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Hundeforum Der Hund
raska0

Unser 8-monatiger Welpe ist ein Angsthund

Empfohlene Beiträge

Hallo an die Mitglieder,

ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und wollte mal schauen, ob ich evtl. einige Tipps und Tricks abschauen kann, um meinen Boxerwelpen, ist erst 8 Monate aber schon ein relativ großer Kerl, von seiner Angst befreien kann. Ich habe seit 24 Jahren Hunde, aber solche Ängste bei Hunden kenne ich nicht. Kurze Einführung: unser Hund ist ein superschöner, sehr anhänglicher liebevoller, aber auch wahnsinnig temperamentvoller hund. Er lebt mit uns in einem EFH auf dem Dorf, ist von uns für relativ viel Geld von einer Züchterin gekauft worden, wo ich eigentlich dachte, da kann man Vertrauen haben. Es stellt sich doch aber immer mehr heraus, dass der Hund in seiner Prägephase nie mit Menschen zusammen gekommen ist und damit haben wir das Problem schon benannt. Laufen wir mit ihm Gassi über Feld, Wald und Wiesen, benimmt er sich total normal, Rute hoch, neugieriges Schauen, Schnüffeln und Herumrennen. Sobald ein Mensch auftaucht, ist alles vorbei. Da kriecht er bald in uns hinein. Leider haben wir Carlo, so heißt unser Hund, erst mit 6 Monaten bekommen und da seh ich auch den Grundfehler, die Züchterin hat ihre Hunde nur auf dem riesen Grundstück laufen lassen, Rudelverhalten war an der Tagesordnung, als wir den Welpen abholten, wurden wir fast überrannt von den vielen Hunden. Da merkten wir noch nicht, dass er verängstigt war. Jetzt hat er absolutes Vertrauen in uns, aber er läuft uns auch auf Schritt und Tritt hinterher. Wie gesagt, sobald ein Mensch in die Nähe kommt, wird erst gebellt, das kann er schon, aber falls der Mensch sich dann nicht verbellen läßt, zieht er sich richtig zusammen und der Höhepunkt war gestern, als ein Verwandter zu uns kam, da hat er sogar vor lauter Angst ins Haus uriniert obwohl er stubenrein ist. Abgesehen von der zusätzlichen Arbeit, die man dadurch hat, möchte ich ihn gerne von diesen Ängsten befreien, aber ich glaube, dass wird wohl ein schwieriger Weg werden. So, ich hoffe, dasss vielleicht jemand einen oder mehrere Tipps für mich hat, würde mich über Anwort freuen.

Viele Grüße aus Thüringen

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Ersteinmal ein Herzliches smilie_schild_040.gif hier im Forum.

Ich würde dir raten einen kompetenden und guten Hundetrainer zu nehmen.

Vielleicht kann dir aber auch Anita http://www.hundeteamschule.de/teamschule/hundeteamschule.nsf/ gute Tips geben!!!

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Du hast ja schon etwas geschrieben, wie die Mutter gehalten wurde - kannst du abschätzen, ob es der Mutter dort gut geht? Ob sie sich geborgen fühlt und sich vor allem während der Trächtigkeit auch geborgen gefühlt hat?

Das kann sich nämlich auf die Welpen auswirken, nach der Geburt sowieso, aber eben auch pränatal.

Also, wahrscheinlich wird der Tipp für dich hinfällig sein, aber ich finde ja immer, dass ältere souveräne Hunde bei der Therapie solcher Hunde viel wert sind, da die sich wahnsinnig viel von Artgenossen abgucken.

Ich bin daher dafür, sehr ängstliche Hunde nur zu coolen Ersthunden zu vermitteln.

Gibt es im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft vielleicht solche Hunde?

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Hallo und ersmal Herzlich Wilkommen hier bei uns!!!

So wie ich es kenne ist es bei Hunden die Angst haben erstmal wichtig das die Menschen auf den Hund nicht reagieren also auch nicht angucken und schon garnicht ihn anfassen.

Dann solltet uhr als Vertrauensperson in dieser Phase auch nicht mit ihm sprechen.

Gibt ihm Sicherheit also lasst ihn ruhig schutz suchen bei euch aber geht weiter beim spazieren gehen.

Und zu viel Besuch in der Wohnung würd ich dann erstmal auch nicht machen.

Und wenn jemand kommt dann soll er den Hund völlig ignorieren.

Und vieleicht noch wenn es Klingelt den hund in seinen Korb schicken aber der Korb sollte dann so stehen das der "Fremde nicht daran vorbei läuft" sondern vieleicht in der Stube in einer Ecke wo der Hund euch aber noch sieht. Und vieleicht kommt er ja dann auch mal von ganz alleine schauen.

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Hey und willkommen

traurige Geschichte, der Hund eines Freundes, ist jetzt 13 Monate alt und zeigt auch genau dieses Verhalten, seit sie ihn haben.

An ihnen hängt er und alle anderen werden verbellt und er ist nur panisch und will weg-Er schaut nur, wo sie sich gerade befinden und ist nicht mehr "aufnahmefähig"

Er war schon bei mehreren HT in der Umgebung, es hat leider alles nicht geholfen.

Mittlerweile, lässt er ihn einfach so "laufen" und versucht mit viel Geduld und Vorsicht, ihn an Menschen heran zu führen.

Ich konnte ihn nach 4 Monate erstmalig anfassen, obwohl wir JEDEN Tag gemeinsam unterwegs waren. Heute nehme ich ihn sogar jeden Mittwoch mit auf unseren Spaziergang-ohne seinen Besitzer!! Es klappt prima. Die Angst vor Fremden ist jedoch immer noch enorm, er brauch defintiv eine Gewöhnungsphase und ich weiß nicht, ob das nich noch Jahre dauert, wenn es denn überhaupt mal weg ist.

Das was die Züchterin und in unserem Fall, das Leben auf der Straße "Verkorkst" hat, muss jetzt mit viel, viel Geduld und wahrscheinlich über viele, viele Jahre neu erlernt werden.

Ich kann dir nur raten, zwinge ihn nicht zu Kontakt und überfordere ihn nicht mit fremden Kontakten-aber trotzdem immer wieder konfrontieren, aber in Maßen!

Ein professioneller HT kann euch mit Sicherheit auch gut zur Seite stehen.

Viel Erfolg.

LG K*

Edit: Was auch gut geholfen hat und immer noch hilft, ist wenn z.B. Pancho mit ihm zusammen spazieren geht und eben souverän und lässig seinen Weg macht-so kann sich "Pin" viel abschauen.

Vielleicht habt ihr auch die Möglichkeit öfter mal mit nem anderen, abgeklärten Hund zusammen zu laufen.

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