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Huskyfan

Hund hat Angst vor Fliegen, Motten...

Empfohlene Beiträge

Hi!

Mein Großer ist von Natur aus eh ein wenig ängstlich und je älter (7) er wird, desto schlimmer wirds. Im letzten Jahr hat er eine Angst vor Marienkäfern entwickelt als wir einige davon im Schlafzimmer hatten. In diesem Jahr hat sich das allerdings deutlich verschlimmert: Sobald irgendein geflügeltes Tier in einem geschlossenen Raum auftaucht (draußen müssen die ihm schon recht nah kommen), ergreift er die Flucht. Er verzieht sich in die hinterste Ecke und hechelt wie verrückt.

Ein schönes Beispiel hatten wir vor 2 1/2 Wochen: Ich wurde davon wach, dass mein Hund hechelnd neben mir im Bett saß und mich immer wieder mit der Pfote angestubst hat. Ich dann also mit ihm raus (er musste natürlich nicht) und als wir wieder im Schlafzimmer waren hat er immernoch heftig gehechelt. Immerwieder hatte ich ihn auch im Bett sitzen. Irgendwann hat dann meine Hündin einen Hechtsprung hinter irgendwas her gemacht. Ich hab mich im Bett aufgesetzt und hatte prompt meinen Rüden hinter meinem Rücken (da hat er sich versteckt). Und irgendwann habe ich dann den Grund der ganzen Aufregung entdeckt: wir hatten eine harmlose kleine Stubenfliege im Schlafzimmer! Nachdem ich das Tier dann eingefangen und "entsorgt" hatte, hat sich auch mein Hund wieder beruhigt und konnte dann auch endlich wieder schlafen.

Bisher sieht es so aus, dass ich wenn wir schlafen gehen erst mal das Schlafzimmer absuche und alles fange oder erschlage was da nicht hin gehört - nur damit mein Hund schlafen kann (er hat nämlich auch schon ne ganze Nacht in der hintersten Ecke gesessen (unterm Bett sitzt ein Weberknecht) und sich nicht getraut die Augen zu schließen weil da doch so ein gefährlicher Marienkäfer im Zimmer war).

Hat vielleicht von euch jemand eine Idee, wie man ihm vermitteln kann, dass Fliegen, Motten, Käfer, Schnaken und Co völlig harmlos sind und man davor auch nicht die Flucht ergreifen muss?

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Hmm... doch so viele Antworten...

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Ist er vielleicht mal von einem fliegendem Tier so richig fies schmerzhaft gestochen worden?

Klingt schon lustig, tut mir leid, normal sind Hunde ja dieee Jäger und alles fliegt wird geschnappt und verfolgt, aber das der Hund reiß aus nimmt hab ich noch nie erlebt *schmunzel*

Und was ist wenn Du mal einen Marienkäfer auf die Hand nimmst und ihn anschauen lässt?

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Das wird schwierig. Vor allem werden die Fliegetiere nicht sehr kooperativ an einer Art Therapie sein.

Ich glaub auch, dass er sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat. Evtl. bringt so eine Scherzartikelfliege was, wenn Du die mal aufhängst und rumbaumeln lässt. Vielleicht mit etwas Leckerliduft.

Oder Du ziehst Dir mal ein Biene Maya Kostüm an. ;)

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Oder Du ziehst Dir mal ein Biene Maya Kostüm an. ;)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37534&goto=699618

...grööööööööööööööööööööööl....ich schmeiß mich weg....

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Mein großer (Galgomix) hat ebenfalls große Angst vor Fliegen. Allerdings ausschließlich vor Fliegen.. Bienen, Wespen und ähnliche interessieren ihn nicht!

Wenn er zeigt, dass er Angst bekommt, versuche ich ihn ruhig aber bestimmt aus der Situation raus zu holen und ihn zu loben, sobald er sich ablenken lässt.

Dazu muss man allerdings den richtigen Zeitpunkt abpassen, bevor der Hund in Panik gerät.

Rayò wird inzwischen ruhiger und schnappt meistens nur noch nach den lästigen Flüglern.

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Mein großer (Galgomix) hat ebenfalls große Angst vor Fliegen. Allerdings ausschließlich vor Fliegen.. Bienen, Wespen und ähnliche interessieren ihn nicht!

Wenn er zeigt, dass er Angst bekommt, versuche ich ihn ruhig aber bestimmt aus der Situation raus zu holen und ihn zu loben, sobald er sich ablenken lässt.

Dazu muss man allerdings den richtigen Zeitpunkt abpassen, bevor der Hund in Panik gerät.

Rayò wird inzwischen ruhiger und schnappt meistens nur noch nach den lästigen Flüglern.

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Hallo!

Meine Hunde haben beide Angst vor Fliegen, Motten + Co. - aber nur in der Wohnung!

Draußen wird fleißig nach allem geschnappt was vorbeifliegt - von wegen Angst!

Meine Border Collie Hündin wurde noch nie gestochen....bei meiner Mischlingshündin weiß ich es nicht da sie aus dem Tierheim kommt und schon etliche Vorbesitzer hatte. Wäre möglich das meine BC Hündin sich das Verhalten von ihr angeeignet hat - obwohl ich kenne viele BC die bei einer Fliege in Panik ausbrechen. Mir hat eine "BC-Fachfrau" gesagt es läge am Geräusch - die Fliegen summen ja und das sei gerade für den BC (derum einiges besser höhrt als andere Hunderassen) sehr unangenehm. Hmmm....ich bin mit der Erklärung nicht so ganz einig.....

:???

Wenn die BC am Vieh arbeiten gibt es eine Menge Fliegen...die interessieren aber keinen einzigen Hund! Niemals! Auch im Stall spielen Fliegen für die Hunde keine Rolle....nur in der Wohnung zeigt sich mein BC so doof wenn er eine Fliege oder Motte sieht/hört. Bin noch nicht dahinter gekommen warum das so ist :(

Jedenfalls ist meine BC Hündin nicht mehr in der Lage zu fressen wenn wir eine Fliege in der Wohnung haben- solch einen Stress hat sie! Anfangs hat mich das total aufgeregt und geärgert (ich füttere roh und kann das Futter dann immer entsorgen *grummel) inzwischen nehme ich es hin. Dann bekommt meine "dumme Nuss" eben nichts zu fressen und ich kippe den Napf eben in den Müll. Meine Mischlingshündin kann immer fressen *lach wenn auch mit eingezogenem Genick und auf hab acht! :D

LG,

Karen mit Bonny + Isa

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Hallo,

auch wenn ich das Schmunzeln einiger verstehen kann, so würde ich sowas durchaus sehr ernst nehmen. Offensichtlich hat ja eine Generalisierung statt gefunden, vom Marienkäfer auf alle möglichen Insekten und so eine Generalisierung kann natrülich bis ins "Unendliche" (naja zumindest könnte es irgendwann auch draußen sein, irgendwann sinds dann viellt. auch Flugzeuge etc.) fortschreiten. Umso umfassender die Angst ist desto schwieriger lässt sich dann aber daran arbeiten.

Wenn du aus Essen kommst, dann müsste doch Maria Hense (Warstein) machbar sein.

Ich fand sie bei einem Seminar zum Thema Angst gut und dort berichtete sie auch von der Arbeit mit einem Hund, der ursprunglich Angst vor Heißluftballons und später vor ALLEM (wirklich allem! auch die Uhr an der Wand) Rundem hatte.

Aufgrund der Entfernung wird ein regelmäßiges Training wohl kaum möglich sein, aber sie wird mit Sicherheit einige Ansätze haben, wie man dem Begegnen könnte.

Lg Tina

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edit by Tina

War doppelt

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