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Hundeforum Der Hund
nema

Phasenweise Unsauberkeit

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Ich möchte gerne zu einer Sache eure Meinung hören, allerdings muss ich zum besseren Verständnis etwas ausholen. Also:

Meine Kleine - Mara habe ich seit Ende Oktober letzten Jahres. Sie kommt aus Spanien,wo sie halb verhungert u.total verängstigt auf der Strasse aufgegriffen u. in ein Tierheim gebracht wurde. Dort wurde sie kastriert und landete nach der OP bei einem spanischen Ehepaar, die von diesem Tierheim frisch operierte,sehr verhungerte oder kranke Tiere in ihrem Haus aufpäppeln. Es befinden sich immer so ca. 25Hunde u. 40Katzen in diesem Haus. Von diesem Ehepaar erhielt ich bei Übergabe von Mara die Info, dass man mit ihr keine Spaziergänge machen könne, da sie außerhalb des Hauses nur noch panisch sei u. man sie höchstens draussen tragen könne. So lebte sie also ca. 2 Monate nur im Haus. Soweit so gut!

Das mit dem "auf eigenen Beinen"laufen war kein Problem, eine große Hilfe war da auch mein Neo, dem sie sich viel abschaute (und seitdem hört sie nicht mehr auf zu laufen, diese Kleine ist ein echter Feger!). Die ersten Tage machte sie auch tatsächlich nicht im Freien, in meinen Augen hatte sie anfangs einfach zu viel Angst, sich draussen zu lösen und Spuren zu hinterlassen,zudem musste sie ja Stubenreinheit erst lernen. Aber ab den 3.Tag "platzte" der Knoten. Wieder soweit so gut!

Alles lief ganz toll, ausser, dass sie extrem abnahm (bei Übergabe war sie extrem übergewichtig, da ja keine Bewegung).Ich lies sie natürlich untersuchen und man stellte extreme Verwurmung (trotz Entwurmung)fest und natürlich wurde sie darauf mehrmals behandelt.

Nach ca. 1 Monat absoluter Harmonie fing sie plötzlich an, in der Wohnung ein Häufchen zu hinterlassen (nur Häufchen-kein Pipi). Dies machte sie 3 Tage hintereinander und dann war wieder gut. Aber dies wiederholte sich alle 4 Wochen. Ich muss dazu erwähnen, dass in dieser Zeit auch das Wurmproblem weiter bestand. Als Info für euch ist auch noch wichtig, zu wissen, dass sie -wenn überhaupt- nur sehr dezent anzeigt, wenn sie mal ausser der Reihe muss. Sie geht höchstens ein paar Schrittchen Richtung Tür; des Nächtens oder wenn ich in einem anderen Raum bin, sehe ich das natürlich nicht. Eines Tages streichelte und schmuste ich mit ihr und nach einiger Zeit brach ich das Streicheln ab und ging in die Küche. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie entsetzt ich war, als ich sah, wie sie vor die Küche lief, sich hin hockte u. vor mir ihr Häufchen setzen wollte. Dieses Entsetzen war ganz sicherlich auch in meiner Stimme, als ich "Mara, nein!!" rief. Ich ging sofort mit ihr raus und sie hatte es tatsächlich auch sehr eilig. Seitdem (3Monate)ist nie wieder (und jetzt klopf ich auf Holz!!) derartiges passiert.Trotzdem setzte ich mich zuerst mit einer Hundephsychologin in Verbindung, die sich Mara anschaute. Ihr Fazit: Mara käme aus allerschlimmsten Verhältnissen zu uns.Hier wird sich liebevoll um sie gekümmert, sie wird gehätschelt und getätschelt.Sozusagen ein "Kulturschock"für den Hund,der sie leicht größenwahnsinnig werden lies.Und sobald ihr was nicht passte, zeigt sie eben so ihren Unmut und letztendlich muss sich Frauchen dann doch mit ihr bzw. ihren Hinterlassenschaften beschäftigen. Sie gab mir den Rat, Mara in ihre Schranken zu verweisen und ihr ganz klar die Rangordung zu zeigen.

Klingt eigentlich einleuchtend.

Parallel dazu befragte ich noch meine Hundeschule, bei der ich mit Neo war.

Deren Fazit: bei Unsauberkeit, die nur ab und an auftritt, dürfte der Grund nicht in der Phsyche liegen.Vielmehr dürfte der Wurmbefall und Futterumstellung eine vermehrte Darmtätigkeit hervorgerufen haben und sie wüsste nicht, wie sie sich so bemerkbar machen kann, damit auch Frauchen es kapiert. Eigentlich auch einleuchtend!

Nun, ich hab dann beide Möglichkeiten in Betracht gezogen und dementsprechend agiert. Wie gesagt, seit 3 Monaten ist nichts mehr passiert, aber trotzdem überlege ich oft über die Hintergründe, ich kann ja nicht ausschliessen, dass es wieder mal anfängt.

Wie denkt ihr darüber?

Ingrid (und entschuldigt diesen Roman, aber ohne diese Hintergründe kann man sich nur schwer eine Meinung bilden!)

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Hallo Ingrid,

das ist wirklich verwirrend.... :D .....

und im Grunde genommen kann man nur raten. Wobei mir die Version mit der Futterumstellung logischer erscheint....

Vor allem, da es seit 3 Monaten keinen Vorfall mehr gab ;)

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Hallo,

kann man schlecht beurteilen aber ich tippe auch auf das Futter.

Ich habe damals aber so was ähnliches was die Hundephsychologin erzählt hat auch mal gelesen.So nach dem Motto, nach einer Eingewöhnungszeit muß man das Mitleid was man diesen Hunden entgegen bringt ablegen und sie wie normale Hunde behandeln.

Lg Birgit

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Hallo Bibi,

weisst Du, ich hab sie bewusst von Anfang an nicht bemitleidet, hätte ich das getan, würde sie wahrscheinlich heute draussen noch nicht laufen.

Aber wir schmusen und knuddeln halt unseren Großen sehr viel und ausgiebig und das haben wir schon auch bei ihr getan.

Wir tuns immer noch......aber in Grenzen.

Ich denke mal, dass es vielleicht von allem ein bisschen war und ich hoffe, dass es überwunden und vorbei ist.

Schönen Tag heute noch!

Ingrid

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