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Hundeforum Der Hund
Chili

Hunde-Mutter dabei, Prägung des Welpen auf uns?

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Hallo liebe Gleichgesinnte,

vor ca. 1,5 Wochen haben wir eine nun ca. 11 wöchige Mischlingsjundedame adoptiert, unser erster eigener Hund. Ich muss zu meinen 2 Fragen kurz ein wenig ausholen...

Wir leben in Chile, auf einem ca. 3 ha großen Grundstück. Die Mutter unserer Hundedame wurde von unseren Vermietern samt ihrer Welpen (damals ca. 4 Wochen alt) auf der Straße gefunden und aufgenommen. Zwei der insgesamt fünf Welpen haben bereits ein anderes zu Hause gefunden, heißt, aktuell gibt es auf unserem Grundstück noch die Hundemutter mit drei ihrer Welpen, wovon wir nun eine adoptiert haben. Neben dieser Hunde-Familie lebt auf dem Grundstück eine weitere ehemalige Straßenhündin, die in der Rangordnung eher weiter unten steht und schlecht sozialisiert ist. Leider verstehen sich die beiden ausgewachsenen Hundedamen bis dato nicht wirklich gut, die Neue will der Alten überall wo sie kann den Platz streitig machen. Soweit zur Geschichte drum herum.

Frage 01: Unsere Kleine befindet sich ja nun mitten in der Sozialisierungsphase und diese wollen wir natürlich nutzen. Bis dato machen wir es so, das sie tagsüber die Zeit mit ihrer Hunde-Familie draußen verbringt und wir mehrmals den Kontakt mit ihr im Freien suchen und in der Nacht holen wir sie zu uns ins Haus. In der ersten Woche war es deutlich spürbar, wie die Kleine immer mehr unseren Kontakt suchte, sie kam bereits selbst zu unserem Haus und wollte zu ihrem Schlafplatz, nun aber seit ca. zwei, drei Tagen ist das wieder rückläufig, wir müssen u. a. zum Haus holen und sie heult anfänglich und will raus. Die Mutter scheint sie nun stärker als zuvor unter Aufsicht zu behalten, rennt der Kleinen ständig hinterher, so das wir im Freien kaum eine Chance haben, mit ihr allein zu sein. Auch lässt die Mutter ihre Kleinen jetzt eher weiter weg vom Haus spielen als früher.

Was können wir tun? Müssen wir der Mutter mehr zeigen, das wir vertrauenswürdig sind? Bis dato gehen wir ihr eher aus dem Weg, sie bekommt kaum Aufmerksamkeit von uns (gefüttert wird sie von Jemand anderem, ebenso ihre anderen Welpen), einfach weil wir sie gegenüber der anderen ausgewachsenen Hündin nicht stärken wollen, sonst kommt diese noch mehr durch einander...

Frage 02: Dazu kommt noch das Problem, das die Kleinen mit der anderen Hündin (die uns sehr zugetan ist, vor allem gerade jetzt, wo ihre eigentlichen Herrchen im Urlaub sind und wir das Füttern mit übernommen haben) von Tag zu Tag besser klar kommen, vor allem unsere Kleine sucht ihre Nähe, aber sobald die Mutter in der Näher ist, ensteht Stress. Was können wir machen?

Mein erster Eintrag und gleich so komplex, sorry, aber die Situation ist wirklich nicht so einfach für uns und wir wollen es gern richtig machen.

Vielen Dank schon mal fürs lesen...

Chili

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Ich hab zwar keine Ahnung, was man da am besten macht,

aber ich schieb das Thema noch mal hoch

und bin genauso gespannt auf Antworten, wie du

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Hallo,

solange die Mutterhündin da ist, und ihr nicht wirklich guten Kontakt zu ihr habt wird das nichts!

Ihr müsst euch die Mutterhündin ranziehen, dann kommt der Kontakt von ganz alleine.

Die Welpen werden im Rudelverband gross, da ist der Mensch am Anfang zweitrangig.

Ihr solltet den Welpen bei euch lassen. :)

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(bearbeitet)

Lieben Dank für eure Unterstützung.

@Alexandra: Ok, also müssen wir uns mehr der Mutterhündin widmen. Puh, hoffentlich verkomplzieren wir damit auf der anderen Seite nicht das Verhältnis der beiden Althündinnen, echt vertrackt die Sache.

Ihr solltet den Welpen bei euch lassen.
Das geht leider nicht, weil sie wie gesagt mit auf dem gleichen Grundstück lebt.

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Hallo,

dann kümmert euch um alle!

Denn eine Prägung auf den Menschen, wenn ein Rudel vorhanden ist kann nur über alle Hunde gehen, nicht über den einzelnen!

Und ihr habt mit den beiden Althündinnen, keine Probleme solange ihr euch da nicht einmischt!

Ein Rudel hat eine ganz eigene Struktur, in der die Menschen nur geduldet werden. Da ihr mit dem Rudel nicht richtig zusammenlebt, wird das nur über die Mutterhündin gehen.

Nicht mehr und nicht weniger!

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(bearbeitet)

Gut, verstanden, um alle gleich kümmern und den Rest müssen die Althunde selbst klären, werden wir machen. Lieben Dank

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Mit Beherzigung deiner Tipps, Alexandra, wird es nun langsam aber sicher besser mit der Beziehung zu unserem Welpen. Die beiden Alten sind sich zwar nachwievor nicht grün, aber das braucht wohl auch seine Zeit. Allerdings erscheint uns die Mutter-Hündin inzwischen nicht mehr ganz so aufgeregt / gestresst, wenn sich ihre Tochter der anderen Hündin nähert und sie sich miteinander beschäftigen...es geht also scheinbar voran... :-)

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Huhu Chilli,

das freut mich!

:)

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