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Hundeforum Der Hund
Moony

Hundehaltung = Achterbahnfahrt der Gefühle?

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Gehts euch eigentlich auch so? Einmal klappt alles super und ich bin richtig stolz auf uns und im nächsten Moment werde ich ins eiskalte Wasser geschmissen und Buxi zeigt mir ganz klar, was alles nicht geht - und das ist ne Menge.

Vorhin waren wir Fahrradfahren, auf dem Feld, Buxi abgeleint vor mir gelaufen. Am Feldrand fliegen Fasane auf (unsere erste Fasanenbegegnung überhaupt mal), Buxi zeigt deutliches Interesse, rennt ganz aufgeregt am Feldrand entlang und will gerade ins Feld, ich rufe "Platz" und Hund liegt. =) OKay, sie rannte gerade in meine Richtung, aber trotzdem... Hab dann kurz gewartet, sie dann in Ruhe rangerufen und wir haben ordentlich gespielt.

Auf dem Rückweg durch den Wald, Buxi wiederum abgeleint vor mir, startet durch und verschwindet links im Wald, keine Reaktion auf irgendwas meinerseits. Ich hab sie dann aus dem Wald gepflückt (es war wohl ein Eichhörnchen, aber gesehen hab ich nichts). :(

So ähnlich geht das irgendwie ständig seit einiger Zeit, es ist ein dauerndes Auf- und Ab. Es ärgert mich, dass ich dann immer mit einer gewissen Unzufriedenheit wieder zuhause ankomme, denn fast immer läuft es so, dass sie gegen Ende eines Spaziergangs noch irgendwas macht, was mich so aufregt.

Außerdem bin ich dann oft hinterher sauer auf mich, weil ich in solchen Momenten ihr gegenüber manchmal einfach unfair bin.

Manchmal könnte ich echt :wall: ich hab teilweise das Gefühl ich hab GAR NIX mit ihr erreicht, obwohl ich sie jetzt fast ein Jahr habe. Und andererseits gibts Zeiten wo ich echt zufrieden bin mit uns, aber diese dauernde Achterbahnfahrt ist auch echt anstrengend teilweise. :heul:

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Nanu? Du fährst mit einem Hund, der (hab ich richtig nachgesehen?) 5 Jahre alt und erst seit 1 Jahr bei dir ist, also unbekannte Vor-Erfahrungen hat, offline mit dem Rad, was du sicher nicht tätest wenn dieser dein Hund völlig schwerhörig und selbstgefährdend unterwegs wäre. Ihr seid somit weiter als so mancher, der seinen Hund von Welpenbeinen an hat, falls das deinen Ehrgeiz befriedigt. ;)

BITTE lern von deinem Hund das Hier und Jetzt zu genießen und über das etwas Unangenehmere schleunigst mit dem Schwamm drüberzuwischen! :winken:

Dann wirst du auch nicht grundlos sauer auf das arme Kerlchen sein sondern schööön entspannt bleiben. Dazu haben wir nämlich Hunde. Sie bringen Freude und Heiterkeit ins menschliche Leben - nicht Stress und Zusatz-Zoff. Sollten sie zumindest. Und wnen es nciht so ist liegt's nicht am Hund sondern am Menschen. ;)

LG Romana :kuss::winken:

PS: Fasane kennt sie sicher und weiß, dass sie eh abfliegen - also uninteressant, da kann man locker Platz machen.

Eichhörnchen fliegen nicht und bleiben daher viele Jahre ein Quell ewiger Hoffnung... :D Meiner ist 6 und probiert's noch immer. Lass ihn - Eichhörnchen rennen nicht weit und das aufwärts, erwischen lassen sie sich auch nicht. Keine Gefahr für Hund und Hörnchen - ewig weit wie ein Hase und dann schnurstracks über die Straße - das passiert mit Eichhörnchen eher nicht. ;)

Anscheinend bleibt sie ohnehin brav in einem selbstgesteckten Radius (sonst könntest du sie sicher nicht so ohne weiteres aus dem Wald pflücken) - ihr müsst ja bloß noch eure Vorstellung von erlaubten Bewegungsradien ein bissl koordinieren. ;)

Oder haut sie wirklich richtig weit und länger ab? Hat mir jetzt nicht so geklungen. DANN wäre natürlich schon größerer Handlungsbedarf, aber SO klingt das hier nicht.

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Manchmal könnte ich echt :wall: ich hab teilweise das Gefühl ich hab GAR NIX mit ihr erreicht, obwohl ich sie jetzt fast ein Jahr habe. Und andererseits gibts Zeiten wo ich echt zufrieden bin mit uns, aber diese dauernde Achterbahnfahrt ist auch echt anstrengend teilweise. :heul:
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=36085&goto=658344

Hallo,

soso, du gehörst also zu denen, die eine reibungslos funktionierende Maschine haben wollen :D

Dann hol dir doch einen Hunderoboter, hihi :D

Wenn sie das immer gegen Ende des Spaziergangs macht, leine sie doch einfach auf dem letzten Viertel an.

Wenn es bei meiner Hündin nicht so klappte, kam sie eben immer mal wieder kurz an die Leine, damit sich keine schlechten Angewohnheiten einschlichen.

Sie ist dreieinhalb und bei mir seit zweieinhalb Jahren. Abgeleint habe ich sie erst nach etwa vier Monaten und auch dann musste halt immer noch mal die Leine dran.

Ich könnte mit ihr auch ganz sicher nicht offline durch ein hasen- oder kaninchenverseuchtes Gebiet gehen, dazu ist sie zu sehr Jagdhund.

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Romana, danke für deine Antwort. Als ich den ersten Satz gelesen habe, dachte ich zuerst, jetzt kommt eine "Standpauke", aber es kam ja doch anders. :D

Ja, hast du richtig gesehen, 5 Jahre alt ist sie, mit unbekannter Vorgeschichte (Auslandshund aus Rumänien). Fahrradgefahren sind wir letztes Jahr aber auch schon ein wenig, da war es noch nur an der Leine. :) Irgendwie wusste sie von Anfang an, dass sie besser nicht ins Rad läuft und solche Sachen.

Taub ist sie nicht (nur manchmal, Eichhörnchen etc. schalten das Gehör ab ;) ) und selbstgefährdend normalerweise auch nicht.

Es stimmt, sie hat von Anfang an alles mitgemacht. Wahrscheinlich bin ich einfach nur zu verwöhnt. :kaffee:

Ich seh halt fast nur unangeleinte Hunde hier rumlaufen, und habe auch irgendwie einen gewissen Traum bzw. Ehrgeiz ;) vom Dauer-offline-Hund.

Sie hat leider einen teilweise sehr weiten Radius, aber schaut durchaus öfter nach mir.

Diese Ausflüge in den Wald haben bisher wohl höchstens eine halbe bis eine Minute gedauert, auch wenn es sich für leicht panische Hundehalter wie eine halbe Ewigkeit anfühlt.

Also durch Hasen- oder Kaninchengebiete könnte ich sicher auch nicht mit ihr, wir haben einfach das Glück in einer relativ wildfreien Gegend zu wohnen. :kaffee: Hasen und Kaninchen sind wir noch nie begegnet, bzw. ich weiß ja zu 99% eh nicht, WAS es da im Wald war wo sie unbedingt hinterhermusste. :Oo

An der Schleppleine hatte ich sie auch ca. 3 Monate, dann hab ich das gelassen, denn an der Schlepp hörte sie immer. Ist auch noch nie da reingerannt.

Ne, einen Roboter will ich dann doch nicht, die sind nicht so kuschelig ;) Aber will nicht jeder einen gut hörenden Hund? ;)

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Mensch, du hast doch sagenhaftes Glück mir ihr! Ich kenne Leute mit jüngeren Hunden (alo wneiger langer Alleinleb-Erfahrung) und ähnlicher Vorgeschichte, die ihren Hund auch nach 1 Jahr nie im Leben von der Schleppleine lassen könnten weil die, probiert man es doch, ernstlich abhauen, und nicht nur ein paar Minuten. Und mit etwas zurückkommen... :o

Natürlich hätte jeder gern einen gut hörenden Hund, aber in gewisser Weise macht man doch schon durch die Auswahl des Hundes gewisse Abstriche. Und auf die muss man sich eben einstellen und (gern!) damit leben. Nehme ich mir einen Terrier, kann ich damit rechnen, dass nicht immer alles so flutscht wie bei mancher anderen Rasse (meiner hat zB heute im Gastgarten urplötzlich völlig und restlos vergessen, was "Platz" bedeuten soll. :D ) Nehme ich mir einen Hund, der jahrelang für sich selbst sorgen musste, kann ich davon ausgehen, dass der nun mal immer ein bißchen selbständiger und unabhängiger sein wird als ein Hund, der von Welpenbeinen an hinter seinem Menschen her tappelt und ohne den nur ein halber Hund ist. ;-) :winken:

Also freu dich doch einfach, was für einen tollen Hund du hast. Für ihre Verhältnisse geht sie doch völlig auf dich ein, und ein bißchen Spaß beim Eichhörnchen-Besichtigen ist doch nicht weiter dramatisch. Du liest ja vielleicht auch mal ein Buch oder seihst einen Film, das/der ohne Prädikat "besonders wertvoll" auskommen muss. Das etwas billigere Vergnügen muss auch mal sein - so sind halt die Menschen (und die Hunde). :klatsch:

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Ich bin total verwöhnt von Cujo, dem Hund von meinem Exmann, der ultra folgsam war und trotzdem Hund geblieben ist ... also kein Roboter und auch kein Schwanz einkneifender Begleiter, er hat einfach gern gelernt und das auch gezeigt was er konnte.

Mein Ex war nebenbei Trainer in der örtlichen Hundeschule und ich bekam einen fertig ausgebildeten Hund an die Hand ..... den ich dann ein bisschen umerzogen hab :D sehr zum Schrecken des Herrchens ... ihn hat fast der Schlag getroffen als sein Hund mit der neuen Katze aus einer Schüssel gefressen hat ...

Mit Yoris mach ich sozusagen die Hauptarbeit und das ist natürlich etwas mehr Arbeit als das mit Cujo war, aber ich finde es schön zu sehen wie er sich entwickelt und wir beide an verschiedenen Aufgaben wachsen.

Ich wünsche mir einen Hund der abrufbar ist wenn es darauf ankommt, der ein Stop und Platz umsetzt wenn es notwendig ist, der ruhig ist wenn ich es will und da sind wir teilweise schon da wo ich hin will und an anderen Sachen arbeiten wir noch.

Allerdings finde ich persönlich, das mein Süßer mit 10 Monaten schon echt weit ist :klatsch:

Andere Hunde hier im Forum sind natürlich x-fach weiter, aber ich schätze, da wird a. mehr und ernsthafter gearbeitet und b. sind andere Ziele vorhanden.

Bei uns gibt es allerdings selten Tage oder Situationen wo ich mich ärgere oder einen Rückschritt sehe, ich sehe gerne alles positiv und versuche das beste aus der Sache zu machen.

Den ersten Hasen den er gefangen hat, da hat er mich überrumpelt ... bin aber auch echt stolz auf ihn, soll ja recht schwer sein so ein Hoppler zu kriegen :so nun rechne ich halt auch vor der Haustür mit vorbeirennendem Wild :Oo

Die "in der Dunkelheit bin ich groß und stark und kann fremde Menschen anbellen" Geschichte haben wir abgestellt nachdem ich gelernt habe Yoris Entscheidungen abzunehmen.

Also bei uns alles easy ...

liebe Grüße

Manu

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Ja doch, ich hab wirklich Glück mit ihr. Muss ich mir nur öfter mal vor Augen führen... :kaffee:

Ich wünsche mir einen Hund der abrufbar ist wenn es darauf ankommt, der ein Stop und Platz umsetzt wenn es notwendig ist, der ruhig ist wenn ich es will und da sind wir teilweise schon da wo ich hin will und an anderen Sachen arbeiten wir noch.

Allerdings finde ich persönlich, das mein Süßer mit 10 Monaten schon echt weit ist

Andere Hunde hier im Forum sind natürlich x-fach weiter, aber ich schätze, da wird a. mehr und ernsthafter gearbeitet und b. sind andere Ziele vorhanden.

Das wünsche ich mir auch. ;) Aber mit dem abrufbar bei Wild (wo es u.a. darauf ankommt) z.B. davon kann ich nur träumen. Auch werden manchmal im Dunkeln Menschen angeknurrt, aber eher nur wenn ich nicht aufpasse.

Zu deinem letzten Satz, stimmt natürlich auch, soooviel Zeit stecke ich nun auch nicht in die reine Erziehungsarbeit und ernsthaft wohl auch nicht.

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