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Hundeforum Der Hund
Benni

Bellt Männer an!

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Hallo, unser Süßer ist aus dem Tierheim und hat wahrscheinlich irgendwann mal schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht! Wenn ich mit ihm in der Ortschaft laufe ist ja alles ok. Da jucken ihn Männer überhaupt nicht. War vor kurzem im Wald spazieren, da kam mir ein Mann entgegen, er führte sich ja auf wie ein Wilder. So kenne ich ihn gar nicht. Heute waren wir dann wieder am Hundestrand, leider waren kein Hundekumpel zum rumspielen anwesend. Kam ein einzelner Mann am Wegesrand vorbei lief er hin und kläffte ihn an. Ein Mann hat sich dabei ziemlich erschrocken, das will ich natürlich vermeiden. Wie kann ich ihm das abgewöhnen. Komischerweise bellte er meinen Mann auch immer genauso an wenn er mit ihm spielen will, bei mir oder überhaupt bei Frauen macht er das überhaupt nicht!

Ich habe eh das Gefühl daß er sich bei Fremden immer groß machen will und mit aufgestellter Rute hinläuft (komisch, dachte immer ängstliche Hunde ziehen sich eher zurück). Wenn ihn dann noch jemand anspricht kann es vorkommen daß er versucht diesen zu verbellen.

Kann mir jemand weiterhelfen, ich möchte nicht, daß das bei Nichthundehaltern falsch verstanden wird.

LG

Benni

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Meiner hat manche Menschen angeknurrt und ich habe es mit positiver Bestärkung versucht - Mensch gesehen = Leckerli (müssen bei meinem Besondere sein, nehme meist Würstchen zum Üben). Auch habe ich zugesehen, daß Menschen nicht ganz eng am Hund vorbeigehen - er macht zwar nichts, aber man weiß ja nie... Mein Rotti hat es mit der Übung ziemlich schnell begriffen. Nach einer Weile gibts dann natürlich nicht mehr immer Leckerli. Mittlerweile erkenne ich an der Körperhaltung, wen er anknurren will.

Schreib Dir auch mal auf, welche Männer es sind (Haarfarbe, Bart etc.), sofern er nicht alle anbellt. Dann kannst Du schonmal rausfinden, bei welchen er so reagiert.

Nicht vergessen, ruhig mit dem Hund zu reden und keine Anspannung zeigen/an der Leine zerren etc.

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Mein Boomer meinte am Anfang auch, ausserhalb der Ortschaft fremde Männer anknurren zu müssen und in der Leine zu reissen.

Im Ort hat er das nicht gemacht.

Ich hab ihn dann ins Sitz gebracht und gewartet, bis der jenige an uns vorbei war.

Zu meinem Erstaunen hab ich aber folgene Beobachtung gemacht:

Wenn ich schon von weitem mein Gegenüber ganz freundlich und nett gegrüsst habe, und dieser dann meinen Gruss erwiederte, ging es viel besser, als wenn wir stumm aneinander vorbeigelaufen sind.

Durch die Begrüssung ergab sich auch hin und wieder ein Gespräch, und mit der Zeit hat Boomer gelernt, fremde Männer ausserhalb tun uns nichts und er muss auch nicht *agieren*!

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Wenn ich meinem beruhigend zurede à la "alles in Ordnung, daß ist eine gaaaaanz nette Person", bleibt er auch ruhig. Glaube, grüßen und ruhige Worte helfen echt!

Mit dem Sitz klappt bei meinem leider nicht, dann fängt er an zu fixieren. Da hilft nur weiterlaufen und tuen als wär gar nichts:-) Kenne aber viele, die es genauso handhaben und es klappt.

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Hallo Ihr Lieben,

danke für die Tips! Also mit dem ins Sitz bringen klappt leider nicht mehr wenn ich merke, den hat er jetzt anvisiert!

Ich habe beobachtet, es sind oft Männer mit Mütze oder die grelle Farben anhaben (Straßenbauarbeiter z.B.) und ich denke er kann sehr gut riechen und fühlen wer keine Hunde mag und wer Angst vor Hunden hat.

Auch wenn er körperlich nicht ausgelastet war sucht er sich denke ich ein Opfer. Am Hundestrand hatte er einfach langeweile und da kamen ihm so einige Herren gerade im richtigen Moment.

Vor kurzem bellte er einen Mann mit Schubkarre an. Darauf hin machten wir den Test. Schubkarre - Hund und Käse. Denkste, die Schubkarre war sein größter Spaß, setzt sich rein und ließ sich rumfahren. Also kann es doch wieder nur am Herren gelegen haben. Es ist ja wirklich nicht jeder und mir fällt auf das macht er nur wenn er voller Energie steckt. Auch wenn er erschrickt und jemand läuft an ihm vorbei kann es vorkommen daß er einen Verbellversuch startet!

LG

Benni

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Du muß den richtigen Moment erwischen, sobald er den Mann sieht, SOFORT das Leckerli, am Anfang dann auch solange, bis ihr dran vorbei seid. Wenn ich bei meinem den richtigen Moment verpasse, ist auch schon vorbei und er fixiert. Ist schwierig und erfordert Übung im Beobachten, aber das Gefühl kommt. Am besten auch nicht frontal drauf zulaufen, erstmal ausweichen, einen Bogen gehen etc. und den Hund aus der Entfernung schauen lassen. Bei meinem hilft auch sein Lieblingsball, dann ist alles andere vergessen...

Versuche zu vermeiden, daß jemand dicht an ihm vorbeigeht und er erschrickt. Erstmal immer besser mit Abstand. Er muß das Gefühl bekommen, daß DU ihn in jeder Situation beschützt und er sich voll auf Dich verlassen kann. Dann ist er bestimmt auch nicht mehr unsicher und bellt. Deswegen ist es auch ganz wichtig, daß Du ruhig bleibst, mit der Stimme arbeitest und ihm aus stressigen Situationen hlfst.

Weißt Du eigentlich was über seine Vorgeschichte und wie lange ist er jetzt bei Dir? Bei meinem hat es über ein halbes Jahr gedauert, bis er mir so richtig voll und ganz vertraut hat und seine Unsicherheit abgelegt hat. Tierheim, neues Zuhause und wenn dann evtl. noch ne negative Vorgeschichte dahintersteckt - das stresst viele Hunde (auch Menschen, wenn viel passiert)

Ach ja, mir hat das Buch Calming Signals und das Arbeitsbuch dazu sehr viel gebracht. Habe viele Erziehungsmethode im Laufe der Jahre kennengelernt, aber ich bin damit am besten gefahren (unterstützend noch mit einem Hundetrainer). Kannst ja mal im Internet schaun, ob der Inhalt für dich interessant ist.

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Hallo Tanya,

wir haben Benni nun schon 2 Jahre. Am Anfang war er wirklich sehr schwierig. Schnappte nach allem und hing ständig an den Klamotten der Kinder und kannte auch keine Kinder bzw. war immer gestresst, wenn diese rumrannten. Das läßt in inzwischen vollkommen kalt und er bellt auch nicht mehr wenn Kinder ein und aus gehen.

Weiß nur das er bereits als Welpe an einer kurzen Kette hing und vom Tierschutz dann zusammen mit seinem Papa (auch an Kette) befreit wurde. Nehme an, seine Prägungsphase verlebte er in einem dunklen Keller. Er kannt wirklich nichts und war dann auch noch ein Junghund in der Rüpelphase. Die totale Kanone. War auch in Hundeschule leider ist die Auswahl bei uns hier auf dem Lande sehr beschränkt. Mit Geschirr ging gar nicht, Hund lag ständig auf dem Rücken und streikte. Dann war nur noch so eine Mobile HS, da war die Methode so streng daß er nur noch Angst hatte. Wieder nix. Bin dann mal zum Agility, lief echt gut, aber war so weit zu fahren. Er ist eigentlich ein prima Hund geworden, hat halt Jagdtrieb und ist sehr temperamentvoll. Kein großer Menschenfreund war er noch nie, aber er akzeptiert sie inzwischen - zumindest die meisten.

Habe schon unzählige Literatur gelesen, auch Calming Signals und das Workbook. Hat mir schon viel geholfen. Das Problem ist halt, habe ich einen Moment nicht die Augen auf dem Hund (muß ja auch mal nach den Kids gucken) und schon kann es losgehen (als ob er das merk)!

LG

BENNI

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Willi ist auch aus dem Tierheim und hatte auch tierische Angst vor Männern. Nicht knurren, aber es wurde grundsätzlich ein Pfütze gemacht. Auch wenn die Männer weiter weg waren. Ich habe ihn so oft mit Männern zusammengeführt, Freunde, die behutsam mit ihm umgingen, so das er diese Angst verloren hat.

Bei Nemo ist es so, Frauen sind nicht unbedingt sein Ding. Sein erstes Frauchen hat ihn mies behandelt. Aber mit viel Geduld und Ruhe hat sich das auch gelegt. Nicht bei allen Frauen. Aber er richtige "Lieblinge" gefunden. Und ehrlich, wir Menschen können ja auch nicht jeden leiden. Jeden kann man dem Hund auch nicht "schmackhaft" machen.

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