - nervig

Der Nichthundehalter, der sich grundsätzlich beim Anblick jeden Hundes über Hundehäufchen, nicht angeleinte Hunde usw. bei dir ausläßt - obwohl dein Hund angeleint ist und die die Tüten immer auch benutzt..

Liste beliebig fortsetzbar.

Alles und jeder, der extrem ist in seiner Lebensart und seinem Statement, ist für Mitmenschen schlecht zu ertragen - weil

entweder den anderen das schlechte Gewissen packt - oder es ganz einfach ein Übergriff ist in persönliche Entscheidungen und die persönliche Lebensgestaltung.

Menschen von irgendetwas überzeugen ist eine Sache - ihnen aber missionarisch auf den Keks gehen, eine andere.

Echte Toleranz ist manchmal nicht einfach... wenn es einem egal ist, ob ein anderer so oder so ist (isst ;) ), im Sinne von sein Leben gestaltet, dann ist es echt easy zusagen, ich bin tolerant.

Leben und leben lassen.

Ich persönlich habe das für mich auch auf Tiere ausgeweitet. Wenn ich eine Alternative habe, dann lieber ohne totes Tier.

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Mich würde interessieren, ob der menschliche Körper wirklich tierisches Eiweiß/Proteine braucht?

Und ist es wirklich gesünder, kein Fleisch zu essen?

Nur Nutella-Brot ist schließlich auch fleischlos ;)


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=35893&goto=654410

Proteine setzen sich aus Aminosäuren zusammen. Davon gibt es 8, die essentiell, d.h. lebensnotwendig sind.

Die sind im Fleisch, aber auch in Pflanzen. Ergo: man kann den Bedarf an Eiweiß ohne Fleisch decken.

Gute Eiweißquellen sind Hüslenfrüchte, also Linsen, Erbsen, Kichererbsen, Bohnen.

Milchprodkukte sind zur Deckung des Eiweißbedarfes auch auf den ersten Blick hin geeignet, aber wegen Calcium/Osteoporose und Allergien m.E. sehr bedenklich. Aber das ist ein anderes Thema.

Oft wird angemerkt, dass Vegetarier ja ganz genau ausrechnen müssen, was sie in welcher Menge essen. Hm, ist meiner Erfahrung nicht so.

Da nehme ich als Beispiel mal die Barfer, die sehen i.d.R. zu, dass der Hund über sagen wir mal 4 Wochen mit allen nötigen Nährstoffen versorgt ist.

So funktioniert das auch beim Vegetarier.

Ein Mensch, der sich nach landläufiger Meinung normal ernährt, kalkuliert ja auch nicht jeden Tag, was er denn so braucht.

Ob es gesünder ist, kein Fleisch zu essen?

Man hat Zusammenhänge bewiesen: Dickdarm Krebs und der regelmäßige Konsum von vor allem dunklem Fleisch.

Der Cholesterinspiegel ist bei Menschen, die wenig/kein Fleisch essen, extrem selten erhöht.

Wurst ist oft sehr fett, stark gesalzen und enthält ggf. Konservierungsstoofe, Farbstoffe etc..

Medikamentenrückstände aus der Tiermast bleiben auch nach der Verarbeitung und Zubereitung im Fleisch und landen auf dem Teller.

Zuviel Eiweiß bewirkt eine Übersäuerung des Körpers, der u.a. Cellutite zur Folge hat.

Das lecker Nutellabrot, welches ich auch hin- und wieder esse, hat (wie wir alle wissen) viel zu viel Fett und Zucker - ist also für eine fleischfreie Ernährung nur bedingt und im Maßen zu empfehlen :D:D:D

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Der Cholesterinspiegel erhöht sich nach den neuesten Erkenntnisse nur ganz geringfügig und kurzzeitig über die Nahrungsaufnahme. Auch nicht mit Eiern!

Belastet ist nicht nur Fleisch oder Fisch, sondern auch Pflanzen.

Bei Konsum von Eiweiß muss man auf eine adäquate Flüssigkeitszufuhr achten (min. 0,04 L je kg Körpdergewicht am Tag). Man könnte bis zu 2 Gramm Eiweiß je kg Körpergewicht zu sich nehmen.

Wertvolles Eiweiß im Pflanzenbereich enthält Soja. Ich trinke jeden Tag einen Shake aus Sojaeiweiß.

Energie lässt sich auch aus Fett gewinnen.

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Ein gewisser missionarischer Eifer ist bei vielen Vegetariern nicht zu verleugnen.

Ähm ... nicht bei allen.

Ich lebe seit vielen, vielen, vielen ( boah bin ich alt :zunge: ) Jahren mit Vegetariern zusammen. Meine Tochter Inka isst phasenweise auch vegan, und ich habe noch NIE gesehen oder erlebt, daß irgendein Besuch bei uns unter Bekehrungsstress gelitten hat.

Es gibt genug Seiten, wie meatyourmeat oder Fleisch ist Mord .. die einem sehr schnell bei einer Meinungsfindung helfen können.

Ich habe nach einigen Jahren Vegetarismus beschlossen, daß ich ab und an ein Steak essen möchte, oder hin und wieder auch mal einen Burger, und ich lasse, wie bei allem, jeden so sein und leben wie er mag.

Was ich jedoch nie wieder tun will und werde, ist selbst Tiere vom Leben ins Jenseits und auf den Teller zu transportieren - das habe ich als Köchin oft genug getan, und das reicht mir für den Rest meines Lebens. :Oo

Auch bei meinem Hunden habe ich weder mit Hasenköpfen, noch mit Eintagsküken Probleme - ich muß gestehen, solange ich diese Tiere nicht lebend kenne, macht mir das nix.

Als Bäuerin oder Selbstversorgerin hingegen wäre ich eine echte Versagerin.... :so

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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Ähm ... nicht bei allen.

Deshalb schrieb Manne ja auch:

Ein gewisser missionarischer Eifer ist bei vielen Vegetariern nicht zu verleugnen.

Und das VIELE kann ich bestätigen.

LG

Stefanie

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Liebe Martine,

ich habe ja auch nicht geschrieben "alle Vegetarier missionieren", sondern viele.

Ich bin der Überzeugung, wenn man Fleisch essen will, sollte man sich auch mit der thematik des Scchlachtens befassen. Und nicht nach dem Motto handeln, ich esse zwar das Steak, aber ich will gar nicht wissen woher es kommt. Nur wer den Weg vom Tier zum Teller sich bewußt macht, sollte mE. Fleisch essen.

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Heya!

Da ich ja selber fast 13 Jahre Vegetarierin war, inzwischen aber wieder Fleisch esse, gebe ich hier auch mal meinen Senf dazu...

Angefangen habe ich, da war ich 11 Jahre alt und hatte in der Stadtbücherei ein Buch mit Berichten über Massentierhaltung inklusive Fotos gelesen... und da war bei mir rum...

Bei uns in der Gegend gab es keinen Schlachter oder Metzger, der uns das Steak aus der Kuh Moni verkauft hätte, also habe ich gar kein Fleisch mehr gegessen...

Am Anfang war das ganz schön hart... und ich bin meinen Eltern auch dankbar, dass sie mich da ernst genommen haben (zumindest irgendwann :D ) Allerdings war ich nie ein anstrengender Vegetarier (sag ich jetzt mal so). Bei uns in der Familie wurde halt für 5 Leute gekocht... Da wurde nicht immer eine Extrawurst für mich gebraten..

Da wir eh nie viel Fleisch in der Familie gegessen haben war es meistens einfach dem Fleisch aus dem Weg zu gehen... und wenn es nicht grade Hackfleisch war, dann hab ichs im Zweifelsfall einfach rausgesammelt...

Wieder angefangen Fleisch zu essen habe ich vor ich glaube inzwischen 1 1/2 Jahren... mein damals noch relativ neuer Freund und ich waren essen und mich hat die Speisekarte total genervt...

Nudeln mit Gemüse,

Reis mit Gemüse,

Kartoffel mit Gemüse...

und er saß mir gegenüber und hat so ne richtig leckere aussehende, crossgebratene, saftige halbe Ente gegessen... und wenn es eins gibt, was mich alle die Jahre als Vegi doch ab und an hat schwach werden lassen, dann ist dass knusprige Geflügelhaut :Oo

Einen Tag später gabs Brathähnchen :kaffee:

und seitdem esse ich mich die Speisekarte hoch und runter und hole nach :D

So langsam lässt der Heißhunger aber wieder nach... ich denke, ich könnte irgendwann auch wieder völlig auf Fleisch verzichten... einfach auch, weil wir es natürlich doch nicht immer schaffe gutes Fleisch zu kaufen... :(

Aber gut... mal sehen, wies weitergeht...

Helena

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Ich esse seit ich 12 Bin kein Fleisch mehr... ich liebe tiere und ich kann nicht etwas essen das ich liebe, meine Tiere sind wie meine Kinder, sie sind genausoviel (wenn nicht mehr) wert wie wir und darum gehören sie genausowenig wie wir auf den teller!!!!!!!!!! ;)

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