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Hundeforum Der Hund
B-Maus

Jagdterrier aus dem Tierheim?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

wir haben in Tierheim eine kleine Hundedame gesehen. Sie ist echt süss und super freundlich, aber sie ist ein Jagdterrier :ui . Sie ist auch zu meine Kinder lieb gewesen. Mein Kleiner fiel über sie, weil die Hündin vor seine Füsse lief und sie hat sich nichts daraus gemacht.

Ich habe mich daheim im Internet schlau gemacht und irgendwie bin ich von die Rasse nicht so begeistert. Ich hatte bis jetzt keinerlei Erfahrung mit Terriern, ich kannte eher von sehen her welche.

Wir haben einen Hund Border-Mix, der ist schon ca. 11 Jahre alt.

Heute war Premiere und wir sind alle ins Tierheim. Unser Rüde und sie haben sich beschnuppert und es lief gut.

Sie hat ziemlich viele Hummeln im Po :respekt: . Sie war draussen nur am Schnüffeln und wollte bei jeden Zaun unter durch :Oo . Wir waren für sie eher uninteressant. Sie ist auch ziemlich wasserverrückt. Da sie einen starken Jagdtrieb hat darf sie nie von der Leine. Sie zieht zwar überallhin, aber sie ist zum Glück keine 30 kg Hund :D .

Sie sitzt schon länger im Tierheim, sicher schon 2 Jahre und sie ist ca. 8 Jahre alt. Im Tierheim wollten sie uns schon fast mitgeben :think: . Wir können sie mal ein Tag zur Probe mit nach Hause gehen.

Wir haben einen kleinen Garten der ist zwar eingezäumt, aber neben die Terasse seitlich ist nicht ganz zu, wir haben da Drahtseile. Unsere verstorbene Hündin kam da wegen ihre Grösse nicht durch ( sie hätte auch gerne gejagt, wenn sie gedurft hätte ).

Wir wollen eigentlich noch paar Mal mit ihr spazieren gehen. Wir gehen auch in 2 Wochen ins Urlaub. Mein Mann würde sie auf keinen Fall mit ins Urlaub nehmen, vorallem einen Hund den wir noch nicht kennen. Ich denke, man hat einen Hund der ständig rumfiept, weil nicht ins Wasser kann oder darf :o . Wir fahren ans Meer.

Meine Frage kriegt man als Nichtjäger so einen Hund ausgelastet? Mit irgendwelchen Spielen, Sportarten etc. ? Wie kriegt man den Zaun ausbruchsicher für so einen kleinen Hund?

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Ihr scheint ja schon Erfahrung zu haben und macht Euch auch Gedanken. Also Terrier sind eigenständig, können laut und hibbelig sein (wenn man nicht genug auslastet und Ruhe pflegt) und jagen. Ich liebe Terrier, aber ich würde sie nicht vielen Leuten empfehlen. Versucht doch mal ein par Proberunden erst und entscheidet dann.

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Ich denke nicht, dass ihr große Schwierigkeiten haben würdet mit ihr.

Ihr habt Hundeerfahrung und sie ist eine ältere, zwar noch fitte Dame, die aber bestimmt besser, bei "Nicht-Jägern"aufgehoben ist, als hinter Gittern.

Ihr könnt sie auch anders auslasten, fährten etc. ....

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Ach ja, die ist ja gar nicht mehr die Jüngste...

Da ist bestimmt die heftigeste Zeit vorbei. Aber ich würde es trotzdem

erst ausprobieren...

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Mein erster Gedanke: Finger weg!

Mein zweiter Gedanke: wenn ihr WIRKLICH mit ihr arbeitet, und damit meine ich nicht Sitz, Platz, Bällchen holen - ihr Nasenarbeit bietet und sie NIEMALSNIE in wildreichen Gelände (Feld, Wald...) von der Leine macht... Unter diesen Umständen könnte es klappen.

Aber: es sind Vollblutjäger. Eine Freundin hatte einen JT- Jack-Russel-Mix. Yeah.... Flexileine und immer festhalten, ohne ging nicht.

Es gibt auch beim JT Ausnahmen, ich will nicht alle gleichmachen, aber...

Es braucht Arbeit. Und der Hund hat nichts davon, wenn ihr ihn wieder zurückgebt, weil es euch - verständlicherweise - zu viel wird.

Überlegt es euch SEHR gut, wenn ihr dem Tier nichts bieten könnt, was die Jagd ein wenig ersetzt - dann nicht :(

Oh, und sie muss auf Diät :D

Ein wenig Erziehung, das kann sicher auch nicht schaden, also Gehorsam, Fuß, Bleib etc. Terrier sind nicht dumm - im Gegenteil :D

Ich wünsche es der Dame, in dem Alter kommt sie bestimmt nicht mehr zu einem Jäger, deswegen wäre eine aktive Familie schon am besten. Aber... Denkt WIRKLICH genau drüber nach.

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8 Jahre ist für die Rasse ja nun noch kein Alter, bei dem man hoffen könnte, die würden ruhiger.

Es sei denn, man läßt ihr das Übergewicht. :Oo

Ein Bekannter (langjähriger Jäger mit mehreren Hunden!) hat seit einem Jahr ein DJT- Hündin und ist sich sicher: Spazierengehen und die Gegend anschauen mit diesem Hund nie!

Ein ganz nettes Rasseportrait ist dies - aber auch schön desillusionierend...

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Jagdterrier wären auch nicht gerade meine erste Wahl... ;)

Aber vielleicht klappt es ja mit ihr. Freunde von mir haben zwei Parson Jack Russell Terrier. Der Rüde (auch etwa 8 Jahre) ist ein sehr menschenfreundlicher, aber jagdverrückter kleiner Reißwolf. Der wäre überhaupt nichts für mich, never. Ein kleiner Massenmörder.

Aber seine "Frau", die etwas jünger ist, die ist ganz anders. Viel ruhiger, und wenn sie mitjagt, dann nur aus Solidarität mit ihrem Mann.

Was ich sagen will, ist, das man sich natürlich mit der Rasse auseinandersetzen muss, aber auch mit den individuellen Charakteren. Da kann ich in diesem Speziellen Fall natürlich nichts zu sagen.

Den Zaun müsst ihr aber auf jeden Fall gut sichern. :)

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1. Kriegt man als Nichtjäger so einen Hund ausgelastet?

2. Mit irgendwelchen Spielen, Sportarten etc. ?

3. Wie kriegt man den Zaun ausbruchsicher für so einen kleinen Hund?

1. Klares ja. Man muss sich halt nur Mühe geben und es ist definitiv in den seltensten Fällen ein Hund, der einfach überall mit- und nebenherlaufen kann.

2. Das kommt auf den Hund drauf an. Die meisten mögen Dinge, die wirklich in den jagdlichen Bereich gehen. Aber auch Clickertraining, Agility und Co kommt bei vielen gut an. Letzten Endes entscheidet der Charakter und die Veranlagung des jeweiligen Hundes.

3. Am einfachsten wäre es, entweder den Zaun tiefer einzugraben bzw. Platten oder Paddockplatten den Zaun entlang zu legen, damit der Hund sich nicht unten durchbuddelt. Dass ansonsten keine Lücken im Zaun sein sollten oder Möglichkeiten für den Hund, oben drüber zu springen, ist, denke ich, selbstverständlich..... ;)

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Ach sag mal, da fällt mir ein: Warum wurde sie eigentlich abgegeben?

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Hallo,

ich hab auch einen Jagdterrrier-Mischling aus dem Tierheim und kann nur bestätigen, dass diese Rasse einen extremen Jagdtrieb hat. Ist ja auch logisch- er wurde ihnen jahrelang angezüchtet. Diese Rasse ist anstrengend und bedarf viel Aufmerksamkeit, Beschäftigung und vor allem Erzeihung. Ihr müsst euch über die Bedürfnisse dieses Hundes im klaren sein. Er wurde dafür gezüchtet in Löcher zu kriechen und Wild aus dichtem Gebüsch zu holen.

Ich habe Mali seit Oktober. Die ersten Monate waren schwierig: Stundelanges im Feld stehen und auf ihn warten gehörten zur Tagesordnung. Dacht schon, dass ich ihn nie mehr ableinen kann. Habe dann viel mit ihm gearbeiten und die Spaziergänge interessant für ihn gestaltet: Er durfe Leckerchen suchen, Bällchen spielen usw.

Heute kann ich ihn fast überall ableinen. Wenn ihr euch über die Bedurfnisse dieser Rasse im klaren seit und gezielt mit ihr übt werdet ihr einen ganz tollen Hund haben.

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