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Hundeforum Der Hund
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Was tun bei panischer Angst?

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Hey ihr Lieben,

mein "Mittwochshund" Pin, ist jetzt ca. 15 Monate alt und hat panische Angt vor Menschen-ganz besonders vor Kindern.

Mein Freund hat ihn mit ca. 12 Wochen von einer Tierschutzorga aus dem Süden bekommen und er hat ihn und seine Frau sofort geliebt-nur ist die panische Angst gegenüber anderen Menschen und lauten Geräuschen über die ganzen Monate nicht besser geworden.

Ich konnte ihn erst nach ca. 5 Monaten!!! mit täglichen Spaziergängen das erste Mal anfassen.

Jetzt ist es ok für ihn und er lässt sich alles von mir gefallen.

Sein Besitzer möchte auch gar nicht, dass er sich von allen anfassen lässt, nur macht es ihn so fertig, dass Pin nur entspannt spielen und laufen kann, wenn es still und dunkel ist, oder er auf einer riesigen Wiese ist, wo keine fremden Menschen zu sehen, oder hören sind.

Hunde liebt er! Jeden Hund, da hat er überhaupt keine Angst, aber sobald er nur leise Stimmen hört, klemmt er die Rute ein und ist panisch.

Wenn er aus dem Wasser apportiert zu der Zeit, lässt er alles los und schaut nur panisch um sich-ist gar nicht mehr ansprechbar.

Auch wenn mal Besuch bei ihnen ist, liegt Pin nur zitternd unter dem Tisch.

Detlef(so heißt sein Besitzer) ist so traurig darüber, dass Pin soviel Lebensqualität dadurch verloren geht.

Er war schon bei vielen Hundetrainern, aber da geht gar nichts, denn Pin ist nur pansich und bellt.

Detlfe möchte es so versuchen mit Pin, er ist sehr hundeerfahren, aber mit der Situationen ist er überfordert.

Pin hört super gut, lässt sich abrufen, alles-aber diese Angst.....

Naja, ich hab ihm gesagt, dass ich hier mal schreiben werde, um ihm eventuell dann ein paar Tipps von euch weiter geben zu können.

Ich bin dankbar, für jede noch so kleine Idee.

Danke euch allen schonmal.

LG K*

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Mein 1. Hund hatte auch panische Angst und richtige Angstzustände mit Zittern und nicht mehr Ansprechbarsein und so. Es hat fast 2 Jahre gedauert, bis er alltagstauglich war und trotzdem gab es immer wieder Geräusche, die ihn aus der Fassung gebracht haben.

Ich habe die Angst ignoriert und die Ruhe und Gelassenheit belohnt. Durch manche Situationen habe ich ihn absichtlich gehen lassen, weil ich wusste, da muss er jetzt durch, denn sowas wiederfährt ihm immer wieder. Dann gab es noch Bachblüten... Wenn der Hund so weit ist, das er in solchen Situationen Leckerchen nehmen kann, dann ist alles einfacher und man kann vor der Angst von der Angst ablenken. Z.b. kommt da ein LKW und wenn nur ein Ohr zuckt hab ich Fleischwurst in den Hund gestopft oder wenn da eine Person war, vor die er Angst hatte, hab ich der Person gesagt, sie soll sich hinhocken, wegsehen und Fleischwurst hinhalten oder sogar hinwerfen.

Aber das dauert echt ewig. Vertrauen und Ruhe muss aufgebaut werden.

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Hallo,

nur so als Idee und ich kann auch nicht sagen, ob es bei ihm etwas bewirkt, aber hat dein Freund schon mal daran gedacht, sich über Bachblüten zu informieren?

Es gibt bestimmte Bachblüten, die bei Ängsten helfen können, aber bitte informiert euch da bei einem Tierarzt. :)

Alles Gute für den Hund. :)

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Danke euch schonmal.

@DieDiva:

Detlef versucht ihn auch so gut es geht zu ignorieren, ja und Leckerlies nehmen, geht in den Situationen NOCH nicht.

Im Moment kommt er mit Pin auch täglich für ein paar Minuten zu uns auf den Hof, wo die Kinder sind um ihn etwas zu gewöhnen und mittwochs hab ich ihn ja zum Spaziergang ab 16 Uhr und dann bis 20Uhr bei uns auf dem Hof.

Er ist da natürlich auch sehr ängstlich, allerdings ein winiziges Stückchen weniger, als mit Detlef-aber das ist ja normal, denn ich "vergesse" teilweise sein Angst und kann ihn somit besser "ignorieren".

@Astrid:

Ne, hat er glaub ich noch nicht.

Werde es ihm aber mal vorschlagen, nur muss man glaub ich auch an Homöopathie glauben, ich bin da nicht so überzeugt-mal schaun wie er dazu steht.

Ich denke er wird alles versuchen mit Pin.

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Das mit der Angst vergessen ist schwer, aber das Sinnvollste, was passieren kann, denn die Hunde nehmen so viele Gefühle von uns auf und man ertapt sich oft dabei, wenn eine Situation kommt, den Hund zu beobachten und das macht ihn noch unsicherer.

Der soll sich einfach mal außer Reichweite der Kinder, aber so, dass er sie sieht und hört, hinsetzen mit Hund an der langen Leine und ein gutes Buch lesen und den Hund ignorieren.

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Huhu Kristina,

auch ich stand dem Ganzen anfangs echt skeptisch gegenüber, bis ich die Bachblüten bei unserem Hund nach einem Schlaganfall als letzte Lösung ausprobiert habe und ehrlich überrascht war, dass sie ihm geholfen haben.

Wie gesagt, es ist nicht gesagt, dass ihr dem Hund damit helfen könnt, aber vielleicht ja doch und deshalb der Vorschlag. :)

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Ich bin auch Fan von Homöopathie und glaube daran.

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Selbst wenn Mensch nicht an Homöopathie glaubt, kann es ja beim Hund wirken ;)

Der Placebo-Effekt ist dem Hund ja gänzlich unbekannt :D

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