Jump to content

Schön, dass Du hier bist! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
darko2007

Wieviel muss sich ein Hund von einem fremden Welpen gefallen lassen?

Empfohlene Beiträge

Hallo an Euch,

ich war letztens mit Darko auf dem Hundeplatz. Sie lag ganz akurat im "Platz". Auf dem Hundeplatz liefen in ihrer unmittelbaren Nähe eine ältere Hündin und ein Mopswelpe (etwa 6 Monate)frei herum. Der Mopswelpe lief auf sie zu, knurrte sie an und bellte sie an.

Darko versteht sich mit 90 % aller Hunde würde ich mal so sagen aus der Erfahrung mit ihr heraus. Jedenfalls war ihr das aus irgendwelchen Gründen dann doch zu viel. Sie wollte auf ihn zustürmen. Ich hielt sie jedoch fest.

Irgendwann klappte es dann auch, dass der Mops zurück zum Herrchen lief.

Herrchen, Mops und die andere Hündin standen dann irgendwann auf dem Platz in unserer Nähe und der Mops giftete weiter etwas rum. Darkos Reaktion darauf war die gleiche wie vorhin, sie wollte unbedingt hin und das "klären". Ich bin mir nicht sicher was sie genau gemacht hätte, wollte es aber auch nicht darauf ankommen lassen.

Dann sagte das Herrchen vom Mops, dass sie das "abkönnen müsse", es "sei doch noch ein Welpe und der hat Welpenschutz".

Sie zeigten mir darauf wie man sie "maßregelt mit Leinenruck. Irgendwann lag sie ruhig daneben.

Meine Frage ist nun, ob das wirklich so ist erstens mit dem Welpenschutz, dann ob sie sich das wirklich gefallen lassen muss und drittens ob solche Leinenrucke da wirklich notwendig sind. Ich habe außerdem immer wieder gelesen, dass dieser Welpenschutz nur innerhalb des eigenen Rudels gilt.

Vielleicht ist es dabei noch wichtig zu wissen, dass Darko in unserem Urlaub problemlos an bestimmt 50-60 sie angiftenden kleineren Hunden mit uns vorbei gegangen ist, auch am Hundestrand wich sie jeder Konfrontation aus. Sprich, rannte ein Hund knurrend, bellend auf sie zu, ging sie einfach weiter.

Ich denke irgendwo auch, dass ein Hund nicht mit jedem Hund "können " muss und dass es auch Sympathie und Antipathie unter Hunden auf den ersten Blick quasi gibt.

Ich bin da momentan etwas verunsichert, zumal ich Darko sonst ausschließlich mit Motivation und positiver Verstärkung erziehe. Wie seht ihr das?

Darko´s Frauchen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mittlerweile wissen wir doch, dass es Welpenschutz nur innerhalb des eigenen Rudels gibt. ;)

Wieso sollte ein Terrorzwerg ungestraft nerven dürfen?

Lernt er dadurch, wie man sich richtig verhält? :Oo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die Sache mit dem Welpenschutz ist ein Ammenmärchen, dieser gilt höchstens im eigenen Rudel und selbst da werden Welpen gemaßregelt. Der ältere Hund muß das Recht haben die kleinen Fellmonster in ihre Schranken zu weisen.

Zum anderen erziehe ich meine Hunde auch nur mit positiver Verstärkung, ohne Leinenruck und anderen Schwachsinn. Mach also weiter so und laß Dich nicht verunsichern!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Huhu,

mit 6 Monaten ist der "Welpe" kein Welpe mehr,sondern ein Junghund!

Welpenschutz besteht ausschliesslich nur im eigenen Rudel, wobei Welpen auch bei anderen Hunden eine gewisse "Narrenfreiheit" geniessen.

1. hätte ich sie das selbst klären lasse

2. du solltest auf dein Bauchgefühl hören

3. Leinenruck von Trainern vermittelt, ein absolutes No-Go!

4. deine Hündin muss sich dieses "anpöbeln" nicht gefallen lassen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Huhu :winken:

ich bin auch der Meinung, das der Mops absolut kein Welpe mehr ist.

Wenn Du merkst, das Darko von den anderen Hunden schon leicht genervt ist, dann hilf ihr doch einfach.

Stell Dich dazwischen und wehre den Nervzwerg ab. Ich nehm die kleinen Stinker dann auch mal am Halsband und liefer sie bei Frauchen oder Herrchen ab. Nicht jeder Hund darf sich alles erlauben, auch nicht ein vermeindlicher Welpe.

Meine Kleine mag auch absolut keine Welpen....da schreite ich schon im Vorfeld ein. Ich will sie nicht unnötig in diese Streßsituation bringen.

Das mit dem Leinengerucke wäre für mich ein Grund mit der Trainerin mal ein ernstes Wörtchen zu Reden....was lernt der Hund denn dabei ?

Hat es sich noch nicht bis zu ihr rumgesprochen, das es mitlerweile andere und bessere Erziehungsmethoden gibt, als das bereits "mittelalterliche" Leinengerucke.

e015.gif

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Auf solche Ideen kommen auch nur recht dumme Junghunde ;) Nehme an Herrchen ist daran nicht unschuldig.

Ich kann dir sagen was jeder meiner Drei mit dem Zwerg gemacht hätte, sie hätten ihn mal kurz aber eindrucksvoll hingelegt und das obwohl meine 3 kein Problem mit Welpen/Junghunden haben.

Nur unverschämte Zwerge bekommen gleich mal die Flügel gestutzt.

Ich frage mich nur, wie man auf die Idee kommt erwachsene Hunde müßten sowas über sich ergehen lassen? Frag Herrchen demnächst mal was er wohl tut wenn fremde Kinder anfangen ihn anzuspucken und zu treten. Bleibt er dann auch ganz ruhig da liegen und lächelt nett? Der Mops hat genau das getan, nichts anderes.

Gruß Iris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Guter Vergleich ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

So manchmal kann man echt nur noch den Kopf schütteln über so viel Blödheit!! Der Mops war kein Welpe sondern ein pöbelnder Halbstarker, Leinenruck ist eh ein No Go, und was den Welpenschutz betrifft: Vom Verhaltensprogramm her gesehen sind Hunde darauf ausgerichtet, im engen Verband (= Rudel) mit verwandten Tieren zu leben. Der Nachwuchs innerhalb des Rudels ist somit auch "Verwandtschaft" und damit vor Aggressionen weitgehend geschützt - wobei selbst die in diesem Alter und bei diesem Verhalten mal eine eingeschenkt bekommen würden.

Aber nicht nur, dass alles was "rudelfremd" ist bei Wölfen sowieso auf der Abschussliste steht, und es ohnehin schon eine gewaltige Anpassungsleistung der Hunde ist, sich mit fremden Artgenossen ohne weiteres verstehen zu können; es gibt auch genügend Hündinnen die der Ansicht sind, auf der Welt hat nur Platz zu sein für eine Art von Welpen, nämlich die eigenen! Alles andere ist im Zweifel Konkurrenz und muss damit vernichtet werden... Nicht schön, wenn man so eine Hündin hat, aber diese ist keineswegs verhaltensgestört, und oft sind diese Hündinnen selbst sogar wunderbare Mütter! Also gerade mit Hündinnen und Welpen wäre ich ohnehin erst mal vorsichtig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sowohl bei dem Ammenmärchen Welpenschutz als auch bei dem Thema Leinenruck stellen sich mir die Nackenhaare hoch.

Zu beidem kursiert allerhand Blödsinn. Alexandra hat es umfassend aufgezählt.

Ein Trainer der Leinenruck zur Maßregelung verwendet ist ein NO GO !!!

Ein Junghund der sich so benimmt wie der Mops ist einfach unerzogen im hündischen Sinn.

Hör auf dein Bauchgefühl.

LG

Claudia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Dann sagte das Herrchen vom Mops, dass sie das "abkönnen müsse", es "sei doch noch ein Welpe und der hat Welpenschutz".

Mit der Einstellung seines Herrchens wird dieser Hund früher oder später große Probleme bekommen. Anstatt über Erziehung nachzudenken wird alles damit entschuldigt das es ja noch ein Welpe sei ...

Das sich das Märchen vom Welpenschutz so hartnäckig hält ist mir völlig unverständlich.

Wollt ihr wissen wie Tweety auf solche Jung-Rüpel reagiert ?

Sauer.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Suche Wurfgeschwister oder andre Welpen aus Obersulm ( wichtig! )

      huhu, ich suche wurfgeschwister von meiner hündin ( laut angabe der züchterin geboren am 18.01.2016 ) oder gerne andre die dort einen hund gekauft haben. die zucht heisst goldschätzle vom heuchelberg, das sind die golden retriever und dort werden auch labradore angeboten unter dem zwingername ,,majestic beauty`s of inesmore,, ich möchte erst warten ob noch jemand von dort einen hund hat und dann sagen worum es geht. ist wichtig.

      in Hundewelpen

    • Ängstlicher Hund gegenüber von fremden Menschen und aggressiv gegenüber Hunde

      Hallo, ich habe mir meinen Labrador Mischling Rüden mit dem Alter von 9 Monaten (heute ist er 1 Jahr 2 Monate) aus dem Tierheim geholt. Grundsätzlich ist er ein toller Hund, gäbe es da nicht diese 2 Probleme... Einerseits ist er ein sehr ängstlicher Hund. Dies äußert sich z.B. wenn sich irgendetwas bewegt, zum Beispiel hatte er anfangs total Angst vor dem Grill, da sich die Abdeckplane bei Wind bewegte. Da hat er sich eine Zeit nicht mehr auf die Terrasse getraut (das haben wir nun soweit im Griff). Er ist auch ängstlich gegenüber fremden Menschen. 
      Haben wir Besuch, klären wir diesen erst mal auf, er solle den Hund nicht direkt anschauen bzw. ihn gleich angreifen oder streicheln. Unser Hund tritt dann auf die Person zu und wir beobachten wie er sich verhält. Sieht alles gut aus darf der Besuch ihn dann auch gerne streicheln, was er auch sehr genießt. 
      Ist ihm der Mensch nicht sympathisch, schicken wir den Hund auf seinen Platz, dann haben wir auch meistens ruhe. So funktioniert es daheim ganz gut. Nur draußen siehts schon wieder anders aus. 
      Mein Hund ist generell gegenüber fremden misstrauisch, mit ausreichend Abstand können wir in 9 von 10 Fällen an anderen Menschen normal an kurzer Leine vorbei gehen. Manchmal hat er jedoch wieder einen Ausreißer und er bellt und knurrt die Person an. Oft versucht er diese dabei auch anzuspringen. Wir warnen deshalb auch jeden vor, das der Hund es nicht mag wenn er angegriffen wird, jedoch ists heute in unserem Wohnhaus trotzdem passiert. 
      Eine Nachbarin hat ohne zu fragen ihm einfach auf den Kopf gegriffen, bevor ich überhaupt reagieren konnte hatte mein Hund schon nach ihr geschnappt. 
      Zum Glück ist nicht viel passiert, eine Wunde war nicht da, aber ich fürchte ein blauer Fleck wird es trotzdem. Ich schätze die Situation auch so ein, das sich mein Hund bedroht gefühlt hat.
      Mich hat das natürlich total geschreckt. Ich passe immer gut auf, aber eine solche Situation kann trotzdem wieder passieren, was mir ehrlich gesagt angst macht.   Ein weiteres Problem, mein Hund reagiert auf gewisse andere Hunde, im speziellen auf Rüden oft sehr aggressiv.
      In der Nachbarschaft gibt es ein paar, die er garnicht leiden kann. Sobald er diese sieht und nur noch eine gewisse Distanz zwischen ihnen ist, rennt er gegen die Leine und beginnt richtig zu knurren. 
      Er macht das nicht bei jedem Hund, meistens wissen wir sehr schnell ob er nun gleich wieder das Verhalten zeigt oder nicht. 
      Mit Weibchen haben wir ihn bereits zusammen gelassen, da hatten wir kein Problem.
      Mit unserem Trainer haben wir auch schon versucht das Problem anzugehen, Augen zu und durch ists bei ihm nicht. Das einzige mit dem wir da bisher erfolg hatten, war mit einer großzügigen Distanz stehen bleiben und ihn sitzen lassen. Je nach Distanz bleibt er dann brav sitzen und macht nichts, das belohnen wir natürlich. Es ist aber nicht immer möglich beim Gassi gehen so viel Abstand zu halten (aktuell gehen wir ca. 10 Meter zur Seite). Uns haben auch schon viele angesprochen, das sie ähnliche Probleme mit ihrem Rüden hatten, als dieser noch so jung war. Ich glaube nur vor nichts kommt nichts. Einfach so wird sich das auch nicht im Alter geben. Dazu möchte ich auch noch sagen, mein Hund wurde nicht kastriert und wir habe es auch nicht vor. Ich denke eine Kastration löst keine Probleme.   Mich würden dazu einfach eure Meinungen und Erfahrungen interessieren.    

      in Aggressionsverhalten

    • arte Re: Per Mausklick zum Welpen

      Lief gerade bei arte und ist jetzt in der Mediathek: Re: Per Mausklick zum Welpen Das mafiöse Online-Geschäft mit der Ware Hund   https://www.arte.tv/de/videos/073399-042-A/re-per-mausklick-zum-welpen/   Beschreibungstext:   Keine Angst vorm Ansehen des Beitrags; es werden keinen schrecklichen Zwinger oder Ähnliches gezeigt.

      in Hundewelpen

    • Welches Welpen Erziehungsbuch?

      Hallo liebe Hundefreunde, ich bin auf der Suche nach einem Welpen Erziehungsbuch. Ich hatte als Favorit das Welpen Praxisbuch von Katharina von der Leyen. Doch in einem ihrer älteren Bücher soll sie als Erziehungsmaßnahme das Schütteln im Nacken empfohlen haben. Vielleicht ist das aber in ihren neueren Werken auch schon auf neusten Wissensstand... denn wir alle wussten früher auch nur das was Gang und Gebe war, und im Nachhinein habe ich erschreckenden Methoden vertraut.  Dann dachte ich, eventuell von Martin Rütter das Welpen Training. Allerdings soll er sich in diesem Buch sehr viel auch mit der Thematik Züchter und wo wie Welpen kaufen beschäftigen und wenig Praxis Tipps haben.... ich suche ein Buch das mich begleitet wenn ein Welpe ein zieht. Wie gestalte ich die erste Nacht, die ersten Tage? Wie beginne ich wann mit welchem Training/ Komando ohne den Welpen zu überfordern? Wie baue ich von Anfang an eine gute Bindung auf und kann meinen Welpen zu einer ausgeglichenen fröhlichen Persönlichkeit entwickeln? Wer von euch hat sich schon durch den Dschungel an Büchern gekämpft und kann was brauchbares empfehlen? Ich bin kein Hunde Anfänger. Aber in den letzten Jahren habe ich immer Senior Hunde adoptiert und einen schönen Lebensabend bereitet. Deshalb wollte ich mein Wissen nochmal auffrischen, falls ein Welpi bei uns einziehen sollte... ( ich und mein Partner schauen uns gerade im Tierschutz um und suchen von 3 Monaten bis 3 Jahre )   und weil ich schon beim Thema Bücher bin: kennt jemand das Buch  Die zweite Chance. Von Katharina von der Leyen? Ist das vernünftig und mit Verstand?   Ich wünsch euch einen schönen Abend und bis dann🙋🏻‍♀️

      in Hundefilme / Reportagen & Hundebücher

    • Verlustängste meines Welpen

      Hallo, ich hatte meinen Welpen mal n ganzen tag im Arm seit dem ist er verdammt anhänglich!ich muss in die Schule,wenn ich gehe, schreit er voll:( was soll ich machen?  😣

      in Hundeerziehung & Probleme


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.