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Baroness

Problem: Autofahren

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Ich hab ja schon mal von Dina (sie hat jetzt einen Namen, endlich ;) ) erzählt. Sie wird auf knapp ein Jahr geschätzt und kommt aus Spanien.

Da wir viel Autofahren werden, schon allein wegen Tierarztbesuchen, ist es mir wichtig das es ihr dabei gut geht, doch momentan sieht das nicht so aus. Vielleicht liegt es auch an daran, dass sie bei der Überfahrt von Spanien bis nach Deutschland 10 Stunden in einem engen Käfig verbringen musste, aber sobald wir länger als eine viertel Stunde Autofahren übergibt sie sich und das auch mehrmals. Auch beim Einsteigen ins Auto zeigt sie Scheu, da hilft auch kein leckerlie, keine Spielgefährtin oder anderes...

Habt ihr vielleicht auch Erfahrungen damit? Ist es einfach nur eine Gewöhnungssache und man sollte immer ein bisschen mehr fahren, bis sie es sozusagen verkraftet? Oder bleibt das so?

Liebe Grüße

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Amy hat Autofahren GEHASST als ich damit angefangen hab, das mit ihr zu üben.

Gespuckt hat sie zwar nie, aber geweint, dass es einem das Herz zerreißt.

Ich hab sie dann erst zu Hause an ihre Transportbox gewöhnt, und dann das Einsteigen ins Auto eingebunden, als ihr klar war "Box - is was tolles".

Dann sind wir erst nur ne Runde im Hof gefahren und dann einmal zum den Block, ect... Immer minutenweise gesteigert. Als wir bei ner halben Stunde angelangt waren, wars plötzlich kein Problem mehr, heute liebt sie Autofahren :)

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Bei meinem anderen Hund war es genauso.

Heute habe ich sogar Probleme sie wieder aus dem Auto rauszubekommen :D

Ich fahre jetzt schon immer mal zur Hunderunde in den Wald und das geht auch schon, aber man merkt, dass es ihr nicht sonderlich gefällt...

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Ich würde nicht rumtüdeln, sondern das "Nichtgefallen" ignorieren, hernach bestärkst du sie fürs Leise sein.

So lernt sie, rumjammern lohnt nicht, aber wenn ich brav bin, dann ist Autofahren toll ;)

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Also ich heb sie immer ins Auto rein und dann wird sie ordentlich belohnt. Und während der Fahrt ist sie eigentlich auch lieb, also sie bleibt nicht in Ruhe und muss sich die ganze Zeit bewegen. Sie weint auch nicht oder so, nur irgendwann fängt sie an zu würgen auch. Deshalb gebe ich ihr auch vor längeren Autofahrten nichts zu fressen, aber dann passiert trotzdem das gleiche...

Während der Fahrt wird sie auch bestätigt, wenn sie sich zum Beispiel hinlegt oder sich setzt und ich rede ihr immer gut zu...

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Chicco hatte von Anfang an eine Transportbox im Auto. Nur war es bei ihm der Fall, das das Auto in den ersten 4 Wochen zu seiner "Wohnung" war ( ich hatte meinen Hund gerade mal eine Woche, da musste meine Tochter für fast 2 1/2 Wochen ins Krankenhaus ).

Vielleicht solltest Du zwei gleiche Transportboxen kaufen. Die eine Transportbox stellst Du in die Wohnung als "Rückzugspunkt" ( meiner hat dafür einen großen Katzenkorb ) und den anderen im Kofferraum ins Auto. Wenn er sich an das Schlafen in der Box gewöhnt hat kannst Du ihn zwischendurch auch mal in der Transportbox im Auto schlafen lassen ( bitte dabei nicht das Auto in der prallen Sonne parken :D ). Das Spielchen wiederholst Du so lange bis er problemlos in die Transportbox im Auto steigt und auch dort sein "Schläfchen" hält. Hast du diese Hürde geschafft, kannst Du das Auto mitsamt dem Hund auch mal umstellen ( z. B. aus der Garage unter ein schattiges Plätzchen vor dem Haus ).

Erst wenn alles problemlos klappt und ihr alle das ganze als "Alltag" seht, kannst Du anfangen kurze Strecken mit ihm zu fahren ( z. B. einmal um den Block ).

Das ganze hört sich kompliziert an und der Erfolg stellt sich meistens erst nach 2 - 3 Monaten ein. Und man muss dabei auch konsequent sein und die Zeit im stehenden Auto täglich verlängern, aber schließlich habt ihr dann auch die nächsten 10 Jahres etwas davon. :)

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Wenn sie sich die ganze Zeit im Auto bewegt, dann fühlt sie sich nicht wohl (hast du ja schon erkannt).

Hat sie denn nen Lieblingsteil? Irgendne tolle Decke oder nen Kuscheltier oder so was in der Richtung?

Wie sieht denn die Sicherung aus? Box oder Gurt? Vielleicht liegts daran, dass sie nicht stillliegt, dass ihr übel wird. Wenn ich Bus fahre, wird mir auch schlecht, wenn ich rumlaufe...

EDIT: Ich würde Hundi nicht ständig zutexten, so treibst du sie ja immer wieder auf, wenn sie sich ablegen würde. Zu Hause schickst du sie ja auch nicht auf ihren Platz und fängst dann an sie vollzutexten und erwartest, dass sie liegen bleibt, oder?

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Eigentlich wollte ich sie nur beruhigen wenn ich mit ihr rede.

Sie ist mit einem Gurt befestigt, weil in die Hundebox geht sie gar nicht. Hat usn aber auch schon die Vermittlerin gesagt, da sie ja die ganze Zeit von Spanien bis hierher in einer kleinen Box verbracht hat, hat sie davor richtig Angst und da quietsch sie auch.

Und wenn das Auto steht bleibt sie auch liegen und sieht eigentlich relativ entspannt aus, weil ich leg sie immer ins Auto, wenn ich zum Beispiel im Garten arbeite oder so. Also sie muss mich sehen können, sonst dreht sie auch am Rad. Aber das liegt vermute ich an den Verlustängsten, weil sie ja noch niemanden hatte. Ich trainiere sie jetzt auch im alleine Zuhause bleiben und da schafft sie schon drei Stunden.

Imoment hat sie noch kein Lieblingsteil, sie findet alles toll. Also ihre Hundedecke, ihr Spielzeug... sie ist auch noch so neugierig, weil sie das alles noch nicht kennt. Aber wenn man sie ins Auto locken will schlägt gar nichts an, obwohl man sie mit ihrem Ball zum Beispiel sonst überall hin locken kann

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Also ich seh das so, dass du sie mit dem Reden in ihrem Unruhgsein bestätigst. Ich würde das lassen.

Hört sich jetz hart an, aber in letzter Konsequenz is es nun mal so:

Du bist der Boss, und wenn du beschließt, dass jetz Schicht im Schacht ist und der Wuff sich hinlegen soll und jetz wird ne Runde Auto gefahren, dann is das eben so. ;)

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Okay ich werds versuchen... Vielen Dank erstmal für die Hilfe. Berichte dann von Neuigkeiten ;)

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