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Hundeforum Der Hund
gast

Leinenaggressionen, -pöbelei

Empfohlene Beiträge

was sind die Ursachen dafür?

Ich bin ja keine Hundepsychologin, aber durch meine Beobachtungen, sind es oft Hunde, die keinen Kontakt zu andren Hunden haben dürfen, nur an der Leine gehen müssen.

Und oft auch gerade kleine Hunde, die einfach null Erziehung genossen haben. (Was auch bei größeren Hunden der Fall ist oder sein kann)

Ben läuft ja fast nur offline unterwegs, die Begnungen mit anderen Offlinern :D verlaufen immer friedlich, auch wenn Ben mal angeknurrt wird, wenn er den anderen Hunden auf den keks geht :Oo:D

Wir hatten auf dem Osterfeuer im Frühjahr mindestens 13-15 Hunde frei, fast alles Rüden, und es gab keine Beißerei, ein richtige Hundehorde eben.

Was sagen die Experten dazu?

Was sind die Ursachen für die Leinenaggressionen.

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Hallo Bettina, ich bin zwar kein Experte ;) denke aber, dass eine Ursache überängstliche

Herrchen und Frauchen sind, die ihren Hund ständig zurückziehen, wenn sie einem

anderen Hund begegnen.

Die Unsicherheit/Angst vom Halter überträgt sich schnell auf den Hund und schon hast

Du einen Leinenpöbler par exellence. Der Hund muss ja den Halter beschützen, wenn ihm

so häufig per Leine signalisiert wird........oh weh, da kommt an fremder Hund...... ;)

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Hallo,

also meine Kira ist ohne Leine immer seeehr nett mit anderen Hunden.Ich hatte ursprünglich auch nicht die geringste Panik mit ihr an der Leine.War ja davon ausgegangen,daß sie sich mit jedem Hund versteht!Trotzdem wurde sie zum Leinenpöbler!Und da weiß ich nun wirklich nicht,woher das kommt.Inzwischen hab ich noch ne kleine Mixdame und die macht es uns leider nicht gerade leichter.Die zickt nämlich auch bei fast allem und jedem rum.Aber:ohne Kira ist sie viel unauffälliger. Und:Kira hat sich dieses Gezicke von der Kleinen abgeguckt.Da haben wir den Salat!!Also bedingen sich die Auffälligkeiten gegenseitig..

Deshalb fahre ich bald zu Michael zur HTS!

Bettina,meine Eltern leben auch in B.Br.und ich war kürzlich recht lange mit meinen Hunden da.War grottenlangweilig!In B.Br.ist das immer viel schwieriger mit den Hunden als in Hannover!Kira ist recht sensibel und kriegt leicht die Panik,da es dort fürchterlich laut ist.Letztens gab es Feuerwerk und wenig später Gewitter.Die arme Kira geht im Dunkel dort nicht mehr auf die Straße!

LG,Birgit

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Wenn du das nächste mal hier bist, kannst dich ja mal melden.

Feuerwerk?

wir hatten ein Feuerwerk in letzter zeit :??? mal wieder nichts mitgekriegt *seufz*

also so langweilig finde ich es hier nicht, vor allem kann ich schön mit den Hund direkt in die Feldmark laufen.

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Huhu :winken: Bettina,

das Feuerwerk war im Rahmen des internationalen Musikfestes.

Gruß,Birgit

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ach ja, stimmt ja, :winken:

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(bearbeitet)
aber durch meine Beobachtungen, sind es oft Hunde, die keinen Kontakt zu andren Hunden haben dürfen, nur an der Leine gehen müssen.

Und oft auch gerade kleine Hunde, die einfach null Erziehung genossen haben. (Was auch bei größeren Hunden der Fall ist oder sein kann)

Also da muss ich energisch widersprechen. Rambo ist Leinenpöbler, aber er hat Kontakt zu anderen Hunden, durch Hundeschule, oder mal hier in der Nachbarschaft, durch Jeanny (zählt die auch?), dem Hund meiner Schwester usw.

Und (ich erzähls jetzt zum hundersten Mal, glaub ich) er hat sehrwohl Erziehung genossen. Haben den Hundeführerschein (wir waren das einzige Kleinhundteam) in einer Hundeschule abgelegt (und haben sogar einen Pokal gewonnen), gehen auch heute noch ab und an in die Hundeschule (die meiner Schwester), und ich mache selbstverständlich weiterhin meine Unterordnungsübungen mit ihm (grad erst vorhin wieder, und er findet es toll). Er darf weder ins Bett noch auf die Couch, er wird auch nicht verhätschelt, weil er ja so klein und süß ist. Er ist einfach Hund und darf es auch sein.

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Hallo Kira,

also Leine pöbeln muss nicht automatisch bedeuten, dass der Hund nie zu anderen Hunden darf.

Genausowenig wie es sein muss, dass ein überängstlicher HH am anderen Ende der Leine hängt.

Mein Hund pöbelt auch an der Leine- offline nicht- trotzdem soll und muss er auch anständig an der Leine gehen können und vor allem lernen.

Ausserdem finde ich Leinen"aggression" das falsche Wort dafür. Hunde, die so prollen sind selten wirklich aggressiv- denn die meisten HH von Pöblern sagen, dass die Hunde offline kein Theater veranstalten.

Und tatsächlich- ich habe es heute mal ausprobiert- meine pöbelte wieder einmal und ich ließ die Leine fallen (wortlos) und ging weg- verdutzter Blick und plötzlich wurde aus dem tosenden Gekläffe ein unbehagliches Fiepsen.....

Es ist Unsicherheit. Zudem ist es in meinem Fall so, dass er mit der Leine sowieso nur schlechtes assoziiert und gelernt hat sofort loszuschießen und nach vorne zu gehen- und schon entsteht ein Kampf zwischen HH und Hund.

Oft kommt hinzu, dass offline-Hunde auf angeleinte Pöbler zustürmen und der HH den Hund nicht anständig schützen kann und der Hund lernt, es selbst zu tun- "Angriff" ist die beste Verteidigung.....

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wie erwähnt, es sind meine persönlichen Beobachtungen hier.

Was mich mehr interessiert, sind die Ursachen für diese Aggressionen, woher kommen, die, was kann der HH dagegen tun.

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Mein Hund ist ein Leinenpöbler. Er hat im Freilauf täglich Kontakt zu unzähligen Hunden ... mindestens 10-30. Er muss bei den kurzen Gassigängen an der Leine gehen ... hat aber täglich 2-3 Std. Auslauf, wo er ohne Leine unterwegs ist. Er hat von Anfang an die Beste Erziehung genossen und wir sind alles andere als unsichere Hundehalter. Ebenfalls läuft er immer an der lockeren Leine.

Sprich diese Theorie kommt nicht wirklich hin.

Der Grund für seine Leinenaggression ist trotzdem unser Fehler. Wir haben ihn als Welpe zu jedem anderen Hund hingelassen. Er hat dann einfach Kontakt aufgenommen aber halt blöderweise an der Leine. Je größer Max wurde, umso unangenehmer wurde der Kontakt einigen Hundehaltern, weil sie Angst um ihre - vorwiegend kleine - Wuffis hatten.

Da wir das durchaus respektieren, haben wir uns dann dazu entschieden überhaupt keine Kontakte an der Leine mehr zuzulassen und das ziehen von Max zu anderen Hunden hin, ignoriert. Mit dem Ergebnis, dass er sich zu einem Leinenpöbler entwickelt hat. Er flippt einfach aus,weil er Frust hat, dass er an der Leine nicht zu anderen Hunden kommt.

Früher hat es noch durch Ablenkung funktioniert aber das war irgendwann nicht mehr effektiv. Heute laufen wir Schleifen, um Frontalkontakte und selbstbelohnendes Verhalten zu vermeiden und bauen "Schau" nach dem System von Patricia McConell auf. Wir können es noch nicht anwenden, weil es unter Ablenkung noch nicht hinhaut aber wir sind zuversichtlich.

Ansonsten haben wir einen nahezu perfekt erzogenen Hund, der sehr gut hört, locker an der Leine läuft und mit anderen Hunden perfekt sozialisiert ist. Er kann sogar mit Hunden spielen, die bei anderen Hunden aggressiv reagieren. Sprich die Leinenaggression ist unser einzigies ernsthaftes Problem.

Ich denke es gibt nicht "DEN" Auslöser, die Gründe sind so Vielfälltig, wie die Hunde selber. Deshalb gibt es als Problemlösung ja auch nicht den ultimativen Tipp.

Gruß

Fanta

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