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Hundeforum Der Hund
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Die besondere Hundeschule

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@nickname bist du ein Werbeträger für diese unschöne Art der "Erziehung" und hast total die Ahnung oder warum machst du alles nieder, was auch nur ein bisschen "dagegen" ist? Also ich möchte nicht, dass mein Hund sich einpisst, wenn ich ihm ein Kommando gebe. Sorry, sowas macht mich auch mal ausnahmsweise wütend :wall::motz:
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37430&goto=956229

sollte es dich wirklich interessieren wieviel Ahnung ich habe brauchst du dir nur die Mühe machen meine Beiträge im Forum zu lesen.

So wie ich deine. ;)

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Ich finde es erschreckend' dass es so ein pauschales Arbeiten auch heute noch gibt.

Ich habe nix gegen negative Verstärker, wenn sie begründet und beim richtigen Tier mit dem richtigen Maß angewendet werden. Manchmal geht es einfach nicht anders.

Aber wie Paige schon geschrieben hat, ist wohl das Bestreben das Brechen der Tiere - und das finde ich abartig. Auch die Äußerung man soll weitermachen, wenn der Hund schon vor Angst pinkelt, weil man auf dem richtigen Weg ist, disqualifiziert diese "Hundeschule" für mich vollständig.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37430&goto=956216"

Du unterstellst ein "Bestreben ein Tier zu brechen".

Du glaubst so ein vernichtendes Urteil fällen zu können?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37430&goto=956225

Was genau ist der Grund dafür, dass Du scheinbar so sehr davon überzeugt bist, dass es RICHTIG ist, wenn ein Hund in der Ausbildung vor Angst uriniert und dass man gerade dann, wenn er so ein Verhalten zeigt, auf dem "richtigen Weg" ist?

Hast Du deinen Hund auch auf diese Weise ausgebildet?

EDIT: Verzeihung; Deine Hunde

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Du unterstellst ein "Bestreben ein Tier zu brechen".

Du glaubst so ein vernichtendes Urteil fällen zu können?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37430&goto=956225

anhand der Beschreibungen unterstelle ich das. Ja!

Und ich verstehe inzwischen auch die Geheimniskrämerei.

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Ich finde es erschreckend' dass es so ein pauschales Arbeiten auch heute noch gibt.

Was genau ist der Grund dafür, dass Du scheinbar so sehr davon überzeugt bist, dass es RICHTIG ist, wenn ein Hund in der Ausbildung vor Angst uriniert und dass man gerade dann, wenn er so ein Verhalten zeigt, auf dem "richtigen Weg" ist?

Hast Du deinen Hund auch auf diese Weise ausgebildet?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37430&goto=956239

Mich stört, dass hier Leute so vernichtende Urteile sprechen.

Ich befürchte, dass da evt. die Kompetenz fehlt das wirklich beurteilen zu können.

Vielleicht lieg ich ja auch falsch.

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es gibt eine menschliche Foltermethode, die darauf beruht, dass ein harmloses Signal, z.B. ein Klacken so belegt ist, dass das Folteropfer auf dieses Klacken völlig in Angst in sich zusammensackt. Dies wird so fest konditioniert, dass es meist bis zum Lebensende nicht mehr abgelegt werden kann - trotz Therapie.

Wen es interessiert, kann sich da gerne schlau machen. Auch hier wird das Signal fortgeführt, auch wenn der Mensch bereits aufgibt und die Einwirkung wird fortgeführt.

Zurück bleibt ein gebrochener Mensch.

Natürlich führt dieses Signal dazu, dass der Mensch sein Tun unterbricht - egal was es ist.

Es ist keine feine Art, ein Mitlebewesen zu behandeln.

Ich drücke mich jetzt bewusst sehr sehr vorsichtig aus und verzichte darauf, deutlicher zu werden.

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Ist auch nicht nötig, ich finde, das kann man verstehen!

Im Übrigen kenne ich solche Experimente auch aus der Psychologie. Wenn eine Angst erst mal generalisiert ist, kann man kaum noch von Lebensqualität sprechen.

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Wenn du dich für kompetenter hälst, kannst du mich gerne aufklären. Wie schon geschrieben, bei sachkundiger und fachlicher Gegendarstellung revidiere ich gerne meine Meinung und das auch gerne öffentlich.

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Als ich muss glaube ich mal etwas richtig stellen, dass Monijo hier schreibt. Als erstes wette ich um eine ganze Menge Geld, dass du NIEMALS die Dose werfen solltest wenn der Hund schon lag....

Aber von vorne.

Der Stopp-Reflex, der in vier Schritten trainiert wird, ist ein Teil dieser Hundeschule, aber ja scheinbar der Sagen umwobenste.

Schritt 1: Wenn ich mit meinem Hund laufe setze ich einen langen Pfiff, bleibe stehen und halte die Leine starr nach oben (NICHT ZIEHEN!!!!!), bis der Hund sich hinsetzt. So lange bis er das tut, warte ich. Zur Not am Anfang auch mal 10 Minuten. Ich schnippse erst dann (und löse dadurch auf) wenn der Hund sitzt odert liegt (was völlig egal ist, hauptsache Hintern am Boden) und lobe Ihn (Streicheln, Zuwendung, Spielen etc.). Durch diesen ersten Schritt, lernt der Hund, was er tun soll wenn ich lang Pfeiffe (nämlich Sitzen oder Liegen)

Schritt 2: Ich zeige dem Hund das das Stopp einen Anfang und ein Ende hat, das ich bestimme.

Ich pfeiffe wieder lang und halte die Leine starr (der Hund setzt sich in der Regel jetzt schon sehr schnell hin, nach ca. einer Woche training von Schritt 1). Wenn der Hund jetzt liegt oder Sitzt, lasse ich die Leine fallen und gehe rückwärts von Ihm weg (ca. 10m) und dann im Bogen zu Ihm zurück, so dass ich seitlich bei Ihm ankomme,weil sich der Hund bei geraden darauf zugehen bedroht fühlen könnte.

Wenn der Hund jetzt zwischendurch aufstehen sollte (Was er dringend tuen muss, damit er sieht wie es nicht funktioniert) dann gehe ich ruhig zu Ihm hin, fasse Ihm an das Hasband und stelle mich gerade hin, woraufhin der Hund sich garantiert aus bequemlichkeit gleich hinsetzen wird. Dann löse ich das ganze auf und gehe wieder an die Stelle wo wir mit der Übung angefangen habe und beginne wieder von vorne. So lange bis der Hund sitzen bleibt bis ich wieder da bin und das ganze über schnippsen auflösen kann und Ihn natürlich doll lobe. Wieder hat der Hund eigenständig die Lösung gefunden!

Schritt 3:Jetzt zeigen wir dem Hund, das er spontan auf den Pfiff reagieren muss und nicht weiss wann er kommt. Er weiss ja inzwischen, was wir bei dem langen Pfiff wollen (Sitzen oder Liegen).

Jetzt warten wir im Freilauf auf Situationen in denen der Hund nahe bei uns ist, pfeiffen und machen zeitgleich den Halsbandkorrekturgriff aus Schritt zwei. Wenn der Hund sitzt oder liegt, lösen wir auf und gehen einen kleinen Kreis auf die Position auf der ich gepfiffen hab, lasse die Leine fallen warte 2 Sekunden ob der Hund sich selbstständig setzt. Wenn er das nicht tut, mache ich wieder Pfiff und Griff und das gleiche wie vorab beschrieben, bis er sich irgendwann selbstständig hinsetzt (nach diesen 2 Sekunden). Wenn er das getan hat, setze ich einen Pfiff auf den sitzenden Hund und lobe Ihn (den dann hatte er eine 100% Lösung, Sitzen/Pfiff ohne Korrektur)

Schritt 4: Jetzt kommt die böse, böse Rappeldose zum Einsatz. Der Schritt hat ein ähnliches Ziel wie Punkt drei. Die Dose soll dem Hund jetzt zeigen, dass ich auch auf Distanz schnell sein kann. Ähnlich wie bei Punkt drei, werfe ich in einer Situation in der derHund überhaupt nicht damit rechnet und pfeiffe gleichzeitig. Wichtig ist, dass dies wirklich Zeitgleich passiert. Ich pfeiffe und werfe so lange, bis der Hund Liegt oder Sitzt. Danach gehe ich hin, löse auf, leine den Hund an, laufe den kleinen Kreis bleibe stehen, lasse die Leine fallen und wenn der Hund sich daraufhin selbstständig hinlegt oder hinsetzt, pfeiffe ich auf den Sitzenden Hund, löse auf und lobe Ihn dann ganz stark dafür. Am Anfang wirkt der Hund verunsichert auf das Dosenwerfen, aber einfach weil er überrascht ist. Herr P. weist extra daraufhin, dass es keine Angst, sondern Unsicherheit ist. Das schöne ist ganz einfach: dadurch das dies sehr überraschend passiert, wird der Hund sehr Aufmerksam (viele würden jetzt sagen: "klar, er hat ja auch Angst" BITTE WEITERLESEN)

Er versucht einen nicht mehr aus den Augen zu lassen, weil er sehr schnell merkt, dass die Dosen und der Pfiff nur in nicht Aufmerksamen Momenten kommen (und NIEMALS in Situationen in denen der Hund liegt oder Sitzt, weil das brauche ich ja nicht zu korrigieren. In solch einer Situation kann ich aber mal auf den Sitzenden oder Liegenden Hund pfeiffen, auflösen und loben).

Der Hund merkt jetzt relativ schnell, dass er kein Schema erkennen kann in dem die Dosen fliegen und der Pfiff kommt, sondern, dass das in jeder Situation passieren kann. Dadurch das der Hund kein Schema erkennen kann und er auch nicht den ganzen Tag nur aufmerksam sein kann, entwickelt er einen Reflex!!! Er sagt sich selbst irgendwann: "Wenn der Pfiff kommt einfach hinsetzen oder hinlegen und alles ist gut. Dann kannste auch einfach mal entspannt spielen gehen."

Ich hoffe ich konnte jetzt ein bisschen was erklären. Dies ist nur ein kleiner Teil der Ausbildung. Es ist schwierig dies in die Schriftform zu bringen, weil es so viele zusätzliche Infos braucht. Ich habe jetzt 45 Minuten geschrieben (ja, ich bin kein guter Schreiber ;) ). Eins fällt mir noch ein: Wir benutzen die Dose nicht um negatives Verhalten zu bewerten (Was viele tun, ähnlich wie mit einer Wurfkette) sondern um unsere Schnelligkeit auf Distanz zu demonstrieren.

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es gibt eine menschliche Foltermethode, die darauf beruht, dass ein harmloses Signal, z.B. ein Klacken so belegt ist, dass das Folteropfer auf dieses Klacken völlig in Angst in sich zusammensackt. Dies wird so fest konditioniert, dass es meist bis zum Lebensende nicht mehr abgelegt werden kann - trotz Therapie.

Wen es interessiert, kann sich da gerne schlau machen.

Es ist ein gebrochener Mensch.

Natürlich führt dieses Signal dazu, dass der Mensch sein Tun unterbricht - egal was es ist.

Es ist keine feine Art, eine Mitlebewesen zu behandeln.

Ich drücke mich jetzt bewusst sehr sehr vorsichtig aus und verzichte darauf, deutlicher zu werden.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37430&goto=956252

Sollte die ganze Erziehung eines Hundes aus Konditionierung bestehen geb ich dir recht.

Ist das aber hier wirklich so???

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Wenn du dich für kompetenter hälst, kannst du mich gerne aufklären. Wie schon geschrieben, bei sachkundiger und fachlicher Gegendarstellung revidiere ich gerne meine Meinung und das auch gerne öffentlich.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37430&goto=956259

Lies mal den Beitrag von Mina.

Ich glaube sie hat es verstanden.

Lg

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