Jump to content

Schön, dass Du uns gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. Kostenlos alle Funktionen nutzen!

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo,

Ich würde gerne wissen, wie so der Aufbau und die Entstehung einer Hundezucht aussehen?

Wie viel Kosten auf einen zukommen, sowohl in der Anfangszeit als auch später, was man als erstes macht, was als letztes, auf was man achten muss und an was man denken muss, wenn man eine Zucht aufbauen möchte?

Und wie das alles so funktioniert?

Ich interessiere mich sehr dafür, weis auch, dass man normalerweise keine Umsätze damit macht und es sehr viel Arbeit bedeutet.

Bin im Moment einfach nur neugierig ob ich mir irgendwann in ferner Zukunft meinen Traum einer eigenen Zucht verwirklichen kann :)

Lg MustaMuratti

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

:winken: Wäre es dir möglich, die Beiträge NICHT zentriert zu schreiben, liest sich nämlich aussgerwöhnlich schlecht! ;)

Zu deiner Zuchtfrage werden dir sicher die erfahrenen Züchter hier Auskunft geben können! ;)

Möchtest du züchten?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Tja,

das hängt sehr von der Rasse ab.

Für die Zucht einer Gebrauchshunderasse musst du erstmal Ahnung von ihrem "Gebrauch" bekommen - also Profi im Hüten, Jagen oder "Schützen" (sportlich oder dienstlich) werden. Die Hunde, mit denen bei diesen Rassen gezüchtet wird, müssen in unterschiedlichem Umfang Prüfungen in diesen Tätigkeiten ablegen. Hängt von Rasse und Verein ab.

Für die Zucht der anderen Rassen sind meist Besuche und Bewertungen des Hundes auf Ausstellungen und/oder manchmal Wesenstests Pflicht. Der Hund muss zumindest einigermaßen dem Standard entsprechen, nachgewiesen durch die Benotung auf den Ausstellungen. Bei den Zuchthunden der gängigen Rassen müssen (soweit ich weiß) in unterschiedlichem Umfang Tests auf bestimmte genetische oder wahrscheinlich genetische Krankheiten durchgeführt werden (legt wieder der Rasseverein fest). Manche davon kann man erst machen, wenn die Hunde schon im zuchtfähigen Alter sind - stellen sie sich dann als Anlageträger oder sogar Merkmalsträger raus, kannste wieder alles von vorne anfangen.

Zu den Kosten kann man eigentlich so gesehen kaum was sagen, denn jede Prüfung und jede Ausstellung kostet wieder anderes Geld. Wir haben hier ein paar Beiträge, wo die Kosten für einen Wurf mal aufgezählt wurden, müsstest du mit der Suchfunktion finden.

Aufbau... Über die Rasse schlau machen, Gespräche mit Züchtern führen, Linien (Ahnentafeln) studieren, wer vererbt was, wo kriege ich welche Daten, dann irgendwann Linien oder Einzeltiere rauspicken, die man aus bestimmten Gründen in der eigenen Zucht haben will, dann einen Welpen dieser Linie/mit diesen Eltern kaufen, dann gucken, ob sie zuchttauglich wird (bedeutet: alle Prüfungen machen, die Mindestzahl Ausstellungen besuchen und gut bewertet werden, vorgeschriebene und hoffentlich zusätzlich sinnvolle Gesundheitstests durchführen), sonstige Auflagen erfüllen: Abnahme des "Wohnorts" durch einen Zuständigen des Vereins, Beantragung eines Zwingernamens ($$), vorgeschriebene Seminare besuchen, Deckrüden finden, der gut zu der Hündin passt, hoffen, dass sie aufnimmt (also tatsächlich trächtig wird).

Ich denke, der Aufwand wird normalerweise unterschätzt. Natürlich kannst du auch einfach einen "fertigen" Zuchthund kaufen und einen Zwinger anmelden. Diese Tiere werden aber nur selten einfach so verkauft, und wenn sie wirklich wertvoll für die Zucht sind, dann wirds teuer.

Viele Grüße

Silvia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Oh :redface klar ändere es gleich um!

Ich würde schon gerne züchten, aber nicht mit Ivy ;) und auch noch nicht jetzt (dazu fehlt das Geld und der Platz) aber sobald die Rahmenbedingungen stimmen wäre ich schon sehr daran interessiert!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Hi,

kann dir ja mal sagen wie ich mir vorstelle das man bei dem Aufbau einer Zucht vorgeht, hoff es schreiben noch Züchter die schon Erfahrungen gesammelt haben :)

Ich würde mir eine Top Hündin suchen, deren Anlagen man weitervererben will. Also zb Top im Agility, freundliches aufgeschlossenes Wesen. Will arbeiten, ihrem Menschen alles recht machen. Gesundheitlich sollte sie alle Untersuchungen mit bravour bestanden haben, HD Werte, Augen, je nach Rasse. Zudem sollte von der Hündin auch n paar Generationen der Eltern bekannt sein, also bis zu Ur würd ich schon gehen, am besten noch ein paar Geschwister um zu sehen, ob bei ihnen auch das Wesen sich ähnlich entwickelt hat und ob sie Gesundheitlich top sind.

Dann kommt die Suche nach dem Geeigneten Rüden, passt er vom Wesen her zu ihr? Kann er noch etwas wünschenswertes beisteuern?

Und der Genanteil. Was vererben die Elterntiere weiter, was wurde von den Vorfahren je weitervererbt, passt das immer noch ins Konzept, wenn von der Oma was durchkommt? Welche Farben vom Papa sind evtl rezessiv und können bei den Welpen auftreten?

Kosten kommt einiges zusammen denke ich mal. Fahrtkosten um den Rüden anzuschaun, um Geschwister zu sehn, Rassetreffen, va Ausstellungen um sich eine Bewertung der Hündin abzuholen (Man selbst will evtl einiges auch übersehn ^^).. Das alles schon vor dem ersten Wurf.

Ist es dann soweit, gibt es einige Voruntersuchungen, ob die Hündin Deckungsbereit ist, Ultraschall, wieviele Welpen zu erwarten sind. Anrufe von Interessenten entgegen nehmen, Besuche empfangen, Eignung beurteilen. Geht was schief Tierarztkosten, Medikosten usw

Ersteinrichtung für den Ersten Wurf, Wurfkisten, Urlaubsplanung.

So Welpen sind da, neben Interessenten geht viel Zeit für die Prägung drauf. Waschmaschine, Staubsauger hat man eh immer laufen. Autofahren, Kinder, Alte Menschen, verschiedene Untergründe usw kennenlernen. Verschiedene Rassen ist auch nicht schlecht. Evtl schon vor der Abgabe Welpenspielstunde besuchen. Dazu wieder Gespräche/Besuche von Interessenten..

Dann gefällt dir ein Welpe, ist einer genau das, was du dir aus der Verpaarung erhofft hast, also kommen nochmal Futterkosten dazu. Aber Entwickelt sich der Welpe nicht so wie gewünscht, ist vl eher der faule, sture anstatt arbeitswillige Typ, will man ihn auch nicht wieder abgeben und hofft auf die nächste Verpaarung, überprüft evtl nochmal die Linien und das ganze geht von vorne los ^^

Dazu kommt noch, dass trotz sorgfältiger Auswahl nach einem oder mehreren Jahren wieder ein Welpe zurück kommt, da kommen dann wieder mehr Futterkosten dazu, bzw dann die Suche nach einem neuen Zuhause ;)

so in etwa stell ich mir das ganze vor XD

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

im Jahr 2001 wurde der Zwinger von Pinn´s Hof beim VDH registriert. Seit dem haben wir 5 Würfe gehabt.

Es wird immer viel über die Kosten etc. berichtet. Aber dazu gibt es schon viele Antworten und Themen in anderen Foren. Ich möchte einmal von etwas anderem berichten, der Verantwortung, den Gefühlen, Probleme.

Die Verantwortung hört bei mir nicht mit der Abgabe der Welpen auf. Oft mache ich mir Gedanken, wenn es einem der "Kleinen" nicht gut geht. Wir besprechen es dann mit unseren Tierärzten, rufen bei Spezialisten oder anderen Züchtern an. Das sind dann Tage, wo man mit den Gedanken ins Bett geht und sie nicht los wird.

Läuft eine Geburt ohne Probleme und die anschließened Aufzucht auf, dann hat man eine tolle Zeit. Das ist einfach wunderbar und wirklich fantastisch. Gibt es aber Probleme, dass man als Züchter entscheiden muss, kann dieser Welpe weiter leben oder es stirbt sogar so ein kleines Würmchen gerade auch noch, wenn man um diesen Wurm gekämpft hat .... Ja dann, dann sind das schlimme Stunden, Tage. Die Gefühle kann ich gar nicht richtig in Worte fassen.

Der E-Wurf war so ein Wurf bei uns. Erst ein Kaiserschnitt und 10 Welpen. Die Hündin hatte dadurch erst zu wenig Milch, wir mussten also zufüttern. Zwei Welpen wollten nicht so recht. Eine Hündin mussten wir über die Regenbogenbrücke gehen lassen und fast zeitgleich ging eine ihrer Schwestern. Als wir nach 6 Tagen dachten, das Gröbste ist vorbei. Bekam die Mutterhündin eine Mastitis. Nachts um 2 zum Tierarzt. Die Hündin hatte fast 40 Fieber, schüttelfrost. Es kam aus einer Zitze nur noch Eiter. Zum Glück hatten wir es früh erkannt. Daher brauchte nur eine Zitze abgeklebt werden. Aber die Hündin durfte nur kontrolliert zu den Welpen. Jedes mal vorher musste man das Gesäuge kontrollieren, ob nicht andere Abschnitte betroffen waren. Die betroffene Zitze abkleben und nachher die Milch abmelken, eincremen, wieder abkleben. Natürlich reichte wieder die Milch nicht. Also 24 Stunden am Tag alle 2 Stunden die Welpen kontrolliert bei der Mutter trinken lassen, zur Not zufüttern und die Hündin versorgen.

Nach 6 Tagen liefen wir auf dem Zahnfleisch. Zusätzlich gingen wir noch Arbeiten. Ich weiß gar nicht, wie wir das durchgehalten haben.

Anschließend haben uns die Welpen gezeigt die Mühe hat sich gelohnt, aber die Zeit war wirklich hart.

Die Verantwortung hört bei mir auch nicht auf, wenn die Welpen im neuen Heim sind. Sei es, wenn ein Bruchpilot vors Auto läuft und sich einen Oberschenkelbruch zu zieht und wir alle Möglichkeiten der Nachbehandlung auch mit unserer TÄ besprechen oder sei es, dass ein Nachkomme Wachstumsprobleme bekommt oder wieder mal Steine gefressen hat oder oder das sind Tage, wo man mit den Gedanken an den Hund morgens auf wacht und abends auch wieder mit einschläft.

Natürlich gibt es dann auch schönen Momente, wo man von den Besitzern dann stolz berichtet bekommt, wass die Vierbeiner so alles veranstaltet haben, das sie ihre ersten Prüfungen bestanden haben, die ersten Titel gewonnen haben oder einfach einen tollen Urlaub mit der Familie verbacht haben.

Nur sollte man diese Verantwortung, die Gefühle nicht unterschätzen. Freud und Leid liegen hier sehr nahe zusammen. Gibt es dann noch Menschen in der Szene, die einem das grüne unter den Fingernägeln nicht gönnen, dann wird es noch schlimmer. Auch das sollte man nicht unterschätzen!

Es ist unter den Züchtern (leider) nicht immer Sonnenschein und das kann ganz gewaltige Formen annehmen.

Mal eine andere Blickweise ....

LG

Karin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Huhu,

oh das ist ja mal ein Thema für mich! :D

Ich fange mal mit dem Notwendigstem in Stichpunkten an:

-Grosses Grundstück

-Platz für mehrere Hunde

-Ein Wurfzimmer (kann auch Wohnzimmer sein)

-Anfangs ca. 2500 Euro( für Seminare, Hündin, Ausstellungskosten)

- Kosten für VDH, Zwingername, Wurfabnahme e.t.c

-Kennnisse über Genetik, Medizin, e.t.c

-Züchterseminare besuchen

-Einen Partner der das mitträgt

-Tierarzt der sich mit Zucht auskennt

-Tierklinik in der Nähe

Tja, was ich jetzt erzähle wird ein Roman! ;)

Ein sehr guter Züchter kann man nur werden, wenn man sich der Verantwortung bewusst ist, sich weiterbildet, und eine geradezu fanatische Liebe zu dieser Rasse hat! Und überhaupt zu Hunden.

Warum will ich züchten?

Das ist die Frage die du nur selbst beantworten kannst!

Bei mir war der ausschlaggebende Punkt die "kurzlebigkeit" der Berner und damit das Erstreben dies nicht zuzulassen, weil so wunderschöne, tolle Hunde wieder das werden müssen was sie einmal waren!

Das würde abr nun zu weit führen das im Detail zu erklären! :D

Du musst(ich schreibe bewusst nicht "sollst"), dich fortbilden für die Themen, Ernährung, Rudelverhalten, Erziehung, Krankheiten, Gesunderhaltung, Welpenaufzucht, Geburt, Trächtigkeit,Genetik ich denke die Liste ist unendlich!

Du solltest dir vor diesem Vorhaben gute Züchter aussuchen, bei der du eine Hündin aussuchst die in ihren Anlagen perfekt ist, mit ihr Ausstellungen besuchen, da musst du 3x mit der "Note" "Sehr gut" abschneiden das deine Hündin zur Körung zugelassen wird!!

Dann sind mindestens 2 Jahre vergangen.

Mit 24 Monaten kannst du deine Hündin, nach sorgfältiger Auswahl des Deckrüden vielleicht den ersten Wurf haben, vielleicht aber auch nicht!

Denn Belegung heisst nicht automatisch trächtig.

Eine fertige "Zuchthündin" zu bekommen, wird dein Kostenpensum enorm steigern, und ich habe die Erfahrung gemacht, das kein Züchter der etwas auf sich hält eine "gekörte Hündin" verkauft!

Da mal lieber 10x nachfragen!

Bei einem guten Züchter bleibt eine Hündin bis sie nicht mehr lebt! ;)

Im Moment ist das denke ich genug!

Du solltest dir klar darüber sein, das dies ein sehr anstrengender Weg ist mit Höhen, und Tiefen der dich Tag und Nacht beansprucht.

Aber dies ist auch die schönste Berufung der Welt, die mit einer Ehrfurcht zum Leben einhergehen muss, mit Respekt zur Natur und der ganzen Schöpfung.

Und vor allem einem dicken Sparbuch, das habe ich erfahren.

Auch wenn dies vielleicht sehr hart klingt, aber das musst du mit einrechenen denn eine TArechnung kann gleich mal 2000 Euro kosten, denn als Züchter zahlst du auch den zweifachen Satz beim TA!

Wenn du noch etaws wissen möchtest nur her damit!

Ein paar Fragen noch:

Was möchtest du züchten?

Warum?

Was versprichst du dir davon?

Was ist deine Intention?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Züchten...ja, das war auch mal ein Traum von mir :Oo

Als ich damals Danu zu mir holte, war dieser Traum auch ein ganz klein wenig näher gerückt...ein Hund aus guter Zucht, mit guten Papieren.

Und dann kommt doch alles anders als man denkt

Zur einer verantwortungsvollen Zucht gehört wohl auch, vom Traum erstmal Abstand zu nehmen...trotz das vielleicht die meisten Voraussetzungen stimmen.

Die Gründe warum ich mich gegen die Zucht mit Danu entschieden haben waren ihr Verhalten und ihr Kreuzbandriß (wo ich einfach ja nicht sagen kann, ob nicht doch eine angeborene Bindegewebsschwäche dahinter steckt).

Eine Züchterin von Labbis meinte zu dieser Entscheidung einmal "das macht doch nix, mit einem entsprechendem Rüden klappt auch das" :wall:

Somit habe ich ohne viel Nachzudenken davon abstand genommen...obwohl bis auf diese zwei Sachen alles gestimmt hätte.

LG Steffi und Danu

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Steffi,

hätte ich von dir auch nicht anders erwartet! :kuss:

Genau das ist es nähmlich....................sich auch verabschieden können, wenn es einfach nicht geht, oder nicht mehr gehen würde! :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Der Antwort von Alexandra kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen, sie hat es dir schon herrlich aufgelistet!!

Wer heute wirklich züchten möchte im wahren Sinne des Wortes, hat für mich eine unheimliche Verantwortung 1. dem Tier gegenüber und 2. dem neuen Besitzer gegenüber.

Ohne medizinische und Genetische Kentnisse ist es nicht durchführbar, dann wäre es Vermehren, aber nicht wirklich die Rasse verbessern und erhalten und das nicht , wie gehabt , nur vom äusserlichen Erscheinungsbild her, sondern auf Gesundheit und Langlebigkeit!!

Einen Welpen kaufen um mit ihm zu züchten ist ein Lotteriespiel, immer unter der Vorraussetzung, du züchtest im Verband und nicht " wild" drauflos.

Es kann dir leicht passieren, dass der Welpe die Zuchtzulassung später nicht bekommt, also neu anfangen??

Wenn also alles passt, Seminare und Weiterbildung erfolgt ist, die Zuchtstätte eine angemessene Größe hat, Zuchthündin da ist und gesund und angekört- der Welpen- Wurfraum gerichtet-

hast du dir dann einmal Gedanken gemacht, wie du die Käufer aussuchst??

Was machst du mit "Rückläufern"??

Und Rückläufer gibt es, dass habe ich in meiner kurzen Zeit, als ich auch dachte, alles passt , schnell gelernt.

Da ist der Käufer, der vorher lieb , nett aussagekräftig bewiesen hat, einen Welpen artgerecht aufzuziehen und zu fördern , aber urplötzlich entdeckt, dass dieser Welpe ja viel zu anstrengend ist- Tierheim???? Von Scheidung - bis Allergie- der Hund wird bösartig- die Familie spielt nicht mehr mit, gibt es tausende von Gründen den Hund wieder abzugeben.

Für mich gehört es dazu, dass ein verantwortungvoller Züchter diese Hunde zurücknimmt und für sie sorgt oder sie versucht sehr gut weiterzuvermitteln---- ein nicht einfaches Unterfangen.

Und auch nicht zu vergessen, da gibt es heute auch die Gewähleistungspflicht, die auch beim Kauf eines nicht im Verband gezüchteten Hundes, zum Tragen kommt

Da ist auch ein "Hinterhofzüchter" sehr schnell , wenn Käufer es richtig anstellt, vor Gericht gezogen!

Ich habe ein riesen Grundstück und großes Haus, hatte Seminare belegt , von Haus auch nicht gerade unbewandert in med. Angelegenheiten ( MTA) hatte 2 angekörte Hündinnen und trotzdem hat es mich getroffen, ich habe feststellen müssen, dass in meiner zucht Magenumdrehung und auch Herzerkrankungen , sehr häufig aufgetreten sind.

Ich habe es am eigenen Leib erfahren, als meine kleine Hündin mit 8 Monaten urplötzlich tod umgefallen ist, wie sich bei der Obduktion herausstellte - ein Herzfehler.

Ich habe damals meine Welpenkäufer informiert, sie gebeten ihre Hunde untersuchen zu lassen und gleichzeitg beschlossen nicht weiter zu züchten. Ich hätte mir "neue" Hunde heranziehen müssen, ohne Garantie, dass es nicht wieder vorkommt und meine kleine Hundemeute wäre immer größer geworden, denn ich habe die Rückläufer aufgenommen. Also war es damit das Aus.

Man sollte wirklich mit dem Thema Zucht sehr sensibel und gewissenhaft umgehen , nicht nur aus Zwei mach 10 Hunde - sondern was kann passieren, wie gehe ich damit um und bin ich mir der Verantwortung gegenüber dem Lebewesen Hund auch wirklich bewusst.

Bedenke immer , nicht nur dem Hund fügst du unter Umständen Schaden zu, nein auch dem Mensch, der sehr an seinem Tier hängt und gerne ein langes Hundeleben mit ihm verbringen möchte.

lg Hilde

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.