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Hundeforum Der Hund
Ring

Bachblüte bei untypischen Ängsten?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich bin ganz ratlos wie ich mit den ausgesprochen merkwürdigen Ängsten meines Hundes umgehen soll. Er (Olli) hat urplötzlich Angst vor Bäumen. Aber nur in der Dämmerung!!! Oder er hat auf einmal Angst bei uns in der Wohnung durch den Flur zu laufen. Er huscht dann ganz misstrauisch von Zimmer zu Zimmer. Aber es ist ihm nichts passiert was dieses Verhalten begründen würde. Zumindest weiss ich nichts davon. Die Ängste wechseln auch abbrupt. Das mit dem Flur ist wieder vorbei, dafür findet erKinderwagen sehr bedenklich.(letzteres seit 3 Tagen und nach wahrscheinlich 1000en Kontakten damit) NEIN, er hatte kein schlimmes Erlebniss mit Kinderwagen... :)

Meine Frage geht mehr in die Richtung Bachblüten und ob jemand Erfahrung damit hat. Verhaltens-

mässig bin ich schon sehr achtsam und auch beraten aber ich komme nicht an diese Ängste ran. "Rescue-Bachblüte" hilft nicht so gut. Auch über einen längeren Zeitraum hinweg habe ich keine nennenswerten Verbesserungen bemerkt. Für Erfahrungsberichte und Tipps wäre ich wirklich dankbar. Er tut mir auch so leid der Ärmste. Er ist dann ja auch immer so dermassen verspannt und gestresst dass einem die Tränen kommen. :(

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Wie alt ist Dein Hund denn?

Hast Du mal sein Augenlicht untersuchen lassen?

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der Olli ist etwa 6 Jahre (er ist aus einer ganz grauenvollen Haltung zu mir gekommen deswegen kann man nur schätzen) Dass mit dem Augenlicht ist ein guter Hinweis. Er sieht nämlich tatsächlich sehr schlecht. Meinst du er kann die Dinge nicht mehr optisch zuordnen?

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(bearbeitet)
Meinst du er kann die Dinge nicht mehr optisch zuordnen?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=38286&goto=707296

Das war mein erster Gedanke beim Lesen Deines Beitrages..... Sicher kann ich das natürlich nicht sagen ;)

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aber er hat auch immer mal wieder vor Geräuschen Angst. Z.B. von meinem Windspiel oder auch vor zuschlagenden Autotüren(Auto fährt er gerne und problemlos)

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Huhu,

ich würde auch erstmal die Augen und die Ohren untersuchen lassen, bevor Du mit den Bachblüten beginnst. Vielleicht erledigt sich das Problem dann auch von selber.

Berichte bitte weiter, was Du unternommen hast.

e015.gif

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Die Ohren sind ok und sehen tut er echt schlecht. Typisches Pudelmerkmal das er da abbekommen hat. Kann schon sein, dass er damit nicht gut klar kommt. Aber operieren kann man das nicht(Ablösung der Netzhaut) und eine Brille will der eitle Geselle partout nicht tragen....;-))

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Hallo!

Schau mal unter

http://www.angsthund.de

eventuell bekommst Du da noch hilfreiche Tipps.

Hör auf, Mitleid mit dem Hund zu haben, das wird ihm nicht weiterhelfen sondern seine Ängste nur noch verstärken.

Ich spreche aus Erfahrung, weil ich auch einen Hund habe, der als er vom Tierheim kam vor allem und jedem Angst hatte.

Geduld ist wichtig, eine gute Beobachtungsgabe und dennoch selbstbewusst sein und dem Hund zeigen, dass Du keine Angst hast. Ausserdem solltest Du ihn nicht noch vollquasseln und bemitleiden, in dem Moment wo er Angst zeigt.

Ich habe mich mit meinem Hund bei einer Tierheilpraktikerin vorgestellt und für ihn extra gemischte Bachblüten bekommen, die er einige Wochen bekommen hat und er wurde dadurch entspannter und aufnahmefähiger.

Probier es doch eventuell auch mit D.A.P Pheromonen in Form eines Halsbandes oder eines Raumzerstäubers aus, das gibt deinem Hund etwas mehr Sicherheit. Du bekommst es beim Tierarzt. Google mal danach.

Du brauchst viel Geduld mit so einem Hund. Wenn er z. B. Angst vor der Dunkelheit hat, dann laufe mit ihm in die Dämmerung hinein und bleib immer etwas länger mit ihm draussen. Du solltest in kleinen Schritten üben und ihn nicht überfordern.

Die gesundheitlichen Aspekte (Augen/Ohren) solltest Du als erstes mal abklären. Hat Dein Hund auch Angst vor dem Tierarzt, dann übe mit Deinem Hund vorher, dass er sich auf einen Tisch stellen lässt (gib ihm Belohnungen, wenn er ruhig ist) übe Berührungen mit ihm, das Anfassen und die üblichen Dinge, die ein Tierarzt bei Untersuchungen macht. Das Training hilft Deinem Hund, solche Untersuchungen relaxter über sich ergehen zu lassen.

Liebe Grüsse

Cony

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Verschiedene BB nützten bei meiner Apaly überhaupt nichts, wurden vom THP verordnet, nachdem sie anfang, gegen so vieles Ängste zu entwickeln, die sie vorher damit nicht hatte. Vermeiden oder konfrontieren? Nach meiner eigenen Erfahrung entschloss ich mich zur Konfrontation, ließ aber immer Apaly entscheiden, wie weit sie gehen konnte/wollte. Natürlich wurde hier viel mit Leckerlis gearbeitet, vor allen Dingen kam sie draußen erst einmal an die Schleppleine, nachdem sie mir zweimal in Panik abhaute.

Auf ihre Ängste ging ich nicht ein, also nichts mit bemitleiden oder so, ein Fehler, den noch viele Hundehalter machen. Kinder sind nach wie vor ein Problem für Apaly, aber auch hier lasse ich sie entscheiden, wie weit sie geht, meistens ist es so, daß sie sich einfach hinsetzt und wartet bis das "gefährdenden Objekt" von dannen zieht, dann läuft sie auch wieder weiter. Bei Menschen ist sie inzwischen wieder so weit, daß sie ohne zu Zögern vorbei läuft, wohl wissend, ein Leckerli wartet.

Für mich ist der Weg das Ziel. :so und SO hat es bei Apaly gut funktioniert; daß sie heute auch in ihr bekannten Gebieten wieder ohne Leine laufen kann, allerdings habe ich sie noch auf ein Code-Wort fixiert, weiß aber, daß dies wohl in wirklichen Paniksituationen versagen kann, die wir toi, toi, toi, seither nicht mehr hatten.

Das Beobachten , wie hier schon beschrieben, ist äußerst wichtig! Ich lernte sehr viel die letzten Monate über Apalys Körpersprache, sodaß ich sie jetzt noch besser einschätzen kann und sie zeigt es sehr deutlich, ist sie mit einer Situation überfordert.

Im Übrigen, das Code-Wort heißt TAXIIIIIIIIIIIIIIIIIII :D

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Hallo,

meine Kira hat ja auch so die ein oder andere Angst.Sie scheint auch des öfteren Gespenster zu sehen.Ich habe ihr auch Bachblüten gegeben.Dann sprach ich allerdings auf der Heimtiermesse mit dem Verkäufer dieser Blütenmischungen und der sagte, es sei eigentlich eher ein Globuli-effekt.Der Besitzer meint er gäbe demHund etwas helfendes und wird dadurch entspannt.Das überträgt sich dann auf den Hund.Ich gebe nun keine Bachblüten mehr !

LG,Birgit

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