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Hundeforum Der Hund
babischka

Unüberwindbare Angst?

Empfohlene Beiträge

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Hallo zusammen,

wir haben seit einem Jahr eine ganz liebe Labrador-Mix Hündin. Sie heißt "Gin". Sie wurde aus Griechenland geholt und an eine Auffangstation übergeben. Sie hat per Internet sofort mein Herz erobert. Das Problem lag nun darin, dass sie 400 km von uns entfernt war. Aber ich konnte meinen Mann überzeugen und wir fuhren nach Detmold und quartierten uns dort eine Woche ein. Diese Woche brauchten wir aber auch, damit sich "Gin" an uns gewöhnen konnte. Am Anfang war sie so ängstlich, dass sie nicht einmal ein "Leckerli" von uns annehmen wollte. Von Tag zu Tag fasste sie mehr Vertrauen und nach einer Woche nahmen wir sie mit nach Hause.

Mit unseren beiden Katzen hatte sie kein Problem. Ihr Problem sind laute, klapperige Geräusche, sowie quietschige Kinderstimmen, lauten Juchen und große Menschenansammlungen.

Wenn sie mit so einer Situation konfrontiert wird, gerät sie in Panik und reagiert völlig unkontrolliert. Sie läuft dann sogar weg, Gott sei Dank nach Hause; und das schon nach einer Woche im neuen Zuhause.

Im Wald auf der Hundewiese mit anderen Hunden ist alles prima, das Sozialverhalten stimmt absolut. Jedoch in der Stadt, bei großen Versammlungen oder Veranstaltungen und unvorhergesehenen Geschehnissen, kann man für nichts garantieren.

Zu überlegen wäre, ob wir "Gin" damit konfrontieren - oder möglichst davor schützen ?

Wer hat ähnliches schon erlebt ? Würde mich um Rat und Antworten freuen.

Babischka

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Ich würde sie auf jedenfall daran gewöhnen, es mag irgendwann mal der Punkt kommen, wo du/ihr in so eine Situation müsst...

Daran gewöhnen natürlich schön langsam. Lass sie erst mal richtig bei euch ankommen, Bindung und Vertrauen aufbauen und festigen. Und natürlich nicht direkt mit Menschenmassen, nach dem Motto hoppla da sind wir :) Der Kindergarten wäre zum gewöhnen an Kindergeschrei sicherlich auch nicht die erste Wahl ;)

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Hört sich jetzt blöd an, aber bei unsrem war es genauso.

Was bei uns geholfen hat, war jedesmal stehen zu bleiben, warten bis die Passanten vorbeigelaufen waren und gelobt was das Zeug hielt.

Ich glaub die hielten mich alle für krank.

Mir egal solang es meinem Wuffel hilft.

Allerdings haben wir das nie Tagsüber gemacht, da die Menschansammlung hier in der Stadt einfach immens ist.

Also ab um 19.oo Uhr in die Stadt, die 5 min Fussweg ^^, und dann zufälligerweise, durch die Stadt.

Da es danach aber direkt auf die Hundewiese geht, nimmt er es im moment relativ locker, einzig und allein eine große Messingstatue von einem Mann will ihm nicht ganz so geheuer sein :P

auf jedenfall ist viel Geduld wichtig!

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(bearbeitet)

Stefan, ich fänd den Kindergarten gar nicht schlecht. Von aussen natürlich. Man nehme den Hund, Leckerchen und ein Buch und setze sich in einigem Abstand vor den Zaun des Kindergartens und lese. Und lasse den Hund feststellen, dass Kinder schreien, schnelle, ruckartige Bewegungen machen - und es dem Hund trotzdem nicht wehtut.

Durch das Lesen schenkt man dem Kindergarten keine Aufmerksamkeit und der Hund "muss" feststellen, dass genau nix los ist und wird sich irgendwann ebenfalls entspannen. Das Leckerchen wird einfach so mal zwischendurch angeboten.

So hab ich meiner Hündin die Angst vor plärrenden Kindern genommen. ;)

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[isbn]3861277603[/isbn]

wurde mir von zwei Trainern der RH-Staffel empfohlen und ich finde die Beschreibungen sehr gut nachvollziehbar.

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.... freue mich sehr über Eure netten Tipps. Werde es mal in die eine - wie in die andere

Richtung versuchen. Ein passendes Buch ist auch ein netter Vorschlag.

Im Urlaub haben wir schon mal einen Versuch gestartet und haben "Gin" mit in eine Gondel genommen; mit anderen fremden Leuten. Auch eine Kutschfahrt mit klapperigem Untergestell und Pferden vorneweg musste sie über sich ergehen lassen. Zuerst sträubte sie sich mit allen Vieren, hatte jedoch keine andere Wahl. Nachher saß sie in der Mitte zwischen uns und war relativ entspannt. Bestimmt ein Anfang !

Danke nochmal,

=)

Gruß Babischka

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Stefan, ich fänd den Kindergarten gar nicht schlecht. Von aussen natürlich. Man nehme den Hund, Leckerchen und ein Buch und setze sich in einigem Abstand vor den Zaun des Kindergartens und lese. Und lasse den Hund feststellen, dass Kinder schreien, schnelle, ruckartige Bewegungen machen - und es dem Hund trotzdem nicht wehtut.

Durch das Lesen schenkt man dem Kindergarten keine Aufmerksamkeit und der Hund "muss" feststellen, dass genau nix los ist und wird sich irgendwann ebenfalls entspannen. Das Leckerchen wird einfach so mal zwischendurch angeboten.

So hab ich meiner Hündin die Angst vor plärrenden Kindern genommen. ;)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37365&goto=686126

Ja klar irgendwann schon. Bei einem der sich da nicht so wohlfühlt und etwas aufgeregt ist, ja sofort. Aber bei einem Hund der momentan panikartig wegrennt, würde ich persönlich es lieber etwas ruhiger angehen. Aber sicherlich irgendwann auch beim Kindergarten landen.

Oder mit Hund shoppen am Samstag nachmittag in der Innenstadt. Aber erst später.

Ist aber sicherlich eine Sache die jeder Hundehalter für seinen Hund speziell rausfinden muss, ob es wirklich panik ist oder "nur" Angst.

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Man könnte sich ja einen Kindergarten am Ortsrand oder sogar einen Waldkindergarten nehmen. Da kann man die Entfernung sehr gut variieren, einfach von der "Freifläche" drauf zu gehen und wenn man unbehagen beim Hund spürt den Klapphocker auspacken und was lesen, bis Hundi entspannt ist. Die Stelle kann man sich markieren und bei der nächsten Übungseinheit weiter machen.

Mit Menschenansammlungen kann man es genauso handhaben. In Bayern gibt es oft Volksfeste, die räumlich sehr gut begrenzt sind. Einfach beginnen, wenn unter der Woche Vor- oder Nachmittags wenig los ist aussen herum gehen oder sich wieder hinsetzen.

Die Idee ist gut und im Sommer gut ausführbar ;)

In dem Buch stehen noch andere Strategien zur Angstbewältigung. Ich habe z.B. durch meine mangelnde Erfahrung mit Welpen und einem Welpenbuch, nicht unbedingt für Hütehunde bei Arni eine Scheu vor Menschen "anerzogen". Das kann ich gerne bei Bedarf näher erläutern.

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Babischka, wenn es irgendwie möglich ist, dann wäre es toll, wenn du beim Üben einen souveränen Hund dabei hättest, der in solchen Situationen total cool und souverän reagiert. Hund gucken sich wahnsinnig viel voneinander ab.

Wie versuchen aus diesem Grund, sehr ängstliche Hund nur zu souveränen Ersthunden zu vermitteln.

Hast du so einen Hund in der Bekanntschaft? :winken:

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@Wautzi: ich würde mich freuen, wenn Du die "anerzogene" Scheu vor Menschen etwas erläutern könntest ;)

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