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Hundeforum Der Hund
Susy146

Er mag manche Hunde und Leute nicht ...

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Hallo!

Wir haben seit Mai letzten Jahres Rico zu uns genommen. Er stammt aus schlechter Haltung und wir haben ihn seinen alten Besitzern abgenommen, welche ihn ins Tierheim geben wollten. Rico ist nun 4 Jahre alt.

Er hat zwei Probleme entwickelt. Einmal mag er so einige andere Hunde nicht mehr. Dies führe ich darauf zurück, dass er im letzten Oktober von einem Pointer (doppelt so groß wie Rico, der ist ein Schäfer-Husky-Mix) angefallen wurde und viele böse Wunden davon trug. Dieser Hund brachte auch mich zum Fall und wir stürzten einen Berg runter. Der Pointer läuft immer frei und wird nie angehängt, auch wenn sie mit ihm Rad fährt. Rico ist allerdings immer angeleint. Der Pointer biss ihm damals auch fast in die Kehle und Rico hatte u.a. danach ein kleines Loch im Kopf... Ich nehm ihm es also nicht übel, dass er jedes Mal ein Theater macht wenn die Frau wieder mit dem Hund auftaucht und der jetzt schon wieder zweimal auf uns zu ist. Sie lässt auch nicht mit sich reden und meint Rico sei aggressiv, obwohl er gar nie was tun könnte, der er immer an der Leine ist und ihr Hund jedes Mal Rico bedroht!

Na ja, schwierig Sache, deshalb mag Rico auch die meisten freilaufende Hunde oder Hunde die etwas imponieren wollen nicht mehr sehr gern und bellt meistens heftig und hüpft an der Leine herum :(

Zweites Problem: Seit diesem Unfall ist er auch vielen Leuten gegenüber misstrauisch geworden und würde zuschnappen, bellt Fremde an und akzeptiert kaum noch neue Personen in seinem Umfeld. Ich will ihn schon nirgendwo mehr mitnehmen, weil ich ständig schauen muss, dass er nichts anstellt und jedem sagen muss, dass er ihm bitte nicht zu Nahe kommt. Mir ist es echt zu gefährlich, weil er durchaus sonst zu beißen würde. Wir ließen ihn einmal bei dem Bruder meines Freundes, für ein paar Stunden und wussten nicht, dass dieser ihn zu Freunden mit nahm wo er auf einen Freund stieß den er wohl nicht abkonnte und in dessen Oberschenkel schnappte (man sah "nur" Abdrücke und nicht mehr), aber ich will ihn gar nicht mehr aus der Hand geben. Vor allem weil viele Leute oft nicht glauben, dass er nichts tut :(

Habt ihr Tipps für mich, wie wir Rico helfen könnten wieder normaler und ruhiger zu werden? Ich würde gerne wieder stressfrei Spazieren gehen und auch mit ihm mal wo hingehen, ohne dass er gleich jeden auffressen will.

Manchmal habe ich das Gefühl, er will sich und mich auch nur beschützen. Bei manchen Hund die er nicht mag gehe ich zügig vorbei und das klappt auch ganz gut, beachte ihn dann nicht und dann passts wieder. Leider klappt das aber nur selten :(

Wie gesagt, hoffe, ihr habt da etwas mehr Erfahrung und ein paar Tipps.

Danke schon mal im Voraus.

LG Susy

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Ich würde sagen am besten kommst du wenn du dir eine sehr gute Hundeschule oder einen Tiertrainer suchst, das Problem schilderst und dann mit denen an den Problemen arbeitest. :winken:

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Hi,

das ist ja eine total stressige Situation - für alle.

Und auch nicht ungefährlich.

Zur Sicherheit würde ich sofort einen Maulkorb kaufen und dann einen Hundetrainer suchen. Vielleicht kannst Du den Maulkorb ja bald wieder verticken.

Viel Glück! Chris

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Ich kann Dir auch nur raten, eine gute Hundeschule zu besuchen, oder noch

besser, Dir einen guten Trainer zu holen.

Im Moment würde ich ihn draussen mit einem Maulkorb absichern.

Allerdings vorher ein gutes Maulkorbtraining machen.

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(Auf Seite 7 von 25 des PDFs findet man eine Tabelle mit genaueren Angaben)   Besitzer von Chihuahuas unterschieden sich von den Besitzern der anderen Hunderassen in einigen Faktoren verbunden mit Charakteristiken vor dem Kauf. Ein größerer Anteil der Chihuahua Besitzer gab an, dass es "nicht wirklich einen Plan gab"  vor der Anschaffung, und dass "die Wahl des Hundes zufällig war". Außerdem waren Chihuahua-Besitzer deutlich weniger geneigt als Besitzer von Cavalier King Charles Spaniels und Französischen Bulldoggen, sich Wissen aus Büchern und von Hunde-Experten vor der Kaufentscheidung an zu eignen. Besitzer von Cairn Terriern erschienen weniger geneigt sich Wissen aus Büchern und von Hunde-Experten anzu eignen als Besitzer von Cavalier King Charles Spanieln und Französischen Bulldoggen (Ergebnisse von einer Poisson-Verteilung, bei der Cairn Terrier als Referenzwert gesetzt wurden). Umgekehrt schienen Besitzer von Cairn Terriern deutlich stärker auf vorherige Erfahrungen mit dieser Rasse zu vertrauen, als es mit den Besitzern der anderen Rassen der Fall war. Bei Besitzern von Cairn Terriern und Cavalier King Charles Spanieln war es wahrscheinlicher, dass sie ihren Hund als  Welpen direkt von einem Züchter erworben hatten, während Besitzer von Chihuahuas, und in einem gewissen Maß  Besitzer Französischer Bulldoggen dazu tendierten, den Hund von einem Vorbesitzer übernommen zu haben.       Basierend auf den Aussagen des Besitzer zu den 23 Laps-items, ergaben sich statistisch signifikante Unterschiede zwischen den Rassen in der Qualität der Halter-Hund Beziehung. Besitzer von Cavalier King Charles Spanieln und Französischen Bulldoggen zeigten ein ähnliches Niveau von Verbundenheit zu ihrem Hund. Besitzer von Chihuahuas zeigten das höchste Niveau von Verbundenheit, während Besitzer von Cairn Terriern das niedrigste Niveau zeigten. Als wir diese Unterschiede zwischen den Rassen weiter untersuchten, fanden wir starke Unterschiede an einem einzigen Frage-Item der Umfrage [LAPS]. Zum Beispiel stimmten 61% der Chihuahua Besitzer mit der Aussage,  "Hunde verdienen genauso viel Respekt wie Menschen", "stark überein".  Im Vergleich stimmten 50% der Französischen Bulldoggen Besitzer, 47% der Cavalier King Charles Spaniel Besitzer und 35% der Cairn Terrier Besitzer "stark überein". Auch stimmten 70% der Chihuahua Besitzer "stark überein", mit der Aussage, " Ich würde beinahe alles tun, um meinen Hund zu versorgen". Diese Meinung teilten 62% der Frazösischen Bulldoggen Besitzer, 56% der Cavalier King Charles Spaniel Besitzer, und 43% der Cairn Terrier Besitzer.   Besitzer von Französischen Bulldoggen waren eher geneigt, sich bei der nächsten Anschaffung eines Hundes die selbe Rasse zu wählen (29,9%).  Verglichen mit Besitzern der anderen drei  Hunderassen: Cavalier King Charles Spaniel (22,3%), Cairn Terrier (20,1%) und Chihuahua (17,5%).     sehr frei übersetzt: Die Motivation dänischer Hundehalter vor der Anschaffung eines Hundes, sind unterschiedlich zwischen den vier hier untersuchten Rassen. Während Besitzer von Cairn Terriern sich besonders Gedanken über  rassetypische Attribute machen, wie zum Beispiel Gesundheit, wenn sie sich einen Hund anschaffen, schienen Besitzer von zwei der anderen Rassen vor der Anschaffung des Hundes  nicht besonders besorgt über die Gesundheit des Hundes zu sein. Sie waren hauptsächlich interessiert an der speziellen Erscheinung und Persönlichkeit des  Hundes (Französische Bulldogge) oder schienen  die Einfachheit der Beschaffung des Hundes zu priorisieren (Chihuahua). Besitzer von Cavalier King Charles Spanieln waren im Kontrast  besonder stark von der speziellen Erscheinung des Hundes angesprochen, zogen aber auch Persönlichkeit und andere rassetypische Attribute, wie Gesundheit oder Verhalten, in Betracht. Während potentielle Besitzer von zwei der untersuchten Rassen ( Cairn Terrier und Cavalier King Charles Spaniel) sich eventuell für  Informationen über die Gesundheit der Rasse, die sie erwerben wollen interessieren, erscheinen die potentiellen Besitzer der anderen zwei Rassen weniger interessiert daran zu sein.      Insgesamt veranlasst diese Studie zu dem Schluss, dass das offensichtliche Paradoxon von Menschen, die ihren Hund lieben, aber trotzdem weiterhin Hunde aus Rassen mit Rasse bedingten Wohlergehens Problematiken kaufen, aus der Sicht der Besitzer von Chihuahuas oder Französischen Bulldoggen gar nicht als Paradoxon wahrgenommen wird. Anscheinend tragen die verfügbaren Informationen über die Probleme dieser zwei Rassen nicht dazu bei, ihre wachsende Popularität einzugrenzen, da tiefliegende emotionale Reaktionen auf die phänotypischen Attribute dieser Rassen sehr effektive, positive Motivatoren [zur Anschaffung] sind. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit, bessere Wege zu finden um zukünftige Hundebesitzer dazu zu bringen, Hunde nach zu fragen, deren Wohlergehen nicht unter den Problemen extremer Anpassung und Inzucht leiden.   Quelle:http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0172091 Why do people buy dogs with potential welfare problems related to extreme conformation and inherited disease? A representative study of Danish owners of four small dog breeds P. Sandøe , S. V. Kondrup, P. C. Bennett, B. Forkman, I Meyer, H. F. Proschowsky, J. A. Serpell, T. B. Lund Published: February 24, 2017 https://doi.org/10.1371/journal.pone.0172091      

      in Aktuelles & Wissenschaft

    • Wenn fremde Leute Kommandos erteilen

      Wie reagiert ihr, wenn neben euch jemand eurem Hund ein "Mach Sitz" sagt, wenn er sich ihm gerade zuwendet bzw. begrüßt? Mich ärgert sowas, vor allem wenn der Hund das verständlicherweise ratlos nicht befolgt (im Sinne von "Wozu das jetzt????") und dann Rückschlüsse auf die Erziehung geschlossen werden. Und warum eigentlich meist Sitz? Bei Kindern nehme ich das ja nicht weiter übel. Wenn das Kind aber 10mal Mach Sitz sagt und dabei um den Hund springt, versuche ich ihm das schon zu erklären und wundere mich, daß die Eltern das zulassen. Mir käme es eher komisch vor, wenn auf Kommandos von Fremden automatisch gehört würde (und nicht hinterfragt würde, warum man das befolgen müsse) und käme auch nicht auf die Idee andere Hunden Kommandos zu geben, vor allem nicht, wenn ich sie gerade begrüße.

      in Hundeerziehung & Probleme


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