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Hundeforum Der Hund
Rabeltom

Verhalten der Mutter rasseuntypisch

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Hallo liebe Hundeliebhaber,

meine Frau und ich stehen zwischen Baum und Borke. Wir sind seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Hund. Unser Dalmatiner musste zu unserem Sohn ziehen, weil er ihn seit seinem Auszug sehr vermisste und dadurch krank wurde. Nun sind wir hier zu Hause mit unseren drei Britischkurzhaarkatzen und möchten einen lieben Hund dazu holen, mit dem wir auch ein bißchen Hundesport machen möchten. Wir können eben nicht ohne :)

Im Laufe unserer Recherchen und Zuchtbesuche sind wir über den Dobermann, Bordeauxdogge und Bullmastiff zur Antikdogge gekommen. Wir sind rein zufällig (was es aber nicht geben soll) auf einen Mischlingswurf gestossen. Vater (3) ist Bordeauxdogen-Bernersennenmix von ausgesprochen liebenswürdiger Art, die Mutter (3) ist eine reine Antikdoggenhündin von stattlicher Größe. Sie wurde vom jetzigen Besitzer vor einem Jahr aus einem Tierheim geholt und wurde somit vor der Spritze gerettet. Ihr Verhalten passt ganz und garnicht zur Rasse der Antikdoggen. Sie ist Fremden gegenüber äußerst aggressiv, sodaß sie sofort angreifen würde. Nach Aussagen der Besitzer würde erst eine einstündige Bekanntschaftsphase (Gassigang oder ähnliches) dort Abhilfe schaffen. Aber ehrlich gesagt, das wollten wir nicht antesten :D

Die Hündin soll vom Erstbesitzer schlecht behandelt worden sein, was ihr Verhalten durchaus erklären würde und wofür wir selbstverständlich Verständnis hätten; wer läßt sich schon gerne quälen. Und nun schützt sie sich natürlich, ob erforderlich oder nicht. Wir haben uns einen zauberhaften kleinen Racker aus dem Wurf ausgeguckt, sind aber im Zweifel, ob das aggressive Verhalten der Mutter Auswirkungen auf erstens den Erbanlagen oder zweitens auf das soziale Verhalten der Welpen hat. Innerhalb der Familie soll sich die Hündin völlig normal benehmen. Wer sie erstmal kennt, hat nichts mehr zu befürchten. Der ganze Wurf macht auf uns einen völlig normalen Eindruck, sie toben und tollen und sind guter Dinge. Sie wiegen im Alter von sieben Wochen durchschnittlich 9kg. Wir haben in der Vergangenheit schlechte Erfahrung mit sogenannten seriösen Züchtern gemacht, die auf Teufel komm raus Jungtiere verscheuern; deshalb sind wir wahrscheinlich etwas übersensibilisiert. Bitte helft uns weiter in unserer Entscheidungsfindung, den Kleinen zu nehmen oder nicht.

Liebe Grüße

Thomas und Liane

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Ich würde aus diesem Wurf keinen Hund nehmen ;)

Mal abgesehen davon, dass ich mich frage, warum eine TH Hündin gedeckt wird, und dann noch eine mit solchem Fehlverhalten :Oo

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Hi,

ich würde den Welpen nicht nehmen.

So ein Verhalten können sich die Welpen sehr schnell von der Mutter abschauen und damit sind die diversen Probleme schon vorprogrammiert. Wenn ich mir einen Welpen zulegen würde, dann nur wenn die Elterntiere vom Verhalten her gut sind.

Oder ich würde mir einen Welpen direkt aus dem Tierheim holen.

Für mich macht die ganze Sache keinen seriösen Eindruck, wer weiß was da noch alles hinter steckt.

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(bearbeitet)

Ich kann mich da nur Tanjas und Nicoles Meinung anschliessen.

Finger weg. ;)

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Auch ich frage mich warum ein Tierheimhund gedeckt werden darf????

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Hallo,

ich würde dort keinen Welpen kaufen! Man kann nicht sagen, ob da Verhalten der Mutter erworben oder angebore ist. Außerdem finde ich es grob fahrlässig, Hunde, die nicht wesensfest sind, noch zu vermehren. Grundsätzlich würde ich keine ziellose Vermehrung unterstützen, in diesem Fall aber erst Recht nicht. Wie sieht es mit der Gesundheit der Elterntiere aus? Wurden sie von Experten auf HD, ED und Augenkrankheiten untersucht?

Außerdem scheint ihr bisher keinerlei Kontakt zu wirklich seriösen Züchtern gehabt zu haben. Seriöse Züchter sind Mitglied in einem Zuchtverband der dem VDH angeschlossen ist und "verscheuern" ihre Welpen nicht. Sie prüfen ihre zukünftigen Welpenkäufer auf Herz und Nieren. Im Zweifelsfall behalten sie einen Welpen lieber länger, als ihn an ungeeignete Leute abzugeben. Die Elterntiere müssen geprüft werden, damit mit ihnen gezüchtet werden darf

Mein Tipp: Nehmt Kontakt zur wirklich seriösen Züchtern auf. Lasst euch Zuchtzulassungsprotokolle der Elterntiere zeigen. Wählt einen Züchter, der euch sympatisch ist und seine Hunde so behandelt, wie ihr euren behandeln würdet.

Ach ja, die Antikdogge ist keine offiziell anerkannte Hunderasse....

LG Eva

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Nochmal eine Erklärung zu meiner Antwort oben:

Erstens denke ich, dass sich das Verhalten sehr gut auf die Welpis übertragen kann.

Zweitens bin ich der Meinung, dass wenn jemand eine TH Hündin mit solchem Verhalten "blind" decken lässt, dass man das nicht unterstützen sollte.

Das wären meine Beweggründe, dort keinen Hund zu KAUFEN... dann würde ich wie schon von anderen erwähnt lieber einen Hund direkt aus dem Tierschutz aufnehmen :yes:

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Und die Hündin macht das jetzt nicht nur weil sie Junge hat?

Ich wäre da hin und her gerissen..zum einen natürlich ist das dumm gelaufen mit dem Wurf,denn verantwortungsvoll ist das nicht.

Zum anderen würde ich gern glauben das dieses Verhalten der Hündin durch ihre Vorgeschichte kommt.Ob das nun auf die Welpen übergreift ist doch schwer zu beantworten.

Gruß

Sabine

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Unter den geschilderten Umständen würde ich keinen Welpen von dort nehmen. Man weis nun wirklich nicht ob sich das Verhalten von Mutter auf Welpen überträgt oder von Mutter auf Welpen weitergegeben wird.

Lieber gleich ein Tier aus dem Tierschutz.

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"Antikdogge" ist eine geschönte Bezeichnung für Mischlinge u.a. aus diversen Listenrassen, eine Handvoll "Züchter" will das als Bezeichnung für ihre wilden Mischungen aus allem möglichen durchsetzen,das wird ihnen aber wohl kaum gelingen. Wenn so eine Hündin dann auch noch aggressiv ist - also nein danke, es hört sich nicht so an, als wäret ihr die Klientel für so eine Rasse. Ich würde auf jeden Falldie Finger davon lassen. Aggressive Mutter und deren Welpe zu drei Katzen --- also nein, ehrlich! Das riecht 10 Meilen gegen den Wind nach Problemen.

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