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Hundeforum Der Hund
JulieFrosty

Alleine bleiben / "fremder" Gassigeher

Empfohlene Beiträge

Hier bin ich nochmal,

ich wusste nun wirklich nicht so recht, in welches Forum ich meine Frage stellen soll.

Es geht darum, dass ich einen Boxer aus der Nothilfe aufnehmen möchte. Bin schon seit längerem auf der Suche und habe heut das erste Telefonat mit einer Ansprechpartnerin gehabt. Sie war sehr nett und meinte aber, dass sie sich jetzt noch nicht für mich entscheiden können, da die 23-26 Jährigen aus ihrer Erfahrung, die Hunde meist nicht lange halten können/wollen. Zusätzlich würden die max. 8 Std Alleinsein zu viel sein.

Ich zähl mich aber nun wahrlich nicht zu den Personen, die ihren "Lebensgefährten" irgendwann weil es irgentwie nicht richtig funktioniert, wieder abschieben. Habe ich einmal einen Hund, dann gebe ich alles erdenklich mögliche, um für ihn da zu sein.

Meine derzeitiger Wochenplan für die nächsten 2 Jahre:

Mo/Di/Mi --> 8,5 h Arbeit

Do/Fr --> 6 h Schule

Nachmittage --> frei

Wochenende -->frei

Mir war es auch immer bewusst, dass 8-9 Std zu lang sind und daher meine Frage:

Kann man es einem Hund antun, von einem Gassi-Geher (Schüler, arbeitslos Erwachsenen - natürlich verantwortungsvoll und nett) in der Zwischenzeit, wenn ich arbeiten bin, für max. eine Stunde Gassi geführt zu werden??

Ich möchte ja auch nicht, dass diese Bezugsperson dann ständig wechselt...

... ich finde dieses Problem gerade echt schwierig und möchte von Euch gern wissen:

- ob Gassi gehen von einer "fremden" Person für den Hund ok ist???

Desweiteren würde mich noch interessieren, wie lange man ein Hund maximal allein lassen könnte?? Unsere Yorki Hündin hatte in der Woche einige Male 6 Std. alleine sein müssen, aber mit vorherigen Auslauf und nachher natürlich auch.

Ich will dem Hund damit wirklich kein Problem bereiten. Nach der Arbeit und auch am Wochenende wäre ich stets für den Hund da und beim Hundeverein würde ich auch beitreten (habe mich dort auch schon vorgestellt).

Ich danke für Eure Antworten...

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Wenn der Boxer bei Euch einzieht, würde ich mir Urlaub nehmen, dann

könnt Ihr schon einmal eine Beziehung aufbauen.

Einen Gassigänger für die spätere Zeit zu nehmen, finde ich eine gute Möglichkeit,

denn 8,5 Stunden sind definitiv zu lange für den Hund.

Viel Erfolg :winken:

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Ich würde mir auch Urlaub nehmen bzw Dein Vorhaben evtl auf die großen Sommerferien verlegen.

Zu dem Gassie gehen bzw der Betreuung. Das ist halt mit Kosten verbunden, könnten evtl nicht deine Eltern oder Freund auf den Hund aufpassen bzw mit Ihm Gassie gehen?

Sei nicht Traurig falls es mit diesem Hund nicht klappen sollte. Es warten noch so viele tolle Hunde im Tierheim auf einen schönen neuen Platz.

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Also ein Hund sollte niemals mehr als 4 Std. allein sein. Der Hund ist ein Rudeltier und braucht Beschäftigung (vorallem ein intelligenter Boxer). Sonst verkümmert er. Ein trauriges Leben für einen Hund, wenn er 8 Std. die Wände anstarren muss.

Such dir einen Dogsitter, welcher regelmässig kommt und den Hund beschäftigt und spazieren geht. Ein Boxer braucht sehr viel Bewegung. Ein Berufstätiger soll sich halt keinen Hund anschaffen, wenn der Hund den ganzen Tag zu Hause vegetieren soll. Ausser du findest eine Lösung (auch wenn der Dogsitter selber Ferien hat). Von Schülern würde ich Abstand nehmen, schon 2 mal haben Schüler einen Hund von der Leine gelassen und er kam unter den Zug, ein andermal unters Auto. Sie haben einfach noch nicht die Reife und das Verantwortungs-Bewusstsein. Ich würde meinen Hund nur einem erfahrenen Dogsitter geben, der es beruflich macht, mit Erfahrung. Im google unter"Hunde-Betreuung Dresden" findest Du sicher was, oder unter www.dogsitter.ch "Angebote Deutschland". Oder mach einen Aushang in den Läden, Tierärzten, Hundeläden uns schau dir die Leute genau an. Bevor du den Hund anschaffst um deinen Egoismus zu befriedigen klär alles ganz genau ab und hab die Leute parat, nicht das der Hund es ausbaden muss.

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Hallo.

Es sind jetzt nicht unbedingt die idealsten Vorraussetzungen, aber es kann gut gehen.

Ich arbeite auch 8 Stunden täglich und mein Freund ist in der Uni, allerdings auch nur maximal 6 Stunden am Stück und das dann auch nur ca. 1-2 die Woche oder bei seinem Nebenjob. Das sind die Zeiten, wo Ramses dann mal länger alleine bleiben muss. Wenn es noch länger wird, dann nimmt einer von uns ihn mit zur Arbeit/Uni (das geht gelegentlich) oder wir haben einen Hundesitter.

Man muss sich organisieren, dann klappt es auch.

Aber überleg Dir gut, ob Du das wirklich so willst.

Einen Gassigeher oder Hundesitter ist aber okay, da sehe ich kein Problem. Ob es dem Hund schadet kommt auf den Hund an. Ramses z.B. würde mit jedem Gassi gehen, hauptsache es geht raus. Allerdings kann nicht jeder mit ihm gehen, weil er noch gelegentlich an der Leine pöbelt, d.h. die Person muss entsprechend damit umgehen können.

Es kann also in Deiner Situation klappen, kann aber auch Probleme bringen, auf die Du eignestellt sein solltest.

Alles Gute.

LG, Svenja und Ramses

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Ich glaube du bist dir nicht bewusst was es heisst,einen Hund zu haben. Ein Hund wird bis zu 15 Jahre alt. Du schreibst ja selber dass du nur für die nächsten 2 Jahre einen Plan hast und danach nicht weisst, was du im Leben machst. Die Dame im Tierheim hat vollkommen recht, sie wird aus Erfahrung sprechen. Was ist mit den anderen 13 Jahren wo der Hund da ist? Sieh dir doch mal deinen Tagesplan an; MO - Fr bis Du weg. Mit dem Arbeitsweg werden es locker 9-9.5 Std. bzw. 6,5 bis 7 Std. In dieser Zeit muss der arme Kerl alleine sein, minus vielleicht 1 Std. gassigehen.

Ein tolles Leben! Würdest du so leben wollen? Ein HUnd braucht sozialen Kontakt, es sollte immer jemand da sein. Kannst du das 15 Jahre lang, 365 Tage im Jahr garantieren. Du stehst noch am Anfang vom Leben, richte dich erst mal ein, dann hast du bessere Bedingungen für einen Hund. Was ist, wenn die Betreuungsperson krank wird, selber in die Ferien verreist, aufhören will, wegzieht usw. usw. Dann stehst du da, der Hund muss leiden. Such dir lieber ein Tierheim und gehe mit den dortigen Hunden in deiner Freizeit gassi oder biete dich an für einen Hütehund fürs Wochenende. Es gibt genug Leute die froh sind um ein gutes Plätzli damit sie ins Weekend gehen.

Tu dir keinen HUnd zu, unter solch schlechten Bedingungen, sie sind zu schlecht und das es nicht gut gehen kann ist geradezu vor prädestiniert. Wärst nicht die erste. Du denkst halt leider egoistisch,du liebst Hunde, möchtest gerne einen eigenen. Aber das geht halt nur wenn die Umstände gegeben sind. Oder willst du vielleicht nur 50% Arbeiten dem Hund zuliebe. Kannst du es dir leisten. Kannst du den Hund zur Arbeit nehmen? Siehst Du! Ich arbeite auch 80%, aber ich kann meinen Hund zur Arbeit nehmen, habe mir extra so eine Stelle gesucht und gefunden, und erst danach habe ich mich für einen Tierheim Hund umgeschaut. Vorher habe ich auch verzichtet, dem Tier zuliebe, habe aber immer Betreuungs-Hunde gehütet und in die Ferien genommen.

Ich hoffe die Dame gibt dir den Hund NICHT.

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...

Tu dir keinen HUnd zu, unter solch schlechten Bedingungen, sie sind zu schlecht und das es nicht gut gehen kann ist geradezu vor prädestiniert. Wärst nicht die erste. Du denkst halt leider egoistisch,du liebst Hunde, möchtest gerne einen eigenen. ....

Hallo?!

Kannst Du mal die Luft anhalten?

Ist nicht böse gemeint, aber man kann sich einige Dinge wirklich schlecht reden!

Ich habe meinen ersten eigenen Hund mit 18 bekommen. Bis jetzt gehts ihm ganz gut und sogar ein 2. Hund ist bei mir eingezogen.

Ich habe 3 Jahre lang Vollzeit gearbeitet. Meinem Hund hats in diesen 3 Jahren an wirklich nichts gefehlt!

Ab Juli arbeite ich wieder Vollzeit und auch dann wird es meinen Hunden an nichts fehlen.

Mit Sicherheit ist es nicht immer ein Kinderspiel alles unter einen Hut zu bekommen, aber es ist möglich!

Ich bin auch erst 21 und weiß nicht was das Leben mit mir vorhat... soll heißen: ich habe absolut keinen Plan was ich die nächsten 2 Jahre mache und wo es mich hinverschlägt.

Nur eine Sache weiß ich ganz genau: Ohne meine Hund, ohne mich!

Auf die Einsatzbereitschaft kommts an. Mitunter ist der "wirkliche Preis" (Zeit, Freunde, etc.) ziemlich hoch, darüber sollte man sich wirklich bewusst sein... aber meine Hunde danken es mir auf so wundervolle Weise!

Ich habe garantiert nichts verkehrt gemacht als ich mich damals für meinen ersten Hund entschied...

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@Hugöleli

Ich weiß ja nicht, aber in deiner Arbeit kannst dich bestimmt auch nicht die kompletten 8 Std. um deine Fellnase kümmern, oder? Und darf sie da immer frei rumlaufen?

Ich finde nämlich ein Hund ist Zuhause besser aufgehoben, wenn er am Arbeitsplatz nur in einer BOX oder in einem Körbchen liegen darf.

Wenn du komplett Zuhause bist, beschäftigst du dich ja nun auch nicht die ganze Teit mit dem Hund, nätürlich ist es schön, wenn immer jemand da ist. Ich kenne es aber auch aus dem Bekanntenkreis, Sie ist arbeitslos, IMMER da und macht nicht wirklich mehr als ein Vollzeitberufstätiger, im gegenteil.

Da finde ich die Idee mit dem Hundgeher bestimmt nicht das Schlechteste, du musst dir halt nur bewusst sein, dass dein Hund viel Beschäftigung, Auslauf und Kopfarbeit braucht wenn du da bist!

Bei uns klappt das übrigends auch Prima, hier geht eine Nachbarin einmal mittags...

LG Kathi

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Geht mir ähnlich ..bin auch so eine unverantwortliche, jugendliche Hundehalterin wie Anne :)

Mir und Herrn Hund gefällts.

Wer weiß, ob ich mein Studium schaffe?

Wer weiß, ob ich danach nen Job finde?

Wo werde ich leben?

Keine Ahnung! Aber eins weiß ich: immer so,dass es Jack dabei gut geht. Dafür muss ich dann vielleicht auf nen Trip durch Australien verzichten oder was weiß ich..so what!

Und mal ehrlich: Wohl kaum einer, kann "heutzutage" noch Jaaaaahre vorausplanen.

Vielleicht ganz wenige...Beamte, Leute mit unbefristeten Veträgen..aber auch da KANN das Unternehmen pleite gehen und der Halbtagsjob futsch sein usw usw.

Es kommt auf das Engagement, die Liebe zum Hund an.

Dann geht (fast) alles.

Will/Kann ich bei der Threaderstellerin so nicht beurteilen und knall ihr deshalb auch nicht so eins vor den Latz...

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