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Hundeforum Der Hund
Fiona01

Eine kleine Pferde-Geschichte

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo ihr Lieben,

ich habe schon länger nicht mehr daran gedacht, aber gestern mit dem Thread über die Rettungsaktion der Pferde aus schlechter Haltung, ist es mir wieder eingefallen.

Oft wird ja über Menschen und Ämter geschimpft, dass sie nicht handeln oder eben zu spät, aber hier mal das, was ich letztes Jahr erlebt habe.

Wir fahren hier viel mit den Rädern und machen sog. Pättkes-Touren, die uns durch viele ländliche Gegenden führen.

Letztes Jahr im Sommer sind mein Mann und ich dann auch auf einer Strecke unterwegs gewesen, die uns an einem alten Haus und angrenzender Koppel vorbeiführte.

Auf dieser Koppel stand einsam und verlassen ein Pferd und döste.

Als wir näher heran kamen konnte ich sehen, dass das Pferd viel zu dünn war, die Knochen stacksten nur so heraus und es wirkte sehr teilnahmslos, auf den Punkt gebracht, es sah echt schlimm aus.

Ich bin dann vom Fahrrad abgestiegen und habe versucht es anzulocken, aber keine Regung.

Selbst mein Mann, der so gar nichts mit Pferde zutun hat meinte, dass das Pferd wohl offensichtlich in einem sehr schlechten Zustand sei.

Wir sind dann erst einmal weitergefahren, aber das Ganze beschäftigte mich natürlich weiterhin.

Da eine Kollegin meines Mannes ganz in der Nähe dieses Hofes wohnt und ich meinem Mann keine Ruhe ließ, hat er dann versucht nachzuforschen, ob sie was über dieses Pferd wusste, aber bis auf die Auskunft, dass ihr das Pferd auch schon aufgefallen ist, konnte sie uns nicht weiterhelfen.

Ich habe mir dann aber die Straßenbezeichnung und genaue Adresse geben lassen und beim Veterenärsamt angerufen.

Weil das Pferd aber in einem ganz anderen Bereich steht als wir wohnen, wurde ich erst einmal über zig Telefon-Nrn. weiterverbunden, was mehr oder weniger den ganzen Vormittag gedauert hat, aber dann bekam ich sogar die zuständige Tierärztin an den Apparat.

Ich war nicht die erste, der dieser erbarmungswürdige Zustand des Pferdes aufgefallen war und die Tierärztin erklärte mir dann Folgendes: Dieses Pferd auf der Koppel bekam dort sein Gnadenbrot und war schon seeeehr alt. Die Besitzer und diese Ärztin standen in sehr engem Kontakt zueinander und sie würde regelmäßig zu diesem Pferd herausfahren, um zu schauen, ob es noch fressen würde und ansprechbar sein.

Die Nächste Prüfung würde jetzt auch wieder anstehen.

Die Ärztin war wirklich kooperativ und auskunftsbereit und ich hatte auch überhaupt nicht das Gefühl, dass sie mich nicht Ernst nahm oder sonst etwas.

Im späten Herbst habe ich dann noch einmal mit meinem Mann gesprochen und ihn gebeten seine Kollegin zu fragen, ob das Pferd denn immmer noch leben würde und es war tatsächlich so. :)

Man mag oft über Ämter schimpfen, aber in diesem Fall war es genau anders herum. Ich bekam sofort Auskunft, es wurde sich gekümmert und ich bin mit einem guten Gefühl aus diesem Gespräch herausgegangen und brauchte mir keine Sorgen mehr zu machen. :)

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Exakt so einen Fall hatten wir hier auch vor einigen Jahren!

Das Pferd war über 35 Jahre alt - und dafür eigentlich noch rel. gut beieinander.

Irgendwann habe ich dann auch mal mit den Besitzern gesprochen und die erzählten dann grinsend, daß erfreulicher Weise öfter Anfragen beim Vet.Amt eingingen.

Die haben sich immer gefreut, wenn Spaziergänger aufmerksam waren und nicht schulterzuckend "Wat-scheert-mi-dat!" dran vorbei marschiert sind.

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Was ich einfach auch wichtig finde ist, dass man, wenn man ein schlechtes Gefühl hat, dem dann einfach auch nachgeht und wie diese beiden Geschichten ja zeigen, man ist ja nicht alleine und es wird einem nirgendwo der Kopf abgerissen. ;)

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:yes: Jepp!

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