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Hundeforum Der Hund
gast

Die besondere Hundeschule

Empfohlene Beiträge

@Paige

Komplette Zustimmung....

Wenn ich das schon höre oder lese, wie ein Hund an der Leine zu gehen hat....

Freiheit hat ein Ende für den Hund und zu Hause habe ich dann ein sehr ausgeglichenes und ruhiges Tier, ja gehts noch?????

Das hier wird immer grotesker, die komplette Antiwerbung für diese Hundeschule!

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kann man mal zusammenfassen?

Der Hund muss ununterbrochen auf den HF achten, unterwegs hat er neben dem HF auf Kniehöhe zu laufen, nix schnuppern, nix markieren, nix vorlaufen, Eigeninitiative ist unerwünscht und auf einen Pfiff hat der Hund zusammenzuklappen, wenn er dann mal das Privileg genießen sollte, frei zu laufen.

Irgendwie fehlen mir hier alle, aber auch wirklich alle Eigenschaften, die den Hund einst zum wertvollen Helfer des Menschen gemacht haben.

Er existiert eigentlich nur, um seinen Besitzer anzuhimmeln und zu vergöttern. Es versteht sich von selbst, dass so ein Hund niemals Probleme macht.

Damit entspricht diese Einstellung genau der Einstellung, die uns Hundebesitzern von z.B. Katzenbesitzern immer unterstellt wird. Dass wir jemanden suchen, der uns anhimmelt, vor uns kuscht und kriecht.

Und egal wieviele Runden hier im Karussell gefahren werden, wir landen immer wieder an genau diesem Punkt.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37430&goto=975050

Ich denk irgendwann reicht es dem einen oder anderen Hund und die ganze aufgestaute Energie und Unverstandenheit etc. bring ihn zum explodieren, wenn man Pech hat :(

Echt krass, dass viele Menschen wirklich über jeden PUPS herrschen wollen und total den Kontrollwahn haben.

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Meine definition ist ganz klar anders:

Leinenführigkeit bedeutet KEIN Ziehen an der Leine, völlig egal, wie lang diese ist. Hund darf den vollen Radius ausnutzen, so lange er RUHIG ist.

Schnüffeln, pieseln, Seite wechseln ist alles erlaubt. Ich gehe mit ihm und warte auch auf ihn.

Fuss gehen bedeutet, links neben mir, natürlich auch an lockerer Leine, kein Vorstreben, kein Nachtrotten, kein Schnüffeln, kein Pieseln, kein Seite wechseln.

Seite gehen bedeutet, dasselbe wie Fuß, nur auf der rechten Seite.

LG Anja
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37430&goto=974868

So ist es bei mir auch, nur dass die Seite nicht gewechselt werden kann, weil das ungünstig ist mit Rollstuhl.

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hm... wenn ich im Ort unterwegs bin, dann laufen meine auch neben, oder kurz hinter mir... da wird auch nicht geschnüffelt und gemacht und getan... und schon gar nicht eine der gehegten und gepflegten Gartenhecken angepinkelt...

Wenn ich von a nach b will, dann laufen wir da ebenhin... bei 2 Hunden komm ich ja sonst keinen Meter weit...

das find ich nicht dramatisch... wenn ich ehrlich bin... :kaffee:

Jetzt beschränkt die Hundeschule doch nicht nur auf diese 2 Informationen... Wenn es darum geht, dann lässt sich überall und in jeder Hundeschule ein Aufhänger finden...

Man muss die Methode ja nicht mögen und schon gar nicht selber praktizieren, wenn man nicht will... aber jedem das seine, oder nicht?

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Also ich bin auch nicht dafür dass leinenführig bedeuten soll: Fuss auf Kniehöhe usw...

Aber, wer sagt denn dass Mina-Lilly2506's Hunde das oft tun müssen...vielleicht laufen sie meistens frei, und wenn Leine dann eben Fuss, was vielleicht selten vorkommt.....ich weiss es ja nicht, oder? Deshalb würde ich das jetzt noch nicht verurteilen...wenn sie meistens frei laufen und rumschnüffeln können, ist das bisschen Fuss ja noch ok, oder?

Aber trotzdem interessiert mich immer noch brennend, wie die Methode aussieht, um dorthin zu gelangen???

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Wenn ich durchs Dorf geh oder so oder einfach mal wohin will, dann dürfen meine 2 auch nicht schnüffeln.

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@ Klararissa.

Meine Antworten auf deine Posts in Rot:

Meines Erachtens liegt der "Fehler" schon in der Beschreibung: wenn man 3 Monate "intensiv geübt" hat und vom Stopp "Kommando" spricht, hat man den Grundsatz des Schulungssystems von Ulv Philipper nicht korrekt umgesetzt.

Es geht eben nicht ums üben! Meines Erachtens nach dient die Übung mehr dem Training des Menschen: verlässlich und gleichbleibend gelassen und klar zu kommunizieren. Der Hund muss nicht üben zu sitzen, zu bleiben, zu kommen, zu stoppen etc. das kann er ja schon!

Woher kann er das?? Meinst du damit, er hat es in seinem natürlichen Verhaltensrepertoire als Bewegungsablauf drin? Oder meinst du, es wurde vor Beginn des Trainings dem Hund beigebracht über normale Konditionierung?

Er muss es wollen und für nötig halten! und da sind wir bei dem Begriff "Kommando". Es geht nicht darum, dem Hund per Kommando beizubringen, daß er stoppt. Vielmehr geht es darum, daß der Hund den Pfiff als Signal zum Stoppen bewertet und freiwillig (!!!!!!!) umsetzt. Der Hund muss es wollen und einsehen. Es muss für ihn "die beste Lösung" sein!

Wenn ich dich richtig verstanden habe, soll dem Hund also durch den Pfiff eine Situation signalisiert werden, für die er sich eine Lösung überlegen soll und dann sozusagen aus eigenem Impuls heraus das“Stopp“anzubieten?

Wenn ich auf einer stark befahrenen Straße warte bis die Ampel grün wird, mache ich das nicht, weil mir jemand das Kommando dazu gegeben hat, sondern weil ich die Einsicht gewonnen habe, daß das eine sinnvolle Absprache zwischen den Autofahrern ist.

Wie kann ich aber einem selbständig denkenden, fühlenden und handelnden Lebewesen - nämlich meinem Hund - klar machen, daß es für unser gemeinsames Zusammenleben und auch für seine Sicherheit von großer Bedeutung ist, daß er auf bestimmte Signale bestimmtes Verhalten sicher zeigt (z.B. Stopp)?? Das müsste doch eigentlich eine Frage sein, die uns Hundebesitzer alle interessiert...

Klar interessiert uns das, aber Euer Weg ist nicht der, der eine Lösung dafür bietet!

Für mich persönlich haben sich aber in den letzten Jahren sowohl aus dem Bereich der Humanmedizin und Hirnforschung als auch durch meine Erfahrungen mit meinen Hunden immer wieder folgende Fragen ergeben: warum gibt es Dinge, die ein Lebewesen automatisiert und selbst völlig wertfrei und mit großer Gelassenheit ausführt und warum gibt es Dinge, die ein Lebewesen zwar "beherrscht" aber nicht wertfrei und emotional unbelastet ausführt? z. B. meine Kommandos, die der Hund zwar perfekt beherrscht aber eben nicht immer in jeder Situation ausführt.

Mich haben diese Zusammenhänge in Bezug auf das "emotional unbelastet" interessiert. ich habe mich z. B. in Bezug auf meine Hunde gefragt: wie ist es einem Wolf möglich, beim Jagen seinen Jagdtrieb so zu kontrollieren, daß das Rudel gemeinsam jagen kann und gemeinsam erfolgreich ist. Nicht der einzelne Wolf lebt seinen Trieb aus, sondern er handelt sozial und emotional unbelastet. Er hat keine Angst, daß er Dresche bekommt, wenn er allein losrennt, sondern er will es gar nicht!!

Du, ich glaube unsere Hunde würden auch nicht „Nein, bleib da!“ schreien, wenn wir mit ihnen mitrennen würden. So aber tun sie etwas völlig sinnloses, eben weil sie nicht erfolgsorientiert jagen. Das ist beim Wolf definitiv anders!! Davon aber mal ab, erjagt sich der Wolf ja keinesfalls seine komplette Nahrung bei einer koordinierten Großwildjagd. Sondern er erjagt sich seine Kleinbeute (Mäuse, Nager usw.) sicherlich auch in ganz vielen Einzelaktionen, wo das restliche Rudel nicht mitmacht!!

Ihm ist irgendwann irgendwie klar geworden, daß es die bessere Lösung ist, sich mit den anderen abzustimmen. Und dieses Verhalten setzt der einzelne Wolf nun ganz sicher und beständig ein, ohne daß er dazu jemals "erzogen" wurde. Es sind seine Lebensbedingungen, die ihn zu dieser "Einsicht" geführt haben.

Die Frage ist doch, um im Bereich des diskutierten „Stopps“ zu bleiben: Wäre eine Situation denkbar, in der ein Wolf eine Aktion ausführt, ein anderer ein bestimmtes Signal aussendet und der agierende Wolf daraufhin seine Aktion abstoppt. Die Antwort ist: „Ja!“ solche Signale gibt es, das wären Warnlaute oder Drohsignale. Diese würden den agierenden Hundstoppen! Aber aus Einsicht??? Oder weil er die Erfahrung gemacht hat, dass er ansonsten einen „körperlichen Verweis“ riskiert??

Bei Menschen ist es ähnlich: sie lernen dann besonders effektiv, wenn sie selbständig lernen können. Das heißt aber nicht, daß sie völlig grenzenlos alles mögliche tun dürfen sollten - im Gegenteil: es muss Grenzen geben, sonst ist keine Bedingung für Anpassung ( also Lernen) geschaffen! Das kann ich für mich auf Hunde 1 zu 1 übertragen.

Mich interessiert hierbei die innerhalb der speziellen Lernsituation bestehende emotionale Aspekt: im Kommando (zumindest so, wie ich es bisher in unterschiedlichen Hundeschulen kennengelernt, angewendet und bei anderen gesehen habe) wird der Hund auf unterschiedliche Weise begrenzt (z. b. Leine) und mit Sprache (die immer einen emotionalen Anteil hat! und damit niemals absolut wertfrei sein kann!) und ev. auch Hilfen durch unsere Hände zu bestimmten Handlungen (bestenfalls) animiert. Wenn wir uns jetzt genau nur auf diese kleine Zeitspanne konzentrieren, dann sehe ich einen Unterschied zwischen "meiner" Lern-Situation Signal+Antwort und einem Kommando: im Kommando möchte ich etwas von meinem Hund und das zeige ich ihm. Die meisten Hunde möchten das aber eigentlich gerade gar nicht machen, also stellen wir diesen Hunden eine Belohnung in Aussicht. Beim zweiten und dritten Mal weiß er das dann und macht "sitzt", sofern ihn die Belohnung noch interessiert, denn er macht es ja dafür.

In "meiner" Betrachtung begrenze ich den Hund ebenso z. B. durch die Leine, aber ich will nichts von ihm. Es geschieht eine Umkehrung: Jetzt überlegt nämlich der Hund was er mal ausprobieren könnte, damit sich diese Situation verändert. (vielleicht für einige hier mit sonderbaren Erfahrungen: der Hund wird dabei weder gewürgt noch gezogen, beworfen oder sonst wie blöd behandelt). Genau hier ist für mich der große Unterschied sowohl in meiner eigenen persönlichen Empfindung (also wenn es mir selbst ähnlich ergeht), als auch in der Erfahrung mit Menschen, mit denen ich arbeite und mit den Hunden. Sowohl ich selbst als auch mein Hund haben innerhalb dieser speziellen Lernsituation ein ganz anderes Verhältnis, als in einer "Kommando"-Situation (das nenne ich jetzt einfach mal so). Dieses Verhältnis ist entscheidend für das, was der Hund (und ich) in Zukunft in Bezug auf diese Handlung erleben werden. Es kommt am Ende eine Handlung heraus, die identisch mit der gewünschten Handlung, z.B. "sitzt" ist. Aber sie ist ein einem anderen emotionalen Modus zustande gekommen. Meine Güte... das wird hier zu lang... ich mach mal Pause - kannst Du meinen Standpunkt und meine Beschreibungen bis hier her nachvollziehen?

Ja, kann ich! Ich stimme dir auch absolut darin zu, dass eines der größten Probleme, das die Hunde haben, die Emotionalität ihrer Besitzer ist. Das ist es, mit dem sie nicht umgehen können und das ist auch die Quelle für viele Missverständnisse.

Diese Emotionalität herauszunehmen, das war auch der Grund für Lösungen anderer Trainer, nämlich neutrale Signale zu verwenden!

Dennoch verwechselst du meines Erachtens 2 ganz wesentliche Dinge:

Die Einsicht in ein Verhalten, die ich dadurch gewinne, dass ich über eine Situation nachdenke und dann die beste Lösung wähle … die darüber hinaus auch noch nicht einmal immer dieselbe sein muss

Und

Erfahrungen in bestimmten Situationen, die mich dazu ringen, eine gleichbleibende Reaktion auf immer denselben Auslöser zu zeigen. Weil nur durch diese eine Reaktion andere Konsequenzen, die ich als unangenehm oder noch schlimmer erlebt habe, vermieden werden können.

Das nennt man landläufig operante Konditionierung!!

Natürlich entsteht hieraus auch bei häufiger Wiederholung eine Art Automatismus!

Ob es sich wirklich um erlernte Hilflosigkeit handelt, wie Hans Georg schrieb, darüber müsste ich noch mal nachdenken, aber das eine schließt das andere vielleicht auch garnicht aus.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37430&goto=971849

Liebe Sabsi1

warte noch immer auf eine Antwort... oder wenigstens eine Absage, wenn Du keine Lust mehr hast. Habe Dir immerhin sehr ausführlich geantwortet und ich fände es einfach nett, wenn Du Dich wenigstens mal kurz äußern würdest ob Du noch an einer Diskussion interessiert bist... das wirkt sonst so, als hättest Du keine Argumente mehr... ??

Lieben Gruß

Klararissa

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Es war ja schon fast wieder in Vergessenheit geraten!

Danke Klararissa das Du diesen wunderbaren Thread wieder hochgeholt hast!

Somit weiter im Text! :kaffee:

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und ich warte immer noch auf Teil 2 deiner Ausführungen

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Uiuiuiui ...... :Oo

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