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Hundeforum Der Hund
cobweb

Unangenehmer Tierarztbesuch...

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen! :winken:

Ich wollte es am Anfang gar nicht schreiben, weil ich mich echt mies fühle, in dieser Situation, und es mir echt peinlich ist, aber totschweigen hilft nicht, und ich muss mir wohl zugestehen, dass ich Tips und Hilfe brauche.

Aber ich fange besser von ganz vorne an.

Chica hat wohl - bevor sie bei mir eingezogen ist - schlechte Erfahrung beim Tierarzt gemacht. Das konnten wir aber relativ gut abbauen, in dem wir öfters mal bei meinem Tierarzt reingeschaut haben, ohne dass sie behandelt wurde. Und mehr als Impfen und einmal eine aufgeschnittene Pfote und Bauchweh, hat uns noch nicht Behandlungsmässig zum Tierarzt geführt.

Jetzt war ich vor kurzem wieder beim Tierarzt zum Impfen, Tollwut und Staupe und so... Als wir in die Strasse eingebogen sind, wo der Tierarzt seine Praxis hat, ist sie schon halbert rückwärts gegangen...An reingehen war am Anfang gar nicht erst zu denken, habs dann aber doch noch geschafft, und wir kamen zum Glück sofort dran, weil wir die Ersten waren, also der Stress mit anderen Tieren im Wartezimmer längere Zeit zu warten, kam nicht dazu.

Bevor ich die Tür zum Behandlungszimmer schliessen konnte, war Chica auch schon wieder draussen. Ich hatte sie zwar an der Leine, aber sie kann echt verdammt Stur sein...mit rückwärts laufen, in Panik geraten und so...

Dann hatte ich sie endlich drinnen, und sag der Tierärztin, was heut gemacht werden müsste. Chica fängt das Kreischen an (so hab ich sie noch nie jaulen hören, das ging durch Mark und Bein!!!) obwohl die Tierärztin noch gar nix macht.

Dann wollte sie sie abhören, aber daran war nicht zu denken! Ich hab ewig gebraucht, bis ich sie einigermassen halten konnte, ohne dass sie gegen die Tür springt oder auf die Anrichten und alles runterreisst.

Also abgehört. In die Ohren kucken war Drama pur, Chica am kreischen, ich am Halten und halbert heulen, die Tierärztin kuckt mich ziemlich mahnend an.

Gut, dann ab auf den Tisch zum Impfen. Chica will nicht, schmeisst sich gegen mich, mich hauts fast hin, sie versucht sich hinter mir zu verkriechen, die Tierärztin schaut immer mahnender.

Gut, soweit gebracht, dass sie auf dem Tisch ist, die Tierärztin will ihr die erste Spritze geben, schnappt Chica nach ihr. Die Tierärztin drückt mir nen Maulkorb in die Hand. Ich, versucht ihr den Maulkorb dran zu machen, Chica tobt, kommt mir aus in dem sie aus dem Halsband schlüpft, springt gegen die Tür, versucht auf die Anrichte zu springen, haut vor mir ab, lässt sich erst mal nicht fangen.

Dann hab ich endlich den doofen Maulkorb dran, Chica will nicht mehr auf den Tisch. Wir also am Boden geimpft.

Dann, zu Chicas entsetzen schlechthin, Analbeutel ausgedrückt.

Endlich fertig...

Die Tierärztin textet mich zu, dass das so nicht geht, dass sich ein Hund nicht so aufführen darf, sie ist ein grosser Hund, das geht so nicht. Ich halbert am Heulen, weil ich weiss das schon, dass das Scheisse war, aber was soll ich denn machen?!

Ich konnte Chica auf dem Heimweg gar nicht mehr von der Leine lassen, weil sie total Kopflos war. Ich bemüh mich doch! Sie hört eins a! Sie ist der liebste Hund auf der Welt! Aber beim Tierarzt bekommt sie halt Panik. Aber so schlimm wie dieses Mal, war es noch nie!

Habt ihr bitte bitte ein paar Tips für mich? Was soll ich machen? Wie kann ich das ändern?

Vielen Dank schon mal!!! :(

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Vielleicht helfen Bachblüten zur Beruhigung und 197465 TA-Besuche, wo NICHTS passiert.

Reingehen, Hallo sagen und dann wieder gehen.

Irgendwann merkt sie dann bestimmt, dass da nicht zwangsläufig was Unangenehmes passieren muss.

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Das hab ich mir auch schon überlegt, dass mit dem zum Tierarzt gehen und nur hallo sagen... mein Problem ist nur, ich wohne in Baldham, habe kein Auto, und mein Tierarzt, den ich nicht wechseln möchte, weil ich schon immer bei dem war, ist in Riem. Also einfach mal eben dran vorbeischauen, ist schwierig...

Was für Bachblüten sind denn das?

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(bearbeitet)

Das kommt wohl auf deinen Wuffel an.

Hatten ja neulich mal ein Thema dazu.

http://www.polar-chat.de/topic_35838.html

Am besten, du setzt dich mit einer Homöopathin in Verbindung und lässt dir dort das Passende verpassen ;)

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Ich werd mich darum kümmern... vielen Dank!

Wie verhält sich dein Hund beim Tierarzt?

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Überaus freundlich und neugierig ;)

Ich kenne einen Bluthund, der geht extrem gern zum TA, denn immer wenn er hin ging, gings ihm schlecht - und danach wieder gut.

Schlaues Tier :D

Dieser Bluthund hatte übrigens kurz nacheinander Milzdrehung, Magendrehung und eine Perforation des Darms... Also wirklich üble Sachen, die er ohne Tierarzt keinesfalls überlebt hätte.

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Was denkst du, könnte Chicas Panik ausgelöst haben?

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Mir würde ehrlich gesagt, das Verhalten der Tierärztin noch eher zu denken geben, als dass des Hundes. Oder wir sind von unserer Tierklinik hier zu verwöhnt.

Unsere beiden war das beim ersten Mal auch nicht so geheuer. Wir hatten der Ärztin zuvor gesagt, woher sie stammen und das sie nicht viele gute Erfahrungen gesammelt hatten. Und so wurde vor der Behandlung erst einmal ein bisschen "Spassprogramm" für die Hunde gemacht.

Merkte man - gerade bei Tapsi - er blockt zu sehr ab, wurde etwas unterbrochen und er durfte erst einmal kurz entspannen. Inzwischen ist für beide Tierarzt zwar nichts berauschendes - letztes Mal wurden auch Taps' Analdrüsen ausgedrückt - aber auch nichts so schlimmes. Und inzwischen nehmen sie dort sogar Leckerlis.

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Vielleicht hat sie ja gespürt, wie ungeduldig die Ärztin war.

Ich würde auch öfter mal hingehen, Guten Tag sagen und wieder gehen. Ohne das was gemacht wird.

Ist es wirklich völlig ausgeschlossen den Tierarzt zu wechseln? Mir würde das nicht gefallen, das sie so wenig Geduld mit einem Hund hat, der schlechte Erfahrungen beim Tierarzt gemacht hat. Und wenn Du einen bei Dir in der Nähe hättest, könntest Du einfach öfter mal reinspazieren.

Bei einer Bekannten von mir, wo der Hund auch tierisch Angst vor dem Tierarzt hatte, hat es sogar geholfen das sie gewechselt hat. Begeistert ist der Hund zwar immer noch nicht, aber er duldet es inzwischen, wenn der der Tierarzt ihn berührt.

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Das weiß man nicht, Laura.

Und eigentlich ist das auch nicht wichtig.

DU musst immer im Hinterkopf ahben: Tierarzt ist wichtig - kann LEBENSwichtig sein.

Und mit dieser Einstellung gehst du KOPFmäßig an die Sache heran! Nicht gefühlsdusselig! ;)

Sonst wirkst du unsicher und das hilft deiner Maus nicht, ihre eigenen Ängste zu überwinden.

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