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Hundeforum Der Hund
Cimba feat.Lili

Aggro? Antrainiert? Unsicher oder Beschützer?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo zusammen.

Ich möchte mal eure meinung hören.

Seit letzter Woche Freitag habe ich Cimba hier bei mir.

Auf Cimba bin ich zufällig gestossen, als ich auf der Suche nach einem DSH war.

Passte eigentlich nicht in meine Altersvorstellung, aber schauen kostet ja nix.

Also losgefahren, Hund angucken.

Ich wusste aus der Anzeige, dass er anfangs misstrauisch gegenüber Fremden ist.

War dann auch so, er hat mich auf dem Spaziergang angeblafft.

Als wir dann im Garten waren und ich nen Ball geworfen habe, war alles ok.

Streicheln, Leckerchen nehmen usw.

Der Hund ansich gefiehl mir sehr gut, nur seine geschichte nicht.

Zu Cimbas Geschichte....

Cimba ist 3 1/2 Jahre alt, wird abgegeben wegen Schwangerschaft der Besitzerin.

Sie ist halt nun überfordert.

Man sagte mir, der Hund käme aus dem Zwinger "vom Seefeldt".

Was aber nicht passte, da dieser Zwinger eine reine DDR LZ hat.

Cimba ist aber ein HZ Rüde.

Der Hund ist auch Tattowiert. Die Dame war sehr ehrlich zu mir und sagte, das sie Cimba von einem dubiosen mann gekauft hätte.Er hätte ihr papiere und röntgen bilder gezeigt aber nie ausgehändigt.

Also habe ich mich tagelang schlau gemacht und folgendes herraus gefunden.

Der dubiose mann, ist ein Herr P. (Name vom Forenteam entfernt), Hundehändler aus dem Kreis Harsewinkel, der alles aufkauft.

Cimba hatte in seinem kurzen leben, mittlerweile 5 (!!!!) besitzer, das konnte ich mithilfe des SV herraus finden.

Problem war, das irgendwo bei diesen Besitzern die Papiere verschütt gegangen sind.Der Herr P. hatte ihr falsche papiere sowie röntgenbilder gezeigt.

Wo sich mir die Frage stellte. Ist der hund eventuell geklaut worden??

Der SV versicherte mir aber, dass mit dem Hund alles in ordnung sei.Auch bei tasso wurde er nicht vermisst.

Es wäre nur schwierig eine zweite ahnentafel zu bekommen, da man den kompletten besitzerverlauf bräuchte.

Und leider habe ich 10 monate, wo ich nicht weiss, wo der hund war.

natürlich kommt Cimba auch nicht "vom Seefeldt", sondern "von der Leebrücke".

Man rieht mir von dem Hund ab, was mein normaler menschenverstand auch tat, aber mein Bauchgefühl sagte mir, das der Hund keinen Schaden hat.

Er hat sich die weiteren male der besuche immer neutral und freundlich verhalten.

Also bin ich nochmal mit einer aussenstehenden person hingefahren und er hat auf dem spaziergang mehrere sachen versucht, (drohung) und der hund hat ihn zwar verbellt, aber ist sofort 3 schritte zurück und nicht nach vorne. Hat dann zur bestätigung des richtigen verhaltens die beisswurst bekommen und sich auch sofort wieder von ihm anfassen lassen.

Also keinerlei anzeichen für agressionen.

Nun zeigt sich folgendes Verhalten, wo ich nicht weiss, ob es ihm so antrainiert wurde, es beschützerinstinkt oder unsicherheit ist.

Beispiele...

Wohnung:

Total neutral, verspielt, keinen Mucks wenn es klingelt, begrüsst jeden fremdling überaus freundlich und will sofort spielen.

Draussen:

Ist total unter anspannung, reagiert nicht auf seinen namen, auf leckerchen oder spielzeug.

Fremde werden genau im auge behalten und dürfen nicht näher als 2 meter an MICH ran. dann springt er in der luft dazwischen und bellt. denke um zu sagen, bis hier hin und nicht weiter, da er sich dann vor mich stellt.

Anfangs hat er wie ein irrer gezogen, ist auf andere Hunde los und wenn uns leute entgegenkamen, musste ich ihn kurz nehmen.habe dann versucht einfach umzudrehen und in die andere richtung zu laufen, konnte man 20 minuten machen, ist egal, ich zieh einfach weiter.

dann hatte ich die faxen dicke und hab ihm das kettenhalsband oben an die kehle gelegt.

und plötzlich, stand der Hund bei Fuss, lief bei Fuss und zeigte keinerlei agrro mehr bei hunden oder menschen. lief einfach dran vorbei.

Meine vermutung hat sich später bestätigt, er kennt nur einen stachel. weder normales halsband noch geschirr.

Also trägt er jetzt leider den stachel und das kettenhalsband. ich führe aber nur mit dem kettenhalsband.

hunde werden freundlich begrüsst, sogar rüden und menschen ist egal.

Gibt ihm dieses Halsband vielleicht mehr ruhe, da er nichts anderes kennt?

Er zieht auch nicht mehr und läuft auf kommando bei fuss.

Ist im allgemeinen etwas relaxter.

Wir laufen viele winkel usw, damit er sich auf mich konzentriert.klappt auch sehr gut.

er ist immer sofort freudig bei der sache.

nächstes beispiel: besuch bei freunden

Absolutes no go. waren zum grillen eingeladen und der hund lag neben mir. als man mir ein glas wein reichte, sprang er wieder wie angestochen hoch und fing das bellen und knurren an.

hab ihn dann gepackt und runtergedrückt um zu zeigen das ich der boss bin.

seitdem hört er auch auf wenn ich aus sage oder pfui.

nun muss ich dazu sagen, dass er nie wirklich schnappt, er bellt halt nur um zu zeigen, der abstand reicht.

das problem ist, dass der hund mich auf nachtbewachungen beim sicherheitsdienst begleiten soll.

da man dort häufig alleine ist, ist es natürlich einerseits gut, wenn der Hund auf einen aufpasst und jemanden in seine schranken verweisst.

andererseits, muss cimba lernen arbeit und privat zu unterscheiden.(er wird auch dementsprechend ausgebildet, wenn die röntgenbilder ok sind)

normalerweise müsste er doch fremden gegenüber in dem eigenen revier misstrauisch sein. und nicht draussen.

mich interessiert mal eure meinung zu diesem verhalten.

lieben gruss

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Hallo!

Ehrlich gesagt... viel Ahnung hab ich da jetzt auch nicht, aber:

Ich persönlich würde keinen Hund beim Sicherheitsdienst führen wollen, wenn ich mir so unsicher bin ob er "in Ordnung" ist.

Ich hoffe das kommt jetzt nicht verkehrt rüber, aber bevor ich mit ihm die Ausbildung für den Sicherheitsdienst beginne, würde ich bei einem erfahrenen Trainer Hilfe suchen der euch aufzeigt wie die Grundlagen (im privaten und zu Hause im alltäglichen Leben9 zu schaffen sind.

Liebste Grüße

Anne

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Ich habe den hund mehreren leuten vorgestellt, die selber seit langen zum beispiel auch züchten. und alle bestätigten, das der hund klar im kopf sei.

mir ist halt nur dieses völlig verdrehte verhalten suspekt.

grundlagen kennt der hund.

er hat gemerkt, die hat haare auf den zähnen, da gehorche ich besser.

und einen trainer habe ich sowieso an meiner seite, nämlich meinen ausbilder, der selber malis als diensthunde züchtet, ausbildet und mit arbeitet.

es ist nicht so, das wir nicht in guten händen wären.

wir schliessen das eher auf unsicherheit als auf agrressionen oder ähnliches.

vielleicht hatte ja schon mal jemand einen ähnlichen fall zuhause

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Grüße,

der Hund ist doch noch garnicht wirklich bei dir angekommen. Eine Woche ist doch noch garkeine Zeit.

Sein Verhalten würde ich dahingehend einordnen, dass er wenig draußen geführt wurde. Wahrscheinlich kennt er normale Spaziergänge garnicht und reagiert draußen deswegen so.

Laß ihm Zeit und lernt euch ersteinmal wirklich kennen, dann wird das Alles schon

gruß

sabine

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Ich denke auch, dass ihr zusammenwachst und das wird.

Es ist eben ein Schäfer! Dafür ist er gemacht, er beschützt und

bewacht und mit dir bei der Arbeit, was will er mehr? Ein Schäfer

braucht Arbeit. Ich denke, wenn er dahingehend ausgelastet und

trainiert wird, dann lernt er Arbeit und Privat zu unterscheiden.

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ja das stimmt, das er noch nicht richtig angekommen ist.

was mich nur wundert ist, der hund hat ja im prinzip noch garkeine bindung zu mir aufgebaut.

wieso stellt er sich dann vor mich und beschützt mich?

sowas würde sicher jeder hund tun in einer gefahrensituation und wenn er eine tiefe bindung hat zu seinem menschen.

aber dieser hund hat es bereits nach einer stunde getan.

daher die frage, könnt ihr euch vorstellen, das es ihm antrainiert wurde?? leinenende behüten?

sowas gibt es ja im hundesport. is das ringtraining, wo glaub ich bis auf drei meter niemand auf das objekt zudarf.

kenne mich in dem gebiet aber nicht so aus.

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Da hab ich auch keine Ahnung von.

Aber ist ja nicht so schlecht sowas oder?

Man muss es nur in den Griff bekommen und unter Kontrolle quasi.

Sowas geht natürlich nicht von heut auf morgen...

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Hallo!

Möglicherweise ist es kein Schutz aufgrund einer Bindung zu Dir, sondern...genau im Gegenteil...der Hund traut Dir nichts zu und regelt die Dinge selbst.

Über eine positive Beziehung kannst Du versuchen, die Führung zu übernehmen und ihm zu zeigen, dass er das nicht tun muss.

Ich wünsche euch viel Erfolg!

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Fuer mich klingt das eher nach Unsicherheit - alles was Angst macht wird "verbellt", um es sich vom Leib zu halten und eine Woche ist gar keine Zeit und da kann gar keine Bindung entstehen. Ich habe keine Ahnung vom Schutzdienst, aber ist es nicht so - dass nicht jeder Schäfer fuer so etwas geeignet ist?! Das die Hunde schon frueh selektiert und ausgebildet werden ? Du weißt nichts ueber seine Geschichte, ist es da nicht ein bißchen frueh und unueberlegt, gleich eine Schutzhundeausbildung anzustreben?

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Sicherheitsdienst ist nicht gleich Schutzhund oder doch?

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