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Hundeforum Der Hund
niggie_wiggie

Hui, ich freue mich auf Betreuung eines Urlaubshundes!

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Hallo!

Eigentlich möchte ich einen eigenen Hund, aber ich weiß ja nicht ob das wirklich klappt. Nun hab ich einen Hund als Urlaubsbetreuung bekommen. Das ist doch auch mal was wunderbares.

Es ist ein Labbi-Rüde. Ein sehr schlanker schwarzer, eher die "Working-Dog"-Linie und er ist ein Jahr alt. Heute hat er mich erst mal besucht. Nächste Woche kommt er für ein Probetag her.

Er ist noch sehr jung und ich möchte mit ihm ein bisschen üben:

Als erstes die Leinenführigkeit. Er ist noch jung und auf alles neugierig. Er zieht wie ein bescheuerter, trotz "Halti". Das würde ich gern ändern. Könnt ihr mir da ein paar Tips geben, wie ein Spaziergang entspannter wird?

Als nächstes ein paar mögliche Tricks. Keine besonders schwierigen. Er kennt schon "Sitz", "Platz" und "Gib Pfote". Er kommt noch nicht immer auf Zuruf wenn man draußen ist, denn er wird vier zu viel abgelenkt.

Freue mich auf ein paar Antworten :klatsch:

Viele liebe Grüße

Nicoli

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(bearbeitet)

Hi, versuch seine Aufmerksamkeit zu erlangen und Du hast "fast" gewonnen.

Knistertüte ist recht interessant....

OK, Leckerlies klappt natürlich immer am Besten obwohl ich da nicht so Fan von bin aber mit Fressen klappt es an sich.

Schau mal ob es auch mit nem Ball etc. klappt!

Denke mal da haben Andere noch mehr Tips...

Freue mich für Dich mit dem Hundi!!!!

Viel Spaß!

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Huhu,

ganz wichtig finde ich immer, dass der Hund mich erst mal im Haus respektiert, bevor ich draußen die großen Experimente mache.

Dazu gehört bei mir als allererstes, wenn ich Pflegehunde bekomme, dass der Hund lernt, dass ich diejenige bin, die den Freilauf bestimmt, und nicht er. Ich zeige ihm seinen Platz und mache ihm klar, dass man dort so lange zu bleiben hat, bis ich das auflöse.

Parallel dazu arbeite ich an der Aufmerksamkeit. Das heißt, ich ignoriere den Hund, so lange er Aufmerksamkeit fordert, ich rufe ihn zu mir, wenn ich was mit ihm machen will, und beende das auch wieder durch ignorieren, wenn ich fertig bin.

Draußen gehe ich erst mit einer längeren Leine, 3-5 Meter, die der Hund ausnutzen kann. An dieser mache ich ein Schleppleinentraining, bei dem ich völlig ignorant hin und her gehe, so lange, bis mir der Hund seine Aufmerksamkeit förmlich aufdrängt. Dafür gibt es Futter und Aufmerksamkeit von mir.

Pflegehunde erarbeiten sich bei mir mindestens eine Malzeit über den Tag verteilt, das heißt, es gibt deutlich weniger im Napf, als für gute Mitarbeit.

Wenn der Hund erst mal gerafft hat, dass ich deutlich zeige, was ich will und was ich nicht will, durch ganz klare Ansagen und Körpersprache meinerseits, gehe ich in die Detailarbeit wie Leinenführigkeit etc. Natürlich spiele ich auch mit den Hunden, und wir kuscheln auch, aber mein allererstes Bemühen ist, den Erregungslevel möglichst gering zu halten. Gerade bei Labbis sehe ich es oft, dass die total überdrehen. Das gilt es, zu vermeiden.

Viel Spaß mit Deinem Pflegehund und Dir viel Erfolg beim Lernen ;) .

LG Anja

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Dankeschön schon mal. Also soll ich, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, bei spazieren einfach so tun, als wäre er garnicht da. Dazu muss ich sagen, ich habe nur eine kurze Leine. Soll ich lieber mit einer langer arbeiten? Da hab ich ein bisschen Angst wenn Hundi sich in die Leine legt. Bei ner kurzen habe ich einen Meter, bei einer langen (Flexi) sind es schon 3-5.

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Ich denke NICHT, daß Anja eine Flexi meint .... sie sprach von Schleppleinentraining...

Flexis sind kontraproduktiv, wenn der Hund eh schon nicht leinenführig ist, da durch die Flexi immer einer leichter Zug auf der Leine ist. Außerdem kannst Du eine Flexi nicht gut halten, da Du den Griff ja mehr mit den Fingern als mit der Hand umfassen kannst.

Hast Du den Umgang mit einem Halti nicht wirklich gut vorab mit einem Trainer erlernt, würde ich es nicht draufmachen, die Gefahr, daß Du einen fremdem Hund irreparabele Schäden im Nackenbereich zufügst, wäre mir- ehrlich gesagt- zu groß.

Mache ruhig alles so, wie Anja es Dir beschrieben hat, da bist Du in gute Händen. :yes:

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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Gut gut. Was habt ihr denn schönes für zu Hause? Spielchen, Tricks usw. Wäre lieb wenn ihr was habt.

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Kannst ja mal hier schauen www.spass-mit-hund.de .

Wenn du mit dem Halti nicht richtig umgehen kannst, würde ich es auch lassen.

Würde es so machen, wie es Anja beschrieben hat. Zuviel Aufmerksamkeit ist nämlich kontraproduktiv, das habe ich selbst auch erfahren müssen.

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Huhu, mit Schleppleinentraining meine ich einen Leine, die einfach am Boden schleppt und deren Ende ich in der Hand halte. Wenn der Hund mich nicht beachtet, drehe ich um und gehe ganz stumpf und ohne nach ihm zu sehen, in die andere Richtung. Kommt er nicht mit, gehe ich trotzdem. Gebockt wird nicht. Kommt er dann auf meine Höhe, oder schießt an mir vorbei, drehe ich wieder um. Ich drehe mich dabei immer WEG vom Hund, nicht auf ihn zu. Dieses Spielchen kann man bei sehr ignoranten Hunden einige Minuten wiederholen, bis sie klar Kontakt zu mir aufnehmen, also auf meiner Höhe mit mir den Blickkontakt suchen. DANN bestätige ich den Blickkontakt durch verbales Lob und Futter kann ich dabei auch geben. Diesen Kontakt halte ich, so lange es möglich ist. Schießt der Hund wieder los, beginne ich von vorne. Geht er vernünftig innerhalb des Radiusses, den die Leine bietet, lasse ich ihn sein Ding machen.

An dieser Leine kannst Du auch das Abrufen üben. Wenn Dein Hund irgendwo im Leinenbereich rumdümpelt, kannst Du ihn mit dem Wort, das er fürs Herkommen kennt, rufen. Z.B. Mausi Hiiiier, wenn Mausi dann nicht reagiert, rennst Du in die andere Richtung weg und nimmst sie an der Leine auch mit. Damit bekommt sie eine sofortige Konsequenz für das Nichtbeachten Deines Rufens. Ist der Hund dann bei Dir, bist Du freundlich, Futter gibt es aber nur, wenn man ohne Wegrennen kommt. Also schickst Du den Hund wieder weg und wiederholst Dein Übung von zuvor. Rufen, wenn er dann kommt, gibt es sofort, wenn er bei Dir ist, Futter. Ohne vorher sitz oder was anderes zu fordern. Einfach nur fürs Herkommen füttern. Dann schickst Du ihn wieder weg.

Das Herkommen üben kann man auch im Haus super aufbauen, weil es da keine Ablenkung gibt. Du rufst dort auch mit Name des Hundes, hiiiier, und das, wenn er gerade bei Dir ist. Immer füttern. Hiiier, füttern, hiiiiier füttern. Dann den Abstand etwas vergrößten, hiiiier, wenn er kommt füttern. Dazu kannst Du seine Futterration abmessen und das davon wegnehmen. Wenn das im Haus super klappt, kannst Du es auch mit einem Spielzeug belohnen. Hiiier und Spiel bei Dir. Der Hund lernt so, dass es sich immer lohnt, wenn man zu Dir kommt.

Wenn das klappt, gehst Du mit der langen Leine nach draußen. Wenn möglich in einen Garten oder an einen Ort, wo nicht viel Ablenkung ist. Da wiederholst Du dann die Hiiierübung und setzt es IMMER durch, in dem Du wegrennst.

Der Hund darf gar nicht erst lernen, dass es auf hiiiier eine andere Möglichkeit gibt, als zu Dir zu kommen. Wenn dieses Training an der Leine super klappt, immer klappt und auch unter Ablenkung geht, dann kann man die Leine auch mal aus der Hand lassen und sie am Boden mitlaufen lassen. Zur Not geht dann immer noch drauftreten, wenn jemand durchstarten will. Auf jeden Fall hast Du eine gute Möglichkeit, den Hund dennoch zu sichern.

So ein Training mache ich mit allen Hunden, die hier neu sind. Das geht gut und ist sicher. Durch die Arbeit und das auf mich achten Müssen, lernen die Hunde schnell, dass es sinnvol ist, mich im Auge zu behalten und auf mich zu hören.

Du hast gleich zu Anfang die Chance, klar und deutlich zu machen, was Du willst und was Du nicht willst. Im Zweifel hört der Hund auf Dich nachher besser als auf seine Besitzer, wenn Du Deine Arbeit gut machst ;) .

LG Anja

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Uii das klingt gut danke. Jetzt hab ich es auch richtig verstanden. Wo bekomme ich denn so eine Schleppleine her und wie lang sollte sie sein?

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Huhu,

ich hab eine 5m Biothane- Schleppleine,

so wie die hier.

Finde sie super griffig und auch klasse, weil man sie bei Matschwetter einfach absülen kann 8ist so eine Art Gummi).

Aaaaangeblich sind die auch sehr langlebig, dafür halt nicht superbillig. Kann ich halt noch nicht so beurteilen, da ich sie erst ca 3Monate habe..

LG, Nina

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