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Hundeforum Der Hund
Hova

Egoistische Motivation für Zweithund?

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Hallo zusammen

Ich bin mir schon seit ein paar Monaten am überlegen, ob ich mir ev. einen Zweithund holen soll. Juma ist ein so supertoller und unkomplizierter Hund, dass ich mich – so blöd es auch klingen mag – manchmal direkt ein bisschen unterfordert fühle. Da er bereits 9 Jahre alt ist, ist er auch nicht mehr soo fit und stundenlange Spaziergänge oder anstrengende Aktivitäten auf dem Hundeplatz liegen nicht mehr drin. Aus diesem Grund wünsche ich mir manchmal, einen zweiten Hund zu haben, der etwas aktiver ist.

So wie ich Juma einschätze, bräuchte er zu seinem Glück allerdings definitiv keinen Kumpel. Er ist zwar sehr verträglich mit anderen Hunden (Hündinnen wie Rüden) und freut sich immer, wenn wir auf dem Spaziergang Artgenossen treffen, aber wenn er den anderen Hund dann mal beschnüffelt hat, lässt sein Interesse sehr schnell nach und spielen tut er nur ganz selten. Ich hatte bis jetzt zwei Hunde (1x Hündin und 1x Rüde) für ein paar Stunden bei mir zu Hause und Juma hat beide problemlos akzeptiert. Wirklich gefreut hat er sich aber nicht über sie und ich hatte das Gefühl, dass er froh war, als sie wieder gingen und er wieder seine Ruhe hatte.

Ich hätte zwar wirklich gerne einen zweiten Hund, aber zugleich habe ich auch ein schlechtes Gewissen, weil meine Gründe dafür rein egoistisch sind. Ich denke nicht, dass es zwischen den Hunden gross zu Aggressionen käme, sofern der Zweithund auch verträglich ist, aber vielleicht würde sich Juma zurückgesetzt fühlen? Er ist ziemlich anhänglich und schmusebedürftig und ich weiss nicht, wie er es finden würde, mich mit einem zweiten Hund teilen zu müssen… Wirklich aktuell ist das Thema zwar noch nicht, da ich zuerst einen Job und eine Wohnung finden muss, in der ich überhaupt zwei Hunde halten dürfte, aber ich mache mir halt doch schon Gedanken…

Was meint ihr dazu? Würdet ihr einem älteren, zwar verträglichen, aber nicht „artgenossenverrückten“ Hund einen Zweithund vor die Nase setzen? Findet ihr meine Gründe für einen Zweithund legitim? Was war bei euch die Motivation für einen zweiten Hund?

P.S.: Einen Welpen würde ich mir definitiv nicht anschaffen (die findet Juma furchtbar nervig), sondern, wenn überhaupt, einen bereits erwachsenen, 1-5jährigen Hund.

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Mach!

Egoismus ist sowieso der einzige Grund, warum wir Menschen Hunde haben :D

Und wenn du sportlich aktiv sein willst, dann ist das doch okay!

Solang der Mensch zwei Arme mit Händen dran hat, kann er auch zwei Hunde gleichzeitig knuddeln, oder? ;)

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Hm bei mir ist es so ich wollte schon immer einen zweiten Hund aber als ich noch daheim gewohnt habe mit Rambo wollte es meine Mutter nicht.

Und als ich ne eigene Wohnung hatte war Rambo zu alt ich wollte es ihm nicht zumuten einen Welpen zu holen.

Rambo ist jetzt leider tot.

Ich habe wieder einen Hund 9 Monate alt und will mir auch einen zweiten holen aber erst wenn Benji fertig erzogen ist und um die 2 Jahre alt ist.

Dann will ich einen zweiten das Benji einen spielkameraden hat und nicht alleine ist wen ich arbeiten geh.

Und weil ich es schön finde einen zweiten Hund zu haben und es mir rießen Spaß macht mit Hunden zu arbeiten ( Hundeschule u.s.w )

Und es auch besser ist meiner Meihnung nach wenn es zwei sind da Hunde Rudeltiere sind

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Solang der Mensch zwei Arme mit Händen dran hat, kann er auch zwei Hunde gleichzeitig knuddeln, oder?

Da hast du recht, Winnie :) .

Vielleicht sollte ich es mit einem Ferienhund mal für ein paar Tage testen? Dann würde ich es ja merken, falls Juma über den Kumpel unglücklich sein sollte...

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Der Beitrag hätte nahezu 1:1 von mir sein können.

Mir geht es ganz genau so, nur dass ich noch ein paar Motive hinzu fügen möchte, da mein Hund ja auch quasi mein Kollege bei der Arbeit ist.

Was mich zu meiner momentanen Erkenntnis gegen den Zweithund gebracht hat, habe ich aus organisatorischen Überlegungen gewonnen.

- Einen großen Hund zu Freunden in Pflege zu geben, weil irgendetwas unvorhergesehenes geschieht, ist kein Thema. 2 sieht da schon anders aus.

- Einen großen Hund in einem relativ großen Kofferraum auch mal für 2 Stunden zu parken, während ich Termine habe, wo er nicht dabei sein kann, kein Thema, aber 2, die sich nicht unbedingt zum Kuscheln gern haben, schon.

- Einen großen Hund nehme ich zum Essen, auf Feiern, wasweißich wo überhall mit hin, tue ich das auch mit 2 Riesen?

- Ich bin regelmäßig zu Fortbildungen oder auch mal so in Hotels, mein Hund ist da anhand seiner Größe oft ein Ablehnungsgrund. 2 große Hunde... noch viel eher. Dasselbe gilt für Ferienhäuser etc.

Mein Hund zieht sich von uns zurück, wenn hier ein Pflegehund ist, er sucht seine Ruhe und zeigt das auch sehr deutlich in seiner Stimmung, wie "toll" er diese Besuche findet.

Ich verdanke meinem Bären sehr viel und glaube, dass ich streckenweise einfach organisatorisch überfordert wäre, was sich dann negativ auf meine Führungsqualitäten auswirkt. Daher bin ich momentan beim klaren Nein.

Du schreibst selbst, dass Du erst einige organisatorische Dinge für Dich lösen musst, bis Du Dich entscheiden kannst. Mach Dir eine Liste mit sachlichem Pro und Contra. Emotionales und schlechtes Gewissen würde ich da mal raus lassen.

Manchmal denke ich auch, ach warum immer nur vernünftig und rational denken, ich WILL aber... und ich weiß auch, dass ich dann mit den Gegebenheiten irgendwie fertig werden würde, nur wenn alles gut läuft, so wie es JETZT ist, was kann man eigentlich mehr wollen?

Gegen Unterforderung hilft vielleicht auch eine ehrenamtliche Aufgabe im Tierheim oder für Menschen, die ihre Hunde nicht regelmäßig auslasten. Nimm doch einfach regelmäßig einen oder mehrere Hunde zum Arbeiten mit auf den Platz, die nicht so viel beschäftigt werden und wo die Besitzer froh sind, wenn jemand etwas mit ihnen macht. Zumindest als Zwischenlösung um zu testen, wie es Dir in den Alltag passt, wäre das ja mal eine Idee, oder?

Ich habe mir zu diesem Zweck das Projekt mit der Hündin der MS-Kranken an die Backe genagelt, wo ich mich wirklich nach Kräften austoben konnte. 2x die Woche und schon war die "Unterforderung" passé.

LG Anja

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Schließe mich Winnie an... ist nicht Hundehaltung an sich rein egoistisch?!

Die Punkte die Anja aufgezählt hat, waren in meinen Überlegungen auch wieso ich keinen Zweithund wollte.

Als der Zweithund dann überraschenderweise doch da war, gab es keine probleme bei diesen Punkten.

Habe bisher keine Probleme gehabt zwei Hunde unterzubekommen.

Auch ich bin viel auf Achse und auch da gab es bisher keine Probleme mit Hotels etc.

Festo, mein älterer Rüde ist eigentlich auch ein kleiner EInzelhund... überlege mir öfter ob er das nicht besser findet.

Aber seine Arwen liebt er völlig und ich glaube sie ist auch diejenige die ihn auf Trab hält.

Gerade bei einem älteren Hund finde ich, dass der jüngere Zweithund ihn fit hält.

Weißte wie ich meine?

Ganz ehrlich.. ich würde mich an deiner Stelle für den Zweithund entscheiden.

Für mich persönlich wäre es dann auch schon ein Nachfolger auf eine gewisse Art und Weise, auch wenn man zu dem Zeitpunkt noch nicht darüber denken will

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Ich würde mir keinen Zweithund zulegen. Felix ist auch ein älterer Herr, der mit anderen Hunden gut zurecht kommt. ABER, ich merke, dass er sich oft auch mal zurückzieht, gerne seine Ruhe hat, sich im Alter noch mehr auf mich fixiert hat. Ich will voll und ganz für ihn da sein. Da würde ein zweiter Hund nur stören.

Hinzu kommt noch, dass ich, ganz ehrlich, nicht gerecht sein würde. Egal was passiert, warum es vielleicht zwischen den Hunden zu Differenzen kommt, ich würde IMMER zu Felix halten. Felix würde IMMER mehr Aufmerksamkeit, Zuneigung etc. bekommen.

Das will ich einem zweiten Hund einfach ersparen und Felix sowieso.

Er reicht mir voll und ganz.

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(bearbeitet)

Hunde merken aber auch sehr wohl, ob der Hund bleibt oder "nur zu Besuch" ist. Mein Rudel geht mit Gästen GANZ anders um, als mit neuen Mitgliedern und sie wissen das in den ersten Sekunden!

Hunde sind Rudeltiere, somit bin ich erstmal gegen Einzelhunde, gerade wenn ich seh wieviel Minimalmimik sie im Umgang mit Artgenossen verlieren oder verloren haben.

Ist es daher nicht egoistischer nur einen Hund zu halten ;)

Nein, im Ernst, ist ne Philosophiefrage klar. Ich hatte nie einen Hund, und werde niemals nie nur einen halten. Der Schritt zum zweiten ist aber definitiv der schwerste!

Ich kenne keinen Hund, der es mit einem zweiten Hund schlimm fand, solange Mensch strukturgebend und willensstark an die Sache geht,

weiß ich selber nicht, wo die Reise hingehen soll, kann es für alle Beteiligten nur unbefriedigend sein.

Natürlich hängt es auch von den Individuen ab, das will ich gar nicht bestreiten, aber wenn der Wunsch so stark ist, dann sollte man es machen, denn dann klappt es auch.

ich habe mir sofort zwei TS-Hunde geholt, beide unterschiedlich wie Tag und Nacht, es war eine regelrechte Hassliebe und ich habe all die Kuschelbilder der anderen so beneidet. Habe nicht nur einen Tag geweint, ob dieser beiden Hunde.

ABER heute sind sie genial und ich einfach nur glücklich!

Trau dich, es kann ne harte erste Zeit werden, aber es lohnt sich

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Wobei ich es schon richtig finde, dass man nicht ganz egoistisch nur nach den eigenen Bedürfnissen schaut, sondern sich ganz explizit Gedanken über das Wohl und auch den Willen des Ersthundes macht.

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Wobei ich es schon richtig finde, dass man nicht ganz egoistisch nur nach den eigenen Bedürfnissen schaut, sondern sich ganz explizit Gedanken über das Wohl und auch den Willen des Ersthundes macht.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=37788&goto=696617

DAS stimmt, die Konstellationen sollten schon passen

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      in Hunderudel


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