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Hundeforum Der Hund
Giro

Ungewöhnliches Verhalten bei Hundekontakt

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Hallo,

Diego ist ein ganz lieber wenn es um Hundekontakte geht. Ich nehme ihn meist an die Leine wenn ich Hunde sehe, auch wenn ich sie schon kenne. Einfach nur um die Ruhe und Gelassenheit zu üben. Er bellt nie wenn uns ein Hund entgegenkommt, lässt sich gut auf mich lenken und zieht demnach auch nicht an der Leine.

Heute waren wir mit 2 älteren Hunden unterwegs, klappte alles ganz super.

Dann standen Frauchen und ich noch bisschen an der Straße und haben uns unterhalten. Die Hunde alle brav an der Leine ohne Hektik und Probleme.

Dann kommt ein kläffender Chi die Straße rauf (auch an der Leine) und die anderen 2 Hunde fangen mit einer schönen Leinenpöbelei an. Und was macht meiner? Er geht auf die 2 Hunde zu, den schon ewig neben ihn standen und kläfft die an. Hab ich schnell wieder in den Griff bekommen während die anderen 2 immer noch stänkerten.

Als sich die Lage wieder beruhigt hatte kam ein Herr mit 2 Shizus (schreibt man die so???) an. Die kleinen Hunde waren völlig ruhige und haben nur interessiert zu uns geschaut. (Mit denen gehen wir auch öfter mal eine Runde) Und die 2 von meiner Bekannten fangen wieder an zu kläffen. Diesmal ist Diego etwas rabiater geworden. Vorallem in der Körpersprache meine ich ganz deutlich zu sehen dass er sich bewusst zwischen die 2 Parteien stellt und die größeren zurecht weisen will. Ich hatte dann auch etwas mehr Mühe ihn wieder ruhig neben mich zu bekommen.

Klar kann jetzt keiner die Situation beurteilen, aber es bringt mich trotzdem ins überlegen.

a) Hat er mit 7 Monaten so viel Selbstvertrauen und Gleichgerechtigkeitssinn das er wirklich Streit vermeiden will?

B) Kann er sich solche Unarten "abschauen"? Nach dem Motto wenn die bellen mach ich einfach mal mit.

c) jetzt wird ja dann wohl irgendwann die schwierige Zeit kommen, gehört das einfach mal dazu sich so zu äußern?

Sorry, ist bisschen lang geworden.

Schon mal danke fürs mitüberlegen.

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Ich kenne das Problem - wenn Paule bei dem Hund meiner Mitbewohnerin mit läuft, dann pöbelt Paule auch mit, auch wenn er das sonst nicht tut. Ich denke nicht, dass das etwas mit "Gerechtigkeitssinn" zu tun hat - wenn Dein Hund eigentlich sehr ausgeglichen und ruhig ist und Du auch, dann bedeutet das fuer Deinen Hund erstmal Stress - wenn die anderen Theater machen. Somit will er fuer sich eine Möglichkeit finden, diesen negativen Stress zu beenden - entweder er geht auf "vermeintliche Gefahr" ( das wäre der andere Hund ) und versucht sie abzuwehren - oder er versucht, die Hunde Deiner Bekannten zurecht zu weisen.

Wenn Du öfters mit Deiner Bekannten zusammen gehst und die Hunde so nah sind, dass der Stress sich ueberträgt - besteht schon die Wahrscheinlichkeit, dass er dieses Verhalten öfter zeigt - deswegen wuerde ich eine Distanz zu Deiner Bekannten bei Hundebegegnungen wahren.

Aber jetzt auch nicht ueberbewerten - war alles im Rahmen und ich denke nicht, dass er jetzt vermehrt so reagiert.

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Mitpöbeln hätte ich ja noch verstanden.

Überbewerten werde ich es sicherlich nicht. Ich habe wieder etwas gelernt. Entweder ich gehe solchen Situationen aus dem Weg oder ich bereite mich darauf vor. Ich war für den Moment auch viel zu perplex um darauf sofort richtig zu reagieren. Jetzt weiß ich wie die anderen und dann er sich verhalten und kann ich durch Ablenken gleich ruhig halten. Oder es zumindest versuchen....

Aber auch mal schön dass mein Hund nicht nur langweilig ist sondern mich auch mal vor Situationen stellt wo ich überlegen muss... ;)

Danke für die Antwort.

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