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Hundeforum Der Hund
amathia

Rüde knurrt Besitzer anderer Rüden an - kennt das jemand?

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Hallo allerseits!

Bin auf dieses Forum gestossen, und bei so vielen Mitgliedern gibt es vielleicht jemanden, der mein Problem kennt.

Mein Rüde(Mix,35kg) knurrt ganz speziell zwei andere Hundebesitzer an. Beide sind Freunde, und beide haben einen Rüden, mit dem meiner eine "Geschichte" hat. Mir erscheint es, als übertrüge mein Dicker vielleicht ungeklärte Verhältnisse mit dem Hund einfach auf den dazugehörigen Mensch.

Musste jemand von euch schonmal damit umgehen? Alltäglich scheint es nicht zu sein, ich kenne zumindest keinen anderen Hund in meiner Umgebung, der so reagiert. Auch die Rüden dieser Freunde können sich über mich freuen und mich akzeptieren, ganz im Gegensatz zu meinem - da stellt sich das Haar schon beim Klang der Stimme der Personen auf.

Ich versuch mal eine Kurzfassung des Hintergrunds: Mein mittlerweile fünf Jahre alter, unkastrierter Rüde ist mit 8 Wochen zunächst in den Haushalt seines Vaters gezogen. Dort ist er etwa einen Monat lang aufgewachsen, bevor er in meine Hände kam. Die Besitzerin des Vaters ist eine enge Freundin von mir, und so hatten wir alle (also mein Dicker, ihr Dicker, sie und ich) auch danach noch sehr regelmäßig Kontakt. Klar, als meiner ins entsprechende Alter kam, waren die beiden Rüden oft nicht gerade zimperlich im Umgang miteinander. Und da PapaRüde vor zwei Jahren einen schweren Bandscheibenvorfall hatte(Toben oder gar Rangeleien damit für ihn tabu), sehen die beiden Hunde sich seitdem gar nicht mehr. Und seitdem wird meine Freundin angeknurrt. Dass sie damals nach der Trennung von Hundemutter die erste Bezugsperson für ihn war, scheint einfach vergessen zu sein.

Und Geschichte Nr 2: Mit einer anderen Freundin und ihrem Rüden war ich bisweilen spazieren. Als meiner etwa zwei Jahre alt war, fiel ihrer nach einer Stunde Spaziergang meinen urplötzlich an, verbiss sich ihn und ließ nicht mehr los. Keine Ahnung, ob das das Richtige war, aber ich konnte meinen Hund so nicht sehen, und hab dem anderen deshalb in den Kiefer gedrückt, damit er losläßt. Wir sind daraufhin noch gemeinsam die Stunde nach Haus gelaufen, die Hunde hielten einfach respektvollen Abstand voneinander. Seitdem wird diese Freundin angeknurrt.

So ganz kurz ist es nicht geworden. Ich würd mich über Austausch freuen.

Grüße, die Uli

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Ich denke, das Knurren ist nur die Spitze des Eisberges.

Vielleicht später mehr... muss mich erstmal sammeln ;)

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Hallo Uli,

musste auch erst einmal überlegen - besonders wie ich das beschreiben soll.

Mein Hund reagiert auch manchmal auf die Besitzer seiner "Feinde", auch wenn die Hunde nicht mit dabei sind. Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung: An den Anziehsachen der Hundehalter klebt der Geruch der Hunde, genauso wie an Deinen Anziehsachen.

Da Hund ja, wie allgemein bekannt, über einen äußerst seniblen Geruchssinn verfügen, können Sie den Gegner an den Anziehsachen der Besitzer riechen.

Anders würde es sein, wenn Deine Freundin Kleidung anziehen würde, an denen kein Hundegeruch haftet. Aber auch Deine Freundin müsste sich vorher waschen bzw. den Geruch Ihres Hundes mit einem anderen überdecken.

Ich hoffe ich habe es etwas verständlich erklärt. Machen kann man nicht viel dagegen, außer das knurren immer wieder zu unterbinden. :Oo

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Ja, meiner hat das bei den Besitzern dreier Rüden, die er nicht mochte, ja sogar hasste, ebenfalls so gemacht.

Ich musste stark aufpassen, sonst hat der diese Personen verfolgt, gestellt und auch geschnappt.

Bei keiner anderen Person hat er sowas gemacht...doch, ein Mann, den er nicht mag. Mit dem Hund hat das aber nichts zu tun, denn den mag er und spielt auch mit ihm.

Auch mit einer Abneigung meinerseits kann es nichts zu tun haben, denn ich war diesem Menschen an dem Abend das erste Mal begegnet.

LG Manuela

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Hallo Uli,

kannst Du Deine Beziehung zu Deinem Hund etwas ausführlicher beschreiben? Wie ist sein Gehorsam? Wie verhält er sich anderen Hunden gegenüber? Im Freilauf? An der Leine?

LG Anja

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Hallo und danke fürs Antworten!

Der Geruch des anderen Hundes spielt sicher auch eine Rolle, ist ja auch irgendwie das Naheliegendste. Aber normalerweise unterscheidet ein Hund doch, ob er grad seinen Rivalen vor sich hat, oder einen Menschen der nach ihm riecht. Andere Personen aus dem Haushalt der Rüden knurrt er ja auch genauso wenig an, wie mich z.B. wenn ich dort zu Besuch war. Und eine Reaktion auf den Geruch ist doch auch eher, am Hosenbein zu schnuppern, als die Leute anzugrollen, oder? Ich hoffe zumindest, dass es einen Eisberg gibt, da hätte ich zumindest einen Angriffspunkt um das Klima wieder zu erwärmen:)

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Hallo Manuela,

und wie bist du damit umgegangen? Immer in Alarmstellung wenn du mit den Leuten zu tun hattest?

Hallo Anja,

gar nicht so einfach, die Beziehung zu meinem Hund zu beschreiben. Wir ziehen gemeinsam durch die Welt. Heißt ich bin viel unterwegs und er ist immer dabei. Er hat ein sehr starkes Nervenkostüm, läßt sich auch durch den größten Trubel und den stärksten Verkehr nicht aus der Ruhe bringen. Es stresst ihn dagegen, nicht dabei sein zu dürfen. Seinen Grundgehorsam würde ich mal als ausreichend beschreiben. Ich kann ihm aus jeder Entfernung bedeuten zu bleiben oder zu sitzen, er läuft sicher bei Fuß, wenn er andere Hunde trifft brauchts zum Ranrufen öfter mal ein Fußstampfen, was er jedoch dann auch in Entfernung und mit dem Rücken zu mir immer registriert (und dann dreht und kommt, weil er weiß dass ich es ernst meine). An der Leine habe ich ihn eigentlich nur, wenns nötig ist ( in der Stadt, oder wenn uns angeleinte Hunde entgegenkommen ). Da ist er auch ganz entspannt. Blöfft manchmal zurück, wenn ihn ein anderer angeleinter Hund anblöfft. Mit anderen Rüden ist er sehr unterschiedlich, meist geht man nach kurzem Imponieren getrennte Wege. Manchmal versucht er zu dominieren(Maul über Nacken des anderen), dann ruf ich ihn weg. Kleine Rüden (wenn sie ihn angehen) drückt er mit der Pfote runter oder deutet nen Nackenbiss an, meist ignoriert er sie aber. Mit Mädels und Kastrierten von Ignorieren bis ewig Spielen. Da gibts meines Erachtens nach keinen Unterschied zwischen angeleint und frei. Er ist Hunden(nicht aber Menschen) gegenüber sehr besitzergreifend mit Stöcken und Spielzeug. wenn ich mich mit anderen Hunden beschäftige stört ihn das nicht. Wir haben zeitweise auch schon mit verschiedenen anderen Hunden zusammengewohnt, hat immer gut geklappt. Er versucht mir dann manchmal zu "helfen", wenn die anderen nicht hören wollen(treibt sie zu mir, wenn ich sie rufe oder bellt bis sie auf Sitz sitzen). Könnt noch ewig schreiben, aber was für Einzelheiten sind denn wichtig?Sachen, die mir in meiner Zufriedenheit mit ihm gar nicht auffallen.

Zum Verhalten mit anderen Hunden muss ich noch erwähnen, dass er auf manche Rüden irgendwie provozierend wirken muss. Es gab einige Situationen, in denen andere Rüden ohne vorheriges Näherkommen einfach auf ihn drauf sind und zum Teil richtig verjagt haben - meiner hat immer "den Kürzeren gezogen".

Vielen Dank fürs Lesen und Antworten, bis denne

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Hallo,

auch unser damaliger Rüde hat die Vermieterin meines Freundes permanent angeknurrt, sobald er sie sah. Sie besaß einen Rüden den unserer nicht ausstehen konnte. Meistens sah unser Hund sie mit dem anderen. Ich glaub nicht dass eine KLeidung one Geruch des Hundes etwas genützt hätte, da ich davon ausgehe, dass unserer einen Teil von dem anderen Hund in Ihr sah (Klingt jetzt komisch, kann ich aber nicht anders beschreiben). Es hätte nichts gebracht, wenn wir Druck auf unseren Hund ausgeübt hätten so haben wir es einfach ignoriert, allerdings bestand auch nie die Gefahr, dass unser HUnd unbeaufsichtigt zu der Vermieterin konnte.

LG sonja

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Ich kannte einen Rüden der mich auch immer ankläffte, an mir hochsprang.

Dieser Hund hasste meinen Rüden,..warum auch immer. Frau bekam ihn auch nicht beruhigt.

Hatte ihn einmal fast in der Hose,...hätte ich ihn in der Hose gehabt hätte er fliegen gelernt.

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Wenns im Team sonst klappt (und es hört sich ja so an), dann würde ich mal sehr, sehr deutlich klar stellen, dass ich nicht wünsche, dass diese beiden Personen angenörgelt werden.

Klarheit schaffen, dann kann sich der Wuffel auch in Anwesenheit dieser beiden Leute wieder entspannen.

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