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Hundeforum Der Hund
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Mangelt es an Bindung? Hundehalter-Vergleich

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Perfekt ausgedrückt Anyanka :yes:

So seh ich das auch: Packt so ein Team für 4 Wochen auf´s Land, da wird sich was verändern.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37667&goto=693490

Hmm. Bei uns, sehr ländlich, wohnen z.Zt. Punks. Keine Hunde in unserer Straße hören so gut auf ihren Besitzer, wie diese.

Liebe Grüße

Melly

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Liegt wohl eher daran das sie einfach eine relativ natürliche Einstellung zum Hund haben und nicht versuchen ihn zu bestechen und zu betüddeln oder anzubinden ;)

Die Hunde tragen seltenst Leine , von klein auf an nicht, wenn die nicht folgen war es das. Das klappt nicht nur bei wild lebenden Hunden. Da rennt der Rudelbos auch nicht ewig rufend hinter seiner Meute her. Oder belohnt/besticht usw...

Gruß Iris

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Ich sehe da einen Zusammenhang mit der Umgebung. Eine Stadt ist von Menschen geprägt, der Hund anhand der Eindrücke überfordert, da orientiert er sich stark an seinem Halter. Würde man das gleiche Team aufs Land schicken sähe die Situation nach kurzer Zeit sicher anders aus.

Begegnungen hätten meiner Meinung nach einen ganz anderen Stellenwert als in der Stadt, da sie viel viel seltener wären und somit zu etwas besonderem würden.

Warum sollen die Hunde unsicher und überfordert sein, die sind so aufgewachsen und kennen meist nichts anderes. Hier in unserer kleinen Stadt ist die Beziehung zwischen den Obdachlosen bzw. Punkern auch nicht anders obwohl es fast Ländlich ist.

Die Hunde lernen meist schon von klein auf auf ihre Besitzer zu achten den wenn der Hund nicht zusieht bei seinem Besitzer zu bleiben hat er Pech gehabt und steht alleine da.

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Ich hab mal bei eienr niederschwelligen Anlaufstelle für Drogenabhängige gearbeitet und hatte daher engen Kontakt zu "solchen" Hundebesitzern.

Also schlecht geht es diesen Hunden bei denen bestimmt nicht. Denn bevor die Hunde nichts zu fressen bekommen, verzichten eher die BEsitzer auf ihr Essen. Die geben ihr letztes Hemd für ihre Hunde.

Und zu der Beziehung: wir wohnen hier ja eher etwas ländlich. Auch ist die Stadt nicht so groß und hat nicht diesen Großstadtcharakter. Die Hunde sind demanch meiner Meinung nicht mit den Eindrücken überfordert und suchen nur deswegen den engen Kontakt zu den Besitzern. Selbst im Park bleiben die immer in Sichtweite. Einer unserer Klienten wohnte außerhalb auf dem LAnd in einem Wohnwagen. Immer wenn er mit dem Fahrrad in die Stadt fuhr, lief der Hund ohne Leine nebenher. Und ab und zu ließ dieser auch mal seinen Hund für eine kurze Zeit bei uns im Kontaktladen, weil er einkaufen ging und der hund ja nicht in LAden mit rein durfte. Also wurde er bei uns geparkt. Delle saß dann immer vor der Türe und hielt Ausschau nach ihrem Herrchen. Und sie kannte das Personal sowie die anderen Besucher (klar, das würde die unseren wahrscheins auch machen, aber ich denke, wenn die Hunde das Umfeld schon so genau kennen wie Delle dies tat (waren schon seit JAhren BEsucher im Kontaktladen), dann würden unsere wahrscheins sich anders und beruhigter auftreten).

Also ich würde schon behaupten wollen, dass diese Hunde ein ganz anderes Verhältnis zu ihren Besitzern haben wie die unseren möglicherweise zu uns. Ich denke das hat so was von Rudelcharakter oder so was in der Art.

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Liegt wohl eher daran das sie einfach eine relativ natürliche Einstellung zum Hund haben und nicht versuchen ihn zu bestechen und zu betüddeln oder anzubinden ;)

Die Hunde tragen seltenst Leine , von klein auf an nicht, wenn die nicht folgen war es das. Das klappt nicht nur bei wild lebenden Hunden. Da rennt der Rudelbos auch nicht ewig rufend hinter seiner Meute her. Oder belohnt/besticht usw...

Gruß Iris
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37667&goto=693511

:yes: Ganz meine Meinung.

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Also bei der Erziehung meines Hundes hat mein Vater die Anleitung gegeben. Der meinte, der Hund müsse immer auf mich achten und ich solle nicht immer rufen. Genau das habe ich gemacht und siehe da, bei mir geht es auch ohne Worte. Mein Hund läuft vor und wenn jemand kommt. Kommt er zu mir oder schaut zu mir und ich gebe die Kommandos.

Also am Anfang tat ich mich damit schwer, ohne Leine und so......aber es hat geklappt. Mag wohl auch an der Sorte Hund liegen.

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Vielleicht liegt es daran, daß diese Halter mehr Zeit mit ihren Tieren verbringen?

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Och ich denke zuviele Eindrücke überfordern einen Welpen grundsätzlich, da tut er halt das Klügste was er tun kann, blendet den Trubel aus und schließt sich dem an der Ahnung zu haben scheint. Ist ja schließlich auf der Straße der einzige feste Bezugspunkt.

Der unbedarfte Umgang ist natürlich erstmal Ortsunabhänig, solange man den Menschen nicht gerade in eine Hundebuchbibliothek steckt. :Oo

Ich gehe allerdings jetzt auch nicht davon aus, daß sich was ändert wenn man wenn der Stadtbrunnen gegen den Dorfbrunnen tauscht. Dachte da eher an ein festes gesichertes Leben im Dorf. Da werden doch auch ganz andere Dinge als das bloße Überleben wichtig.

Die Zeit halte ich für nicht so wichtig. Es gibt genug Leute die den ganzen Tag Zuhause bei ihren Hunden sind und dennoch lässt da die Beziehung und/oder der Gehorsam zu wünschen übrig.

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Mal mein Eindruck:

Habe ja nun fast drei Jahre neben einem besetzten Haus gewohnt und hatte Hunde als auch Halter ziemlich gut im Blick.

Wenn man dann doch beobachtet wie diese Hunde teilweise erzogen werden und vor allem bestraft, wundert es mich nicht, dass solch ein Tier sich bedingungslos fügt.

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Das mit den Punks und ihren Hunden ist uns auch schon aufgefallen. Vielleicht liegt es an der Lebensauffassung allgemein, am Umgang mit dem Hund und gewiss auch am Zeitfaktor, den ein Punk mit seinem Hund verbringt.

Mein Mann hat mal Punks mit 3 Hunden an einer Kreuzung gesehen. Ein Fingerzeig und alle saßen sofort mustergültig. Ich weiß nicht wie Punks ihre Hunde erziehen, aber vielleicht frage ich demnächst glatt mal einen.

Interessant ist das Phänomen schon. Wie viele "normale" Hundehalter trainieren regelmäßig zum Teil nicht soo erfolgreich und bei den Punks und Ihren Hunden scheint das Gefüge zu stimmen, zumindest nach außen.

Mein Mann meinte auch, dass ein Punk für seinen Hund das letzte geben würde, was er hat. Insofern glaube ich auch, dass Punks in Hunden schon irgendwo Lebensgefährten sehen, die zur Gemeinschadft gehören.

Meistens ist es ja auch so, ddass Ounks zu mehreren und dann eben auch mit mehrren Hunden auftreten.

@noire: Welche Erziehungsmethoden hast Du beobachtet?

Darko´s Frauchen :-)

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