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Hundeforum Der Hund
carina 96

Gebärmuttervereiterung gut überstanden, aber noch sehr schwach. Bitte helft mir mit euren Ratschlägen!!!!!!

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo, Ihr Lieben, meine 13-jährige Goldi-Maus hat eine akute Gebärmuttervereiterung mittels Abtreibungsspritzen, AB und Schmerzmittel überstanden. Die Abschlussuntersuchung ergab, dass das Ultraschallbild der Gebärmutter sauber war, d.h. es war kein Eiter mehr erkennbar und die Blutuntersuchung ergab auch wieder fast normale Werte. Die akute Phase, wo es ihr so grottenschlecht ging, ist jetzt 12 Tage her, da hat sie auch ihre erste "Abtreibungsspritze" bekommen. Seit heute ist sie auch wieder untenrum sauber, sie hat keinen Ausfluss mehr. Sie bekommt aber noch Baytril und Synulox. Vom Wesen her ist die süße Maus recht munter, rennt mir oft hinterher und ist nun auch noch scheinträchtig, bzw. Scheinmutter, hat ein "Baby" (Quietschtier), das sie immer mit rumschleppt. Sie frißt wieder gut und trinkt wieder normal.

Doch meine Sorge: Sie will nicht laufen. Ist sofort, wenn wir unten auf der Wiese sind, kurzatmig, bleibt stehen, ist offensichlich noch sehr matt. Bin ich vielleicht zu ängstlich? Vielleicht ist es normal, dass man nach so einer schweren Krankheit (sie hatte ca. 2,5 bis 3 Liter Eiter in der Gebärmutter) noch matt ist? Könnten auch die AB daran "schuld" sein? Ich mache mir große Sorgen, dass ihr Herz unter der Krankheit gelitten haben könnte. Bitte gebt mir einen Rat oder nehmt mir meine riesige Angst. Braucht sie noch Zeit zum gesund werden?

Ich danke euch ganz lieb schon mal für eure Zeilen.

Carina und Fellnase Senta :winken:

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Hallo!

Ich würde ihr noch Zeit geben, um sich zu erholen. Ist ja schließlich nicht mehr die jüngste und hat einiges überstanden!

Aber ich glaube das "Baby" solltest du ihr wegnehmen (um die Scheinträchtigkeit nicht noch zu unterstützen).

Ich wünsche der Maus auf jeden Fall eine gute Besserung!

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(bearbeitet)

Hallo Entchen, danke für Deine schnelle Antwort. Du hast recht, sie hat viel durchgemacht und Gott sei Dank, durchgestanden. Sie braucht sicher noch Zeit. Liebe Grüße auch an Deine Fellnasen, Carina

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Stell Dir mal vor, Du hättest soviel Eiter im Körper gehabt. Das dauert seine Zeit, bis sie wieder einigermaßen fit ist. Sie hätte daran auch sterben können.

Warum hat sie eine Abtreibungsspritze bekommen? War sie trächtig? Mit 13???

Jede meiner Hündinnen hatte irgendwann eine Gebärmuttervereiterung. Ich hab dann aber gleich die Gebärmutter entfernen lassen. Bei Pearly wars ganz schlimm. Eitriger Ausfluss gg. 15 Uhr, um 16 Uhr sofort in die Sprechstunde. Innerhalb kürzester Zeit ging es ihr so schlecht, dass unser Tierarzt die Sprechstunde abbrach und nur eine sofortige Not-OP ihr Leben rettete.

Lass Deiner alten Maus alle Zeit die sie braucht, gibt ihr Liebe und Geborgenheit und nimm ihr unbedingt das Quitschie weg. Gute Besserung für die Oma.

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Es ist auch so: eine Hündin die gerade geworfen hat, trennt sich nicht von ihrem Nachwuchs. Wenn sie jetzt das Quitschi als "Welpe" ansieht, brauchst du dich nicht zu wundern, wenn sie nicht laufen will.

Nimm ihr das Quitschi weg und gib ihr auch sonst kein Spielzeug das sie als Ersatz ansehen könnte.

Sie wird noch eine Weile brauchen bis sie das alles überstanden hat.

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Liebe Bullibande, liebe Cimbria, ganz doll danke für eure lieben Zeilen. Senta war nicht trächtig, sie hat deshalb die Abtreibungsspritzen bekommen, da sie eine offene Vereiterung hatte. Der Eiter lief zwar schon raus von allein, aber es sollte und musste schnell gehen. Operieren ging nicht, weil Senta zu schwach war. Denn meine Haustierärztin hatte Senta 14 Tage lang auf Arthritis behandelt, weil sie nicht laufen konnte. In Wahrheit konnte sie nicht mehr laufen wegen des Eiters im Bauch. Die Ärzte der hiesigen Tierklinik haben ihr das Leben gerettet, nachdem ich Freitag nacht vor 13 Tagen in die Klinik für, im festen Glauben, senta stirbt. Wenn meine Haustierärztin Sentas Vereiterung gleich diagnostiziert hätte, wäre ihr Allgemeinzustand nicht so schlecht gewesen und sie hätte vielleicht notoperiert werden können. Zu dieser Ärztin gehe ich nicht mehr. Sie hat keinerlei Diagnostik gemacht. Erst in der Tierklinik wurde alles getan. Die dortigen Ärzte waren erbost über so viel verantwortungslosigkeit.

Aber jetzt ist es alles gut. Sie wird hoffentlich wieder gesund.

Ganz liebe Grüße an Euch und nochmals danke, Carina und die Omi Senta

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Oh, da drücken wir doch mal gaaaaaaaanz feste alle Daumen und Pfoten. :yes:

Das wird schon ne Weile dauern bis sie wieder fit ist. Das muss erst mal verkraftet werden. Und das Alter darf man auch nicht vergessen. ;)

Zu der TÄ sag ich lieber mal nix. Da könnten unschöne Worte mit raus kommen. :D:motz:

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Hallo Carina,

Ich will dir keine Angst machen,

aber wenn ich das hier lese sträuben sich mir die Nackenhaare !

Ich kann dir nur raten: Beobachte deinen Hund mit Argusaugen.

Vor zweieinhalb Jahren habe ich das mit meiner damals 9-jährigen Hündin durch.

Sie hatte eine Gebärmutterentzündung und meine Tierärztin wollt nicht operieren weil sie schon so alt war und leicht übergewichtig.

Sie hat sie mit Hormonen und Antibiothika vollgepumpt und für ein paar Wochen war auch Ruhe.

Wir hatten aber bald wieder das gleiche Problem, und wieder Medis ohne Ende.

Ich habe dann den Tierarzt gewechselt weil es ihr immer schlechter ging.

Der hat sofort einen Kastrationtermin mit mir vereinbart.

Den Termin haben wir nicht mehr geschafft, ihr ging es von Stunde zu Stunde immer schlechter,

sie wurde noch in der Nacht operiert.

Sie hat sich von der OP nie wieder erholt, da sie auch schon einen massiven Leberschaden,

durch die Entzündung im Körper, hatte.

Wir haben alles versucht um sie zu retten ! Sechs lange Wochen lang !

Am 06. 07. 2007 hat sie früh um halb drei den Kampf um ihr Leben verloren.

Mußte jetzt erstmal ne Runde heulen...........

Also pass auf deine Kleine auf und wenn es ihr Allgemeinzustand zuläßt,

solltest du vieleicht auch noch über eine Kastration nachdenken .

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Ich kann mich Irene nur anschließen.

Beobachte deine Hündin sehr gut, die Vereiterung kann nach der nächsten Läufigkeit wieder kommen.

Die Spritzen waren ganz sicher Hormonspritzen, ich denke es war Alizine und auch das Baytril ist nicht ohne.

Ich frage mich nur warum das andere AB auch noch.

Alles Gute für deine Hündin.

Ich habe vor 3 Wochen eine 3-jährige Hündin nach einer schweren Gebärutterentzündung gleich kastrieren lassen, sie hätte diese Nacht nicht mehr überlebt. Die Gebäumutter war auch offen und sie war antibiotisch abgesichert. Laut Antibiogramm auch das richtige AB.

Als der Bauch auf war, sahen wir, dass die Gebärmutter bereits am absterben war und als sie abgebunden und abgetrennt war hat sich schlagartig die Milz wieder verkleinert.

Liebe Grüße

Rosalie

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Ganz ehrlich? Wenn sich Deine Senta erholt hat, dann würde ich die Gebärmutter rausholen lassen. Bei einer so massiven Vereiterung ist das wirklich die beste Entscheidung.

Ich hab viele Jahre in einer großen Tierklinik gearbeitet und hab miterlebt, wieviele Hündinnen starben, weil zu lange mit Medikamenten rumgemacht wurde. Die Besitzer kamen oft erst 5 vor 12 und dann ist so eine OP ein immenses Risiko.

Irena hat es gut beschrieben und es tut mir sehr leid für sie, dass es auch bei ihrer Hündin so gelaufen ist. Aber leider passiert es immer wieder, weil entweder die TÄ mehrfach abkassieren wollen oder auch unfähig sind. Und viele HH hoffen zu lange auf ein Wunder das leider zu selten vorkommt.

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