Jump to content

Schön, dass Du uns gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. Kostenlos alle Funktionen nutzen!

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
el.bee

Hund und Studium

Empfohlene Beiträge

Hallo,

also, ich weiß, dass es im Internet schon zahlreiche Beiträge zu dem Thema gibt - dennoch würde ich auch gerne mal Meinungen über meine Situation hören.

Ich bin jetzt 19 Jahre alt, mit dem Abitur fertig und fange im Oktober an BWL zu studieren (wahrscheinlich an der Uni Hohenheim). Naja, ich wünsche mir schon seit ich denken kann einen Hund, genauer gesagt einen Labrador, allerdings haben meine Eltern mir das nie erlaubt. Bis vor ein paar Wochen hätte ich auch nie gedacht, dass ich diese Frage mal wirklich stellen würde, bis ich mir im Internet unzählige Beiträge zu dem Thema Studium & Hund durchgelesen habe (ich dachte immer, dass so etwas einfach unmöglich wäre, vom Zeit- und Geldaufwand) - aber ist es realistisch, einem Hund während des Studiums ein ausgeglichenes, schönes Leben schenken zu können? Klar hängt es vom Studiengang und von der Universität ab (vielleicht hat ja hier jemand Erfahrung!?), aber einen Großteil auch von einem selbst. Es heißt so oft, dass jeder einen Hund haben kann, wenn man denn wirklich will - ich lese mir Beiträge durch, was der Hund alles braucht, gehe auf Züchterseiten, wo steht, was man vor dem Kauf beachten und in Frage stellen sollte und es gibt unzählige Fragen, die man wirklich mit JA beantworten können soll, bevor man sich einen Hund, der immerhin ca. 15 Jahre lebt, anschafft. In mir schreit es dauernd JA JA JA, ich würde so viel dafür geben, dem Hund gerecht zu werden - aber reicht das!?!? Ich habe kein Problem damit, nicht oder nicht weit weg in Urlaub zu fahren, ich gehe nicht gern in Discos etc., bin sehr gerne draußen und kann mir nichts Schöneres vorstellen, als mit einem Hund ausgelassen toben zu können, ihm Aufgaben zu stellen und ihm meine Liebe zu schenken. Die Frage ist eben, ob ich mein Studium so einteilen kann, dass der Hund nicht lange alleine ist, was ich eben erst im Oktober erfahren werde. Zudem frage ich mich, ob ein Welpe oder ein ausgewachsener Hund besser für mich wäre, wie viel ein Hund kostet (ich hätte ca. 200 Euro im Monat für einen Hund zur Verfügung), also ob das reicht. Außerdem werde ich wahrscheinlich mit einer Freundin zusammen in eine WG ziehen, die zur Zeit einen 6 Monate alten Beagle hat, wobei ich nicht sagen will, dass ich mich auf sie verlassen will. Wenn ich einen Hund habe, dann will ich wissen, dass ICH ihm gerecht werden kann und er nicht dauernd von einer auf die andere Seite geschoben wird. Ich hab einfach Angst, dass ich an irgendetwas nicht denke, was dem Hund später zum Verhängnis werden könnte, vielleicht könnt ihr mir nochmal sagen, ob ich was vergessen habe. Ein Hund ist mein größter Wunsch (haltet mich für bekloppt), aber wenn ich nicht umgekehrt für einen Hund der größte Wunsch sein kann, dann bringt das nichts. Ich habe mir überlegt, ich studiere jetzt erstmal 1-2 Semester und sehe dann, wie viel Zeit ich habe, aber eure Meinung wäre mir sehr wichtig!

Danke und sorry für den langen Text!

Lisa

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo :winken:

ich finde, Deine Grundeinstellung zu einem Hund ist ziemlich gut :yes: . Zu einem Welpen würde ich nicht raten, weil Du bei ihm sein musst in den ersten 6-8 Wochen, es darf praktisch überhaupt nichts anliegen. Er muss ja das alleine sein z.B erst lernen, und es ist unterschiedlich wie lange ein Welpe braucht um es zu können.

Aber ein erwachsener Hund aus dem Tierheim kann es vielleicht schon, aber auch bei so einem Hund sollte man ein paar Wochen freie Zeit einplanen, um ihn einzugewöhnen.

Das ein Hund 15 Jahre oder länger leben kann ist Dir ja schon bewusst, das geht aus Deinem Beitrag hervor ;) . Er muss in berufliche und private Planung einbezogen werden und darf nicht auf einmal nicht mehr dazupassen, das läuft nicht :D .

200 Euro im Monat, wenn die wirkich für den Hund zur Verfügung stehen, würden reichen. Für den Fall das er mal operiert werden muss, ist eine OP Vesicherung sehr zu empfehlen, weil das kann ganz schnell ganz schön teuer werden. Eine OP Versicherung bietet meist auch noch mehr als nur OP Kosten, bei mir ist noch eine Rechtschutz - Unfall und Krankenhaustagegeld Versicherung mit dabei.

Kostet so 100 Euro im Jahr, ich finden das ist sein Geld wert :D .

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Lass es. Wenn du verrückt genug bist, tu es. ;)

Nein, im Ernst:

Studierst du auf Bachelor/Master? > lass es definitv, ca 40-60 Stunden Arbeitsaufwand die Woche schreibt die Uni da vor.

Mit Einteilen ist da auch nix, Stundenplan wird vorgegeben.

Wie sieht es finanziell aus? Kalkuliere an Fix-Kosten im Monat mal 80-100 Euro um auf der sicheren Seite zu sein. Können Dir Deine Eltern im Notfall mal eben 200-1000 Euro leihen, wenn eine Not-OP fällig ist? Was ist wenn der Hund dauerhaft teuere Medikamente braucht?

Du überlegst ein Auslandssemester zu machen? Nach der Uni verschiedene Praktika? Du bist nach der Uni nicht bereit Halbtags zu arbeiten oder auf einen Job zu verzichten, wenn Du den Hund nicht mit ins Büro bringen kannst?>lass es

Oder kannst DU Deinen Hund zu Deinen Eltern bringen in oben genannten Fällen? Haben die Geld/Zeit/Nerven/KnowHow?

Ich würde es mir an Deiner Stelle verdammt gut überlegen.

Wenn Du dich gar nicht abbringen lässt:

Warte wenigstens das erste Semester ab und überlege dann, ob Du das mit dem Arbeitsaufwand+Hund+ evlt. Nebenjob wirklich noch schaffen kannst.

(Du brauchst ca. 2-3 Stunden am Tag, die ausschliesslich dem Hund gehören und das gleichmässig verteilt. Außerhalb dieser 2-3 Stunden solltest Du zumindest teilweise auch einfach nur "da" sein. In dieser Rechnung ist noch keine Zeit für Hundeplatz/Training etc. drin.)

Nur ein Rat von mir, Deine Situation ist meiner vor drei Jahren nicht unähnlich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Zu einem Welpen würde ich nicht raten, weil Du bei ihm sein musst in den ersten 6-8 Wochen, es darf praktisch überhaupt nichts anliegen.

Och hierzu eignen sich die fast 3 Monate "Semesterferien" im Sommer sehr gut :yes:

Als Paula bei uns eingezogen ist, hatte ich auch Semesterferien. Allerdings wohne ich mit meinem Freund zusammen, da hängt die Belastung nicht nur an mir.

Würde aber auch sagen: Wenn du den Hund finanziell stemmen kannst, spricht nichts dagegen... mehr Freizeit als ein BWL-Student hat eigentlich niemand :D:D:D

LG

Stefanie

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ehrlich gesagt würde ich mir zu Beginn des Studiums mit 19 Jahren keinen Hund ans Bein binden. Mit der Betonung auf binden. Auch wenn ich während meiner Studienzeit ab und an einen Hund gern gehabt hätte, bin ich froh die freie Wahl in Sachen Studium, Beruf und Arbeit, Wohnort und Wohnung, Freizeitgestaltung usw. gehabt zu haben.

Ich würde zu Ende studieren, kucken wo und wie du landest und mich ggf. dann für einen Hund entscheiden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Lass es. Wenn du verrückt genug bist, tu es. ;)

Nein, im Ernst:

Studierst du auf Bachelor/Master? > lass es definitv, ca 40-60 Stunden Arbeitsaufwand die Woche schreibt die Uni da vor.

Mit Einteilen ist da auch nix, Stundenplan wird vorgegeben.

Wie sieht es finanziell aus? Kalkuliere an Fix-Kosten im Monat mal 80-100 Euro um auf der sicheren Seite zu sein. Können Dir Deine Eltern im Notfall mal eben 200-1000 Euro leihen, wenn eine Not-OP fällig ist? Was ist wenn der Hund dauerhaft teuere Medikamente braucht?

Du überlegst ein Auslandssemester zu machen? Nach der Uni verschiedene Praktika? Du bist nach der Uni nicht bereit Halbtags zu arbeiten oder auf einen Job zu verzichten, wenn Du den Hund nicht mit ins Büro bringen kannst?>lass es

Oder kannst DU Deinen Hund zu Deinen Eltern bringen in oben genannten Fällen? Haben die Geld/Zeit/Nerven/KnowHow?

Nur ein Rat von mir, Deine Situation ist meiner vor drei Jahren nicht unähnlich.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=36551&goto=668162

Danke für die schnellen Antworten!!

Wie war denn deine Situation vor drei Jahren und wie kam es dazu, dass du dir (dennoch?) einen Hund geholt hast?

Ja, ich werde auf Bachelor studieren, ob ein Master folgt, wird sich zeigen. Also die 200 Euro im Monat habe ich auf jeden Fall, auf meinem Sparbuch schlummern auch noch 2000 Euro, die ich im Notfall auch einsetzen könnte und würde. Auslandssemester - wenn ich den Hund mitnehmen könnte wär prima, wenn nicht, würde ich auf ein Auslandssemester verzichten. Ich war in der 10. Klasse für ein halbes Jahr in Amerika, wo mein "Ich will Abenteuer"-Drang soweit befriedigt wurde, dass es mir nichts ausmachen würde, wenn das absolut nicht gehen würde.

Praktika wäre in dem Sinne kein Problem, weil ich gerade auch ein 3-Monatiges Praktikum in der BASF absolviert habe und meine Eltern 3 Minuten von hier weg wohnen, ich also in der Mittagspause genug Zeit für einen größeren Spaziergang hätte, wenn ich erneut mein Praktikum hier mache. Sollte ich bei anderen Firmen nicht genug Zeit für einen Hund aufbringen können, werde ich eben auf die BASF "getrimmt".

Ist es nicht möglich mit einem Hund auf Vollzeit zu arbeiten, wenn man in der Mittagspause heim kann und sich nach der Arbeit voll und ganz dem Hund widmet? Bevor ich keine Kinder habe, hatte ich nicht vor, nicht oder nur halbtags zu arbeiten, jedoch wollte ich auf jeden Fall in die Nähe der Firma ziehen, dass ich auch in der Mittagspause genug Zeit habe oder mir sogar einen Job in einem Unternehmen suchen, zu dem ich den Hund mitnehmen kann (wenn es denn dann möglich wäre....)

Meine Eltern haben mir schon gesagt, dass sie sich nicht um den Hund kümmern werden, dass das ganz allein meine Sache ist. Wie gesagt, ich will mich auch auf niemanden verlassen müssen, wenn es eben nicht geht, dann muss ich warten bis ich dem Hund gerecht werden kann... ( :( :( :( )

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich zitiere mich mal eben selbst, hatte da schonmal was dazu geschrieben :)

Hier mal einen Abriss unserer Story, mir ging es damals ähnlich wie Dir jetzt, vllt. hilft es Dir also weiter:

Ich habe meinen Hund am Tag meiner mündlichen Abi-Prüfung abgeholt, hatte danch also vier Monate frei, in denen ich mich (bis auf einen Nebenjob) komplett und ausschliesslich um den Hund kümmer konnte. Als ich anfing zu studieren, konnte ich mir meinen Stundenplan selbst einteilen, wurde also Hundegerecht gemacht. Damals habe ich auch noch bei meiner Mutter gelebt, spart ja auch erstmal eine Menge Zeit.

Vom Zeitmanagement also so weit alles super. Meine Hündin ist ebenfalls eine ehemalige Streunerin aus Spanien. Das erste was ich gelernt habe: verlasse dich nicht auf die Aussagen der Tierschutz-Orgas. Die machen keine bewussten Falsch-Aussagen, aber die sind nunmal nicht in der Lage zu beurteilen, wie sich ein Hund verhält, wenn er sich erst einmal eingelebt hat! (Ausnahme: wenn ich das richtig im Kopf habe, sagtest du eine der Beiden lebt schon eine Weile in einer Pflege-Familie, das dürfte dann schon eher gehen) .

Mir wurde übrigens auch gesagt, dass weder der Podenco noch der Schäfer bei ihr groß durchkommt.... *räusper* Ich denke mehr muss ich dazu jetzt nicht sagen. (Heute wäre ich allein bei einer solchen Aussage schon vorsichtig, aber naja, man lernt nie aus) .

Worum es mir eigentlich geht: ich würde es mir an deiner Stelle dreimal überlegen in der Ausbildung einen Hund aufzunehmen schon gar nicht zwei ehemalige Streuner.

Ich habe nur eine und unser Zusammenleben bringt mir mittlerweile (!)viel Freude. Aber glaub mir, hätte ich damals zwei solcher Exemplare da gehabt, hätte ich mir einen Strick gekauft. Und dabei hatte ich sehr viel mehr Zeit zur Verfügung als Du, wenn deine Ausbildung anfängt.

Deine Lebenssituation wird sich ändern in den nächsten Jahren. Ich habe mittlerweile einen eigenen Haushalt, und ganz ehrlich, manchmal wünsche ich mir Hotel-Mama zurück. Wenn du einen langen Tag hattest (egal ob Uni oder Arbeit), heim kommst, dann noch den Haushalt managen, den Hund bespaßen (den Mann am Besten auch noch) und noch lernen sollst...

Zum Haupt-Problem: Wenn du in die Ausbildung gehst, hast du einen Vollzeit-Job. Das wäre schon mit einem, unter Umständen problematischen Hund, schwierig. Mit zweien erst recht. Deine Mutter ist ja den Tag über dann bei den Hunden? Findest du das fair?

Man überlegt sich natürlich wieviel Arbeit ein Hund macht, ehe man sich für einen Hund entscheidet, aber trotzdem kann man sich (ich zumindest) eigentlich erst vorstellen, wie gebunden man ist, wenn man es selbst erlebt.

Konkret bei uns:

Hund oder Karriere. Ich habe mich für den Hund entschieden, nach der Uni kommt für mich entweder nur ein Job in Frage, bei dem ich sie mitnehmen kann, oder eben eine halbe Stelle. Und mit den Vorraussetzungen muss ich einfach nehmen was ich bekommen kann, dann interessiert auch das Diplom an der Wand nicht, vllt. finde ich bloß was in irgendeinem Büro, als bessere Sekretärin.

Das Auslandssemester, interessante Praktikumsstellen, die zu weit weg sind etc. nicht drin sind, ist auch logisch.

Kurz: ich finde deine Entscheidung Dir Hunde anzuschaffen zum jetztigen Zeitpunkt etwas unglücklich, einfach weil ich es den Hunden nicht zumuten würde Vollzeit arbeiten zu gehen. Dann haltet es lieber so, dass es die Hunde deiner Mutter sind. (Geht sie eigentlich auch arbeiten? Also Vollzeit?)

Rechne auch mit Zeit, die es braucht, bis euer Zusammenleben halbwegs harmonisch ist. Wie gesagt, ich weiß grade nicht, wie alt du bist, aber wenn du mit zwanzig zwei Hunde hast, bei denen vllt. auch noch einige Baustellen bestehen, UND ein kleines Kind dazu, ähm das stelle ich mir alles andere als leicht vor.

Und das Geld nicht zu vergessen! Hund kostet schon einiges, und das ist noch nicht mal Futter und Tierarzt, was dabei am Meisten ins Gewicht fällt. In eurer Situationen wäre ein guter Hundetrainer und im Anschluss eine Hundeschule angebracht. Das kommt nicht unbedingt billig, vor allem bei Zweien nicht.

Übringens: bei all meinen Einwänden, ich habe es nie bereut, die Maus aufgenommen zu haben, nur die negativen Seiten sollte man auch bedenken.

Zu Deinen Fragen:

Klar Du musst keine Teilzeit-Stelle nehmen, einige machen es so, dass sie in der Mittagspause nach Hause gehen, wenn sie den Hund nicht mitnehmen können.

Das würd ich jetzt gar nicht als wichtigsten Punkt auf die Liste setzen. Nur: bedenke auch, dass das von Hund zu Hund verschieden ist, für meine wäre es nichts. Sie bleibt gut 4-6 Stunden allein, aber wenns mal mehr wird ist das nicht ihr Ding, dauerhaft wollte ich ihr das nicht zumuten.

Was ich wirklich problematisch finde ist, dass Deine Eltern gar nichts damit zu tun haben wollen. Hast Du eine Lösung, wenn Du z.B. mal ernsthaft krank bist? Oder mal einen Block-Seminar-Tag hast? Irgendwas blödes kann einem immer dazwischen kommen, dann ist es schon nicht unwichtig, dass man jemanden hat, der einem Notfalls mal einen Tag den Hund abnehmen kann.

Vllt. hilft Dir ja die Beschreibung unserer Situation ein bisschen :)

Kannst Dich auch gern per PN melden, wenn Du noch Fragen zu unserem "Management" hast.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wow, danke - deine Geschichte ist meiner wirklich sehr ähnlich. Aber mal eine Frage, hattest du kein schlechtes Gewissen, einen Hund aufzunehmen, ohne zu wissen, wie studieren ist? Ob du dem Hund dann wirklich gerecht werden kannst? Vielleicht hattest du ja von der Elternseite aus mehr Unterstützung, aber ich (meine persönliche Meinung) hätte da zu viel Angst, dass am Ende alles anders kommt als geplant. (Aber hat ja bei dir geklappt, super!! :-) )

Tja, also meine Eltern haben halt Angst, dass ich am Ende all die Verantwortung auf sie schieben will - ob sie am Ende dann so konsequent sind, wie sie es behaupten, würde sich zeigen, aber dadurch dass sie es eben sagen, will ich nicht davon ausgehen, dass sie ihre Aussage revidieren. Naja!

Also wie gesagt, würde ich mit einer Freundin zusammenziehen, die zudem etwas völlig anderes Studiert als ich und selber einen Hund hat. Sollte das nicht klappen - naja, entweder ich habe bis dahin nette Leute an der Uni gefunden, die sich dazu bereit erklären würden oder ich würde (wenn meine Eltern auf Betteln und Beten nicht rumzukriegen sind) auf eine Hundepension zurückgreifen müssen - ich nehme nicht an, dass ich 10 Mal im Jahr ins Krankenhaus muss und sollte es an der Uni irgendwie an einem Tag nicht klappen - naja, im Internet habe ich auch schon von Leuten gelesen, die anbieten, mit einem Hund gassi zu gehen oder ihn mal bei sich aufzunehmen (wobei ich diese Möglichkeiten eben nicht so toll finde, da ich die Menschen nicht kenne. Am liebsten wären mir Eltern oder Freunde, die sich allerhöchster Not aber vielleicht sogar rumkriegen lassen.............).

Liebe Grüße,

Lisa

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also ich studiere jetzt im zweiten Semester Biologie auf Bachelor und habe mir vor knapp 2 Monaten einen Dsh-Rotti-Mix aus dem Tierheim geholt. Sie ist zwei Jahre alt und konnte noch so gut wie gar nichts, hat viel Angst und braucht starke Zuneigung, um sich wohl zu fühlen und Vertrauen zu fassen.

Ich muss aber gleich dazu sagen: Ich wohne mit meinem Freund zusammen, dessen Eltern haben einen großen Hof und meine Eltern wohnen 5km entfernt. Alle sind Hundeerfahren und können sich zur NOt um sie kümmern (in der Klausurzeit, etc.).

Du solltest erstmal mit dem Studium anfangen und schauen, wieviel Zeit du wirklich brauchst. Ich muss sagen, bei mir ist es im Wintersemester viel mehr, was ich zu lernen habe, da ich da viele Vorlesungen habe. Im Sommersemester habe ich Praktika und die laufen dann schon einfacher von der Hand.

Zu schaffen ist es also prinzipiell, aber wirklich nur mit Unterstützung von anderen, den ganz allein würde ich dir nicht dazu raten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Wow, danke - deine Geschichte ist meiner wirklich sehr ähnlich. Aber mal eine Frage, hattest du kein schlechtes Gewissen, einen Hund aufzunehmen, ohne zu wissen, wie studieren ist? Ob du dem Hund dann wirklich gerecht werden kannst? Vielleicht hattest du ja von der Elternseite aus mehr Unterstützung, aber ich (meine persönliche Meinung) hätte da zu viel Angst, dass am Ende alles anders kommt als geplant. (Aber hat ja bei dir geklappt, super!! :-) )

;) Erwischt. Spaß beiseite,ich hatte tatsächlich mehr Unterstützung von Zuhause. Und ich habe damals auf Magister studiert, konnte mir meinen Stundenplan also komplett frei einteilen.

Aber erstens kommts anders und zweitens als man denkt. Ich hab das Studienfach gewechselt und bin voll in den sch*** Bachelor reingerutscht. Nun hab ich zwischen 20 und 30 Stunden die Woche Vorlesungen, die ich mir auch nicht mehr schieben kann wie ich will.

Es geht trotzdem, aber ich lebe mit meinem Freund zusammen, der auch studiert und dann im Notfall schonmal mit Gila rausgeht (auch wenn dann ca. 20m Sicherheitsabstand für alle Passanten gesünder wäre :Oo ) bzw. meine Mutter, die dann z.B. einspringt wenn ich Praktikum habe und Mittags nicht heim kann. Sie kommt dann in ihrer Mittagspause hoch bzw. nimmt sich extra Urlaub dafür (ich hab ne tolle Mutter :kuss: ).

Ausserdem "muss" ich relativ viel blau machen, weil ich meinem Hund gerecht werden möchte. Das Versäumte muss ich dann eben in Eigenregie nachholen. Aber an den Noten merkt man das z.T. schon.

Nochmal: ich bereue es auf gar keinen Fall und freue mich wie es gekommen ist, würde aber heute, in der selben Situation, erstmal auf einen Hund verzichten glaube ich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.